klimaveränderung

Soil Solutions to Climate Change

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Wie kann die Landwirtschaft – selbst ja zu einem großen Teil mitverantwortlich für den Ausstoß von Klimagasen und damit der Klimaveränderung – dazu beitragen, den Klimawandel zu mildern? Die Sache ist eigentlich sehr einfach: In dem die organische Substanz (aka »Humus«) im Boden aufgebaut wird. Wie kann das gehen? Verzicht auf den Pflug, ständige Bodenbedeckung, Untersaaten und Zwischenfrüchte, große Fruchtfolgen, Mischkulturen, Kompost, Fermente usw. Michael Pollan, der Food-Papst der USA, erklärt in diesem kurzen Filmchen, warum dieser Weg zu wichtig ist.

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Doku: Austrocknende Böden: was können wir gegen Versteppung tun?

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Interessante Sendung über die große Problematik »Boden«: Trocken, sonnig, warm: Die Folgen des Klimawandels. Was für die meisten Menschen eher Anlass zur Freude ist, kann dramatische Konsequenzen haben. Vor allem – aber nicht nur – für die Landwirtschaft. Die „Xenius“-Moderatoren machen sich auf nach Brandenburg. Hier erforscht Forstwirt Christian Böhm eine Lösung für trockene, erosionsgefährdete Böden.

Die weiteren Aussichten: trocken, sonnig, warm. Was für die meisten Menschen eher Anlass zur Freude ist, kann dramatische Konsequenzen haben. Vor allem – aber nicht nur – für die Landwirtschaft. Weltweit ebenso wie direkt vor unserer Haustür sorgt der Klimawandel zunehmend für längere Dürreperioden. Wenn die Regionen mit vorwiegend sandigen Böden versteppen, dann wird es kritisch. Sie können nur wenig Wasser speichern und fallen daher leicht der Winderosion zum Opfer. Was können wir gegen diese drohende Versteppung tun? In Niedersachsens Wäldern werden beispielsweise Nadel- durch Laubbäume ersetzt und Kläranlagen angezapft, um ihr Abwasser zu „verregnen“. Ziel: mehr Grundwasser für die Bewässerung von benachbarten Ackerflächen zu „erzeugen“, denn das wird in manchen Gegenden Deutschlands längst knapp. Weit dramatischer ist die Situation in Kalifornien: Der sogenannte Sunshine State erlebt die schlimmste Dürre seit Jahrhunderten. Mancherorts ist die Trinkwasserversorgung zusammengebrochen. Nun entwickeln und nutzen Wissenschaft und Wirtschaft modernste Technik, um in riesigen Dimensionen neue Wasserquellen zu erschließen und das kostbare Gut effizienter zu nutzen. Austrocknende Böden sind aber nicht nur für die Land- und Forstwirtschaft eine Gefahr, das zeigt ein spektakulärer Fall aus Mecklenburg-Vorpommern: Im Jahr 2011 kam es durch staubtrockenen Boden und Wind zu einem Sandsturm auf der Autobahn. Die Folge: eine Massenkarambolage mit zahlreichen Toten und Verletzten. Wie können solche und andere dramatische Folgen von Bodenerosion verhindert werden? Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard machen sich auf nach Brandenburg. Hier erforscht Forstwirt Christian Böhm eine Lösung für erosionsgefährdete Böden: den Agroforst – also Bäume auf Äcker zu pflanzen.

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Kann Tee trinken uns helfen, das Klima besser zu verstehen?

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Interessantes Citizen-Science Projekt (wissenschaftliches Projekt durch Bürgerbeteiligung) zu Bodenlebenaktivität mit Hilfe von Teebeuteln: „We developed a simple and cheap method to measure decay rate of plant material by using tea. The method consists of burying tea bags with Green tea and Rooibos and digging them up ca. three months later. In this period, the tea will decay, and will therefore show what will happen with normal plant material in the soil. This method was developed and tested by a team of researchers from the University of Utrecht, Umeå University, The Netherlands Institute of Ecology and the Austrian Agency for Health and Food Safety Ltd.
The scientific value of this new method has already been acknowledged and experiments are currently running in countries all over the world. Many school children and other citizen scientists joined. The idea is to use this new method to collect data on decay rates from all over the world. With this data we will make a global soil map, and consequently improve global climate models that use these maps.“

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Al Gore’s „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“ im Kino

