• Präsentation: Humus – the essential ingredient. Graeme Sait

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    Die Klimakrise stoppen – wie sollte das noch gehen? Ehrlich! In dieser Hinsicht bin ich ja Klimaskeptiker, als dass ich der Überzeugung bin, dass wir den Tanker schon zu lange und mit zu hoher Geschwindigkeit fahren, als dass wir seinen Kurs noch gravierend verändern könnten. Graeme Sait in seiner Präsentation nennt dazu auch eine Zahl: Selbst wenn wir morgen alle CO2-Emissionen einstellen würden, dann wäre in 200 Jahren die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre immer noch so hoch wie 1975. Und damit weiterhin viel zu hoch. Und das wäre, wenn wir morgen… Vielleicht sind wir in 50 Jahren bei -80%. Vielleicht…
    Auch interessant: 476 Milliarden Tonnen CO2, die ursprünglich im Boden (also diesem meist krümeligen Gemisch aus Ton, Schluff und Lehm plus organischen Anteilen) waren, sind durch die Landwirtschaft in der Atmosphäre gewandert. Im Vergleich dazu machen sich die 250 Milliarden Tonnen, die durch die Verbrennung von Kohle und Erdöl in die Luft gepustet wurden, doch noch relativ klein aus.
    50% aller der Menschen gemachten CO2 Emissionen haben die Ozeane absorbiert. Mit zukünftig verheerenden Folgen: Graeme Sait benennt diese Problematik als ernster und dringlicher als die Klimaveränderung! Denn durch das CO2 wird der Ozean saurer. Und das hat Auswirkungen auf z.B. die Korallen (was viele mittlerweile wissen), aber auch auf das Phytoplankton, welches wiederum 50% des Sauerstoff produzieren, den wir einatmen.
    Ach so, bevor ich es vergesse: Es gäbe da vielleicht eine Lösung. Und das wäre der Aufbau von Humus. Mit einer veränderten Bearbeitung unserer Böden – wenn dies eine globale Aktion wäre – könnten wir es vielleicht schaffen, grosse Teile des CO2’s aus der Atmosphäre zu ziehen und diese im Boden zu binden. Darin sind sich viele Wissenschaftler einig (mehr dazu in den nächsten Wochen hier). Worauf warten noch?!

    Posted on Dezember 13, 2016

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