• Präsentation: 10.000 Jahre Landwirtschaft – ein kultur-geschichtlicher Blick zurück . Stefan Schwarzer. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft 2017“

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    Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und arbeitet seit 16 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.
    www.lebensraum-permakultur.de

    HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
    Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 27.-29. Januar 2017 in Kreßberg. Gärtner und Landwirte aus konventionellem und ökologischem Landbau und Menschen, die sich für einen zukunftsfähigen Acker- und Gemüsebau interessieren, sind zu dieser Bildungs- und Austauschplattform gekommen. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

    Referenten wie Sepp Braun, Dietmar Näser und Margarete Langerhorst gaben einen Ein- und Überblick über zukunftsfähige Landwirtschaftstechniken wie z.B. pfluglose und Minimal- Bodenbearbeitung, Untersaaten und Direktsaat, Mischkulturen und Zwischenfrüchte. Auch Themen wie Rotte-Steuerung, Kompostierung und Mulchen, Agroforstwirtschaft und Holistisches Weidemanagement, mehrjährige Gemüsepflanzen, Wassermanagement und Keyline-Design wurden in Vorträgen, Impulsreferaten und offenen Runden diskutiert.

    WEITERE INFORMATIONEN
    www.aufbauende-landwirtschaft.de
    www.humusrevolution.de
    www.lebensraum-permakultur.de
    www.schloss-tempelhof.de

    Posted on Juni 17, 2017

2 Responsesso far.

  1. Klaus-Otto Cordua, Dipl.-Ing.-Arch. i.R. sagt:

    Ich bin erschrocken über die nackten Böden zwischen den Maispflanzen in meiner Umgebung (Norderstedt).
    Das Referat „Naturschutz“ im norderstedter Rathaus ist überzeugt, dass auf diesen Feldern Glyphosat von Monsanto eingesetzt wurde. In Ihrem Buch „die Humus-revulution“ befürchten Sie, dass der so behandelte Ackerboden in wenigen Jahren unfruchtbar sein wird. Können Sie mir Forschungsberichte o.ä. zusenden oder zum Herunterladen benennen, in denen diese Abtötung des Humus beschrieben und begründet wird ? Ich wäre Ihnen sehr dankbar. Ich stehe mit mehreren örtlichen Institutionen zu diesem Thema im Kontakt. Ich suche nach überzeugenden Unterlagen, die die Nutzung von Glyphosfat u.ä. als absolut schädlich für die Erhaltung der Mutterböden beweisen. CORDUA

    • Stefan sagt:

      Hallo. Am besten bei Greenpeace, WWF, BUND oder woanders anfragen, bzw. bei Google Scholar (wissenschaftliche Artikel) nach Glyphosat suchen. Gab ja auch diverse Online-Aktionen letztes Jahr zum Thema Glyphosat – auch bei denen mal nachfragen. VG

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