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Elemente der Regenerativen Landwirtschaft – erklärt von Friedrich Wenz am Bio-Ackerbautag

Elemente der Regenerativen Landwirtschaft – erklärt von Friedrich Wenz am Bio-Ackerbautag

Gute Einführung von Friedrich Wenz in seine (bzw. ihre, mit Dietmar Näser und auch Ingrid Hörner zusammen) regenerative Form der Landwirtschaft. Immer mehr Bauern setzen dieses Wissen ein und machen damit positive Erfahrungen. Weiter so!

Die fünf Prinzipien:
1. Nährstoffe ins Gleichgewicht bringen statt Düngung nach Entzug
2. Unterkrumenlockerung in Verbindung mit biologischer Stabilisierung (Kombination mit Saat)
3. Boden mit Pflanzengemengen maximaler Diversität bewachsen halten: Untersaaten / Gründüngung / Zwischenfrucht
4. Bewuchs durch Flächenrotte dem Bodenleben zuführen und über Rottelenkung den Bodenstoffwechsel stimulieren und steuern
5. Pflanzen durch vitalisierende Blattspritzungen zur vollen Leistungsfähigkeit bringen

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Einladung zum 5. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, 29.-31.1.2021

Einladung zum 5. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, 29.-31.1.2021

Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof ist Gastgeber des 5. Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 29.-31. Januar 2021 in Kreßberg (bei Crailsheim). Gärtner und Landwirte aus konventionellem und ökologischem Landbau und Menschen, die sich für einen zukunftsfähigen Acker- und Gemüsebau interessieren, sind zu dieser Bildungs- und Austauschplattform eingeladen. Im Mittelpunkt stehen praktische Methoden einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft.

Referenten wie Armin Meitzler und Henning Germer geben einen Ein- und Überblick über zukunftsfähige Landwirtschaftstechniken wie z.B. pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Untersaaten, Zwischenfrüchte und Mischkulturen. Hermann Pennwieser führt uns in die faszinierende Welt des Bodenlebens und zu den Grundlagen der Förderung der Bodenfruchtbarkeit. Jochen Hartmann spricht über die erfolgreiche Verbindung von Naturschutz und Landwirtschaft. Bernhard Hänni berichtet von seinen innovativen Ansätzen im Marktgarten-Betrieb und der Vermarktung. Und Sarah Wiener schlägt die Brücke von der Bodengesundheit zur leckerem Essen und der menschlichen Gesundheit. Auch Themen wie Agroforstwirtschaft, Holistisches Weidemanagement, Kompostierung und die Einbeziehung des Handels in eine Veränderung der Landwirtschaft werden in Vorträgen, Impulsreferaten und offenen Runden diskutiert.

Infos und Anmeldung unter symposium.aufbauende-landwirtschaft.de.

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Präsentation: Humusaufbau mit Juxer Schwarzerde. Frank Löffelhardt. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Humusaufbau mit Juxer Schwarzerde. Frank Löffelhardt. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Hier der Link zum Vortag

Frank Löffelhardt ist aufgewachsen auf dem Sommerberghof als kleiner Nebenerwerbsbetrieb in Spiegelberg/Jux. Gelernter Werkzeugmacher. Er bewirtschaftet mit seiner Familie seit 2007 den Biolandbetrieb Sommerberghof. Standbeine des Betriebs sind Mutterkuhhaltung, Legehennen und Kartoffeln mit Direktvermarktung. Seit zwei Jahren zusätzlich verschiedene Komposte für Privat und Gewerbe. Bedingt durch die kargen Böden, setzte er sich intensiv mit den Themen Bodenfruchtbarkeit und Humusaufbau auseinander. Seit der Ausbildung 2013 zum Kompostierer bei Lübke/Hildebrandt in Österreich hat sich die Denk- und Arbeitsweise auf dem Hof sehr stark verändert. Biologische Landwirtschaft, Milieusteuerung mit Milchsäurebakterien, gelenkte aerobe Kompostierung, sowie der Einsatz von Pflanzenkohle sind fest im Betriebsablauf integriert.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Aktuelles Magazin des Bodenfruchtbarkeitsfonds

