Die urbane Landwirtschaft scheint den Kinderschuhen langsam entwachsen zu sein. Es exisitiert mittlerweile eine solche Fülle an Ideen und Projekten, an Beispielen und Initiativen, auch wenn sie oft nur provisorisch, testend, ausprobierend daherkommen. Das Buch „Jedem sein Grün“ ist im Prinzip eine Ansammlung an Projekten, erklärend was, wo und warum initiiert wurde, was an ihnen besonders ist, und bietet eine Vielzahl an Fotos, die jeden der sich für dieses Thema auch nur ein wenig interessiert,
Seid Ende Dezember hat sich bei uns im Garten einiges getan. Klar, nachdem ich ein paar Dutzend Bücher zum Thema Permakultur und Gartengestaltung gelesen hatte, war die Motivation und Energie hoch um ein paar „bauliche Massnahmen“ zu ergreifen. Hier zum Beispiel habe ich unser kleines Feld was da vorher war, deutlich vergrössert und durch ein sogenanntes Schlüsselloch-Beet („Keyhole“) platzsparend erweitert. Bei dieser Beetform ist das Verhältnis von Beetfläche zu Wegen (zum Pflanzen, Säubern und Ernten)
Eine sehr interessante Dokumentation bei SWR über eine Lebensgemeinschaft – den Tempelhof bei Crailsheim. „Uli und Christine wagen einen großen Sprung. Sie geben Job und Wohnung in der Stadt auf und ziehen in eine frischgegründete Dorfgemeinschaft aufs Land. Mit zwei Kindern. Gemeinsam mit 50 anderen wollen sie ein zukunftsfähiges Dorf aufbauen: unabhängig, sozial, gerecht, ökologisch. Für sie alle gilt: Sie wollen nicht so weiterleben wie bisher. Der Tempelhof in Hohenlohe stand vier Jahre leer. Früher
Wo kommt unser Essen her? Wir (naja, viele, nicht alle) wissen über die weiten Wege von Erdbeeren (v.a. in der Nicht-Saison), Melonen, Spargel usw. Bescheid. Aber, wo kommen unsere Salate, Möhren, Äpfel her? Die reisen manchmal, in den USA genauso wie in Europa, über tausende Kilometer bis sie in unseren Supermärkten landen. Vor einigen Jahren gab’s mal eine Berechnung bezüglich der gesamten Transportwege eines Erdbeerjoghurts, das heisst eingeschlossen der einzelnen Produkte, wie die Milch, die
Sehr interessante Präsentation über Pilze (die ja nur die Früchte des unterirdischen „Körpers“, den sogenannten Myzelien, sind) und warum diese so wichtig für Mutter Natur und auch uns Menschen sind. Zum einen unterstützen sie die Nahrungsversorgung der Pflanzen, und sind damit nicht nur grundsätzlich von ökologischer Bedeutung, sondern zusätzlich für das gesunde und effektive Wachstum unserer Nahrung. Zum anderen helfen sie „die Natur unter Kontrolle zu halten“, d.h. Gifte und schädigende Bakterien zu neutralisieren. Des
Das Insektenhotel, mittlerweile immer weiter verbreitet, bietet den verschiedensten Insekten zusätzlichen Lebensraum. Aus altem Holz und hohlen Ästen, oder solchen die einfach zu bohren sind, Stroh, Lehm, Zapfen, Wolle, Ziegelsteinen gefertigt, mit vielen zusätzlichen Löchern in verschiedenen Grössen gebohrt, bietet es Unterschlupf und Brutstätte für viele helfende Insekten, die sich auf Läuse oder andere „Schädlinge“ stürzen. Mag sein dass man auch dem ein oder anderen Schädling einen Geburtsraum anbietet, aber in der Permakultur versucht man
Die Permakultur lebt ja von der Diversität, der Vielfalt der Elemente. Deswegen ist es so wichtig, im Garten allen Lebewesen Nahrung zur Verfügung zu stellen und Habitat (Lebensraum) zu schaffen. Das kann – eben – auf vielfältige Weise erreicht werden, auch durch kleine Objekte die im Garten schön arrangiert und eingebettet werden. So z.B. unser kleiner, solar-getriebener Springbrunnen, aus echtem provenzalischen Sandkalkstein. Gefunden vor ein paar Jahren auf einer Fahrradtour auf einem kleinen Flohmarkt in
Unser Garten ist nicht sehr gross, und wir brauchen auch noch Platz zum Spielen für unsere Kinder. Im Verlauf der letzten Jahre ist die Spiel-Freiheit der Kinder durch meine Anbau-Tätigkeiten immer weiter eingegrenzt worden – nicht zu ihrer Freude natürlich. Die Regel ist ja generell: Je kleiner die Anbaufläche, desto besser muss der Platz ausgenutzt werden. Sei es durch dichteres Pflanzen, durch Ausnutzen der vertikalen Ebene, durch zeitlich effektiv versetztes Pflanzen… Wir haben hinten im
Letztens berichtete mir ein Freund so nebenbei von Stahl-Frühbeet-Fenstern in einem Garten die demnächst auf die Müllhalde gebracht werden sollten. Ohh… Wie schade!, war da meine erste Reaktion. Und: Da kann man doch sicher noch was mit anfangen. Also, als erstes die Fenster abgeholt und bei Freunden untergebracht, die einige davon selbst verwenden können um ihre alten (holzumfassten und mit dünnem, mittlerweile brüchigem Glas) zu ersetzen. Als nächstes überlegt wie ich die Fenster in unserem
Ein Igel zu Besuch im Garten. Ist das nun ein Zeichen für die positiven Arbeiten im Garten – das Anlegen des Totholzhaufens, der Laubblätter, des Stroh’s auf dem Erdreich, welches wiederum die Bodenaktivität – Regenwürmer! lecker! – fördert?! Oder liegt’s daran dass der Igel zu wenig zu essen findet oder krank ist? Auffällig in jedem Fall dass er (sie?!) schon nachmittags unterwegs ist, was natürlich unsere Kinder erfreut. Letztes Jahr jedenfalls raschelte es immer erst


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