Bau

Doku: Sand – Die neue Umweltzeitbombe

Doku: Sand – Die neue Umweltzeitbombe

Sand – da springt uns direkt mediterrane Bilder oder Südseeinseln in den Kopf. Unendlich, unerschöpflich, paradiesisch. Jedoch, die Realität sieht anders aus: Wir benötigen für den Bau von Gebäuden, Strassen und Brücken gigantische Mengen Sand. Denn Beton ist v.a. eins: Sand. Eigentlich ist Sand wohl derzeitig die wichtigste Ressource weltweit. Und dann doch irgendwie endlich. Und auch hier plündern wir Menschen, was das Zeug hält: Vor allem von Stränden (teilweise in Nacht-und-Nebel-Aktionen) und von intakten Meeresböden (wo er abgesaugt wird, mit allem was da kreucht und fleucht). Nachhaltig, zukunftsfähig kann man das beileibe nicht nennen! Diese Doku zeigt uns deutlich auf, wie wir mit der endlichen Ressource Sand umgehen.

Dazu ist über mein UNEP-Büro auch dieser Bericht letztens lanciert worden.

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Seminar: Grundlagenkurs Permakultur »Vernetzen, Verknüpfen, Verbinden« am Schloss Tempelhof, 15.-17.11.2019

Seminar: Grundlagenkurs Permakultur »Vernetzen, Verknüpfen, Verbinden« am Schloss Tempelhof, 15.-17.11.2019

Ich biete mit Judit Bartel von der Permakultur-Akademie einen Einführungskurs „Permakultur“ in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof an:

Vernetzen, Verknüpfen, Verbinden
Uns wird immer klarer, dass das über die letzten Jahrzehnte entwickelte und gelebte Wirtschaftssystem nicht nachhaltig und zukunftsträchtig ist. Zu groß ist der Verbrauch natürlicher Ressourcen, zu gravierend die negativen Auswirkungen auf die Umwelt, zu unsozial die Auswüchse der Geldverteilungsmaschinerie. Doch: Wie kann eine andere Welt aussehen? Was muss bedacht werden, um langfristig stabile ökonomische, ökologische, kulturelle und soziale Systeme zu entwickeln?
Die Permkaultur kann hierauf vielfältige Antworten geben, aber besser noch: Sie bietet uns eine Vielzahl an Gestaltungsprozessen und Analysemethoden, um Systeme so zu verändern und zu entwickeln, dass sich selbst erhaltende, organische Kreisläufe entstehen. Ursprünglich für die Landwirtschaft entwickelt, hat sie sich inzwischen zu einem Denkprinzip entwickelt, welches Brücken bildet über die Landwirtschaft hinweg zu Bereichen wie Hausbau, Energiev- ersorgung, Landschaftsplanung bis hin zur Gestaltung sozialer Räume.
In unserem Grundlagenkurs möchten wir euch zeigen, was die ethischen Grundlagen der Permakultur sind, wollen euch mit praktischen Übungen die Gestaltungsprinzipien und -methoden vertraut machen und anhand von anschaulichen Beispielen eine Vorstellung von der Vielfalt permakultureller Anwendungsfelder vermitteln. Wir können am Beispiel der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof konkret erleben, wie Permakultur ganz praktisch aussieht. Die Beis- piele reichen von kleinen Elementen wie Hügelbeeten über einen kleinen Waldgarten bis hin zu einer permakulturell orientierten Landwirtschaft wie auch dem sozialen Leben in Gemeinschaft.

Permakultur-Grundlagenkurs in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof
Datum: 15.-17.11.2019
Kursleitung: Judit Bartel, Stefan Schwarzer
Anmeldung: Permakultur-Akademie

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Wir bauen eine neue Schule. Freie Schule für Entfaltung Schloss Tempelhof

Jetzt ist es endlich soweit. Nach zwei Jahren Planung gab es vorgestern den ersten Spatenstich zu unserem Schulneubau. Die »Freie Schule für Entfaltung Schloss Tempelhof« will sich erweitern, vergrößern, und übernimmt unsere Gemeinschaftskantine und die Turnhalle, baut diese teilweise um, und stellt noch ein schönes neues Gebäude daneben, welches auch als Verbindung zwischen »Lernen im jungen Alter« und dem Seminarhaus für das Lernen der älteren Semester wirken soll. Wow, wer hätte das vor wenigen Jahren gedacht? Die Begeisterung für das freie Lernen, die Menschen die in die Nachbarschaft ziehen, damit ihre Kinder auf die Schule gehen können, die Entwicklung der Kinder, des Lernbegleiter-Teams. Dass wir, als Gemeinschaft, »unseren« schönen Kantinenplatz mit Blick ins Grüne den Kindern überlassen, ist durchaus auch ein Zeichen für was uns die Schule wert ist.