Aktuelles Magazin des Bodenfruchtbarkeitsfonds

Der Bodenfruchtbarkeitsfonds ist eine spannende Initiative. »Durch den Bodenfruchtbarkeitsfonds soll ein Frei-Raum entstehen, der es Landbewirtschaftern ermöglicht, ihr Verhältnis zum Boden zu erneuern und zu vertiefen und geeignete Massnahmen zum Erhalt und Aufbau von Bodenfruchtbarkeit für ihren Standort auszuwählen und durchzuführen. Neben finanzieller Unterstützung können sie dazu vom Bodenfruchtbarkeitsfonds finanzierte Experten hinzuziehen.
Gleichzeitig soll durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit die Gesellschaft auf das Problem aufmerksam gemacht werden. Es soll verständlich werden, dass der Erhalt und Aufbau von Bodenfruchtbarkeit auf landwirtschaftlichen Nutzflächen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die nur durch breite aktive und finanzielle Unterstützung in befriedigender Weise gelöst werden kann.«

Im aktuellen Magazin sind ein paar spannende Artikel drinne, u.a. über die Arbeit von Regenwürmern, und ob Bio die Welt ernähren kann. Aber interessant sind auch ein paar gesammelte Zitate der Landwirte , die beim Projekt mitmachen (die Liste ist hier verkürzt wieder gegeben):

»Die Bodenverbesserung wird vielerorts deutlich wahrgenommen:
• Im zweiten Jahr ist eine deutliche Verbesserung der Krümelstruktur sichtbar gewesen
• Das hätte ich wahrscheinlich ohne BFF niemals versucht. Ich traue mich mehr und mehr, ohne Pflug zu arbeiten, säe Untersaat in fast jedes Getreide, schaffe es immer öfter auf den «richtigen Moment» zu warten und meine Ungeduld zu beherrschen.
• Durch die intensive Beschäftigung mit unseren Böden wird mein Interesse daran immer grösser.

Die Hinwendung zum Boden wirkt auf die Hofgemeinschaften und die Umgebung:
• Ich habe den Eindruck, dass bei den eigenen Mitarbeitern das Bewusstsein für den Boden steigt
• Ausserdem merken wir, dass nicht nur unsere Böden fruchtbarer werden, sondern gleichzeitig auch der soziale sowie der wirtschaftliche Bereich
• Andere Betriebsleiter und Beratung interessieren sich für Bodenlockerung – ich werde angesprochen wegen Pflanzenvielfalt und gutem Bodengeruch!
«

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5. Bodentag der IG Gesunder Boden, 26.11.2020

5. Bodentag der IG Gesunder Boden, 26.11.2020

Die Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V. (IG) veranstaltet auch in diesem Jahr wieder einen bundesweiten Bodentag mit internationalen Referenten und Gästen. Nach den großen Erfolgen mit rund 550 Teilnehmern und einem sehr positiven Echo der letzten Jahre, soll auch der 5. Bodentag der IG wieder zahlreiche Interessenten ansprechen. Unter dem Motto „Gesunde Böden als Grundlage für gesundes Wasser, gesunde Pflanzen, Tier und Menschen“ werden Praktiker und Wissenschaftler zu aktuellen Themen rund um die nachhaltige, humusreiche Bodenbewirtschaftung und deren Auswirkung auf die Gesundheit von Pflanze, Tier und Mensch referieren und mit den Gästen diskutieren. Denn: Fast alle Lebensmittel und auch die Trinkwasserqualität sind direkt vom Boden abhängig.

Hier der Link zum Flyer.

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Webinar am 9.7. »Keyline Design – wie das Wasser in der Land(wirt)schaft bleibt« in der Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“

Webinar am 9.7. »Keyline Design – wie das Wasser in der Land(wirt)schaft bleibt« in der Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“

Am 9.7. findet das zweite Webinar unserer Reihe statt, mit Philipp Gerhardt zum Thema »Wie halte ich das Wasser möglichst lange auf meinem Land?«. Keyline-Design ist ein in Australien entwickeltes System, mit dem erfolgreich große, ausgetrocknete Flächen wieder-belebt wurden.

Zur Reihe: Die zunehmende Trockenheit zwingt uns dazu, landwirtschaftliche Methoden neu zu überdenken und alles zu tun, um Wasser in unseren Böden und der Vegetation zu speichern, und das gesamte System resilienter zu machen. Wie kann das gehen? Um diese Herausforderung geht es bei unserer nächsten Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“.

