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Präsentation: Gärtnerei meets Edel-Restaurant. Ilka Schön. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Gärtnerei meets Edel-Restaurant. Ilka Schön. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Hier der Link zum Vortag

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Die neue Mulchpflanzmaschine am Schloss Tempelhof

Die neue Mulchpflanzmaschine am Schloss Tempelhof

Eine von fünf in Deutschland entwickelten und gebauten Mulchpflanzmaschinen, hat im Frühjahr ihr Zuhause in der Landwirtschaft am Schloss Tempelhof gefunden. Die Maschine is darauf spezialisiert, mit Biomasse/Mulch abgedeckten Boden direkt zu bepflanzen. Sie wird hinter einem Traktor gezogen, wo die Mulchschicht von drei Schneidwerken aufgeschnitten wird. Drei Personen sitzen dahinter und können nun die Gemüsepflanzen in den geöffneten Schlitz setzen. Am Ende wird die Pflanze noch angedrückt und die Mulchschicht wieder geschlossen. Dank dieser neuen Maschine wird der Lagergemüseanbau von Kohl, Lauch, Sellerie und Kürbis im Mulch zu einem deutlich schnelleren und effizienteren Arbeitsschritt, der Boden bleibt für die ganze Anbausaison bedeckt und unsere Forschung an aufbauenden Methoden der Bodenpflege im Gemüsebau ist einen Schritt weiter.

Das Video zeigt den ersten Einsatz – mit noch nicht ganz optimalen Resultaten. Es gibt verschiedene Einstellungen zum feinjustieren, welche eben auch vom vorhandenen Mulchmaterial abhängen.

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Artikel: Gesündere Nahrung für Indien’s Bevölkerung würde gleichzeitig zu weniger CO2-Emissionen führen

Interessant: Viele Inder leiden unter Eisen, Protein, Zink und Vitamin-A Mangel, zurückzuführen auf eine schlechte Ernährung. Die Wissenschaftler kommen bei ihrer Untersuchung zu dem Schluss, dass bei gleichem Haushaltsbudget „diese Nährstoffmängel überwunden werden könnten, indem sie ihre Diäten in Richtung Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten und Blattgemüse und weg von Reis diversifizieren würden. Diese Veränderungen in der Ernährung könnten die Treibhausgasemissionen in Indien um bis zu 25% reduzieren.“

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Präsentation: Rolltunnelsysteme. Wolfgang Palme. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2018

Wolfgang Palme ist seit fast 25 Jahren als Pionier und Wegbereiter zur Gemüsevielfalt und zu alternativen Produktionsentwürfen bekannt und forscht an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in Wien. Er ist Mit-Gründer und Leiter der City Farm Schönbrunn. Er ist Autor des Buches „Frisches Gemüse im Winter ernten“.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Methoden einer regenerativen Agrarkultur“ vom 26.-28. Januar 2018 in Kreßberg. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referent*innen wie Monika Sobotik, Wolfgang Palme und Martin Wiethaler gaben einen Ein- und Überblick über ihre Erfahrungen zu verschiedenen Aspekten einer Aufbauenden Landwirtschaft. Themen des Symposiums 2018 waren u.a. Mischkulturen, Untersaaten, Zwischenfrüchte und Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Holistisches Weidemanagement; Solidarische Landwirtschaft, Gemeinwohl-Bilanzierung u.v.m.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www.lebensraum-permakultur.de
www.schloss-tempelhof.de

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Präsentation: Gemüse im Winter. Wolfgang Palme. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2018

Wolfgang Palme ist seit fast 25 Jahren als Pionier und Wegbereiter zur Gemüsevielfalt und zu alternativen Produktionsentwürfen bekannt und forscht an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in Wien. Er ist Mit-Gründer und Leiter der City Farm Schönbrunn. Er ist Autor des Buches „Frisches Gemüse im Winter ernten“.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Methoden einer regenerativen Agrarkultur“ vom 26.-28. Januar 2018 in Kreßberg. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referent*innen wie Monika Sobotik, Wolfgang Palme und Martin Wiethaler gaben einen Ein- und Überblick über ihre Erfahrungen zu verschiedenen Aspekten einer Aufbauenden Landwirtschaft. Themen des Symposiums 2018 waren u.a. Mischkulturen, Untersaaten, Zwischenfrüchte und Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Holistisches Weidemanagement; Solidarische Landwirtschaft, Gemeinwohl-Bilanzierung u.v.m.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www.lebensraum-permakultur.de
www.schloss-tempelhof.de

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Artikel: Je vielfältiger die Nahrung, desto höher die Ernährungsqualität.