Die Schule für freie Entfaltung ist eine reformpädagogische, nicht-direktive Schule, die unseren Kindern die Möglichkeit bietet, mit ihrer Neugier, ihren Fragen, ihrer Eigen-Art und in ihrem eigenen Tempo die Welt forschend zu entdecken. Eingebettet in der Lebensgemeinschaft und Zunkunftswerkstatt Schloss Tempelhof (bei Crailsheim in Baden-Württemberg), ermöglicht sie ein Lernen in der „vorbereiteten Umgebung“, im Dorf und in der angrenzenden Natur, das sie lebenslang befähigt, herausragende, eigen-sinnige Leistungen zu erbringen. Das intensive Miteinander hilft ihnen auf ihrem Weg zu mündigen, authentischen und verantwortlichen Bürgern – für eine zukunftsfähige Gesellschaft!

Der Bau ist kein billiges Vergnügen, und wir suchen noch für ein paar Sachen Menschen, die ein paar Euro spenden möchte, kann das gerne hier tun.

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Buch: Permakultur. Gestaltungsprinzipien für zukunftsfähige Lebensweisen. David Holmgren

Screen Shot 2017-02-13 at 09.41.48Nun ist sie endlich das, die deutsche Übersetzung des englischen Klassikers der Permakultur: „Permakultur. Gestaltungsprinzipien für zukunftsfähige Lebensweisen“ (Amazon, Buch7, Drachenverlag) von David Holmgren. Das Werk des Mitbegründers der Permakultur ist so ganz anders als »die Bibel« von Mollison. Während sich letztere für mich in einem Rutsch lesen lies – gut, das werden nicht alle so unterschreiben könne, das gebe ich zu -, gerade weil es direkte praktische Relevanz hatte und anschaulich bebildert war, so hat ersteres mehr von einem theoretischen, wissenschaftlichen Grundlagenwerk. Das schmälert auf keinen Fall seine Relevanz; im Gegenteil. Jedoch, es braucht viel Disziplin und einen langen Atem, um sich durch das Buch zu arbeiten. Viele Worte, schwierige Formulierungen, komplexe Darstellungen: Es ist wahrlich keine Literatur für die U-Bahn. Hiermit gehört es sich, bei einer Tasse Grüntee sitzend, in die Studienecke zurück zu ziehen und gründlich zu lesen; na, zu studieren. Wirklich, ehrlich. Aber wer sich die Mühe macht, der kann viel dabei gewinnen: Die Permakultur, oder besser: die Holmgrenschen Gestaltungsprinzipien, in all ihrer Komplexität, werden von Holmgren aus vielen Blickwinkeln beleuchtet, seziert, und wieder zusammen gesetzt, in kleine und grosse, in ökologische, ökonomische und soziale Kontexte gesetzt, was dem Leser erlaubt viel tiefer zu begreifen, welche Dimension diese Lehre hat. Ein wunderbares, gehaltvolles, tiefgründiges Buch, welches einen langem Atem braucht.

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Die ‚hohen‘ Gärten von New York

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Schönheit liegt ja im bekanntlich im Auge des Betrachters. Aber, hei, wer kann was gegen diese Schönheit sagen, die da in einer Betonstadt entsteht. Und dann auch noch Gemüse produziert. Die hohen (um nicht zu sagen: hängenden) Gärten New Yorks und anderer US Großstädte sind schon eine echte Augenweide. Hier ein kurzer Zeitraffer aus Brooklyn. Sehr schön!

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Interviews, Interviews, Interviews. Habe ich was vergessen? Ach ja, Interviews…

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Ich glaube ich habe die Seite schon einmal erwähnt: Permaculturevoices.com. Ein unglaublicher Reichtum an Interviews, welches Diego da angesammelt hat. Alle Grössen der USA und Australien sind (immer wieder) mit dabei: Joel Salatin, Darren Doherty, Grant Schultz, Elaine Ingham, Toby Hemenway, Jack Spirko, Maddy Harland, Jean-Martin Fortier, Stefan Sobkowiak, …. you name it.