Leider waren die bisherigen Monate im Jahr 2020 wieder sehr trocken und ausreichend Regen ist nicht in Sicht. Wir möchten in dieser „Spezial-Reihe“ regenerative Lösungsmöglichkeiten für den Umgang mit der zunehmenden Trockenheit in der Land(wirt)schaft aufzeigen.
Die Webinar-Reihe richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Organisiert wird sie von Manuel Nagel (Stiftung Ökologie & Landbau) und Stefan Schwarzer (Co-Autor des Buches „Die Humusrevolution“ und Organisator des gleichnamigen Symposiums).

Die Themengebiete sind vielfältig und reichen von der grundlegenden Betrachtung des Wasserkreislaufes, Keyline-Design als Methode zum aktiven Wassermanagement in der Land(wirt)schaft, über holistischem Weidemanagement, Agroforstwirtschaft bis natürlich hin zu Ansätzen und Methoden im Ackerbau, alle mit Schwerpunkt Wasser.

Das Format

5 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
Die Webinar-Reihe kann als Ganzes zum Spezial-Preis von 29,90€ gebucht werden.
Mengenrabatte für Institutionen auf Nachfrage möglich.
Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
Beginn: Donnerstag, 18. Juni 2020 um 20:00 Uhr. Danach im wechselnden Rhythmus.
Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Innovationsplattform für klimapositive Landwirtschaft und Ernährung:  Farm-Food-Climate Challenge

Innovationsplattform für klimapositive Landwirtschaft und Ernährung: Farm-Food-Climate Challenge

ProjectTogether, ein gemeinnütziges Start Up für junge Visionär:innen in Berlin, hat gerade eben die Farm-Food-Climate Challenge gestartet – eine Innovationsplattform, auf welcher die vielversprechendsten Initiativen für einen klima-positiven Landwirtschafts- und Ernährungssektor u.a. durch die Vernetzung mit passenden Partnern aus der Wirtschaft und Politik bedarfsgerecht gefördert werden, um den Agrar- und Ernährungssektor der Zukunft klimapositiv zu gestalten.

Bis zum 31.07. sucht ProjectTogether die vielversprechendsten Initiativen für einen klima-positiven Landwirtschafts- und Ernährungssektor. Vor allem wird derzeit nach Initiativen/Projekten/Gründer:innen aus dem Bereich der Agroforstwirtschaft gesucht.

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Artikel: Landwirt geht neue Wege. Mit Schwefel und Kollege Regenwurm für einen hochwertigeren Boden

Artikel: Landwirt geht neue Wege. Mit Schwefel und Kollege Regenwurm für einen hochwertigeren Boden

Artikel über einen Landwirt, der auf die Ansätze der regenerativen Landwirtschaft um- bzw. aufgestiegen ist: »Sie verrichten ihre Arbeit lautlos und nahezu unsichtbar. Sie verlangen weder Gehalt noch Urlaub und leisten trotz ihrer geringen Körpergröße von 12 bis 30 Zentimetern Beachtliches. Für Carsten Zimdars sind diese besonderen „Mitarbeiter“ ein Segen. Zumal er sie nicht erst suchen oder einfliegen lassen musste. Sie waren schon immer da, weil sie hierhergehören. Der Landwirt aus Bassum musste ihnen einfach ein gutes Arbeitsumfeld schaffen, damit sie sich wohlfühlen.«

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Positionspapier: Lebendiger Boden für Landwirtschaft und Naturschutz

Positionspapier: Lebendiger Boden für Landwirtschaft und Naturschutz

Auf Initiative des WWF treffen sich seit 2016 Landwirte, Naturschützer und Bodenexperten, um Wege jenseits einseitiger Sichtweisen und festgefahrener Konflikte zu finden. Wie können wir unsere Böden in der Landwirtschaft so bestellen und pflegen, dass auch unsere Enkel noch davon leben können – ja vielleicht sogar besser als wir heute?