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Der ehemalige US-Vizepräsident und Präsidentschaftskandidat Al Gore kämpft weiter gegen die Zerstörung unseres Planeten und warnt vor den drohenden Folgen der globalen Erwärmung. Elf Jahre nach „Eine unbequeme Wahrheit“ bereist Gore die Welt, um zu dokumentieren, was sich seitdem verändert hat – im Guten wie im Schlechten: Auf der einen Seite steht etwa das bahnbrechende Klimaabkommen von Paris und die umweltfreundliche Technologie, auf die viele Länder in den letzten Jahren umgestiegen sind, auf der anderen Seite sind die globalen Veränderungen durch den Klimawandel jedoch noch stärker geworden. Die Regisseure Bonni Cohen und Jon Shenk zeigen Gore jedoch auch dabei, wie er versucht, auf Politiker auf der ganzen Welt einzuwirken, oder wie er sich mit internationalen Klimaexperten austauscht.

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Präsentation: Humus – the essential ingredient. Graeme Sait

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Die Klimakrise stoppen – wie sollte das noch gehen? Ehrlich! In dieser Hinsicht bin ich ja Klimaskeptiker, als dass ich der Überzeugung bin, dass wir den Tanker schon zu lange und mit zu hoher Geschwindigkeit fahren, als dass wir seinen Kurs noch gravierend verändern könnten. Graeme Sait in seiner Präsentation nennt dazu auch eine Zahl: Selbst wenn wir morgen alle CO2-Emissionen einstellen würden, dann wäre in 200 Jahren die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre immer noch so hoch wie 1975. Und damit weiterhin viel zu hoch. Und das wäre, wenn wir morgen… Vielleicht sind wir in 50 Jahren bei -80%. Vielleicht…
Auch interessant: 476 Milliarden Tonnen CO2, die ursprünglich im Boden (also diesem meist krümeligen Gemisch aus Ton, Schluff und Lehm plus organischen Anteilen) waren, sind durch die Landwirtschaft in der Atmosphäre gewandert. Im Vergleich dazu machen sich die 250 Milliarden Tonnen, die durch die Verbrennung von Kohle und Erdöl in die Luft gepustet wurden, doch noch relativ klein aus.
50% aller der Menschen gemachten CO2 Emissionen haben die Ozeane absorbiert. Mit zukünftig verheerenden Folgen: Graeme Sait benennt diese Problematik als ernster und dringlicher als die Klimaveränderung! Denn durch das CO2 wird der Ozean saurer. Und das hat Auswirkungen auf z.B. die Korallen (was viele mittlerweile wissen), aber auch auf das Phytoplankton, welches wiederum 50% des Sauerstoff produzieren, den wir einatmen.
Ach so, bevor ich es vergesse: Es gäbe da vielleicht eine Lösung. Und das wäre der Aufbau von Humus. Mit einer veränderten Bearbeitung unserer Böden – wenn dies eine globale Aktion wäre – könnten wir es vielleicht schaffen, grosse Teile des CO2’s aus der Atmosphäre zu ziehen und diese im Boden zu binden. Darin sind sich viele Wissenschaftler einig (mehr dazu in den nächsten Wochen hier). Worauf warten noch?!

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Climate scientist James Hansen: We aren’t doing nearly enough to slow climate change

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Ich bin ja in dem Sinne Klima-Skeptiker, als dass ich weder daran glaube dass „wir“ – die Staaten der Welt – das unternehmen werden, was versprochen wurde („nicht mehr als 2°C Klimaerwärmung, und besser noch unter 1.5°C“); ich glaube auch nicht daran dass selbst wenn „wir“ diesen gigantischen Schritt vorwärts stemmen würden, die 2°C nicht geknackt werden. So sieht das wohl auch der weltbekannte ehemalige NASA Klimawissenschaftler James Hansen. (Hier als PDF.)

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Doku: Before the Flood. Leonardo di Caprio

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Dass Leonardo di Caprio nicht nur gut schauspielern kann, sondern es ernst meint mit schmelzenden Gletschern, zeigt jetzt auch seine Doku „Before the flood„. Sie zeigt recht eindrücklich sein Bemühen, die Situation besser zu verstehen – auch wenn er dafür um die Welt jetten muss. Zwar tritt dabei auch wirklich seine Unwissenheit oder Naivität zu Tage. Aber ich glaube dass der Film für amerikanische Verhältnisse revolutionär das Thema Klimaveränderung darstellt. Der Film lohnt sich in jedem Fall. Bewegend fand ich dann schon seinen Appell bei der UN am Ende des Films – in etwa so: Hey Leute, ist zwar schön dass ihr euch in Paris bei der Klimakonferenz nun endlich geeinigt habt, und euch verdient auf die Schultern klopft ob diesen Erfolges. Aber nun heisst es: Butter bei die Fische. Und nicht zurück lehnen und mal schauen wie ihr da konkreter werdet. Ihr seid verantwortlich für die Lebensverhältnisse zukünftiger Generationen. Jetzt!

