humusaufbau

Start einer Podcast-Reihe der Interessensgemeinschaft Gesunder Boden

Start einer Podcast-Reihe der Interessensgemeinschaft Gesunder Boden

IG Gesunder Boden: »In „Humus – der Podcast“ sprechen wir mit Experten, aber auch mit engagierten und interessierten Menschen zum Thema „gesunder Boden“. Fragen, die uns alle angehen sollten, werden direkt an die Experten gestellt und in der Regel auch umfassend und anschaulich beantwortet. Die Themen wechseln von Podcast-Ausgabe zu Ausgabe. Veranstaltungen der IG Gesunder Boden werden hier genauso angekündigt, das Programm besprochen und die Referenten im Vorfeld oder im Nachgang der Veranstaltung interviewed. Mit „Humus – der Podcast“ bleiben Sie stets auf dem Laufenden, was unser gemeinsames Thema betrifft. Wir bleiben mit „Humus – der Podcast“ sozusagen immer auf dem Boden.«

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Artikel: Die Erde soll niemals nackt sein

Artikel: Die Erde soll niemals nackt sein

Interessanter Artikel aus der Schweiz. Zwar in meinen Augen zu skeptisch, was die Potentiale des Humusaufbaus angeht. Aber mit klarer Message: Ständige Bodenbedeckung ist ein absolutes Muß zum Schutz und Aufbau des Bodens und sollte politisch institutionalisiert werden.

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Präsentation: Kohlenstoff, wo er hingehört. Potentiale der Kohlenstoffspeicherung im Boden. Stefan Schwarzer. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Kohlenstoff, wo er hingehört. Potentiale der Kohlenstoffspeicherung im Boden. Stefan Schwarzer. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Hier der Link zum Vortag

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution” und Initiator des Symposiums “Aufbauende Landwirtschaft”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Doku: One Hundred Thousand Beating Hearts

Yeah! Ein Bauer geht andere Wege. Nach über 50 Jahren des Einsatzes von chemischem Dünger konzentriert er sich darauf die Vielzahl an Tieren zu füttern, die er nicht sehen kann, die aber wiederum den Boden fruchtbar machen, seine Pflanzen wuchsstark und gehaltvoll machen und damit wiederum seinen eigentlichen Nutztieren – den Rindern – zu mehr Gesundheit verhelfen. Kluges Weidemanagement, verschieden Tierarten, die gestaffelt oder zusammen über die Weiden laufen. Er kann nun ein Mehrfaches an Tieren auf der gleichen Fläche halten, als dies vorher mit chemischem Dünger der Fall war. Sein Humusgehalt ist in wenigen Jahren von 0.5 auf 5% gestiegen. Bauernherz, was willst du mehr?

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Präsentation: Market Garden, Gewächshaus & Bodenaufbau. Maya Lukoff & Sebastian Heilmann. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2018

Maya Lukoff
Ihre gärtnerische Reise begann beim Studium der Anthropologischen Landwirtschaft, wofür sie drei Jahre in Bolivien lebte, um die lebendigen Weisheiten der einheimischen Aymara-Landwirtschaft kennen zu lernen. Um geschlossene Kreisläufe, Verlebendigung des Edaphons und kosmische Kräfte im westlichen Kontext zu verstehen, hat sie die Freie Ausbildung für biologisch-dynamischen Gemüsebau in Deutschland absolviert. Seit 2014 lebt sie in der Gemeinschaft Schloss Tempelhof, wo sie ihrer Leidenschaft für die Landwirtschaft im gemeinschaftlichen Kontext nachgehen kann. Hier beschäftigt sie sich intensiver mit Mischkulturen, Komposttees, Präparaten usw.