Tja, in heutigen Zeiten, da wir 70% der Kalorien von nur vier Grundnahrungsmittel erhalten (Weizen, Reis, Mais, Kartoffeln) und dem großen Verlust vielfältiger, alter Gemüsesorten, da scheint die folgende Aussage genauso simple wie auch deutlich:

Der Artenreichtum oder die Anzahl der Arten, die pro Tag konsumiert werden, wird sowohl in Bezug auf die Angemessenheit der Nahrungsqualität als auch auf die Biodiversität der Ernährung von Frauen und Kindern in ländlichen Gebieten bewertet.
Oder andersherum gesagt – und eigentlich ziemlich einfach:
Je vielfältiger die Nahrung, desto höher die Ernährungsqualität.

Von „Dietary species richness as a measure of food biodiversity and nutritional quality of diets

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Marktgarten Beet Schloss Tempelhof

Market Garden Schloss Tempelhof

Market Garten Schloss Tempelhof 2

Wow, richtig schön, bunt, vielfältig und produktiv, wie unsere Market Garden (Marktgarten) Beete momentan aussehen. Ein schöner (weil auch feuchter) Sommer, ein sich ständig verbessender Boden, Gärtner, die richtig begeistert diese neuen Wege gehen – eine tolle Ernte und wunderbar schmeckende Produkte sind das Ergebnis. Der Verzicht auf den Traktor, nur noch eine kleine Handfräse, viel Handarbeit, Mischkultur, viel Mulchmaterial, immer wieder eine Gründüngung, auch mal Abdecken mit Folie als Unkrautbekämpfung. Coole Resultate!

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Forschungsprojekt „Aufbauende Landwirtschaft“ am Schloss Tempelhof gestartet

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Die Gemeinschaft Tempelhof hat über die grund-stiftung Anfang 2017 das mehrjährige Forschungsvorhaben „Aufbauende Landwirtschaft am Tempelhof“ gestartet, das die Erforschung von ganzheitlichen Ansätzen für eine wirklich zukunftsfähige Landwirtschaft ermöglichen wird. Unsere Kernfrage lautet: Wie können wir eine Ressourcen aufbauende Landwirtschaft entwickeln, welche, ähnlich einem natürlichen Ökosystem, eine hohe Stabilität und Resilienz aufweist, Kreisläufe weitestgehend schließt und dabei eine hohe Produktivität erreicht?

Dieses Vorhaben bildet den zunächst 5-jährigen Rahmen für vielfältige wissenschaftliche Forschungsprojekte und die Umsetzung von praktischen Maßnahmen für einen aktiven Bodenaufbau und eine Erhöhung der Vielfalt in unserer Land(wirt)schaft. Dabei arbeiten wir zusammen mit der FH Nürtingen, der Universität Hohenheim, der Universtität Witzenhausen sowie dem FIBL aus der Schweiz.

Zu Beginn ist der wichtigste Schritt eine umfassende Erhebung des Status Quo sowohl vom Zustand des Bodens als auch der Biodiversität von Flora und Fauna. Hierzu suchen wir für den Zeitraum April (Bodenbeprobung) bzw. Mai/ Juni (Biodiversitätserhebung) noch Menschen, die uns dabei mit ihrem Fachwissen und praktischem Tun unterstützen möchten. Bitte meldet Euch bei Stefan oder Martina unter: aufbauende-landwirtschaft@grund-stiftung.org.

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Yes we can farm – Zukunftsweisende Landwirtschaft im Fokus

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Interessante Webseite.

Yes! We Can Farm porträtiert innovative landwirtschaftliche Betriebe und Projekte, die zukunftsweisend und nachhaltig arbeiten.

Yes! We Can Farm ist aus unserem eigenen Interesse an den Krisen dieser Welt und der (positiven oder negativen) Rolle, die Landwirtschaft dabei spielt, entstanden. Diese Krisen stellen landwirtschaftliche Betriebe vor große Herausforderungen, ob durch steigende Preise für Energie oder durch „Höfesterben“ aus diversen Gründen. Wir glauben nicht daran, dass größer immer besser ist. Durch unsere Recherchen dazu haben wir gemerkt, wie wenig inhaltsvolle Informationen es zu der landwirtschaftlichen Praxis gibt (zumindest für Menschen die selbst keinen landwirtschaftlichen Hintergrund haben).“

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Mein Abenteuerspielplatz gedeiht…

