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Doku: Die Rückkehr der Biber

Doku: Die Rückkehr der Biber

Biber, Gestalter der Landschaft. Feind der Landwirtschaft. Aber so wichtig für viele Biotope. Wir haben ihn fast ausgerottet und beäugen sein Zurück kommen in unsere Landschaften mit zwiespältigen Gefühlen. Sind wir bereit ein Teil der landwirtschaftliche genutzten Flächen wieder der Natur, dem Biber, zurück zu geben? Dass er wertvolle Biotope bauen und Wasser zurück halten halten? Eine interessante Doku zu einem der größten Landschaftsgestalter.

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Doku: Im Königreich der Pilze

Doku: Im Königreich der Pilze

Eine faszinierende Doku zu den Pilzen. Diese sind so weit verbreitet, und so wichtig für alles Leben auf der Erde. Als Zersetzer, als Nährstofflieferanten, aber auch für die Menschen, da sie Substanzen produzieren, die entscheidend für unser Überleben sind.

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Doku: Sand – Die neue Umweltzeitbombe

Doku: Sand – Die neue Umweltzeitbombe

Sand – da springt uns direkt mediterrane Bilder oder Südseeinseln in den Kopf. Unendlich, unerschöpflich, paradiesisch. Jedoch, die Realität sieht anders aus: Wir benötigen für den Bau von Gebäuden, Strassen und Brücken gigantische Mengen Sand. Denn Beton ist v.a. eins: Sand. Eigentlich ist Sand wohl derzeitig die wichtigste Ressource weltweit. Und dann doch irgendwie endlich. Und auch hier plündern wir Menschen, was das Zeug hält: Vor allem von Stränden (teilweise in Nacht-und-Nebel-Aktionen) und von intakten Meeresböden (wo er abgesaugt wird, mit allem was da kreucht und fleucht). Nachhaltig, zukunftsfähig kann man das beileibe nicht nennen! Diese Doku zeigt uns deutlich auf, wie wir mit der endlichen Ressource Sand umgehen.

Dazu ist über mein UNEP-Büro auch dieser Bericht letztens lanciert worden.

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Doku: Ackerkräuter – Verkannte Kostbarkeiten

Doku: Ackerkräuter – Verkannte Kostbarkeiten

Sie verschwindet zunehmend, unsere »Ackerbegleitflora«. Jene Pflanzen, mit dem Ackerbau mit- und zugewandert sind, die nicht nur Nahrung für Insekten und Vögel sind, sondern auch – viele von ihnen – essbar für uns, mit wertvollen Inhaltsstoffen. Oft sind die Äcker mittlerweile »rein«, aufgrund der Nutzung von Glyphosat und anderen Herbiziden, was, wie Untersuchungen zeigen, zu einem Problem für die Tiere wird. Der Schwund von Insekten und Vögeln ist eben auch auf diese direkte Konsequenz der Beseitigung der Ackerunkräuter alias, teilweise auf jeden Fall, Ackerbegleitflora zurück zu führen.

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Doku: Die Erdzerstörer: Sind wir Menschen die Bösen?

Doku: Die Erdzerstörer: Sind wir Menschen die Bösen?

Mit der Erfindung der Dampfmaschine fing es an. Mit revolutionärer Rasanz machte sich der Mensch die Erde Untertan. Eine Erfindung jagte die nächste, eine Technologie toppte die andere. Für mehr Komfort. Mehr Konsum. Mehr Wohlstand. Und die Erde? Wie lange hält sie den Menschen noch aus? Ein kompromissloser Blick auf die vergangenen 200 Jahre des Industriekapitalismus, welcher noch einmal deutlich vor Augen führt, warum wir da stehen, wo wir jetzt sind. Wie mächtig und Einfluss nehmend die großen Firmen und Industrien in dieser Zeit auf den Verlauf der Geschichte waren. Wie, um ein Beispiel zu nennen, eine Auto-Reifen-Öl-Lobby zusammen elektrische Tram-Gesellschaften in den USA zu Hunderten aufkauft, um sie zu zerstören, und damit dem Erdöl getriebenen Individual- und Busverkehr Platz zu machen.