Sebastian Heilmann
Durch eine längere Zeit in Indien und in der biologisch-dynamischen Bewegung dort, sowie dem Absolvieren der Freien Ausbildung im Norden, hat Sebastian in der Landwirtschaft die Inspiration gefunden, eine aufbauende Landwirtschaft mit zu entwickeln. Erfahrungen sammelte er bisher mit Mutterkühen, Legehennen, Milchziegen, kleingliedrigem Ackerbau, und immer stärker im Gemüsebau, mit Weiterbildungen zum Bodenmikrobiologie, Kompostieren, Komposttees und Mikroskopie. In der Gemeinschaft Schloss Tempelhof geht Sebastian seinem starken Anliegen nach, eine vielfältige und regenerative, kleinbäuerliche Landwirtschaft zu fördern und mit zu formen.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Methoden einer regenerativen Agrarkultur“ vom 26.-28. Januar 2018 in Kreßberg. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referent*innen wie Monika Sobotik, Wolfgang Palme und Martin Wiethaler gaben einen Ein- und Überblick über ihre Erfahrungen zu verschiedenen Aspekten einer Aufbauenden Landwirtschaft. Themen des Symposiums 2018 waren u.a. Mischkulturen, Untersaaten, Zwischenfrüchte und Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Holistisches Weidemanagement; Solidarische Landwirtschaft, Gemeinwohl-Bilanzierung u.v.m.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Präsentation: Gabe Brown: Keys To Building a Healthy Soil

Ah, Gabe Brown. Chapeau. Hochachtung. Bewunderung. Was der Typ macht, wie er an (s)einen Ansätzen einer regenerativen Landwirtschaft arbeitet – und mit welchem Erfolg: Das ist grandios!! Der RegAg (Regenerative Agrikultur) – Guru aus den USA. Von konventionell auf innovativ gewechselt, hat er seine Bodenfruchtbarkeit laufend erhöhen können, was sich u.a. an seinen Humuswerten zeigt: Von <1.5% Anfang der 90er Jahre zu über 6% jetzt - auf manchen Schlägen gar über 10%. Er integriert alles, was derzeit im RegAg-Kontext heiß diskutiert wird: große Fruchtfolge, ständige Bodenbedeckung, no-till, Ernterückstände, vielfältige Zwischenfrüchte, Untersaaten, Integration von Tieren, Mob-grazing. Alles dabei! Und die Ergebnisse sind beeindruckend (wenn auch leider noch nicht wissenschaftlich »peer-reviewed«, was sicher förderlich wäre für die »gute Sache«). Unbedingt anschauen!

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Forschungsprojekt „Aufbauende Landwirtschaft“ am Schloss Tempelhof gestartet

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Die Gemeinschaft Tempelhof hat über die grund-stiftung Anfang 2017 das mehrjährige Forschungsvorhaben „Aufbauende Landwirtschaft am Tempelhof“ gestartet, das die Erforschung von ganzheitlichen Ansätzen für eine wirklich zukunftsfähige Landwirtschaft ermöglichen wird. Unsere Kernfrage lautet: Wie können wir eine Ressourcen aufbauende Landwirtschaft entwickeln, welche, ähnlich einem natürlichen Ökosystem, eine hohe Stabilität und Resilienz aufweist, Kreisläufe weitestgehend schließt und dabei eine hohe Produktivität erreicht?

Dieses Vorhaben bildet den zunächst 5-jährigen Rahmen für vielfältige wissenschaftliche Forschungsprojekte und die Umsetzung von praktischen Maßnahmen für einen aktiven Bodenaufbau und eine Erhöhung der Vielfalt in unserer Land(wirt)schaft. Dabei arbeiten wir zusammen mit der FH Nürtingen, der Universität Hohenheim, der Universtität Witzenhausen sowie dem FIBL aus der Schweiz.

Zu Beginn ist der wichtigste Schritt eine umfassende Erhebung des Status Quo sowohl vom Zustand des Bodens als auch der Biodiversität von Flora und Fauna. Hierzu suchen wir für den Zeitraum April (Bodenbeprobung) bzw. Mai/ Juni (Biodiversitätserhebung) noch Menschen, die uns dabei mit ihrem Fachwissen und praktischem Tun unterstützen möchten. Bitte meldet Euch bei Stefan oder Martina unter: aufbauende-landwirtschaft@grund-stiftung.org.