Zusammen mit den Mitgliedern des Gesprächskreises und weiteren Unterstützern, veröffentlicht der WWF das Positionspapier „Die gemeinsame Basis für Landbau und Naturschutz ist der lebendige Boden“, das sich sowohl an Landwirte, als auch an Umweltschützer, Politik und Verbraucher richtet. Gegliedert ist das Papier in drei Kernforderungen:

  • 1. Das absolute Primat der Netto-Bodenerhaltung vor anderen Faktoren im Landbau
  • 2. Das Prinzip der Wiedererlangung und Verbesserung der natürlichen Produktivität ökologisch örtlich angepasster Boden-Pflanze-System
  • 3. Forderungen für gesellschaftspolitische Veränderungen, damit der Boden als gemeinsame Grundlage erhalten werden kann
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Am 18.06.2020 startet die neue Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit einem Sommer-Spezial »Wasser in der Land(wirt)schaft«

Am 18.06.2020 startet die neue Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit einem Sommer-Spezial »Wasser in der Land(wirt)schaft«

Die zunehmende Trockenheit zwingt uns dazu, landwirtschaftliche Methoden neu zu überdenken und alles zu tun, um Wasser in unseren Böden und der Vegetation zu speichern, und das gesamte System resilienter zu machen. Wie kann das gehen? Um diese Herausforderung geht es bei unserer nächsten Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“.

Leider waren die bisherigen Monate im Jahr 2020 wieder sehr trocken und ausreichend Regen ist nicht in Sicht. Wir möchten in dieser „Spezial-Reihe“ regenerative Lösungsmöglichkeiten für den Umgang mit der zunehmenden Trockenheit in der Land(wirt)schaft aufzeigen.
Die Webinar-Reihe richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Organisiert wird sie von Manuel Nagel (Stiftung Ökologie & Landbau) und Stefan Schwarzer (Co-Autor des Buches „Die Humusrevolution“ und Organisator des gleichnamigen Symposiums).

Die Themengebiete sind vielfältig und reichen von der grundlegenden Betrachtung des Wasserkreislaufes, Keyline-Design als Methode zum aktiven Wassermanagement in der Land(wirt)schaft, über holistischem Weidemanagement, Agroforstwirtschaft bis natürlich hin zu Ansätzen und Methoden im Ackerbau, alle mit Schwerpunkt Wasser.

Das Format

  • 5 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
  • Die Webinar-Reihe kann als Ganzes zum Spezial-Preis von 29,90€ gebucht werden.
  • Mengenrabatte für Institutionen auf Nachfrage möglich.
  • Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
  • Beginn: Donnerstag, 18. Juni 2020 um 20:00 Uhr. Danach im wechselnden Rhythmus.
  • Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Artikel: Erhöhter Beitrag von Wurzelexsudaten zum Kohlenstoffeintrag im Boden während der Grünlanddegradierung

Artikel: Erhöhter Beitrag von Wurzelexsudaten zum Kohlenstoffeintrag im Boden während der Grünlanddegradierung

Interessanter Artikel: Je mehr Grünland degradiert, desto mehr Kohlenstoff pumpen zwar einzelne Pflanzen über die Wurzelexudate in den Boden. Aber die Gesamtsumme ist abnehmend, da immer weniger Pflanzen und weniger Pflanzenvielfalt zur Verfügung steht. Ausserdem leidet die oberflächliche Biomasse darunter, dass die Pflanzen so viel Energie in den Boden pumpen muss.
Diese Ergebnisse folgen dem logischen Denken, würde ich sagen. Ich kenne das von anderen Untersuchungen, die aufzeigen, dass je mehr Pionierstadium im Boden, desto mehr arbeiten die Pflanzen dran, das Bodenleben zu füttern und damit die Bodenfruchtbarkeit aufzubauen. In dieser anderen Untersuchung wurde von Werten von 70-90% des Kohlenstoffs gesprochen, welches die Pflanzen generiert und in den Boden schickt. Wow!
Quelle: »Increased contribution of root exudates to soil carbon input during grassland degradation«

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Artikel: Erkennbare Eigenschaften in Mikrobiom-Netzwerken offenbaren die anthropogene Störung von landwirtschaftlichen Praktiken in Weinbergsboden-Pilzgemeinschaften

Artikel: Erkennbare Eigenschaften in Mikrobiom-Netzwerken offenbaren die anthropogene Störung von landwirtschaftlichen Praktiken in Weinbergsboden-Pilzgemeinschaften

Interessanter Artikel zu Eigenschaften von Pilz-Netzwerken im Boden: »Praktiken mit geringem Eingriff (von organischen bis biodynamischen Ansätzen) förderten dicht geclusterte Netzwerke, die einen Gleichgewichtszustand mit gemischten (generalistisch-kollaborativen) Gemeinschaften beschreiben. Im Gegensatz dazu haben wir in konventionell bewirtschafteten Weinbergen hochgradig modulare (nischenspezialisierte), niedrig geclusterte Gemeinschaften beobachtet. […] Daher nehmen wir an, dass lokale [Pilz] Netzwerkeigenschaften [im Boden] global genutzt werden können, um die Wirkung von Ökosystem-Störungen bei Nutzpflanzen […] zu analysieren.«

