Stefan

Artikel: Agroforstwirtschaft. Den Wald aufs Feld holen

Artikel: Agroforstwirtschaft. Den Wald aufs Feld holen

In der Süddeutschen: »Mit Baumreihen und Sträuchern auf dem Acker können Bauern Dürren mildern, die Artenvielfalt steigern und neue Ertragsquellen erschließen. Dennoch sind solche Agroforste in Deutschland kaum verbreitet – das liegt auch an fehlendem politischem Willen.«

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Frutti di Plastik – Mikroplastik in Meeresfrüchten

Frutti di Plastik – Mikroplastik in Meeresfrüchten

Nix Neues könnte man sagen, wir vergiften uns selbst. Immer weiter, immer mehr. Was sind wir für eine dumme Spezies?! “ rel=“noopener“ target=“_blank“>Plastik forever and wherever! »Australische Forscher untersuchten Proben von Austern, Garnelen, Tintenfischen, Krabben und Sardinen auf Rückstände von Plastik. Zu ihrem Erschrecken waren alle positiv. […] „Ein Fischesser könnte rund 0,7 Milligramm Plastik zu sich nehmen, wenn er eine durchschnittliche Portion Austern oder Tintenfisch zu sich nimmt – und sogar bis zu 30 Milligramm Plastik, wenn er Sardinen isst“, sagt die Hauptautorin Francisca Ribeiro. „Zum Vergleich: 30 Milligramm ist das Durchschnittsgewicht eines Reiskorns.“«

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Präsentation: Aspekte und Erfahrungen im Gemüsebau: Regenerative Systeme, Rolltunnel und Torffreie Jungpflanzenanzucht. Christoph Zehrfuchs. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Aspekte und Erfahrungen im Gemüsebau: Regenerative Systeme, Rolltunnel und Torffreie Jungpflanzenanzucht. Christoph Zehrfuchs. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Hier der Link zum Vortag

Nach dem Abschluss der HBLA Raumberg-Gumpenstein übernahm Christoph Zehrfuchs den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb. 2012 Umstellung auf biologische Wirtschaftsweise. Grundlage waren die Erkenntnisse der Bodenpraktikerausbildungen von Bio Austria. Weitere Ausbildungen wie das „Intensivseminar Bodenfruchtbarkeit“ und der „Bodenkurs im Grünen“ bilden die heutige Bewirtschaftungsgrundlage. Der Hof produziert Gemüse, Obst und Getreide für die Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft. Zentraler Erfolgsfaktor ist die Verlebendigung des Bodens mit Mulch, Begrünung, Flächenrotte, Mikrobieller Carbonisierung und Komposttee.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Wir stehen drauf – Landwirtschaft als Teil der Lösung

Wir stehen drauf – Landwirtschaft als Teil der Lösung

Das erste Video von »Wir stehen drauf« ist da. Die Macher: »Wir wollen zeigen, wie mutige Menschen eine Form des Anbaus umsetzen, der lebendige Ökosysteme fördert, den Klimawandel abmildert und somit die Zukunftsfähigkeit der landwirtschaftlichen Erzeugung sichern kann. Regenerative Landwirtschaft basiert vor allem auf der Grundlage aller Landwirtschaft: dem Boden. In 24 Videoporträts zeigen wir Menschen und Höfe, die Pionierarbeit im Feld leisten, und lassen sie von ihren Erfahrungen und Herausforderungen erzählen.«

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Artikel: Erderwärmung folgt dramatischstem Szenario

Artikel: Erderwärmung folgt dramatischstem Szenario

Irgendwann muss man der Wahrheit ins Gesicht schauen. Mich wundert diese Nachricht bei SpiegelOnline überhaupt nicht: »Vor 15 Jahren hat der Weltklimarat verschiedene Szenarien zur Erderwärmung entwickelt. Eine besonders drastische Prognose wurde lange als alarmistisch abgetan, doch bislang entspricht sie der Realität am ehesten.«

Wen wundert’s? Was haben wir denn schon getan? Wo wurde wirklich eine Transformation angestossen? Grüner Strom – ja toll, aber wenn jeder von uns immer mehr Strom braucht, hilft das dem Klima auch nicht. Der Konsum steigt. Die Größe der Wohnungen. Die Autos werden größer. Wir wollen weiter weg fliegen (jetzt gerade mal nicht). Wachstum zählt immer noch als oberste Priorität in der Wirtschaft und Gesellschaft… Voilà, da stehen wir. Wie geht’s anders? Nur mit einem veränderten Bewusstsein, das ist mal klar. Aber wie den erreichen? Hmmm….

