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Dritte Jahr in Folge Wasserknappheit in Deutschland

Dritte Jahr in Folge Wasserknappheit in Deutschland

Nach zwei Ausnahmejahren der Ausnahme, was den Niederschlag und damit verbunden die Feuchtigkeit im Boden angeht, reiht sich ein drittes Jahr langsam ein, welches es nicht schafft die tieferen Bodenschichten wieder mit Wasser aufzufüllen. Im Vergleich zu Osteuropa steht Deutschland dabei aber noch gut da. Topargar schreibt: »In Tschechien soll die Bodenfeuchtigkeit nach sechs Mangeljahren etwa 30 % unter Normalwert liegen. In der Ukraine erreichte der Wasserstand im Fluss Desna den niedrigsten Punkt seit 140 Jahren. Anfang Juni befanden sich die Stauseen rund um Kiew auf dem niedrigsten Stand seit fast einem Jahrhundert. Auch polnische Klimatologen berichteten von einer der schlimmsten Dürren seit hundert Jahren. Bis Mai 2020 fielen mehr als 40 Flüsse und Bäche deutlich unter den saisonal üblichen Pegel.«

Es wird Zeit, dass wir Wasser, Boden und Vegetation anders betrachten – nämlich auch als Wasserspeicher, Kühlungselemente und Quellen von Niederschlägen – und die lokalen und regionalen Wasserzyklen wieder schliessen. Unsere derzeit laufende Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft« mit dem Schwerpunkt Wasser zielt genau auf dieses Verständnis und angepasste landwirtschaftliche Methoden ab.

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Artikel: Frühes Frühlingserwachen verursacht Dürren

Artikel: Frühes Frühlingserwachen verursacht Dürren

Spannende Untersuchung: Die Basis für die extreme Dürre im Sommer 2018 wurde bereits im Frühjahr gelegt: Die aufgrund einer Hitzeperiode üppig wachsenden Pflanzen entzogen dem Boden schon zeitig viel Wasser und verstärkten damit die sommerliche Trockenheit, wie Simulationen zeigen.

„Wenn Pflanzen früher zu wachsen beginnen, benötigen sie auch mehr Wasser, sodass der Boden stärker austrocknet“, sagt Bastos. „In Zentraleuropa hat das verstärkte Wachstum im Frühjahr zu einer starken Abnahme des Wassergehalts im Boden geführt. Dieses Wasser stand im Sommer nicht mehr zur Verfügung, um die Biomasse aufrecht zu erhalten, sodass die Ökosysteme noch stärker unter der Sommerdürre litten.“

Den Modellen zufolge erklärte dieser Frühlingseffekt etwa die Hälfte der sommerlichen Trockenheit, verstärkte die Dürre also substantiell. In Zentraleuropa wirkten sich die hohen Temperaturen im Frühjahr daher letztlich negativ auf die Produktivität der Ökosysteme und die Netto-Kohlendioxidaufnahme aus.

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Doku: Hitze, Dürre, Futtermangel. Der Klimawandel und die deutschen Bauern

Ein extremes Jahr, mit denen sich die Bauern herum schlagen müssen. Inwieweit es ihr eigenes betriebliches Risiko ist, wenn nun dieses Jahr die Ernte schlecht (oder teilweise ganz) ausfällt, oder inwieweit der Staat – weil die Landwirtschaft »systemrelevant« ist – ihnen unter die Arme helfen muss, ist eine wesentliche Frage. Ein nicht ganz objektiver Bericht von Frontal21, etwas zu sehr Bauernschelte, meiner Meinung nach. Die zentrale Frage ist doch: Wie kann sich in der Landwirtschaft etwas verändern, hin in Richtung einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft, wenn der Kunde nicht bereit ist mehr zu bezahlen? Und viele Bauern jedes Jahr gerade mal mit einer Null das Geschäftsjahr beenden und letzten Endes von den EU-Subventionen leben? Ja, es braucht mehr Offenheit, mehr Kreativität, mehr Innovationskraft bei den Bauern. Aber alleine können sie das System nicht verändern…

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Doku: Mit Hightech und Hacke gegen die Dürre

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Können wir die Probleme unserer Zeit bzw. der baldigen Zukunft wie Wasserknappheit und Klimaveränderung mit Hightech lösen? Oder mit absoluter Lowtech? Die, die viel Geld haben – wie z.B. in Kalifornien oder in den Niederlanden – entwickeln hoch komplexe Technologien; die, die wenig Geld haben – wie in weiten Teilen unserer Erde – müssen gezwungenermassen zu Lowtech greifen. Aber: Ist das deswegen ein Nachteil? Oder gar ein Vorteil? Dass wir viele Probleme mit geringem Aufwand angehen, verändern, lösen können, ist ja ein wesentlicher Ansatz der Permakultur. Deswegen finde ich die Gegenüberstellung – vielleicht ein wenig dramatisch und gekünstelt – in diesem Beitrag interessant und belehrend: Wie gehen wir mit den Problemen um? Welche Maßnahmen ergreifen wir? Wie (wenn überhaupt) verändern wir unser Verhalten, unseren Konsum? Was gehen „uns“ die Probleme von „anderen“ an?

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Der Waldmacher

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Gefällte Bäume wieder wachsen lassen statt neu pflanzen: Der Agrarökonom Tony Rinaudo forstet karge Landstriche in Tansania wieder auf, indem er Baumstümpfe wieder zum Ergrünen bringt. Sie müssen nur beschnitten werden. Hier geht’s zu einem kurzen Beitrag.

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Film: The Man Who Stopped the Desert

Ein einsamer Rufer in der Sahelzone, so könnte es heissen. Ein Mensch mit Genius und Visionen zieht zur schlimmsten Dürrezeit zurück auf’s Land um dort, im zur Wüste degradierten Land, einen Wald zu pflanzen. Klingt verrückt. War es auch. Entgegen vieler Traditionen, Ansichten und Menschen, geht dieser Mensch auf seinem Pfad voran und schafft einen unglaublichen Waldgarten, der von jedem für unmöglich gehalten worden wäre. Tolle Geschichte über einen Menschen der die Welt ein bisschen verändert hat.

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