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Doku: Unser Bauch – Die wunderbare Welt des Mikrobioms

Doku: Unser Bauch – Die wunderbare Welt des Mikrobioms

Spannende Doku zu Bakterienleben in unserem Darm – und wie die Geburt, unser Essen, unsere Nahrung diese beeinflusst. Und damit unsere Psyche und unsere Gesundheit. Ziemlich beeindruckend.

Mir kommt immer mehr das Bild vor Augen, dass es sich mit der derzeitigen Landwirtschaft und dem Bodenleben genauso verhält, wie mit unserer Ernährung und dem Darmleben: Es verarmt, es stirbt, es verschwindet mehr und mehr. Und dass dies zwei Seiten der gleichen Medaille sind – das eine ist von dem anderen nicht abzukoppeln. Ohne eine Nahrung, die auf einem mit Bodenbakterien und -pilzen gefüllten Boden gedeihen kann, wird automatisch unsere Darmflora verarmen.

Jedoch, ich will es nicht nur auf die landwirtschaftliche Praxis reduzieren: Eine natürliche Geburt führt dazu – das zeigen mittlerweile viele Untersuchungen -, dass das Baby auf dem Wege ins Licht der Welt mit verschiedensten Bakterien aus Mutters Schleimhäuten versorgt wird, die sich sofort auch im Magen ansiedeln. Ein Kaiserschnitt jedoch führt dazu, dass ein Baby von Anfang an ohne diese zusätzliche Bakterienvielfalt auskommen muss – und darunter von Anfang an »zu leiden« hat.

Beeindruckend, wenn auch nicht ganz erstaunlich, sind die Wirkung von synthetischen Zusatzstoffen auf die Bakterienvielfalt im Darm – und deren Auswirkung auf die menschliche Gesundheit. E433 und E466 wurden dabei untersucht – und festgestellt, dass sich (bei Mäusen) die Darmflora verändert, was wiederum eine Wirkung auf deren Verhalten hat. Wow!

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Doku: Eine überschätzte Spezies

Doku: Eine überschätzte Spezies

Der Mensch, die Krone der Schöpfung? Hier eine kleine Doku, die so verschiedene Aspekte in ein anderes Licht setzt. Auch wenn dabei durchaus auch Äpfel mit Birnen verglichen werden – unsere Einzigartigkeit mal etwas ins Verhältnis zu setzen, zurück zu stutzen, das finde ich schon gut.

Das Bärtierchen z.B. kann Temperaturen von -270 bis +150 °C ohne Probleme ab, hält einen tausend fach so hohen Druck aus wie wir, trotz Röntgenstrahlung und sogar dem Vakuum des Weltraums…

Der Mensch scheint den Glauben dem Wissen vorzuziehen, das Haben dem Sein, das Bild vom Glück dem Glück selbst. Er meint alles zu beherrschen, und beherrscht nicht einmal sich selbst. Er halt als einzige Art die Fähigkeit entwickelt, seine eigene Umwelt zu zerstören ohne die Weisheit entwickelt zu haben dies nicht zu tun. Der Mensch, unreif und unmündig, ist zum Besten wie zum Schlimmsten fähig. Wird er das Alter der Vernunft erreichen, bevor er sein eigenes Haus niedergebrannt hat?

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Doku: Wie schaffen wir die Agrarwende?

Interessanter Beitrag bei Arte zum Thema: Wie kann eine Landwirtschaft der Zukunft aussehen? Und wo findet sie schon statt? Mit dabei, der von mir sehr geschätzte Michael Reber und natürlich »La ferme de Bec Hellouin«, bekannt geworden durch den Film »Tomorrow«.