Den Film gab’s einige Tage bei Youtube zum anschauen. Und auf Deutsch auch bei Spiegel TV. Da sind sie aber wieder verschwunden. Vielleicht tauchen sie wieder auf?

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Doku: Soil Carbon Cowboys

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Die Welt retten – d.h. u.a. die Klimaveränderung stoppen – und gleichzeitig bessere Ernten einfahren. Unter diesem Motto bewegt sich ziemlich viel im englisch-sprachigen Raum, unter dem Begriff des Carbon Farming. Auch Regenrative Agriculture hat einen ziemlich Schwerpunkt darauf – vielleicht weil sich das momentan so gut verkaufen lässt. In jedem Fall: Was so manche Menschen (z.B. Allan Savory) seit Jahrzehnten predigen, das scheint sich so langsam durchzusetzen. Naja, durchsetzen ist da sicher doch nicht das richtige Wort. In dieser kurzen Doku jedenfalls berichten ein paar Farmer in den USA über ihre Erfahrungen im Dreieck Mensch, Tier und Boden. Und diese Erfahrungen sind richtig, richtig, richtig gut!

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Douglas Tompkins, North-Face-Gründer & Naturschützer

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Der Gründer von North Face und Esprit, und Besitzer der Laguna Blanca, ist kürzlich verstorben. Ein Mensch, der viel bewegen wollte – und wohl auch viel bewegt hat. Der Aufkauf grosser Ländereien für die Etablierung von Nationalparks ist sicher ein Geschenk an die Erde. Inwieweit Menschen vor Ort daraus eher Schaden ziehen, kann ich nicht beurteilen. Die Heilung der Erde war ihm auch bei den Farmen die er kaufte, ein Anliegen – siehe eben die berühmt gewordene Laguna Blanca.

Die ZEIT hat ein interessantes Interview ein paar Wochen vor seinem Tod veröffentlicht. (PDF hier.)

Dass Technik die von uns verursachten (Umwelt)Probleme kaum lösen können, haben ja schon andere postuliert (Harald Welzer, Nico Paech). Hinter diesem Hintergrund finde ich die Aussage von Douglas Tompkins beachtenswert:

Das ist ja das Dilemma: Wenn Technologie ein Problem geschaffen hat, sehen viele Menschen keinen anderen Ausweg, als es mit der nächsten Technologie zu lösen. So machen wir uns immer abhängiger. Dieses System kann nicht reformiert werden, es ist das Gerüst der Zivilisation.

Wir müssen einfach aufhören, Maschinen und Technologie als Vorbilder unserer Entwicklung zu sehen. Klar, Kohleminen sind schlimm. Aber Windräder und Gaspipelines halten den Klimawandel und die Artenzerstörung nicht auf. Das Grundproblem bleibt der Ressourcenverbrauch.

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Lesenswerte Artikel

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Erderwärmung: Weltbank warnt vor wachsender Armut durch Klimawandel. Knapp 200 Staaten wollen in Paris eine gemeinsame Klimapolitik beschließen. Die Weltbank hat nun vor einem Scheitern der Gespräche gewarnt: Werde die Erderwärmung nicht gestoppt, könne das zusätzlich 100 Millionen Menschen in die Armut stürzen.

Schwarzes Eis: Grönlands dunkle Seite. Was geht vor auf Grönland? Der mächtige Eispanzer wird schwarz, die Schmelze beschleunigt sich. Forscher haben neun Ursachen ausgemacht.

Jadeabbau in Burma: Der Fluch des grünen Goldes. Das bettelarme Burma sitzt auf einem Milliardenschatz: Das Land hat das größte Jadevorkommen der Welt. Doch vom grünen Gold profitiert nur eine kleine Gruppe, die den Schmuckstein nach China verkauft – und eine zerstörte Umwelt hinterlässt.