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Doku: Der stumme Sommer. Warum sterben die Insekten?

Doku: Der stumme Sommer. Warum sterben die Insekten?

Mittlerweile ja durchaus bekannt: Die Insekten schwinden. Und das ist ein Problem. Für uns. Die Gründe sind vielfältig. Flächenschwund durch neue Wohn- und Industriegebiete. Straßen, die Flächen durchschneiden. Verloren gegangene Biotope.
Ja, es ist auch die Landwirtschaft. Das Hier der Link zum Vortagbetrifft-Team recherchiert bei Insektenkundlern, Landwirten, renommierten Wissenschaftlern, Chemiekonzernen und in der Politik bei ihrem Kampf, die Ursachen des Insektensterbens aufzudecken.

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Elemente der Regenerativen Landwirtschaft – erklärt von Friedrich Wenz am Bio-Ackerbautag

Elemente der Regenerativen Landwirtschaft – erklärt von Friedrich Wenz am Bio-Ackerbautag

Gute Einführung von Friedrich Wenz in seine (bzw. ihre, mit Dietmar Näser und auch Ingrid Hörner zusammen) regenerative Form der Landwirtschaft. Immer mehr Bauern setzen dieses Wissen ein und machen damit positive Erfahrungen. Weiter so!

Die fünf Prinzipien:
1. Nährstoffe ins Gleichgewicht bringen statt Düngung nach Entzug
2. Unterkrumenlockerung in Verbindung mit biologischer Stabilisierung (Kombination mit Saat)
3. Boden mit Pflanzengemengen maximaler Diversität bewachsen halten: Untersaaten / Gründüngung / Zwischenfrucht
4. Bewuchs durch Flächenrotte dem Bodenleben zuführen und über Rottelenkung den Bodenstoffwechsel stimulieren und steuern
5. Pflanzen durch vitalisierende Blattspritzungen zur vollen Leistungsfähigkeit bringen

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Buch: Leckerland ist abgebrannt. Ernährungslügen und der rasante Wandel der Esskultur

Buch: Leckerland ist abgebrannt. Ernährungslügen und der rasante Wandel der Esskultur

Wie hat sich unsere Ernährung in den letzten Jahrzehnten verändert? Was essen wir da? Wo kommt das her? Wer beeinflusst wie wir essen? Und v.a. auch was wir darüber denken? Spannende Fragen für jene, die nicht gedankenlos im Supermarkt unterwegs sind, und bei Fertiggerichten, billigem Fleisch oder Fisch oder veganen Ersatzprodukten nicht achtlos zugreifen. Manfred Kriener beschreibt in seinem Buch »Leckerland ist abgebrannt. Ernährungslügen und der rasante Wandel der Esskultur« (Amazon, nicht erhältlich bei Buch7), ja, man könnte schon allgemein sagen, den Zerfall unserer tradierten Esskultur. Auch wenn dies in den USA sicherlich deutlich gravierender statt findet als bei uns. Auch für schon Sensibilisierte in diesem Bereich stecken noch viele interessante (aber leider schwer verdauliche, weil nicht fröhlich stimmend) Infos in dem Buch zu Fleisch, Fisch, Brot, Zucker und vielen anderen Produkten und Zusätzen.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Die wunderbare Taglilien-Ernte

Die wunderbare Taglilien-Ernte

Ach, wunderbar, diese Taglilie. Eine neue Blüte, jeden Tag! Wochenlang! Wie schön ist das denn?!

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Einladung zum 5. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, 29.-31.1.2021

Einladung zum 5. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, 29.-31.1.2021

Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof ist Gastgeber des 5. Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 29.-31. Januar 2021 in Kreßberg (bei Crailsheim). Gärtner und Landwirte aus konventionellem und ökologischem Landbau und Menschen, die sich für einen zukunftsfähigen Acker- und Gemüsebau interessieren, sind zu dieser Bildungs- und Austauschplattform eingeladen. Im Mittelpunkt stehen praktische Methoden einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft.

