So ganz klar ist mir der letzte und wesentliche Schritt noch nicht: Wie kann man das pilz-durchzogene Kaffeemark (siehe auch Artikel hier) nun zum Fruchten bringen, also dazu dass nun endlich die Pilze aus dem Boden wachsen. Unter natürlichen Umständen – d.h. Wald – ist die Frucht-Zeit ja der Herbst, also kühler und nässer. Und tatsächlich: Die letzten Versuche zeigten dass einige Tage nachdem ich die Behälter deutlich „unter Wasser“ setzte, zumindest mal gut durchfeuchtete,
Sehr interessante und gut gemachte Dokumentation über den Bau eines Earthship (von Engländern in Frankreich). Immer wieder erstaunlich was der Mensch so mit seiner Kreativität erschaffen kann. Erstaunliche Bauweise, viel manuelle Arbeit, wenig Expertenwissen nötig, wunderbares Interieur, tolle Gesamtgestaltung, viel Licht, viel Ambiente. Und das ganze zu circa 75% aus recyceltem Material (alte Autoreifen, Blechbüchsen, Bier- und Weinflaschen, Holzreste), und mit recht geringen Kosten, dazu fast völlig autark. Super!
In der Dokumentation „Ein Neues Wir – Ökologische Gemeinschaften und Ökodörfer in Europa“ werden zehn verschieden Lebensgemeinschaften in Europa vorgestellt, darunter solche die schon weit bekannt sind – wie Sieben Linden und Damanhur – aber auch einige andere, zum Teil sehr kleine vor allem in Portugal und Spanien. Interessant ist der Überblick den man durch die Verschiedenartigkeit der vielen Projekte erhält. Die Unterschiede sind nicht nur in der Gemeinschaftsgrösse oder der spirituellen Ausrichtung deutlich spürbar.
Immer wieder die Frage die wir uns stellen… Bei 7 Milliarden Menschen auf dieser Erde; was macht es da aus wenn ich meinen Abfall sortiere, meinen Kompost mache, mit dem Fahrrad fahre, … hier bitte ausfüllen was dir beliebt … via Duarte
Vor allem für die Permakultur-Begeisterten die mit einer dieser 72h-PK-Einführungen ihr neues Leben starten, sind die ersten Bücher manchmal etwas theoretischer Natur: Die Bibel von Bill Mollison, The Earth Care Manual von Patrick Whitefield, usw. Wichtig als Fundament mit vielen interessanten und tiefgreifenden Erläuterungen, fehlt aber dann doch so manches Mal der praktische Bezug, die direkte Umsetzung, ein Bild dessen wie das Resultat dann aussehen könnte. Hier bietet sich „Anders gärtnern“ von Margit Rusch als
Städte im Wandel, oder Transition Town Initiative. Todmorden ist die Vorzeigestadt, wo die Menschen näher zusammen gerückt sind, sich kennen gelernt haben, und Dinge bewegen. Sehr schönes Beispiel für das Neue Denken (und Handeln).
Ein Permakultur-Film braucht eure Hilfe: Gedreht, durch Crowd-sourced (d.h. Leute in aller Welt, gemeinschaftlich) Finanzierung, in Thailand, zeigt der Film viele Aspekte rund um PK. Der Trailer sieht sehr vielversprechend aus. Um den Film durch die letzte Produktionsrunde zu bekommen benötigen die Leute noch ein paar Tausend $. Man kann 5$ spenden, oder 10$, oder 1000$. Alles hilft. Stichtag ist der 1.11.! Also, nichts wie ab und ein paar Dollar einem sinnvollen Projekt zu Gute
Und mal wieder Andernach, die essbare Stadt. Ich denke wir können viel von deren Versuchen lernen, denn die Aktionen kommen bei der Bevölkerung gut an. Ich find die Idee und die Umsetzung super, denn dieses Umdenken birgt viele Vorteile: Seien es die deutlich geringeren Instandhalte-Kosten für die Stadt, die schönere Optik, eine erhöhte Vielfalt an Pflanzen und Tieren, und dann vor allem die Aspekte der lokalen Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und der „erzieherische“ und
„Fleisch ist in den reichen Ländern eine billige Alltagsnahrung. Doch damit dürfte laut einer Studie bald Schluss sein: Das Wachstum der Weltbevölkerung und künftige Wasserkrisen könnten das Schnitzel zum Luxusgut machen. Wer glaubt, morgens beim Duschen viel Wasser zu verbrauchen, kennt nicht einmal die halbe Wahrheit. Nach Zahlen der Unesco liegt der weltweite Pro-Kopf-Bedarf bei fast 1400 Kubikmetern pro Jahr – das sind fast 4000 Liter pro Tag. Und das ist nur der globale Durchschnitt.