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Start einer Podcast-Reihe der Interessensgemeinschaft Gesunder Boden

Start einer Podcast-Reihe der Interessensgemeinschaft Gesunder Boden

IG Gesunder Boden: »In „Humus – der Podcast“ sprechen wir mit Experten, aber auch mit engagierten und interessierten Menschen zum Thema „gesunder Boden“. Fragen, die uns alle angehen sollten, werden direkt an die Experten gestellt und in der Regel auch umfassend und anschaulich beantwortet. Die Themen wechseln von Podcast-Ausgabe zu Ausgabe. Veranstaltungen der IG Gesunder Boden werden hier genauso angekündigt, das Programm besprochen und die Referenten im Vorfeld oder im Nachgang der Veranstaltung interviewed. Mit „Humus – der Podcast“ bleiben Sie stets auf dem Laufenden, was unser gemeinsames Thema betrifft. Wir bleiben mit „Humus – der Podcast“ sozusagen immer auf dem Boden.«

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Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit einem Sommer-Spezial  »Wasser in der Land(wirt)schaft«. Fünf Webinare ab dem 18.06.2020

Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit einem Sommer-Spezial »Wasser in der Land(wirt)schaft«. Fünf Webinare ab dem 18.06.2020

Die zunehmende Trockenheit zwingt uns dazu, landwirtschaftliche Methoden neu zu überdenken und alles zu tun, um Wasser in unseren Böden und der Vegetation zu speichern, und das gesamte System resilienter zu machen. Wie kann das gehen? Um diese Herausforderung geht es bei unserer nächsten Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“.

Leider waren die bisherigen Monate im Jahr 2020 wieder sehr trocken und ausreichend Regen ist nicht in Sicht. Wir möchten in dieser „Spezial-Reihe“ regenerative Lösungsmöglichkeiten für den Umgang mit der zunehmenden Trockenheit in der Land(wirt)schaft aufzeigen.
Die Webinar-Reihe richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Organisiert wird sie von Manuel Nagel (Stiftung Ökologie & Landbau) und Stefan Schwarzer (Co-Autor des Buches „Die Humusrevolution“ und Organisator des gleichnamigen Symposiums).

Die Themengebiete sind vielfältig und reichen von der grundlegenden Betrachtung des Wasserkreislaufes, Keyline-Design als Methode zum aktiven Wassermanagement in der Land(wirt)schaft, über holistisches Weidemanagement, Agroforstwirtschaft bis natürlich hin zu Ansätzen und Methoden im Ackerbau, alle mit Schwerpunkt Wasser.

Das Format

  • 5 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
  • Die Webinar-Reihe kann als Ganzes zum Spezial-Preis von 29,90€ gebucht werden.
  • Mengenrabatte für Institutionen auf Nachfrage möglich.
  • Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
  • Beginn: Donnerstag, 18. Juni 2020 um 20:00 Uhr. Danach im wechselnden Rhythmus.
  • Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Artikel: Die Erde soll niemals nackt sein

Artikel: Die Erde soll niemals nackt sein

Interessanter Artikel aus der Schweiz. Zwar in meinen Augen zu skeptisch, was die Potentiale des Humusaufbaus angeht. Aber mit klarer Message: Ständige Bodenbedeckung ist ein absolutes Muß zum Schutz und Aufbau des Bodens und sollte politisch institutionalisiert werden.

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Präsentation: Bodenbeurteilung und Grundlagen der Förderung der Bodenfruchtbarkeit. Andrea Beste. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Bodenbeurteilung und Grundlagen der Förderung der Bodenfruchtbarkeit. Andrea Beste. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Hier der Link zum Vortag

