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Buch: Alles könnte anders sein. Harald Welzer

Buch: Alles könnte anders sein. Harald Welzer

Harald Welzer’s Buch »Selbst denken!« gehört auf jeden Fall zu meinen Favoriten und sollte meiner Meinung nach jeder gelesen haben. Dementsprechend war ich gespannt auf sein letztes Werk »Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen« (Amazon, Buch7) Aber: so richtig gepackt hat es mich nicht. Interessante, kritische, positive, kreative Meinungen, Ansätze & Visionen – ja, die füllen schon das Buch. Und es immer wieder erstaunlich, mit welchen Informationen Herr Welzer dieses Buch bestückt hat und so neue Blicke und Perspektiven eröffnet. Von daher: Inspiration und eine (kleine) Anleitung zum Anders Denken ist auf jeden Fall dabei! Viel Spaß beim Lesen!

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Artikel: „Zeigen wir den Tieren Respekt!“

© Céline Keller

Artikel in der Zeit: »Wir brauchen eine neue Esskultur, davon ist der Koch Franz Keller überzeugt. Er setzt sich deshalb für eine nachhaltige Tierzucht ein. Aber wer kann sich das leisten?«

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Doku: Alexa: Wie mächtig ist Amazon?

Es ist so einfach, in der Alles-gibt-es-Welt Amazons. Bequem und leicht, mit Einkaufsentscheidenden Informationen von anderen Kunden, oder dem Hinweis auf ähnliche Produkte, geliefert zwei, drei Tage später bis zur Tür. Ja, Amazon macht das möglich. Aber: Welchen Preis bezahlen wir dafür? Was weiss Amazon über mich? Kann es sein dass Amazon vor mir weiß, dass ich schwanger bin? (Tatsächlich ist das so!) Was macht Amazon mit den vielen Informationen über mich? Amazon kauft konkurrierenden Unternehmen auf, schaut sich von erfolgreichen kleinen Betrieben das Rezept ab, produzierte zunehmend eigene Produkte… Gibt es bald nur noch Amazon? Es ist schon erstaunlich, in welche Sparten Amazon mittlerweile vertreten ist. Der Rubel rollt, und der Riese breitet sich aus. Tja, und wo kaufe ich, wo kaufst du ein?

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Warum nachhaltiger Konsum nicht funktioniert: 14 Thesen

Die Idee, mit ressourcen- und energiesparenden Produkten der Umwelt zu helfen, ist gut 25 Jahre alt. Funktioniert hat sie noch nie, meint GEO.de-Redakteur Peter Carstens. Hier in aller Kürze:

1. Das Potenzial nachhaltigen Konsums wird überschätzt.
2. Wer energiesparende Geräte kauft, verbraucht mehr Strom.
3. Steigende Ansprüche machen Effizienzgewinne zunichte.
4. Umweltbewusstsein hin oder her: Wer viel verdient, schädigt die Umwelt mehr.
5. Kompensationssysteme machen umweltschädliches Verhalten moralisch erschwinglich.
6. Echte grüne Produkte sind immer schwerer zu erkennen.
7. Umweltbewusste Konsumenten werden mehr. Die anderen auch.
8. Die nachhaltige Produktwelt wird immer supermarktiger.
9. Freundliche Einladungen zum Ausprobieren wirken genauso wenig wie Moralpredigten.
10. Nachhaltigkeit ja – aber bitte nur, wenn sie nicht wehtut.
11. Falsche Vergleiche sollen den „nachhaltigen“ Konsum ankurbeln.
12. Solange die Preise nicht die Wahrheit sagen, wird die Produktion umweltschädlich bleiben.
13. Konsumenten konsumieren. Politik machen müssen Politiker.
14. Die Idee des nachhaltigen Konsums verkennt das Wesen der Konsumgesellschaft.

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Erstmals Mikroplastik in menschlichen Stuhlproben nachgewiesen

Foto: Oregon State University

War ja klar, dass das jetzt kommt: „Forscher haben winzige Kunststoffpartikel schon in etlichen Gewässern und in Böden entdeckt. Nun erstmals auch in Stuhlproben von Menschen.“ Mei, wie dumm kann Mensch sein?! Zuerst tausende von Chemikalien in die Umwelt bringen (ohne wirkliche ganzheitliche Untersuchungen dazu), um peu à peu zu erfahren dass die giftig sind. »Aber nun ja«, wird der Industrielle nun sagen, »nur weil wir Mikroplastik in uns haben, heisst das ja nicht, dass das giftig ist. Das müssen wir erst vertiefend untersuchen.«

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Doku: Gift aus dem Supermarkt

Tja, wer es billig haben will (»Geiz ist geil«), der kann es nicht auch noch natürlich & gesund haben. Aber was da wirklich in den Supermärkten verkauft wird, was den »Nahrungsmitteln« so alles zugesetzt wird, wie sie hergestellt werden, wo die Zutaten herkommen, und wie diese wiederum gewonnen werden… Kein blasser Schimmer. Ein paar Anekdoten oder Gerüchte sind bekannt: Dass z.B. der Erdbeerjoghurt durch Pilze, die auf Holzspäne wachsen, den Geschmack kriegt. Aber was wissen die Verbraucher wirklich?! Und: Wären sie bereit einen anderen Preis zu zahlen, wenn sie wüssten was drinne wäre und dann – mit diesem gewonnenen Bewusstsein – »höherwertige« (und damit nicht so weit verarbeitete oder industriell hergestellte) Lebensmittel zu kaufen?! Dieser Beitrag, kurz & knapp, sicher etwas oberflächlich und vielleicht einseitig, gibt einen kleinen Einblick in die Art und Weise, wie ein Großteil der Dinge hergestellt wird, die es für wenig Geld in den Supermärkten zu kaufen gibt.