Im Gegensatz zu dem leicht (?) provozierenden Untertitel, berichtet Felix zu Löwenstein in seinem Buch Food Crash. Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehrin sehr sachlichem Ton und auf umfassende, sehr gut recherchierte Weise, was uns in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erwartet, wenn wir die „industrielle Landwirtschaft“ weiter so betreiben wie jetzt, und warum die „ökologische Landwirtschaft“ („ökologische Intensivierung“) zum Nutzen aller ist, den Boden schont, die Natur und unsere Gesundheit schützt,
Unser Besuch beim Schloss Tempelhof (siehe Fernseh-Doku hier und hier) liegt nun einige Wochen zurück, der nächste Besuch nur noch wenige Wochen entfernt. Der Verkauf unseres Hauses hier in Frankreich wird gerade von uns angeleiert, damit wir, Inschallah, zum Ende des Jahres dorthin ziehen können. Gerade erreicht uns der neue Newsletter, den ich hier gerne mit Euch teilen möchte. Liebe Freunde, Unterstützer und Interessierte, seit Monaten hören und lesen wir von der großen Krise: Der
Mischkultur, wenn auch vielleicht etwas auf die Spitze getrieben. Auf der anderen Seite ist die Gestaltung der Beete gerade am Anfang auch eine Frage der Zeit. Und da lohnt es sich dann auch schon einmal zur Bodenverbesserung erst einmal grossflächig bestimmte Samen wie Klee, Lupinen, Ackerbohnen und Phacelia zu säen. Diese können durch die feine und tiefe Verwurzelung, durch Stickstoff-Anreicherung und beim Verrotten des Pflanzenmaterials zur einer positiven Veränderung der Bodenstruktur und -beschaffenheit beitragen. Ausserdem
Michael Pollan, bekannter Publizist und Verfechter gesunder Ernährung und umweltverträglicher Nahrungsherstellung, erklärt in diesem Vortrag was die Probleme der industriellen Landwirtschaft sind, was für Auswirkungen dies auf unsere Umwelt, unsere Gesundheit und unser Klima hat. Er zeigt exemplarisch und sehr anschaulich wie viel Erdöl nötig ist um einen Hamburger herzustellen (0,8 Liter). Und er erklärt wie eine Umorientierung in Richtung umweltschonender Produktion natürlicherer Nahrungsmittel möglich wäre. Ein sehr interessanter Vortrag mit ansprechenden, visuellen Bildern.
Was passiert wenn ein Schriftsteller, der sich für Lösungswege in der Zukunft interessiert, von einer inspirierenden Reise zu alternativ lebenden Gemeinschaften zurück kommt? Von einer Reise, bei der er viele verschiedene Ansätze und Lösungsbeispiele technologischer, gesellschaftlicher und spiritueller Art, auch für sich persönlich, entdeckt hat? Er schreibt ein Buch. Naja, so einfach ist die Geschichte der Entstehung von Jamilanda auch nicht. Aber, begeistert von dem was er gesehen hat, begibt sich der Autor erst einmal
Zwei Projekte in einem, aber dann doch mit unterschiedlichen Zielen. In Unterthingau im Allgäu haben sich zwei besondere Menschen zusammen getan: Ein (nun, etwas alternativ angehauchter) Bauernsohn und ein (man könnte auch sagen: alternativer) Permakultur-Spezialist (soweit man bei einem Permakultur-Kenner überhaupt von Spezialisten sprechen kann, denn unter diesen Thema fallen ja nun wirklich viele ökologische, ökonomische und soziale Themen). Der eine, durchaus auch bewandert in der Permakultur, möchte seinen circa 20 Hektar grossen, von den
Andernach – die erste essbare Stadt Deutschlands, wenn nicht sogar Europas. Essbar sind hierbei natürlich nicht die Häuser und Strassen. Aber anstatt dass diverse Zierblumen gepflanzt werden (die mehrmals im Jahr „ausgetauscht“ werden müssen), werden seid drei Jahren (fast) ausschliessliche eine Vielzahl an Gemüsesorten angepflanzt. Und, das Wichtigste dabei, ist der der Slogan: „Pflücken erwünscht“. Ob Kohl, Tomaten, Bohnen oder Zwiebeln: Jedes Jahr gibt’s ein neues Thema, bei dem auch eine grosse Zahl alter und seltener
Wie können wir die Welt verändern? Indem jeder bei sich anfängt und einen kleinen Schritt in Richtung Veränderung macht. Dies gilt auch und vor allem für die eigenen Gemüseanbau, sei es nun im eigenen Garten oder sogar im Apartment. Mittlerweile gibt’s ausgeklügelte Systeme, die zum grossen Teil auch noch Wertstoffe verwenden die sonst im Abfall landen würden, die eine zufriedenstellenden Anbau in den eigenen vier Wänden erlauben. Frischer Salat im Winter? Erdbeeren zur Weihnachtszeit? Selbst
Regenwurmfarmen sind Kisten, Kästen oder Fächer in der Grösse einer Wasserflaschenkiste, in die Küchenabfälle geworfen werden, und in der Kompost-Regenwürmer die Verarbeitung („Verdauung“) errichten. Ziel ist es Abfall zu vermeiden (30% des Hausmülls besteht in Frankreich aus Grünabfall) Recycling zu betreiben wertvollen Dünger (in flüssiger und fester Form) herzustellen Interessant ist dieser Ansatz vor allem für Bewohner von Apartments. Wer einen Garten mit Komposter hat, für den ist diese Möglichkeit des Recyclings nicht unbedingt sinnvoll.
Altes Wissen wieder neu entdeckt… The One-Straw Revolution (soweit ich weiss gibt’s das nicht in deutscher Übersetzung). Und doch: Irgendwie würde diese Umschreibung wiederum nicht ganz passen. Denn Masanobu Fukuoka, ein fähiger Ingenieur/Laborant im Japan des frühen 20. Jahrhunderts, versucht einen neuen Weg in der Landwirtschaft zu gehen. Enttäuscht, frustriert von den technischen Entwicklungen und der Ausrichtung allen Lebens und Produktion auf diese neue Revolution, zieht er sich auf’s Land zurück und versucht sich in


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