Und noch etwas kam in der tagesschau: Ein Kommentar zum Verhältnis von Landwirtschaft und Klimawandel. Gut zu hören, dass »eine Versicherung gegen die Folgen des Klimawandels für die Landwirte«, wie der Vorschlag des Bauernverbandes ist, als nicht wirklich zukunftsorientiert bewertet wird. Wen wundert’s, der ein paar Schritte weiter denken kann?!
Immerhin: Das »neue Denken« mancher Landwirte landet nun schon in der tagesschau. Sehr schön, dass ständige Bodenbedeckung, Zwischenfrüchte und der Blick auf den Boden bzw. das Bodenleben doch langsam an Fahrt gewinnt.
Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020 Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft Hier der Link zum Vortag Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung. Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion
Die Anforderungen an die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert sind groß. Bodefruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und dies ökonomisch rentabel. Die Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ richtet sich an alle Landwirte die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau. Bei der Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ teilen in 10 Webinaren à 90 Minuten 10 Praktiker (und Forscher)
Passend zum einem Post letztens, bei Utopia: »Steffens zufolge sind 15 globale Klima-Kippppunkte bekannt. Neun davon seien bereits aktiviert, etwa der Amazonas-Kipppunkt, sowie der des Westantarktischen Eisschildes und des Grönländischen Inlandeises. Die ultimative Frage sei: „Haben wir bereits die Kontrolle über das System verloren? Ist der Zusammenbruch jetzt unvermeidlich?” […] Die Klimakrise droht, katastrophale Konsequenzen für die Menschheit zu haben. Einige Entwicklungen lassen sich kaum mehr aufhalten, warnen Klimaforscher*innen. Die Welt müsse den „planetaren Notstand“
Christine Bajohr – gerade in unserer Webinar-Reihe zur aufbauenden Landwirtschaft ein Webinar gehalten – möchte mit ihrem Forschungsprojekt „KUHproKLIMA“ wissenschaftlich erarbeiten, wie eine zukunftsfähige Grünlandwirtschaft funktionieren kann. Hier eine kurze Doku zu dem Ansatz des holistischen Weidemanagement. Endlich kommt es auch in Deutschland an!
In der Süddeutschen: »Mit Baumreihen und Sträuchern auf dem Acker können Bauern Dürren mildern, die Artenvielfalt steigern und neue Ertragsquellen erschließen. Dennoch sind solche Agroforste in Deutschland kaum verbreitet – das liegt auch an fehlendem politischem Willen.«
Nix Neues könnte man sagen, wir vergiften uns selbst. Immer weiter, immer mehr. Was sind wir für eine dumme Spezies?! “ rel=“noopener“ target=“_blank“>Plastik forever and wherever! »Australische Forscher untersuchten Proben von Austern, Garnelen, Tintenfischen, Krabben und Sardinen auf Rückstände von Plastik. Zu ihrem Erschrecken waren alle positiv. […] „Ein Fischesser könnte rund 0,7 Milligramm Plastik zu sich nehmen, wenn er eine durchschnittliche Portion Austern oder Tintenfisch zu sich nimmt – und sogar bis zu 30
Interessante Doku: »Hitzesommer, Hagel, Schädlinge. Der Klimawandel stellt Deutschlands Bauern vor gewaltige Probleme. Um zu überleben, müssen sie sich anpassen. Doch mit welchen Strategien kann das klappen?«
Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020 Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft Hier der Link zum Vortag Nach dem Abschluss der HBLA Raumberg-Gumpenstein übernahm Christoph Zehrfuchs den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb. 2012 Umstellung auf biologische Wirtschaftsweise. Grundlage waren die Erkenntnisse der Bodenpraktikerausbildungen von Bio Austria. Weitere Ausbildungen wie das „Intensivseminar Bodenfruchtbarkeit“ und der „Bodenkurs im Grünen“ bilden die heutige Bewirtschaftungsgrundlage. Der Hof produziert Gemüse, Obst und Getreide für die Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft. Zentraler Erfolgsfaktor
Das erste Video von »Wir stehen drauf« ist da. Die Macher: »Wir wollen zeigen, wie mutige Menschen eine Form des Anbaus umsetzen, der lebendige Ökosysteme fördert, den Klimawandel abmildert und somit die Zukunftsfähigkeit der landwirtschaftlichen Erzeugung sichern kann. Regenerative Landwirtschaft basiert vor allem auf der Grundlage aller Landwirtschaft: dem Boden. In 24 Videoporträts zeigen wir Menschen und Höfe, die Pionierarbeit im Feld leisten, und lassen sie von ihren Erfahrungen und Herausforderungen erzählen.«
Irgendwann muss man der Wahrheit ins Gesicht schauen. Mich wundert diese Nachricht bei SpiegelOnline überhaupt nicht: »Vor 15 Jahren hat der Weltklimarat verschiedene Szenarien zur Erderwärmung entwickelt. Eine besonders drastische Prognose wurde lange als alarmistisch abgetan, doch bislang entspricht sie der Realität am ehesten.« Wen wundert’s? Was haben wir denn schon getan? Wo wurde wirklich eine Transformation angestossen? Grüner Strom – ja toll, aber wenn jeder von uns immer mehr Strom braucht, hilft das dem
Mittlerweile ja durchaus bekannt: Die Insekten schwinden. Und das ist ein Problem. Für uns. Die Gründe sind vielfältig. Flächenschwund durch neue Wohn- und Industriegebiete. Straßen, die Flächen durchschneiden. Verloren gegangene Biotope. Ja, es ist auch die Landwirtschaft. Das Hier der Link zum Vortagbetrifft-Team recherchiert bei Insektenkundlern, Landwirten, renommierten Wissenschaftlern, Chemiekonzernen und in der Politik bei ihrem Kampf, die Ursachen des Insektensterbens aufzudecken.
