»Wir stehen drauf« produziert eine schöne Serie an kleinen Videos, die Einblick geben wie Landwirtschaft Teil der Lösung sein kann. Dafür touren Svenja Nette und Malte Cegiolka durch Deutschland um innovative Praktikerinnen zu porträtieren. Dieses Mal: Schloss Tempelhof, und ja, mit mir, Stefan Schwarzer, um einen Einblick in die Vielfalt der Themen zu geben, mit denen wir uns und ich mich beschäftige.
Agrarheute stellt in einem Artikel die regenerative Landwirtschaft vor. Mehr informativ, als bewertend, ein wenig skeptisch, aber doch offen bleibend. Immerhin, ein wichtiger Schritt hinzu mehr Aufmerksamkeit.
CO2- oder Humuszertifikate sind gerade in Mode. Wäre ja auch schön, wenn da zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden können. Jedoch, so einfach ist die Sache nicht. Humus lässt sich nicht ganz so einfach aufbauen. Ist nicht unendlich aufbaubar, und umso schwieriger erhöhbar, je höher der Gehalt ist. Der Boden findet durch ständige Auf- und Abbauprozesse sein eigenes Gleichgewicht, wenn nicht mehr ständig aufgebaut wird. Humus kann wieder durch »falsche« Maßnahmen deutlich schneller ab-
Nun endlich kann ich die erste kleine, bestehende Palette von Waldgarten-Produkten erweitern. Nach den ersten Sirups (Holunder, Colaraute, Rose) und dem Grünen-Smoothie-Pulver kommen nun, rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft (hüstel), noch einige andere hinzu: v.a. die Rose hat es mir angetan – Rosenzucker, Rosensalz, Rosenessig, Rosenbalsamico. Wunderbare Produkte für den feinen Gaumen. Ausserdem ein Brennnesselpulver aus Blättern und Samen, sowie (noch nicht auf dem Bild) – neben einer neuen Grünen-Smoothie-Mischung – eine Salatsaucen-Mischung. Dazu kommt der
Die Mikrofarming-Konzepte sind auf kleiner Fläche sehr produktiv und widerlegen das bisher gültige landwirtschaftspolitische Paradigma „Wachse oder weiche“. Sie sind ökonomisch rentabel, ökologisch wertvoll und sozial wertschätzend und bieten durch ihre geringen Investitionskosten gerade für junge Menschen einen guten Einstieg in die Landwirtschaft. Die Konferenz bietet eine Plattform für alle aktiven und interessierten Menschen im Bereich des Market Gardening, des biointensiven Gemüsebaus und weiterer Konzepte kleinstrukturierter Formen der Landwirtschaft (Mikrofarming). Im Fokus stehen Vorträge und
Heute Abend gibt’s ein super spannendes, und in Deutschland noch sehr selten umgesetztes Thema: das Mobgrazing (was meist in Verbindung mit dem Holistisches Weidemanagement umgesetzt wird). Manuel Winter hat auf mehreren Reisen verschiedenste Betriebe in Kanada, USA, Australien, Südamerika und anderen Ländern besuchte und teils dort mitgearbeitet. Hier hat er bemerkt, wie schnell Flächen durch falsche Beweidung degradieren können. Aber auch in Europa können wir durch besseres Management unsere Böden schonen, nachhaltiger wirtschaften und gleichzeitig
Spannender Artikel über einen Ressourcen aufbauenden Landwirt: »Unsere Böden sind heruntergewirtschaftet. Wer gutes Futter und gesunde Lebensmittel will, muss sie neu beleben. Das geht.« Christian Melzl sagt: »Seit zehn Jahren habe ich keinen Mineraldünger oder Pflanzenschutzmittel mehr verwendet. Es bildet sich ein neues System im Boden, ein feines Zusammenspiel der Organismen.« Und auf genau dieses gilt es zu achten und zu fördern.
»Noch im Januar vermeldete der Deutsche Wetterdienst, Deutschland habe sich seit 1881 um 1,6 Grad Celsius erwärmt. Doch ein Blick auf die Jahreswerte des Deutschen Wetterdienstes zeigt nicht nur eindrücklich, wie die Klimaerwärmung immer weiter voranschreitet. Die Grafik zeigt ebenso, dass viele Angaben des Temperaturanstiegs, zum Beispiel auch die 1,5 Grad, die im Monitoringbericht der Bundesregierung genauso wie im – sonst sehr informativen – »Spektrum«-Heft vom September genannt werden, den wahren Anstieg unterschätzen. Die mittleren
Lichtverschmutzung ist eine Umweltbelastung – und sollte auch so behandelt werden. Das fordert eine britisch-französische Forschergruppe in einer neuen Untersuchung. Die Auswirkungen auf die Tierwelt sind immens. „Die Auswirkungen wurden überall gefunden – bei Mikroben, Wirbellosen, Tieren und Pflanzen“, so Gaston im „Guardian„. „Wir müssen anfangen, über Beleuchtung so nachzudenken, wie wir über andere große Systembelastungen wie den Klimawandel denken“. »Die Auswirkungen in der Tierwelt sind vielfältig. Nagetiere, die hauptsächlich nachts auf Nahrungssuche gehen, waren
Bisher verursachen vor allem tauende Permafrostböden massiven CO₂-Ausstoß in die Atmosphäre. Eine neue Studie zeigt: Bei einem weiteren globalen Temperaturanstieg könnte auch heimisches Erdreich gigantische Mengen Treibhausgas freisetzen. Nach Berechnungen eines Forscherteams würde eine globale Erwärmung um 2°C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter dazu führen, dass etwa 230 Milliarden Tonnen Kohlenstoff aus den Böden der Welt freigesetzt werden. Das entspricht der vierfachen Menge an CO₂, wie der Gesamtausstoß Chinas in den vergangenen 100 Jahren. Dies
Weil Ökosysteme vor dem Zusammenbruch stehen, plädieren die Nationale Akademie der Wissenschaften und andere Einrichtungen in ihrer Stellungnahme »Biodiversität und Management von Agrarlandschaften« mit deutlichen Worten für ein Umdenken in der Landwirtschaft. So heißt es: »Die Situation ist dramatisch, der Handlungsbedarf akut.« Die Lage sei so ernst, dass es ein »Weiter so« nicht geben könne, sagt Katrin Böhning-Gaese, die als Co-Vorsitzende die Arbeit an dem Papier mit geleitet hat.
