• Seminar: Meine Schule transformieren – ein Reiseführer

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    Interessanter Kurs für alle die an einer alternativen Schulform interessiert sind. Mit und von Gerald Hüther. Startet in ein paar Tagen.

    „Eine Lernkultur der Potenzialentfaltung bedeutet ein individuelles Lernen in einer unterstützenden Gemeinschaft. Kinder lernen nicht nur, Wissen zu reproduzieren, sondern Verantwortung zu übernehmen, zusammen zu arbeiten, ihre Persönlichkeit kennen zu lernen und zu entwickeln und sich Wissen selbstständig anzueignen, im eigenen Rhythmus dem eigenen Lernstil entsprechend. Eine neue Lernkultur berührt daher die ganze Schule: ihre Strukturen, das Selbstverständnis der Erwachsenen, die genutzten Lernmaterialien, die Raumaufteilung… Hierbei handelt es sich nicht um eine verordnete, extern gesteuerte Reform, sondern um eine Transformation der Schulen von innen heraus. Hierbei gibt es auch kein vorgegebenes Modell, sondern Schulen haben das Privileg und die Herausforderung, ihre eigenen Überzeugungen umzusetzen. Hierzu gibt es inzwischen viele Vorbilder, Schulen, die aufgebrochen sind und den Mut haben, es anders zu versuchen.

    Dieser Kurs befasst sich weniger mit der Lernkultur der Potenzialentfaltung, über die es viel von anderen Schulen zu lernen gibt. Der Fokus liegt auf der Ermächtigung zur Transformation: wie gestalte ich an meiner Schule den Aufbruch mit? Wie fange ich an? Welche Schritte müssen gegangen werden? Woran kann es liegen, wenn es nicht läuft? Wie gestalte ich Zusammenarbeit? Wie entwickle ich ein Konzept? Wie integriere ich kontinuierliche Veränderung in den Schulalltag?

    Der Kurs ist in 12 Themen untergliedert, wobei jede Woche ein Thema für Sie freigeschaltet wird. Sie finden in jeder Woche einen Exkurs von Prof. Gerald Hüther zu einem Aspekt der neuen Lernkultur. Die weiteren Inhalte sind in kurze Texte und erklärende Videos aufbereitet, die ebenfalls bewusst kurz gehalten sind, um Ihnen größere Flexibilität bei der Zeiteinteilung zu ermöglichen.

    Im Zentrum des Kurses stehen die Aufgaben und der Austausch untereinander. Sie werden jede Woche zu drei Aufgaben aufgefordert: eine Wissensaufgabe, ein kleiner Denkauftrag; eine Herzaufgabe, die die Selbstreflexion im Zentrum hat; und eine Handaufgabe, die eine konkrete Handlung direkt an Ihrer Schule beinhaltet. Ihre Gedanken und Erfahrungen teilen Sie dann mit den anderen Teilnehmenden.“

    Quelle

    Posted on April 9, 2015

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