Referenten wie Armin Meitzler und Henning Germer geben einen Ein- und Überblick über zukunftsfähige Landwirtschaftstechniken wie z.B. pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Untersaaten, Zwischenfrüchte und Mischkulturen. Hermann Pennwieser führt uns in die faszinierende Welt des Bodenlebens und zu den Grundlagen der Förderung der Bodenfruchtbarkeit. Jochen Hartmann spricht über die erfolgreiche Verbindung von Naturschutz und Landwirtschaft. Bernhard Hänni berichtet von seinen innovativen Ansätzen im Marktgarten-Betrieb und der Vermarktung. Und Sarah Wiener schlägt die Brücke von der Bodengesundheit zur leckerem Essen und der menschlichen Gesundheit. Auch Themen wie Agroforstwirtschaft, Holistisches Weidemanagement, Kompostierung und die Einbeziehung des Handels in eine Veränderung der Landwirtschaft werden in Vorträgen, Impulsreferaten und offenen Runden diskutiert.

Infos und Anmeldung unter symposium.aufbauende-landwirtschaft.de.

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Totholz-Haufen und Mauswiesel-Schutzhaus im Waldgarten

Totholz-Haufen und Mauswiesel-Schutzhaus im Waldgarten

Kleine Rückzugsgebiete können wir nicht genug im Waldgarten schaffen. Hier habe ich jetzt mal einen Totholzhaufen mit einem Mauswiesel-Unterschlupf kombiniert. Schliesslich ist das größere Tierchen klein genug, um in die Wühlmausgänge zu krabbeln zu können, und damit ein wunderbarer Jäger (wenn er denn kommt)!

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Es sind 50 Sklaven pro Kopf, die für unseren Wohlstand arbeiten

Es sind 50 Sklaven pro Kopf, die für unseren Wohlstand arbeiten

Ehrliche Worte: Der Wohlstand in Deutschland ist nach Worten von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) in Teilen „auf der Ausbeutung von Mensch und Natur in den Entwicklungsländern aufgebaut“. Der Minister appelliert in seinem neuen Buch „Umdenken. Überlebensfragen der Menschheit“, das am Dienstag erschienen ist, an die Verantwortung aller. „Es ist unbegreiflich, dass heute noch Hunderttausende von Kindern beispielsweise auf den Kaffee- und Kakaoplantagen Westafrikas für unseren Wohlstand in Europa schuften, ohne von der Arbeit angemessen leben zu können.“ Müller verweist auf eine Untersuchung der Regensburger Universität und sagt: „Es sind 50 Sklaven pro Kopf, die für unseren Wohlstand arbeiten.“
Quelle

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Artikel: Nanoplastik kann über Wurzel aufgenommen werden

Artikel: Nanoplastik kann über Wurzel aufgenommen werden

In einer neuen Studie belegen Wissenschaftler, dass Plastikteilchen von weniger als 100 Nanometer Größe über die Wurzeln aufgenommen werden kann und sich im Gewebe anreichert. Im Vergleich zu unbelasteten Pflanzen der Ackerschmalwand erzeugten die dem Nanoplastik ausgesetzten Exemplare deutlich weniger Biomasse und zeigten ein gehemmtes Pflanzenwachstum und Keimlingsentwicklung. Sowohl Spross als auch Wurzeln fielen kleiner aus; außerdem enthielten die unter belasteten Bedingungen gewachsenen Pflanzen weniger Chlorophyll.

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Artikel: Herausforderungen für das Wachstum des Elektrofahrzeugmarktes. Stefan Schwarzer. UNEP

Artikel: Herausforderungen für das Wachstum des Elektrofahrzeugmarktes. Stefan Schwarzer. UNEP

Für UNEP habe ich einen Artikel über die Herausforderungen für das Wachstum des Elektrofahrzeugmarktes geschrieben, v.a. im Hinblick auf Umweltprobleme in Bezug auf die Batterien. Weil das ist der weitaus größte Baustein bzw. Problemfaktor. Neben der oftmals problematischen Gewinnung der Mineralien wie Cobalt, Lithium und seltenen Erden, der Produktion, welche große Mengen an Energie benötigt, ist v.a. das Recycling die größte Herausforderung. Es gibt derzeit teils wenig Interesse an der Rückgewinnung, da die Kosten zu hoch liegen. Jeder Batteriehersteller produziert seine eigenen Kompositionen, was das Recycling erschwert. Und aus der Politik gibt viel zu wenig Vorgaben. Also: Damit Elektro-Autos zu einer wirklichen »grünen« Alternative werden, braucht es noch eine Herkulesarbeit bei der Gewinnung der Rohstoffe, der Produktion der Batterien und Motoren, bei der Nutzung des Strommixes (nur »grüner« Strom!) und dem Recycling der Batterien.