Ich bin überzeugt davon, dass ein Grund, warum wir »unsere Erde mit Füßen treten« – sei es nun ganz konkret der Boden in der Landwirtschaft, oder im weiteren Sinne unser Planet – die uns verloren gegangene Verbindung zu und mit der Natur ist. Um wieder »emphatisch« zu werden, die Natur spüren zu können, braucht es die Verbindung mit ihr. D.h. wir müssen wieder mehr raus gehen, in den Wald, auf die Wiesen, dort Zeit verbringen,
Bin selbst kein Fan der großen Photovoltaik-Anlagen, die man so am Rande der Autobahnen sieht. Aber in der Kombi mit Landwirtschaft wird die Fläche zumindest mal funktioneller genutzt. Hier hatte ich schon mal von einem Projekt am Bodensee berichtet. »Im Rahmen der Agrophotovoltaik entsteht derzeit in Österreich die größte PV-Anlage und dient Schafen zur Weide. Standort dafür ist eine ehemalige Schotterdeponie in Wien. Energieversorger Wien Energie hat damit den Traunsteiner Projektentwickler Maxsolar beauftragt. Wie Max
Schöner Artikel (auf englisch) von Jean-Martin Fortier, dem Vorreiter der Marktgarten-Bewegung. Die Zukunft der Landwirtschaft wird von den Menschen kommen, nicht von der Technologie – von einer neuen Generation von Landwirten, die sich kleinräumige, ökologische, nahrhafte Anbautechniken zu eigen machen. Ich bezeichne mich gerne als professionellen „Regenwurm-Lebensraumbauer“, denn je mehr Regenwürmer ich sehe, das weiß ich, desto lebendiger und fruchtbarer ist mein Land.
Mit »Return to Eden« und »Kiss the ground« sind gerade zwei Filme online zu sehen, die aufzeigen, wie eine andere Art von Landwirtschaft möglich ist, die wirklich zukunftsfähig und enkeltauglich ist. Bei fast allen Proträtierten steht im Vordergrund, die Natur zu kopieren, es der Natur nachzumachen. Ob ständige Bodenbedeckung (Zwischenfrüchte, Untersaaten, Direktsaat), Mobgrazing bzw. Holistisches Weidemanagement oder Humusaufbau durch Kompost. »Return zu Eden« ist eine interessante Doku mit Beispielen aus der ganzen Welt.
Kurzer Beitrag auf 3sat: In der Praxis ist selbst ein Bruchteil der zugelassenen Mengen oft schon fatal, wie realitätsnahe Untersuchungen – in der Natur, und nicht wie sonst im Labor – zeigen. Ausserdem zeigen die Forscher dass zusammengemischt in Cocktails Pestizide giftiger auf Insekten wirken als bislang angenommen.
Phosphor ist für die Landwirtschaft unentbehrlich. Doch weltweit geht dieser wichtige Pflanzennährstoff zunehmend aus den Böden verloren. Ein wichtiges Fazit einer neuen Untersuchung: Über 50 Prozent des weltweiten Phosphorverlusts in der Bodenbewirtschaftung gehen auf die Bodenerosion zurück. »Erosion spült jeweils den mineralgebundenen Phosphor aus den Ackerböden in Feuchtgebiete und Gewässer, wo der Überschuss an Nährstoff (sogenannte Eutrophierung) den dort lebenden Pflanzen- und Tiergemeinschaften schadet. Über weltweit publizierte Messdaten zum Phosphorgehalt in Gewässern konnten die Forschenden
SpiegelOnline: »Mehr Brände, Hitzewellen und Niederschläge – viele Vorhersagen der Klimaforschung sind Realität geworden. Nun könnte auch die lang befürchtete Golfstromsystem-Abschwächung eintreffen, mit Folgen für Europa.«
Wir hatten hier am Schloss Tempelhof diese Woche ein paar wunderbare, bereichernde, inspirierende und nachdenklich machende Tage zum großen Thema »Liebe«. Dabei war ein Schwerpunkt die Kommunikationskultur zwischen den Geschlechtern: Wie sprechen wir was aus? Was meinen wir damit? Was prägt die »männliche« Kultur, was die »weibliche«? Wie viel Geschichte, die weit über das eigene Leben hinaus geht, trägt jede/r von uns mit sich? Was braucht es um sich neu zu begegnen, offener und freier
Humusaufbau, Direktsaat, Schweinehaltung, Bodengesundheit, Agroforstwirtschaft, Mob grazing, Biointensiver Gemüseanbau und noch viel mehr! Dies bietet unsere nun schon 4. Webinar-Reihe, die am Donnerstag 15.10. startet. Die Anforderungen an die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert sind groß. Bodefruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und dies ökonomisch rentabel. Die Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ richtet sich an alle Landwirte die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder


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