Gute Einführung von Friedrich Wenz in seine (bzw. ihre, mit Dietmar Näser und auch Ingrid Hörner zusammen) regenerative Form der Landwirtschaft. Immer mehr Bauern setzen dieses Wissen ein und machen damit positive Erfahrungen. Weiter so! Die fünf Prinzipien: 1. Nährstoffe ins Gleichgewicht bringen statt Düngung nach Entzug 2. Unterkrumenlockerung in Verbindung mit biologischer Stabilisierung (Kombination mit Saat) 3. Boden mit Pflanzengemengen maximaler Diversität bewachsen halten: Untersaaten / Gründüngung / Zwischenfrucht 4. Bewuchs durch Flächenrotte dem
Wie hat sich unsere Ernährung in den letzten Jahrzehnten verändert? Was essen wir da? Wo kommt das her? Wer beeinflusst wie wir essen? Und v.a. auch was wir darüber denken? Spannende Fragen für jene, die nicht gedankenlos im Supermarkt unterwegs sind, und bei Fertiggerichten, billigem Fleisch oder Fisch oder veganen Ersatzprodukten nicht achtlos zugreifen. Manfred Kriener beschreibt in seinem Buch »Leckerland ist abgebrannt. Ernährungslügen und der rasante Wandel der Esskultur« (Amazon, nicht erhältlich bei Buch7),
Ach, wunderbar, diese Taglilie. Eine neue Blüte, jeden Tag! Wochenlang! Wie schön ist das denn?!
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof ist Gastgeber des 5. Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 29.-31. Januar 2021 in Kreßberg (bei Crailsheim). Gärtner und Landwirte aus konventionellem und ökologischem Landbau und Menschen, die sich für einen zukunftsfähigen Acker- und Gemüsebau interessieren, sind zu dieser Bildungs- und Austauschplattform eingeladen. Im Mittelpunkt stehen praktische Methoden einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft. Referenten wie Armin Meitzler und Henning Germer geben einen Ein- und
Kleine Rückzugsgebiete können wir nicht genug im Waldgarten schaffen. Hier habe ich jetzt mal einen Totholzhaufen mit einem Mauswiesel-Unterschlupf kombiniert. Schliesslich ist das größere Tierchen klein genug, um in die Wühlmausgänge zu krabbeln zu können, und damit ein wunderbarer Jäger (wenn er denn kommt)!
Landwirtschaft macht Spaß. Schluss mit Monokultur & Agrarwüsten. Bodenaufbau statt Erosion wertvoller Ackerkrume. Vielfalt statt Artensterben. Gesunde Lebensmittel. Das Team der Zukunftsbauern & -bäuerinnen vom Schloss Tempelhof zeigt, wie auf regenerative Art Lebensmittel erzeugt und Boden aufgebaut werden können. Viel Spaß!
Ehrliche Worte: Der Wohlstand in Deutschland ist nach Worten von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) in Teilen „auf der Ausbeutung von Mensch und Natur in den Entwicklungsländern aufgebaut“. Der Minister appelliert in seinem neuen Buch „Umdenken. Überlebensfragen der Menschheit“, das am Dienstag erschienen ist, an die Verantwortung aller. „Es ist unbegreiflich, dass heute noch Hunderttausende von Kindern beispielsweise auf den Kaffee- und Kakaoplantagen Westafrikas für unseren Wohlstand in Europa schuften, ohne von der Arbeit angemessen leben


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