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Zum Klima-Gipfel. Interessante Artikel

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Hat eigentlich jemand mal errechnet wie viel CO2 in die Luft gepustet wird, damit sich alle Regierungschef mit grossem Anhang, sowie die ganzen NGOs in Paris treffen können? Bei dieser Konferenz, wo wir vorher schon wissen, dass nicht viel bei heraus kommt? Ich persönlich habe da jegliche Hoffnung verloren, dass die Staatschefs zu guten Ergebnissen kommen werden – auch weil letzten Endes die Menschen dahinter (also: wir) unseren Lebensstil kaum ändern wollen. Das verlängerte Wochenende mal nach Barcelona, die lange Wintersaison auf Malta unterbrechen, ein neues (Benzin-sparendes oder sogar noch besser: Elektro-) Auto, ein neues Handy jedes Jahr, usw….. Wie soll da CO2 eingespart werden?

Jedenfalls, passend zum Gipfel, ein paar Verweise auf interessante Artikel.

Klimagipfel in Paris: Der Sinn des Irrsinns: Der Klimagipfel von Paris wird die Welt nicht retten. Es wird hier keinen Vertrag geben, der das Problem der Erderwärmung löst. Und trotzdem braucht es dieses Treffen.

Klimawandel: Wie ich einen Tag lang CO2 sparte: Zwei Wochen lang verhandeln Diplomaten auf dem Uno-Gipfel in Paris um die Klimazukunft der Erde. Die Autorin Carolin Wahnbaeck hat einen Tag lang mit sich selbst gerungen, um ihre CO 2 -Bilanz zu verbessern. Am Ende wurde es grundsätzlich.
„Ein Flug – und fast alle anderen CO2-Einsparungen im Alltag verblassen dagegen“, sagt Michael Bilharz, Experte für den CO2-Rechner vom Umweltbundesamt. Zwar seien kleine Maßnahmen wie die ausgeschaltete Kaffeemaschine oder das einmal stehen gelassene Auto sicher sinnvoll. „Was aber wirklich zählt, sind die Grundsatzentscheidungen rund um die Themen Verkehr, Heizung, Fleischkonsum und Haushaltsgroßgeräte“, sagt Bilharz.

Kapitalismus-Kritik: „Nur arme Staaten sollten wachsen“:
Flüchtlinge, Klimawandel, Bankenbeben – die großen Krisen hängen eng zusammen, sagt der Nachhaltigkeitsforscher Reinhard Loske. Er prophezeit das Ende der weltweiten Wachstumspolitik und fordert eine radikale Reform des Kapitalismus.

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Lesenswerte Artikel

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Meeresforschung: Plastikmüll hat die Arktis erreicht. Eigentlich wollten die Polarforscher Meeressäuger und Seevögel beobachten – doch dann zählten sie auch Müll. Selbst im hohen Norden treibt Kunststoffschrott im Wasser und wird zur Gefahr für die dort lebenden Arten.

Umweltkatastrophe in Indonesien: Ein Land ringt nach Luft. Brandrodung und Dürre haben in Indonesien eine Klimakatastrophe ausgelöst, die globale Auswirkungen haben könnte. Millionen Menschen leiden unter beißendem Smog, auch seltene Wildtiere wie der Orang-Utan sind bedroht.

Klima: China stößt weitaus mehr Kohlendioxid aus als bekannt. Chinas riesiger Treibhausgas-Ausstoß bestimmt wesentlich, wie stark sich das Klima erwärmen wird. Jetzt wird bekannt: Die CO2-Emissionen liegen um ein Sechstel höher als angegeben.

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Da haben wir es: Die globale Erwärmung erreicht die Ein-Grad-Schwelle

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Die Weltgemeinschaft möchte die globale Erwärmung auf zwei Grad begrenzen. Neue Daten zeigen: Die Hälfte ist erreicht. 2015 dürfte die Ein-Grad-Marke knacken. Das ist zwar teils „nur“ möglich gewesen dank El Nino. Jedoch: Es gab ja nun schon früher viele El Ninos, und die 1°-Marke wurde nie überschritten. Tja, wir sind auf dem besten Wege zu Klimaveränderungen, die dramatische Auswirkungen haben werden. Das 2°C-Ziel ist, meiner Meinung nach, so gut wir komplett unrealistisch. Wer fängt denn nun wirklich an, weniger CO2 in die Luft zu blasen? Gerade erst wurde ja vorgerechnet, dass China sogar noch höhere Emissionen hat als die Zahlen die angegeben wurden. Und von einer Reduzierung sind wir in fast allen Ländern der Erde weit entfernt.