Andrea Beste ist Diplomgeografin, Agrarwissenschaftlerin und Bodenexpertin. Sie hat die Feldmethode „Qualitative Bodenanalyse“ entwickelt, die von jedem Landwirt verwendet werden kann. 2001 gründete sie das Büro für Bodenschutz & Ökologische Agrarkultur (gesunde-erde.net), welches internationale Analyse- und Beratung bietet. Seit 2008 berät sie Abgeordnete des EU-Parlaments, des Deutschen Bundestages und verschiedener Länderparlamente. Sie ist Mitglied im Fach-AK Bodenschutz des BUND und Co-Autorin des von Heinrich-Böll-Stiftung, Institute for Advanced Sustainability Studies, BUND und Le Monde diplomatique herausgegebenen Bodenatlas.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Holistisches Weidemanagement – mit Erfolg in Australien

Wo, beeindruckend: In Australien’s trockenen Verhältnissen ist Viehhaltung ein schwieriges Unterfangen. Während die Wissenschaft weiterhin am Wirken des Holistischen Weidemanagements zweifelt, zeigt dieser Farmer wie es geht (wie ja auch schon hier und hier und hier ja auch schon), um damit Bodenfruchtbarkeit aufzubauen, Pflanzenwachsstum zu stärken, Wasser zu speichern und zu filtern, Bodenerosion zu bremsen/stoppen usw.

Posted by Stefan in Doku, Landwirtschaft, Natur, Tiere, 0 comments

Vergleich Marktgarten-Boden mit dem begrenzender konventioneller Acker

Klar, das ist ein bisschen gemein, unseren (sich im Aufbau befindenden) Marktgarten-Boden mit dem konventionellen Acker nebenan zu vergleichen. Aber beeindruckend ist’s schon, der Unterschied. Neben dem deutlichen Farbunterschied und dem weniger auf den Fotos erkennbaren Bruchverhalten der Böden, ist auch die weisslich erscheinende Oberfläche des verschlämmten und aufgelösten Bodens beeindruckend. Ja, Boden wieder gut machen, das ist unser klares Ziel. Und dazu gehört natürlich eine minimale Bodenbearbeitung, kein Pflügen (wenn möglich), eine ständige Bodenbedeckung um den Boden zu schützen und das Bodenleben zu nähren, usw. Für unseren tonig-lehmigen Boden jedenfalls ist die Veränderung der letzten Jahre eine deutliche Verbesserung.

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Gewächshausboden

Ah, wunderbar, diese Erde, dieser Boden in unseren Gewächshäusern. Statt tonig-lehmiger Pampe (oder Brocken, je nach Wassermenge), der vor einigen Jahren noch unseren Gemüseanbau bestimmte, hat sich durch viel Arbeit, Geduld und Verständnis der Boden bis in tiefere Schichten sehr vorteilhaft verändert. Dunkle Farbe, krümelig, sehr gut durchwurzelt, durchlüftet und doch feucht, mit vielen Regenwürmern und Trilliarden für uns unsichtbarer Lebewesen. Yeah, da macht das Säen, Pflanzen und Ernten Spass!

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Buch: 4000 Jahre Landbau in China, Korea und Japan. F.H. Kung

Screen Shot 2014-12-30 at 08.05.36In seinem Buch „4000 Jahre Landbau in China, Korea und Japan erzählt F.H. King lebendig von seinen Reiseerfahrungen Anfang des 20. Jahrhunderts in Japan, Korea und v.a. in China. Mit eindrucksvoller Genauigkeit erläutert er – als Professor der Agrarwissenschaften – wie es den Völkern dort über Jahrtausende gelang, trotz hoher Bevölkerungsdichte, relativ wenig Fläche und ohne viel Vieh, eine dauerhaft hohe Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Dies v.a. durch verschiedene, ausgeklügelte Methoden der Kompostwirtschaft, Mulch- und Mischwirtschaft, Gründüngung und Direktsaat. Ein grundlegendes Prinzip war dass die Nährstoffe, die der Bauern durch sein Gemüse in die Stadt brachte, auch wieder zurück kamen. So ging er – nicht nur bildlich gesehen – morgens mit seinen Trögen voll Gemüse in die Stadt, und kamen abends, auch mit vollen Trögen „Nährstoffen“, wieder zurück. Auch heute wird wohl noch in weiten Teilen Asiens auf diese Weise Ackerbau betrieben. Beeindruckend, mit welchem Wissen die Menschen dort mit dem Boden umgehen. Dies war jedoch auch immer schon Notwendigkeit gewesen, weil aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte sie sich sonst selbst den „Boden unter den Füssen weggezogen“ hätten. Ein eindrucksvolles Lehrbuch über den guten Umgang mit dem Boden.

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