Ein unglaublicher Fundus an Wissen, unglaublich, Wahnsinn, grossartig. Absolut empfehlenswert!

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Der Traum eines Hauses

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Na, da fehlen mir die Worte. Ein wunderschönes Haus, eigentlich eher mehr Dom. Ausblick in alle Richtungen, in den Himmel inklusive. Dazu Wintergarten, geschlossene Kreisläufe für Frischwasser, Brauchwasser, Strom, … Ein Paradies auf Erden.

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Die überzeugenden Eigenschaften der Strahlungswärme

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Interessanter Artikel zum Thema Heizung. Dass die klassischen Heizkörper zwar von der Energie-Lobby gern gesehen werden, aber super ineffektiv sind, ist ja schon weiter verbreitet. Schliesslich geht es nicht darum, den Raum aufzuheizen, sondern die Strahlungwärme im Raum anzuheben. Siehe das obige Bild, was jeder kennt: Ein Spät-Wintertag, die Sonne scheint schon kräftig, und obwohl die Lufttemperatur deutlich unter Null Grad liegt, kann man sich im T-Shirt in die Sonne legen. Würden wir dieses Prinzip auf unsere Wohnungen übertragen, kämen wir mit einem Bruchteil der Wärmeenergie aus, und bräuchten uns auch weniger Sorgen um Gesundheit, Allergene usw. zu machen. Einen Einblick in diese Thematik bieten diese Artikel.

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Buch: Sustainable (R)evolution: Permaculture in Ecovillages, Urban Farms and Communities Worldwide.

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Was für mich an der Permakultur zu faszinierend, so anziehend ist, ist die Möglichkeit positiv zu wirken, zu gestalten. Meist zwar nur im Kleinen, manchmal auch im etwas Grösseren. Aber statt über die Probleme der Welt (Klimawandel, Ressourcenverschwendung, Konsumrausch, … !!) und die Unfähigkeit der Politiker, daran was zu verändern, zu lamentieren, und letzten Endes die Gabel ins Heu zu schmeissen und mich in mein Kleinod zurück zu ziehen, verkörpert die Permakultur für mich die Umsetzbarkeit meines Tatendranges. Think global, act local – ganz pragmatisch, ganz direkt. Und – zumindest wenn ich es schaffe den grossen, globalen Themen dann auch weniger Aufmerksamkeit zu schenken – kann ich wirklich etwas positiv verändern; gestalten eben. Ein wunderbares Gefühl.

Das Buch „Sustainable (R)evolution: Permaculture in Ecovillages, Urban Farms and Communities Worldwide ist die Sammlung von diesen positiven Bewegungen. Die Entstehung von Ökodörfern und Gemeinschaften, die Entwicklung von ganzheitlichen Bauernhöfen mit solidarischen Ansatz, weltweit, lässt den Pulsschlag etwas höher schlagen. Dahinter steckt oft der Gedanke, die Techniken, die Prinzipien der Permakultur. Zu sehen, zu erkennen, wie die Permakultur (das Bewusstsein, die Technik, die Bewegung, die Philosophie) genutzt werden kann, um die Welt im Kleinen zu verändern, finde ich äusserst wohltuend, bereichernd und inspirierend.

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Buch: The Community-Scale Permaculture Farm

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Wie kann ein Permakultur-Bauernhof aussehen? Josh Trought zeigt in seinem Buch „The Community-Scale Permaculture Farm“ auf, wie die Verwandlung eines Hofes in den USA mit Hilfe vieler Hände, Ideen, Planungen und Umsetzungen funktionieren kann. Eine kleine Gemeinschaft von ein paar Freunden, klein-gliedrig strukturierte Gemüsegärten, die Nutzung von verschiedenen Tieren die verschiedenen Funktionen erfüllen, Vernetzung mit der Region, ökologisches Bauen, nachhaltige Waldnutzung, Kurse, … Es werden quasi „alle“ Themen der Permakultur angesprochen, und erklärt wie diese dort umgesetzt wurden. Sehr interessant, v.a. für solche Menschen die anfangen über den „kleinen Gemüsegarten“ hinter’m Haus hinaus zu gucken, und sich die Frage stellen, wie denn so etwas in grösserem Stile funktionieren könnte.