Hier der Artikel im Spiegel, hier in der englischen Quelle.

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Eisfreie Antarktis: Die Weltuntergangsprognose. Was geschähe, würde die Menschheit alle Vorräte an Kohle, Öl und Gas verbrennen? Simulationen zeigen: Das Antarktiseis würde komplett tauen, der Meeresspiegel um mehr als 50 Meter steigen. Eine sinnvolle Prognose?

Eisschwund: Rekordsommer lässt Alpengletscher schrumpfen. Das Jahr 2015 könnte das heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnung werden, prognostizieren Geoforscher. Der diesjährige Rekordsommer macht sich auch in den Alpen bemerkbar: Die Gletscher haben viel Masse verloren.

Weltmeere: Fischbestände haben sich binnen 40 Jahren halbiert. Umweltverschmutzung, Klimawandel, Überfischung – die Folgen für den marinen Lebensraum sind dramatischer als befürchtet. Ein neuer Report des WWF zeigt: In den vergangenen 40 Jahren schrumpften die Fischbestände um über die Hälfte.

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Kohlekraftwerke: Gabriel verkündet Abkehr von Klimaschutzzielen: Das Klimaziel der Bundesregierung ist nicht mehr zu halten. Das hat Wirtschaftsminister Gabriel nach SPIEGEL-Informationen intern eingeräumt. Grund ist vor allem die Weigerung des Ministers, alte Kohlemeiler abzuschalten.

Temperatur-Rekord: Ozeane sind so warm wie nie: Die Temperatur im Oberflächenwasser der Ozeane hat 2014 ein Rekordhoch erreicht. Forscher sind alarmiert: Erwärmt sich die Erde nach einer mehrjährigen Pause doch wieder?

Hochhauspreis für „Bosco Verticale“: Die Besten sind grün: Zwei riesige Gebäude – und knapp 800 Bäume an der Fassade: Der Wohnhauskomplex „Bosco Verticale“ in Mailand ist mit dem Internationalen Hochhaus Preis ausgezeichnet worden.

Foto: Stefano Boeri Architetti@Flickr

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What’s possible: The U.N. Climate Summit Film

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Den „world leaders“ beim Vereinten Nationen Klimagipfel in New York präsentiert, zeigt dieser kurze inspirierende Film dass wir das Problem der Klimaveränderung lösen können. Allerdings: Was so schön mit tollen Bildern rüber kommt und mit der Stimme von Morgan Freeman erzählt, ist so einfach nicht. Aber: Wir können alle dazu beitragen, dass es in diese Richtung geht. Und ach ja: Permakultur ist dafür ein äusserst wichtiger Baustein.

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Doku: Unsere Meere – schön und gefährdet.

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Gute Doku bei Arte über unsere Meere, wie viel – oder eher wie wenig – wir über sie wissen, welche Gefahren durch z.B. Klimaerwärmung und Versauerung der Ozeane bestehen, und was wir dagegen machen können.

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Buch: Merchants of Doubt: How a Handful of Scientists Obscured the Truth on Issues from Tobacco Smoke to Global Warming

Screen Shot 2014-02-26 at 10.59.04Zweifel säen – das ist die Profession so manch eines (Pseudo)Wissenschaftlers. Und es braucht deren nicht viele, um Wahrheiten zu untergraben. Vom Tabak hin zur globalen Klimaerwärmung: Die Methoden sind immer die Gleichen, manchmal auch die Menschen dahinter. Da werden politische Seilschaften geflochten und Beziehungen genutzt, viel Geld in angeblich wissenschaftlich-objektive Institute gesteckt, manch einem Wissenschaftler seine Forschungsarbeiten und sein Gehalt bezahlt, damit am Ende die offensichtlichen Erkenntnisse angezweifelt werden können. In ihrem Buch „Merchants of Doubt – How a Handful of Scientists Obscured the Truth on Issues from Tobacco Smoke to Global Warming“ (Amazon, Buch7) erzählen Naomi Oreskes und Erik Conway wie in einem Krimi die Geschichte des Kampfes der Tabakindustrie in den 1950-70er Jahren, der Industrie gegen den Sauren Regen und das Ozonloch, bis hin zur Klimaveränderung. Spannend und aufschlussreich!

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