„Die industrielle Landwirtschaft stellt zwar unsere Ernährung sicher und hat Gemüse, Obst und Fleisch billiger gemacht. Immer deutlicher aber bekommen wir ihre negativen Folgen zu spüren. Ein Jahr lang begleitet die Dokumentation Landwirte, die Alternativen zur industriellen Landwirtschaft suchen. Und sie fragt, welche Rolle wir Verbraucher und EU-Subventionen dabei spielen.
Welche Alternativen gibt es zur industriellen Landwirtschaft? Ist „Bio für alle“ möglich? Oder lässt sich auch die konventionelle Landwirtschaft in entscheidenden Punkten nachhaltiger gestalten? Große Hoffnungen setzen Wissenschaftler auch auf die nach ökologischen Prinzipien wirtschaftende neue Anbaumethode Permakultur. Kann sie einen entscheidenden Beitrag zu einer Landwirtschaft der Zukunft leisten? Ein Jahr lang begleitet die Dokumentation Landwirte in Deutschland und Frankreich, die nach Alternativen suchen. Sven Wilhelm aus dem Renchtal im Schwarzwald hat seinen Gemüseanbau auf bio umgestellt. In der Umstellungsphase braucht er einen langen Atem, um zu überleben. Michael Reber aus Schwäbisch-Hall geht einen Zwischenweg: Statt immer mehr Geld für Mineraldünger und Spritzmittel auszugeben, versucht er, mit speziellem Humusdünger die Bodenfruchtbarkeit auf seinen Äckern zu erhöhen. Und in der Normandie beschreiten Perrine und Charles Hervé-Gruyer mit der Permakultur ein Experiment, das trotz Verzichts auf Chemie die Produktivität deutlich steigert. Es zeigt sich aber auch: Ohne eine Änderung der Subventionsregeln der EU und des Kaufverhaltens der Verbraucher ist eine Agrarwende nicht zu schaffen.“

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Doku: Trump und der Staatsstreich der Konzerne

Freie Gesellschaft und Demokratie? Was heisst das in einem Staate (sei es der USA, wie in diesem Falle, oder auch bei uns in Deutschland), wenn das Geld die Macht hat? Wer lenkt und bestimmt denn die politischen Entscheidungen? Vordergründig scheinen es die Politiker zu sein, die wir gewählt haben (naja, oft nur die Parteien dazu). Hintergründig sind viele dieser gewählten Repräsentanten entweder selbst so stark in die Wirtschaft verwickelt, dass Eigeninteressen der größte Antrieb zu sein scheint, und nicht »das Wohle des Volkes«, oder sie derart von den Wirtschaftsvertretern beeinflusst werden, richtungsweisende (d.h. wirtschaftsfreundliche) Entscheidungen zu fällen, dass jene wiederum ruhig und gelassen im Hintergrund bleiben können. Dass dies nicht erst seit Trump der Fall – wie diese Doku zeigt – sondern seit vielen Jahrzehnten (und wohl auch Jahrhunderten) so abläuft (siehe diverse Sendungen von »Die Anstalt« zu diesem Thema), wird mehr und mehr deutlich.

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Doku: Ackern für die Zukunft – Gartenvielfalt ohne Chemie

Doku auf Arte: „Die Permakultur orientiert sich an den Kreisläufen der Natur und versucht, ein geschlossenes Ökosystem nachzustellen. Zwei, die dieses Prinzip in die Tat umsetzen, sind der Sternekoch Ricky Saward und der Gärtner David Schäfer. Auf nur drei Hektar baut Schäfer unterschiedliche Gemüse, Kräuter, Obstsorten und Pilze an – 150 bis 200 verschiedene Arten gedeihen dort bunt durchmischt. Das ermöglicht einen nachhaltigen Umgang mit dem Boden. Alle Lebensmittel, die Ricky Saward in seinem vegetarischen Restaurant verwendet, stammen aus David Schäfers Garten. Noch einen Schritt weiter geht die südfranzösische Stadt Albi: Sie will ihre knapp 50.000 Bewohner nur noch mit Lebensmitteln aus der Region versorgen. Möglich werden soll diese Vision durch die Permakultur. Dazu vergibt die Stadt Land an Menschen, die einen Permakultur-Garten anlegen wollen. Pflanzen, Säen und Ernten erfolgt dabei ausschließlich in Handarbeit. Auf Chemikalien, Dünger oder Pestizide wird komplett verzichtet. Monokulturen gibt es nicht. „Re:“ trifft Jean-Michel Bouat, im Bürgeramt zuständig für urbane Landwirtschaft, auf seinem Rundgang durch die Stadt und schaut, wie weit der Traum schon Realität geworden ist. Auch in Belgien hat die Idee der Kreislaufwirtschaft überzeugte Anhänger: Bereits vor 40 Jahren haben Gilbert und Josine Cardon ihren Hinterhof-Garten so angelegt. Auf 1.800 Quadratmetern wachsen 2.000 Bäume und etliche Obst- und Gemüsesorten. Einmal die Woche öffnet das Ehepaar die Pforten ihres Anwesens für Interessierte: Die beiden 80-Jährigen wollen möglichst viele Menschen für Permakultur begeistern.“