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In meiner Freizeit bin ich u.a. dabei, ein kleines Stückchen Erde in ein vielfältiges, lebendiges, essbares Paradies zu verwandeln. Die „Wallhecke“ – mein Abenteuerspielplatz, geht nun ins vierte Jahr. Wie man auf den Fotos sehen kann, wächst und gedeiht es prächtig. Und ich muss sagen, ich bin richtig froh über dieses (teils verregneten) Frühling – ein so entspanntes Pflanzen noch Ende Mai/Anfang Juni hatte ich in den letzten drei Jahren nicht. Da konnte ich vor Mitte Mai kaum pflanzen – weil bei uns Spätfröste bis Anfang Juni möglich sind. Und ab Ende Mai konnte man nichts mehr pflanzen, weil es dann schon so trocken (und aufgrund unseres Lehmbodens auch steinhart) war, dass eben kaum noch was ging.
Nach letzte Zählung befinden sich hier 159 essbare (gepflanzte) Pflanzen (d.h. die „Wildkräuter“ wie Vogelmiere, Hirtentäschel usw. habe ich nicht mitgezählt). Nun, eine Zahl die vielleicht mehr akademische Bedeutung hat; passt auch zu meinem (gefühlten) Sammlerwahn. Aber ich probiere gerne aus, und mein Ziel ist klar: eine grosse Vielzahl essbarer Pflanzen auszuprobieren, um wirklich auch selbst zu erfahren, welche Pflanzen „sinnvoll“ sind (v.a. aus der Perspektive der Nahrungsmittelergänzung); also, was kann gut auf den Salatteller oder in den Topf, und damit auch ein echter Ersatz für gepflanzte Salatköpfe & CO sein. Tja, ich kann nicht behaupten den Stein der Weisen gefunden zu haben. Gemüseampfer, Tee-Fenchel, Malven, Schild-Ampfer, Gundermann, Baumspinat, Beinwell – das sind so meine Favoriten. Andere Pflanzen sind dann eher Beiwerk. Aber das ist ja auch ok. (Werbeblock: Wen’s interessiert, am besten mal bei einem Waldgarten-Kurs mitmachen.)

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Ein Gemüse-Waldgarten entsteht

Waldgarten (Mai 2016)

Ein neues Projekt… Nach drei Jahren des Ausprobierens und Experimentierens in meinem Abenteuerspielplatz “Wallhecke”, habe ich mich und wir uns an ein neues Projekt gewagt. Letztens Jahr haben wir – also vor allem ich, mit Unterstützung von Burkhard Kayser sowie unseren Gärtnern (und finanziell auch ein bisschen von unserer Tempelhof-Stiftung) – ein neues Pliot-Projekt angefangen. Waldgarten, etwas anders gedacht. Nämlich mehr als Gemüsegarten, als als (Beeren)Obst-Garten (in meiner Erfahrung liegt der Schwerpunkt in den Waldgarten-Projekte und -Ideen v.a. auf den Bäumen und Sträuchern, und erst deutlich später kommt die Gemüseschicht dran). D.h. bei uns liegt der Fokus auf einem “effizienten” Anbau interessanter Gemüsesorten – schliesslich haben wir hier am Schloss Tempelhof 150-250 Leute zu versorgen, und da muss der Anbau schon nach einem anderen Prinzip als dem Permakultur-Witz: “Suchst du noch oder findest du schon?” gelingen.

Nun habe ich ein neues Blog angefangen (neben diesem hier): http://der-essbare-waldgarten.de. Hier möchte ich nun regelmässig berichten – quasi als Logbuch, zum Festhalten von Dingen die mir auffallen, Fragen die ich mir stelle, Antworten die ich suche, aufzeigen was klappt, und was nicht funktioniert, … Gerne höre ich von anderen von ihren Erfahrungen, ihren Tipps, um so manches hier zu verbessern oder gar direkt richtig zu planen und umzusetzen – über die Nutzung der Kommentar-Funktion würde ich mich freuen.

Allerdings frage ich mich ob es a) dafür Interessenten (also: Leser) gibt; und b) ob ich es nicht in mein bestehendes Blog einfügen sollte. Ich bin da ein bisschen am Zögern – weil die Beiträge dann doch anderer Natur sind. Aber macht es Sinn zwei Blogs zu haben? Ich würde mich über ein Votum von euch freuen – was meint ihr?