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Alarmierende Langzeitwirkungen von Insektengiften auf Ameisen

Alarmierende Langzeitwirkungen von Insektengiften auf Ameisen

Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern zeigen in einer Studie, dass schon geringe Rückstände von Neonikotinoid-Insektengiften die Schwarze Gartenameise nachhaltig beeinträchtigen. Dazu einer der Autoren: »Langzeiteffekte von Neonikotinoid-Insektiziden auf Ameisen sind alarmierend.«
Die Forschenden hinterfragen den derzeitigen Einsatz von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln, betonen die Wichtigkeit, sowohl Ameisen als Modellorganismen zu berücksichtigen als auch die Langzeiteffekte bei zukünftigen Risikoabschätzungen einzubeziehen und rufen zu nachhaltigeren Lösungen in der Landwirtschaft auf.
»Obwohl Thiamethoxam die Mortalität der Königinnen nicht beeinflusste, zeigten die Neonicotinoid-exponierten Kolonien eine reduzierte Anzahl von Arbeiterinnen und Larven, was auf einen Trade-off zwischen Entgiftung und Fruchtbarkeit hinweist. Da die Koloniegröße ein Schlüssel für die Fitness ist, deuten unsere Daten auf langfristige Auswirkungen der Neonicotinoide auf diese Organismen hin.«
Quelle
PS: Die Ameise auf dem Bild ist keine Schwarze Gartenameise.

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Präsentation: Humusaufbau mit Juxer Schwarzerde. Frank Löffelhardt. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Humusaufbau mit Juxer Schwarzerde. Frank Löffelhardt. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Hier der Link zum Vortag

Frank Löffelhardt ist aufgewachsen auf dem Sommerberghof als kleiner Nebenerwerbsbetrieb in Spiegelberg/Jux. Gelernter Werkzeugmacher. Er bewirtschaftet mit seiner Familie seit 2007 den Biolandbetrieb Sommerberghof. Standbeine des Betriebs sind Mutterkuhhaltung, Legehennen und Kartoffeln mit Direktvermarktung. Seit zwei Jahren zusätzlich verschiedene Komposte für Privat und Gewerbe. Bedingt durch die kargen Böden, setzte er sich intensiv mit den Themen Bodenfruchtbarkeit und Humusaufbau auseinander. Seit der Ausbildung 2013 zum Kompostierer bei Lübke/Hildebrandt in Österreich hat sich die Denk- und Arbeitsweise auf dem Hof sehr stark verändert. Biologische Landwirtschaft, Milieusteuerung mit Milchsäurebakterien, gelenkte aerobe Kompostierung, sowie der Einsatz von Pflanzenkohle sind fest im Betriebsablauf integriert.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Vermögen in Deutschland viel ungleicher verteilt als bisher angenommen

Vermögen in Deutschland viel ungleicher verteilt als bisher angenommen

Eine Binsenweisheit: Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. So heisst es bei SpiegelOnline: »Demnach besitzt das oberste Prozent der Bevölkerung 35 Prozent statt, wie bisher angenommen, knapp 22 Prozent des Nettovermögens in Deutschland. Und den obersten zehn Prozent der Bevölkerung gehören nicht etwa, wie bisher geschätzt, 59 Prozent der Vermögen: Sie besitzen rund zwei Drittel.«

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Artikel: Agrargeschichte – Wie die Farm zur Fabrik wurde

Artikel: Agrargeschichte – Wie die Farm zur Fabrik wurde

In meinen Vorträgen zur Entwicklung der Landwirtschaft betone ich immer wieder, dass seit Entwicklung der Landwirtschaft das Mehr an Produktion durch diese und der Zuwachs der Bevölkerung in einer sich selbst verstärkenden Rückkopplung stehen. Diese These nimmt der Spiegel in diesem Artikel auf: »Die industrielle Landwirtschaft produziert Nahrung für bald acht Milliarden Menschen. Und sie könnte noch viel mehr. Fragt sich nur, ob das gut wäre.« Interessanter Beitrag.

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