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Doku: Lebensraum Kopfbaum – Vom nachhaltigen Nutzen des Baumschnitts

Interessante Doku auf Arte: „Kulturgut, vielfältige Nutzpflanze und Lebensraum etlicher Pflanzen- und Tierarten: Kopfbäume wachsen bereits seit mehreren Jahrtausenden in den hiesigen Breitengraden. Geprägt von ihrer ursprünglichen Nutzung für Korbgeflechte, Werkzeugmaterial und auch Hauswände, stellen die heute in Vergessenheit geratenden Holzgewächse ein einzigartiges biologisches Kulturerbe dar.“

Wunderschöne Bilder alter Riesen und viel Wissenswertes zu diesem Kultur- und Naturgut.

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Doku: Im Königreich der Pilze

Im Verborgenen liegt ein Reich, das unbemerkt das Leben regiert. Eine fremde Welt mit den größten und ältesten lebenden Organismen auf der Erde: Pilze. Ihren Eigenschaften und Fähigkeiten verdanken alle Lebewesen ihre Existenz. Wissenschaftler auf der ganzen Welt beginnen gerade erst zu verstehen, welche Bedeutung Pilze überhaupt haben. Spannende Doku auf Arte.

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Doku: Konzerne als Retter? Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe

Die staatliche Entwicklungshilfe setzt zunehmend auf die Privatwirtschaft. Nur sie könne effizient Armut und Hunger in der Welt bekämpfen. „Konzerne als Retter? Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe“ nimmt den Zuschauer mit nach Kenia, Sambia und Tansania, fragt, wie öffentlich-private Partnerschaften konkret funktionieren und ob die Ärmsten der Armen von ihnen profitieren.

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Doku: Pflanzen mit Superkräften – Wie sie ihr Überleben sichern

Auf Arte: „Pflanzen können riechen, Fallen bauen und ausgeklügelte Verteidigungsstrategien entwickeln. Pflanzen sind trickreiche Überlebenskünstler: Fleischfressende Pflanzen sind beispielsweise besonders kreative Nahrungssammler. Der Wasserschlauch saugt mit kleinen Fangbläschen Wasserflöhe ein und verdaut sie. Die Kannenpflanze lockt innerhalb kürzester Zeit Hunderte Termiten in eine tödliche Falle. Der Teufelszwirn hat es zwar auf pflanzliche Nahrung abgesehen – nutzt dabei jedoch nicht minder perfide Tricks: Er überfällt Tomatenpflanzen und saugt sie an. Doch woher weiß er, wohin er wachsen muss? Zeit für ein skurriles wissenschaftliches Experiment. In Schengen, dem symbolträchtigen Ort im Dreiländereck zwischen Frankreich, Deutschland und Luxemburg, machen sich die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug auf eine grenzüberschreitende Entdeckungsreise ins heimische Pflanzenreich. Sie wollen herausfinden, mit welchen Tricks Pflanzen es schaffen, sich über den ganzen Erdball zu verbreiten. Unterstützt werden sie von dem „Extrembotaniker“ Jürgen Feder. Der Pflanzenfan kennt wie kaum ein anderer die faszinierenden und schrägen Geschichten unserer grünen Erdenbewohner. Feder zeigt den „Xenius“-Moderatoren, warum gerade an Bahnhöfen oder Supermarkt-Parkplätzen besonders exotische Gewächse zu finden sind.“

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Doku: Wiese – bunt statt grün!