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Buch: Beyond Civilization. Humanity’s Next Great Adventure. Daniel Quinn

Screen Shot 2015-10-07 at 09.58.38Nach seiner Trilogie (Ishmael, My Ishmael, The Story of B.) legt Daniel Quinn mit seinem Büchlein „Beyond Civilization“ (noch mal) klar, wo das grundsätzliche Problem unserer Zivilisation liegt, und vor allen Dingen, wie eine Veränderung statt finden könnte, und wohin diese sich entwickeln könnte. Interessant ist der Ansatz auf jeder Seite eine deutliche, klare Überschrift zu haben, die dann in den folgenden Absätzen geklärt und behandelt wird. Leben als Stamm, flache Hierarchien, Visionen statt Programme, zusammen arbeiten, usf…. Zwar gibt auch dieses Werk keine wirkliche Antwort den Suchenden, die sich ein Bild davon machen wollen, wie die Zukunft aussehen könnte. Aber wie schreibt er doch: Da wir eine andere Vision brauchen um zukünftig besser leben zu können, sind es nicht jene mit den alten Visionen, die die Zukunft voraussagen können. Täten wir es, wäre dort keine neue Vision. Mit den alten Visionen, können wir auch nur alte Bilder in die Zukunft projizieren. Mit neuen Visionen wird die Zukunft so anders sein, dass wir uns dies – mit unseren alten Visionen – nicht hätten ausmalen können.

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Earthship am Tempelhof, im ZDF

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Eine kurze Doku zum Earthship-Bau am Tempelhof. Michael Reynolds, der „Erfinder“, war für eine Woche zu Besuch, und arbeitete fleissig mit. Dass der Bau des Earthships in diesem Bericht unter dem Thema „Flüchtlinge“ lief, hatte vermutlich damit zu tun dass er in seiner Abendpräsentation in der Turnhalle die letzten 10 Minuten (bei Anwesenheit des ZDF Filmteams) über seine Vision sprach, mit Flüchtlingen Earthships zu bauen. Da es überall Schwierigkeiten gäbe diese Menschen unterzubringen, sie ja auch nicht wirklich arbeiten dürfen, ein Earthship viel Handarbeit brauche – so wäre das eine wunderbare Verbindung sinnvoller Arbeit, mit low-tech-Wissenstransfer welches sie später auch wieder in ihrer Heimat nutzen können, sofern sie zurück in ihre Länder gehen sollten, und ökologischem Nutzen.

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Das Earthship wird gebaut

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Wir sind kräftig am Bauen. Jeden Tag ein Stückchen weiter, beim Bau des Earthships. Beeindruckend, was da entsteht, mit all den vielen Menschen, die harmonisch zusammen arbeiten.

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Ein erstes Earthship in Deutschland. Standort Schloss Tempelhof

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Stell dir vor, es gibt ein Haus, das in wenigen Wochen in echter Gemeinschaftsarbeit, „von Hand“ gebaut wird, das weitest gehend aus Recycling- und Naturmaterialien besteht, sich durch natürliche Energiequellen voll selbst versorgen kann, Ressourcen schont und kaum Folgekosten ausweist und – das ein Leben im Einklang mit der Natur ermöglicht.

Weltweit wurde die Idee bereits 600-mal realisiert, aber noch nie in Deutschland. Grund: Das deutsche Baurecht. In intensiver Zusammenarbeit mit den Behörden in unserem Landkreis haben wir uns auf einige Auflagen in Bezug auf die Autarkie des Gebäudes geeinigt. So haben wir es geschafft, die erste Genehmigung für ein Earthship in Deutschland zu bekommen. Wir bauen gemeinsam mit Michael Reynolds, dem Entwickler und dem Earthship Biotecture Team.

Das ganze Projekt kostet 298.500 Euro. Wir haben bereits 203.000 Euro davon aus eigenen Mitteln und Spenden zusammengetragen. Wir brauchen jetzt noch 95.500 Euro, um das Earthship landen zu lassen. Bis 20. August müssen wir das Geld beisammen haben. Dann starten die Bauvorbereitungen.

Mehr Infos unter www.earthship-tempelhof.de

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Lesenswerte Artikel

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Kohlekraftwerke: Gabriel verkündet Abkehr von Klimaschutzzielen: Das Klimaziel der Bundesregierung ist nicht mehr zu halten. Das hat Wirtschaftsminister Gabriel nach SPIEGEL-Informationen intern eingeräumt. Grund ist vor allem die Weigerung des Ministers, alte Kohlemeiler abzuschalten.