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Wald(rand)garten in der Entstehung

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Hab‘ ich eigentlich schon mal von meinem Abenteuerspielplatz berichtet, der „Wallhecke“? Nun, es tut sich was hier. Ich werde demnächst noch mal ordentlich(e) Fotos machen, um das Projekt besser zu dokumentieren und zu veranschaulichen, was ich dort mache. Hier nur mal kurz für einen ersten kleinen Eindruck zwei Bilder (zur Gewitterstimmung). Der Bereich (~200-300 m2) ist mit ~160 verschiedenen essbaren Pflanzen bewachsen. Circa 70 Sträucher und 15 Bäume befinden sich dort. Nach drei Jahren einer stetigen Erweiterung – immer mal wieder wenn ich ein paar Stunden Zeit habe (nun gut, im Frühjahr stecke ich da schon viel Zeit rein) – nimmt es dann doch langsam Formen an. V.a. können die ersten richtigen Ernten eingefahren werden. Alle paar Tage sammele ich von einigen Dutzend Pflanzen Material ein und stelle diesen als Wildkräutersalat mit auf unser Salatbuffet. Dazu werden nun zunehmend Ernten in der Grossküche verwertet (Gemüseampfer, Tee-Fenchel, Staudenkresse, …). Interessiert? Bald gibt’s mehr Infos dazu…

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Buch: The Market Gardener: A Successful Grower’s Handbook for Small-scale Organic Farming. Jean-Martin Fortier

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Über das Gärtnern gibt’s Bücher wie Sand am Meer. Meist sind sie an den Hobby-Gärtner gerichtet. Das Buch „The Market Gardener: A Successful Grower’s Handbook for Small-scale Organic Farming“ (Englische Version: Amazon, Buch7; Deutsche Version: Amazon, Buch7) von Jean-Martin Fortier hat allerdings ein anderes Zielpublikum – jene, die auf kleiner Fläche nicht nur für den Eigenbedarf produzieren, sondern damit auch ihren Lebensunterhalt verdienen wollen. Jedoch, auch hier in diesem Buch finden sich viele Aspekte, die auch für den Selbstversorgergarten von grossem Interesse sein werden. Von Minimalbodenbearbeitung, Bodenvorbereitungen, Gewächshäusern, Abdeckungen z.B. nach der Ernte zur schnelleren Verkompostierung der zurück gelassenen Materialien, hinzu (wirklich) nützlichen Werkzeugen – ein in seiner Kompaktheit wertvolles, mit nützlichen Details genauso wie dem grossen Blick, lesenswertes Buch. Nicht nur für die, die professionell in die Gemüseproduktion einsteigen wollen.

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Interview mit Maya Lukoff, Gärtnerin in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof

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Ein Interview von Martin Stengel, vom Ökodorf Sieben Linden, mit Maya Lukoff, Gärtnerin in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof, über den winterlichen Anbau in den Foliengewächshäusern, die Bearbeitung, die Mischkulturen, die Nutzung von Permakultur-Denken, …

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Buch: Essbare Wildpflanzen aus dem Hausgarten. Marlies Ortner

Viele Menschen kommen über ihre ersten Permakultur-Hausgarten-Erfahrungen zu den essbaren Wildpflanzen. Diese sind teilweise die Vorgänger und Ursprünge unserer Kulturpflanzen, und haben einige Charakteristika gemeinsam: Sie sind „widerstandsfähiger“ gegen Hitze, Kälte, Trockenheit; sie sind nicht so empfindlich Pests und Krankheiten gegenüber; sie sind oft mehrjährig, … Das Buch
Essbare Wildpflanzen aus dem Hausgarten 150 Arten: Obst, Kräuter, Gemüse von Marlies Ortner gibt einen schönen Überblick über Pflanzen die wir in unseren Hausgärten kultivieren können. Ob’s nun ganz einfach die Brennessel oder Taubnessel ist, der Ewige Spinat, oder hin zu Sträuchern und Bäumen die Schlehen, Ebereschen, Wildpflaumen oder Kornelkirschen. Passend zu den verschiedenen Boden- und Klimabedingungen gibt dieses Buch eine ersten guten, vertiefenden Eindruck in die Welt der nutzbaren Wildpflanzen. Sehr gut!

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Ein neues Beet entsteht

Diese Methode dürfte ja mittlerweile gut bekannt sein: Die Verwendung von Karton als Gras-sperrende Schicht. Um einen Rasen-Garten schnell und ohne viel Arbeit in einen Nutzgarten zu verwandeln, reicht es den Rasen etwas zu lockern, etwas Kompost/Mist hinzuzugeben, den Karton draufzulegen, und diesen wiederum mit Kompost, Mist und Stroh zu bedecken. In dieser Schicht können dann im ersten Jahr Kartoffeln und Zucchini wachsen. Das Gras wird durch den Lichtentzug absterben und von den Bodenorganismen zersetzt werden. Im Jahr drauf dann ist dies ein schon fast „normales“ Beet welches vielfältig bepflanzt werden kann.

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