Auf Arte: Bunt und voller Leben. So sollte sie eigentlich sein – eine Wiese. Doch die Realität sieht oft ganz anders aus. Die meisten Wiesen in Deutschland werden intensiv landwirtschaftlich genutzt. Das heißt, sie werden immer häufiger abgeerntet und stark gedüngt. Denn Wiesen sind die Basis für die Produkte, die Verbraucher in immer größeren Mengen fordern, beispielsweise Fleisch, Milch und Käse. Das Resultat sind artenarme Grünflächen. Doch was bedeutet das? Was sind die Folgen dieser Entwicklung? Auf der Suche nach Antworten besuchen die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug heute ein europaweit einzigartiges Langzeitprojekt in Jena. Denn dort befindet sich auf 100.000 Quadratmeter ein riesiges Freiluftlabor. Die Idee: Die Forscher haben die Wiese dort in rund 90 Parzellen aufgeteilt und unterschiedlich bestellt, mal artenarm und mal artenreich. Auf der einen Parzelle darf beispielsweise nur Klee wachsen. Ein paar Meter weiter befindet sich eine Wiese mit Dutzenden Pflanzenarten. Welchen Einfluss haben die Pflanzenarten auf die Prozesse im Boden? Was macht eine besonders gute Wiese aus? Das wollen sie hier herausfinden. „Xenius“ begibt sich auf Spurensuche und hilft den Wiesenforschern bei der Arbeit.

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Doku: Austrocknende Böden: was können wir gegen Versteppung tun?

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Interessante Sendung über die große Problematik »Boden«: Trocken, sonnig, warm: Die Folgen des Klimawandels. Was für die meisten Menschen eher Anlass zur Freude ist, kann dramatische Konsequenzen haben. Vor allem – aber nicht nur – für die Landwirtschaft. Die „Xenius“-Moderatoren machen sich auf nach Brandenburg. Hier erforscht Forstwirt Christian Böhm eine Lösung für trockene, erosionsgefährdete Böden.

Die weiteren Aussichten: trocken, sonnig, warm. Was für die meisten Menschen eher Anlass zur Freude ist, kann dramatische Konsequenzen haben. Vor allem – aber nicht nur – für die Landwirtschaft. Weltweit ebenso wie direkt vor unserer Haustür sorgt der Klimawandel zunehmend für längere Dürreperioden. Wenn die Regionen mit vorwiegend sandigen Böden versteppen, dann wird es kritisch. Sie können nur wenig Wasser speichern und fallen daher leicht der Winderosion zum Opfer. Was können wir gegen diese drohende Versteppung tun? In Niedersachsens Wäldern werden beispielsweise Nadel- durch Laubbäume ersetzt und Kläranlagen angezapft, um ihr Abwasser zu „verregnen“. Ziel: mehr Grundwasser für die Bewässerung von benachbarten Ackerflächen zu „erzeugen“, denn das wird in manchen Gegenden Deutschlands längst knapp. Weit dramatischer ist die Situation in Kalifornien: Der sogenannte Sunshine State erlebt die schlimmste Dürre seit Jahrhunderten. Mancherorts ist die Trinkwasserversorgung zusammengebrochen. Nun entwickeln und nutzen Wissenschaft und Wirtschaft modernste Technik, um in riesigen Dimensionen neue Wasserquellen zu erschließen und das kostbare Gut effizienter zu nutzen. Austrocknende Böden sind aber nicht nur für die Land- und Forstwirtschaft eine Gefahr, das zeigt ein spektakulärer Fall aus Mecklenburg-Vorpommern: Im Jahr 2011 kam es durch staubtrockenen Boden und Wind zu einem Sandsturm auf der Autobahn. Die Folge: eine Massenkarambolage mit zahlreichen Toten und Verletzten. Wie können solche und andere dramatische Folgen von Bodenerosion verhindert werden? Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard machen sich auf nach Brandenburg. Hier erforscht Forstwirt Christian Böhm eine Lösung für erosionsgefährdete Böden: den Agroforst – also Bäume auf Äcker zu pflanzen.