Temperatur-Rekord: Ozeane sind so warm wie nie: Die Temperatur im Oberflächenwasser der Ozeane hat 2014 ein Rekordhoch erreicht. Forscher sind alarmiert: Erwärmt sich die Erde nach einer mehrjährigen Pause doch wieder?

Hochhauspreis für „Bosco Verticale“: Die Besten sind grün: Zwei riesige Gebäude – und knapp 800 Bäume an der Fassade: Der Wohnhauskomplex „Bosco Verticale“ in Mailand ist mit dem Internationalen Hochhaus Preis ausgezeichnet worden.

Foto: Stefano Boeri Architetti@Flickr

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Doku: The Cob Castle

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Bohhhh…. Also, das ist wirklich gigantisch. Da baut jemand, mit seinen eigenen Händen, einen dreistöckigen Palast aus Lehm und Stroh. Allein die Vorstellung dass das gehen soll… Aber dann die Idee dahinter, das Design dazu, das verwendete Material. Es ist zutiefst beeindruckend wozu ein hoch motivierter Mensch in der Lage ist. Aber: Zwei Jahre Bauzeit mit 16-Stunden-Tagen (oder auch mehr). Und dann doch leider nicht mit dem Geld ausgekommen. Schade, schade. Vielleicht dann doch eine Nummer zu gross? Aber die Bauten sehen wunderschön organisch aus, mit tollem Grasdach, Wintergarten, runden Formen, Blick in die Landschaft, …. Wunderbares Projekt!

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Impressionen einer anderen Welt

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Also, diese Webseite („Inspiration Green„) ist wirklich ein kleiner Schatz: Tolle Bilder von alternativen Behausungen und Konstruktionen; viele interessante Ressourcen, Links, Grafiken, Videos. Achtung: Da kann man einige Zeit verbringen!

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Der erste Biomeiler am Schloss Tempelhof

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Biomeiler 3

Biomeiler 2

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Nun steht er, der erste Biomeiler der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof. Einen Tag Arbeit (ohne die Vorbereitungen zu zählen), und knapp 120 Kubikmeter Biomasse werden nun kompostiert. Die dabei entstehende Wärme wird in ein Gewächshaus in den Boden geleitet um dieses frostfrei zu halten. Im Frühjahr, wenn die Jungpflanzenanzucht ansteht, wird die Wärme dann auch genutzt ein zweites Gewächshaus zu heizen. Wir sind sehr gespannt wie es laufen wird.

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Permakultur am Tempelhof (Lebensgemeinschaft)

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Mein Leben am Schloss Tempelhof, einer Lebensgemeinschaft mit circa 85 Erwachsenen und 25 Kindern, dreht sich neben Beruf und den vielen „sozialen“ Aktivitäten stark um die Permakultur. Wir, als Permakultur-Gruppe, Themen wie Vielfalt und Nachhaltigkeit zu bewegen, und haben in diesem Sinne mehrere Projekte angeschoben und umgesetzt. Da ist z.B. der wunderschöne Kräutergarten mit einer grossen Anzahl Pflanzen v.a. für unsere Tee-Produktion; da ist die 400m lange, drei-reihige Feldhecke; da ist die „Wallhecke“, ein Beispiel für eine Obstbaumlebensgesellschaft und der Beginn eines kleinen Waldgartens. Auch unsere Landwirtschaft ist im permakuluturellen Sinne aktiv, mulcht ganze Hekatre, arbeitet zum grossen Teil mit pflugloser Bodenbearbeitung, säht mehrere Samen beim Getreideanbau zusammen aus, usw.

Hier nun ein kleiner Video-Beitrag zu unseren Aktivitäten, den wir an zwei Momenten recht schnell und ohne grosse Überlegungen zusammen gestellt haben.

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Verstellbare Verschattung für die Hausfront

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Was ich so an der PK faszinierend finde, ist, mit wie wenig Aufwand manchmal „Probleme“ behoben werden können. Vor allen Dingen wenn man ein bisschen Hintergrundwissen über die Naturabläufe hat. Wir z.B. hier am Tempelhof planen einen Neubau. Ich weiss dass es da Diskussionen um Verschattung der Wände und Fenster gibt. Dass es dafür ganz einfach, simple und kostengünstige Lösungen gibt, zeigt dieses Beispiel von Brad Lancaster, Autor von „Rainwater Harvesting for Drylands and Beyond„.

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