Die Angst der Machteliten vor dem Volk, Prof. Rainer Mausfeld

Was ist dran an der »Angst der Machteliten vor dem Volk«? Stimmt es, dass die Machteliten alles tun, vieles davon im Hintergrund, so dass das Volk es nicht mit bekommt, um ihre Macht zu sichern und den Bürgen eine homöopathische Dosis »Demokratie« anzubieten, um diese zufrieden zu stellen? Werden ThinkTanks und Stiftungen von reichen Männern und Frauen im Hintergrund finanziert, um das Wissen der Reichen zu stärken und damit das System zu stärken? Es klingt deutlich, was der Herr Mausfeld da sagt. Aber es klingt auch etwas hetzerisch und ideologisch. Was meint ihr?

1 comment

In diesem Kontext ist oft die Rede von Verschwörung und dergleichen. Aber wer psychisch abhängig ist von Macht (und das sind nicht wenige), kann nicht anders als sich in Entscheidungspositionen drängen. Auch wenn es viele sind, so braucht es für das gemeinsame Handeln doch keine explizite Verschwörung, denn es reicht aus, starke gemeinsame Glaubensformen zu haben, sozusagen eine gemeinsame weltliche Religion – etwa die Überzeugung, das globale monetäre System sei das Richtige. Dass es auch gefühllose Ausbeuter in dieser Gilde gibt (Psychopathen, Soziopathen), ist eine andere Gesschichte. Was Rainer Mausfeld sagt, ist wohl eher auf diese zweite Seite gemünzt, und die gibt es leider auch.

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