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Doku: Soil Carbon Cowboys

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Die Welt retten – d.h. u.a. die Klimaveränderung stoppen – und gleichzeitig bessere Ernten einfahren. Unter diesem Motto bewegt sich ziemlich viel im englisch-sprachigen Raum, unter dem Begriff des Carbon Farming. Auch Regenrative Agriculture hat einen ziemlich Schwerpunkt darauf – vielleicht weil sich das momentan so gut verkaufen lässt. In jedem Fall: Was so manche Menschen (z.B. Allan Savory) seit Jahrzehnten predigen, das scheint sich so langsam durchzusetzen. Naja, durchsetzen ist da sicher doch nicht das richtige Wort. In dieser kurzen Doku jedenfalls berichten ein paar Farmer in den USA über ihre Erfahrungen im Dreieck Mensch, Tier und Boden. Und diese Erfahrungen sind richtig, richtig, richtig gut!

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Werden unsere Enkel noch satt? Vor-Symposium „Zukunftsfähige Landwirtschaft“ am Schloss Tempelhof

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Konzentration auf die Zukunft des Ackers: 17 Teilnehmer aus ganz Deutschland und aus unterschiedlichen Berufen – Landwirte, Gärtner, Wissenschaftler, Permakultur-Designer, Umweltdaten-Experten, Geografen, Wirtschaftsinformatiker – planten im Januar am Tempelhof das Symposium „Zukunftsfähige Landwirtschaft“, welches erstmalig Anfang 2017 stattfinden soll.

Forschend und kreativ ging es in diesem vorbereitenden Arbeitstreffen zu: Können wir die Natursysteme morgen, trotz landwirtschaftlicher Nutzung, stabiler, regenerativer machen? Welche Methoden und Werkzeuge können wir zur Gestaltung und Umsetzung solcher Landschaften nutzen? Wie lassen sich diese Maßnahmen ökologisch, ästhetisch und ökonomisch sinnvoll planen?

In Seminaren, Impulsvorträgen und World Café-Runden kamen alle zu Wort, Themen wie lebendiger Boden und Humusaufbau, Wasser- und Weidemanagement, Agroforstwirtschaft, mehrjährige Gemüsesorten sowie soziale und ökonomische Aspekte der Landwirtschaft, z.B. Direktvermarktung und Solidarische Landwirtschaft, standen im Mittelpunkt. Die erklärten Ziele des Symposiums: „Uns ist es wichtig, ganzheitlich, holistisch die Bedingungen und vor allem die Möglichkeiten zur Gestaltung einer enkeltauglichen Landwirtschaft zu diskutieren. Es gilt ja, von der Natur und den natürlichen, wirklich nachhaltigen Systemen zu lernen. Wir sollten, ganz im Sinne der Permakultur, diese Erkenntnisse integrieren und weitergeben“, so Stefan Schwarzer, Initiator der Veranstaltung und Mitglied der Gemeinschaft Schloss Tempelhof. Mit Ausblick auf das Symposium nächstes Jahr wünscht er sich, „zusammen mit 50-100 Landwirten und Gärtnern im offenen Umgang und mit vielfältigen Präsentationsformaten an Möglichkeiten einer erhaltenden, regenerativen und wiederaufbauenden Landwirtschaft zu arbeiten“. Wir freuen uns auf dieses Zusammenwirken für unsere Zukunft!

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Buch: Humusaufbau. Chance für Landwirtschaft und Klima. Gerald Dunst

Screen Shot 2014-06-03 at 21.36.17Mir kommt es schon immer öfter so vor, als wenn wir in einer Zeit der Bewusstseinsveränderung leben. Ohne dabei arg ins Spirituelle gehen zu wollen, so fallen mir die grosse Anzahl an Gesellschafts-kritischen Dokumentationen und Büchern sehr auf. Auch beim sträflichst vernachlässigtem Thema Boden schiessen die Bücher nur so aus diesem. „Humusaufbau. Chance für Landwirtschaft und Klima“ von Gerald Dunst ist ein solches. Es ist weniger „wissenschaftlich“ oder „historisch“ wie andere Werke; dafür aber geschrieben von einem Praktiker, und zwar dem Praktiker schlechthin. Mitbegründer der Bewegung „Ökoregion Kaindorf“, von der hier auch schon die Rede war, Betreiber einer grossen Kompostfirma mit vielen langjährigen Versuchen auf landwirtschaftlichen Flächen. Gut geschrieben, anschaulich, verständlich, sachlich. Absolut empfehlenswert!

Posted by Stefan in Bücher, Garten, Klimaveränderung, Landwirtschaft, Natur, Tiere, 0 comments