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Doku: Insektensterben: was sind die Folgen?

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Wissenschaftler warnen weltweit vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten, wie Wild- und Honigbienen und Schmetterlinge. Dabei sind Insekten immens wichtig für uns Menschen und das gesamte Ökosystem: Fast 90 Prozent der Wildblumen sind von Bestäubung durch Insekten abhängig. Und weltweit könnten sich 75 Prozent unserer Nutzpflanzen, wie Obst und Gemüse nicht ohne Bestäubung durch Insekten fortpflanzen. Insekten sind auch ein bedeutender Bestandteil der Nahrungskette für Fische und Vögel. Deshalb prophezeite der Insektenforscher Edward O. Wilson schon vor 30 Jahren: „Wenn die kleinen wirbellosen Tiere aussterben, bezweifle ich, dass wir Menschen länger als ein paar Monate überleben würden.” „Xenius” besucht den Biologen Andreas Fleischmann in Landshut und den Vogelforscher Hans-Günther Bauer am Bodensee und berichtet, wie sehr sich das Insektensterben schon auf den Artenerhalt von Wildblumen und Vögeln auswirkt. Wo liegen die Ursachen und was können wir tun? Diese Frage stellen die „Xenius”-Moderatoren dem Imker Albrecht Pausch und dem Schmetterlingsforscher Jan Christian Habel von der TU München. Beide fordern einen Umbau der Landwirtschaft, um Insekten wieder Lebensraum und ausreichend Futter bieten zu können.

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Doku: Urban Farming – ein wichtiger Zukunftstrend? Arte

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Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in urbanen Räumen, Tendenz steigend. Um sie mit Essen zu versorgen, werden täglich Lebensmittel über weite Strecken transportiert. Urban Farming hingegen setzt auf kurze Transportwege, weniger Emissionen und saisonale Lebensmittel. „Xenius“ stellt Projekte vor, die Lebensmittel dort herstellen, wo sie auch gebraucht werden.

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Doku: Ackerbau anders denken. Arte

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Monokulturen und Schädlinge, Pestizide und Artenschwund: Es wird Zeit, Ackerbau anders zu denken. Nur wie? Für Harald Gasser, der im Eisacktal als Gemüseflüsterer bekannt ist, heißt das: Handarbeit, Rückbesinnung auf Natur und Erfahrungswissen und Vielfalt. Doch auch moderne Technologie versucht ebenfalls, umzudenken – um ähnliches zu erreichen, aber im großen Stil …

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Doku: Mit Hightech und Hacke gegen die Dürre

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Können wir die Probleme unserer Zeit bzw. der baldigen Zukunft wie Wasserknappheit und Klimaveränderung mit Hightech lösen? Oder mit absoluter Lowtech? Die, die viel Geld haben – wie z.B. in Kalifornien oder in den Niederlanden – entwickeln hoch komplexe Technologien; die, die wenig Geld haben – wie in weiten Teilen unserer Erde – müssen gezwungenermassen zu Lowtech greifen. Aber: Ist das deswegen ein Nachteil? Oder gar ein Vorteil? Dass wir viele Probleme mit geringem Aufwand angehen, verändern, lösen können, ist ja ein wesentlicher Ansatz der Permakultur. Deswegen finde ich die Gegenüberstellung – vielleicht ein wenig dramatisch und gekünstelt – in diesem Beitrag interessant und belehrend: Wie gehen wir mit den Problemen um? Welche Maßnahmen ergreifen wir? Wie (wenn überhaupt) verändern wir unser Verhalten, unseren Konsum? Was gehen „uns“ die Probleme von „anderen“ an?

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