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Artikel: Agrarökologie kann Europa ohne Pestizide in 2050 ernähren

Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass Europa sich pestizidfrei durch agrarökologische Ansätze selbst ernähren könnte, dabei Treibhausgasemissionen um 40% senken, Abhängigkeit von Importen deutlich senken und die Biodiversität steigern könnte. Die Ausgangsfrage war: „Was benötigen Europäer für eine gesunde und nachhaltige Nahrung und was sind die landwirtschaftlichen Methoden, die dies erreichen können?“. Was natürlich heißt weniger Fleisch, Eier und Milchprodukte, und mehr Gemüse, Früchte und Getreide.

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Artikel: „Sie sitzen in ihren kleinen Panzern und zerstören Natur“

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Nichts wirklich Neues, für den, der sich mit dem Thema schon länger beschäftigt. Aber doch immer wieder nötig, darüber zu schreiben: „SUV-Fahrer repräsentieren den rücksichtslosen Konsum unserer Gesellschaft, sagt der Politologe Markus Wissen. Auch Elektro-Autos seien keine Lösung. Nötig ist radikales Umdenken.“ Bedenkenswerter Artikel in der Süddeutschen.

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Yes we can farm – Zukunftsweisende Landwirtschaft im Fokus

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Interessante Webseite.

Yes! We Can Farm porträtiert innovative landwirtschaftliche Betriebe und Projekte, die zukunftsweisend und nachhaltig arbeiten.

Yes! We Can Farm ist aus unserem eigenen Interesse an den Krisen dieser Welt und der (positiven oder negativen) Rolle, die Landwirtschaft dabei spielt, entstanden. Diese Krisen stellen landwirtschaftliche Betriebe vor große Herausforderungen, ob durch steigende Preise für Energie oder durch „Höfesterben“ aus diversen Gründen. Wir glauben nicht daran, dass größer immer besser ist. Durch unsere Recherchen dazu haben wir gemerkt, wie wenig inhaltsvolle Informationen es zu der landwirtschaftlichen Praxis gibt (zumindest für Menschen die selbst keinen landwirtschaftlichen Hintergrund haben).“

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Niko Paech: TTIP verkörpert eine Antithese zur Nachhaltigkeit

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Neulich im Naturscheck: „Niko Paech war viele Jahre an der Universität Oldenburg als Gastprofessor im Lehrstuhl für Produktion und Umwelt tätig. Ab dem Wintersemester 2016/2017 wird er als Lehrbeauftragter der Universität Siegen den dort neu entstandenen Masterstudiengang »Plurale Ökonomik« unterstützen. Die klugen Gedanken des Umweltökonomen und Konsumforschers hatten wir im NATURSCHECK erstmals im Frühjahr 2013 vorgestellt. Inzwischen sind dreieinhalb Jahre ins Land gezogen. Zeit genug also, um bei Niko Paech nachzuhaken, wie er über das jetzige Konsumverhalten und die Entwicklung in einer globalisierten Wirtschaft denkt.“

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Buch: Der Tanz um das goldene Kalb. Josef Reichholf

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Die Bücher von Josef Reichholf sind ja immer flüssig zu lesen. Unterhaltsam, lehrreich, irgendwo was zwischen Uni- und Strandlektüre. Sein Buch „Der Tanz um das goldene Kalb. Der Ökokolonialismus Europas„, ein schmales Werk von knapp 150 Seiten, ist wieder ein solches. Es dreht sich dabei viel um’s Fleisch – die Produktion von Tieren in Deutschland, aber auch die Landwirtschaft im Allgemeinen. Wie sieht die gegenwärtige Situation aus? Was kommt „in die Kuh rein“, und „was kommt raus“- und wohin geht das? Welche Auswirkungen hat der Konsum der Deutschen auf unserer Böden? Und auf andere Länder? Eine sehr interessante Zusammenstellung eines komplexen Themas, welches mal wieder zu dem Schluss führt: Der Paradigmenwechsel von industrieller hin zu einer klein-bäuerlichen Landwirtschaft mit fast geschlossenen Kreisläufen steht an!

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Der kritische Agrarbericht 2016

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Der kritische Agrarbericht 2016 ist am 14. Januar 2016 als Buch erschienen. Der kritische Agrarbericht wird jährlich vom AgrarBündnis herausgegeben.
Das AgrarBündnis ist ein Zusammenschluss von Organisationen aus der Landwirtschaft, Umwelt-, Natur- und Tierschutz sowie Verbraucher- und Entwicklungspolitik. Etwa 50 Autorinnen und Autoren präsentieren jedes Jahr politische und praktische Alternativen.
Die Themen: Agrarpolitik, internationale Beziehungen, Produktion und Markt, Regionalentwicklung, Agrarkultur, Tierhaltung und Tierschutz, Soziale Lage, Landwirtschaft und Ökologie, Gentechnik, Ökologischer Landbau, Verbraucher und Wald.
Der kritische Agrarbericht spiegelt die aktuellen Debatten und ist zugleich wichtiges zeitloses Nachschlagewerk. Er bietet eine Fülle von Informationen für Praktiker, interessierte Laien, Multiplikatoren und Entscheidungsträger.

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Zum Klima-Gipfel. Interessante Artikel

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Hat eigentlich jemand mal errechnet wie viel CO2 in die Luft gepustet wird, damit sich alle Regierungschef mit grossem Anhang, sowie die ganzen NGOs in Paris treffen können? Bei dieser Konferenz, wo wir vorher schon wissen, dass nicht viel bei heraus kommt? Ich persönlich habe da jegliche Hoffnung verloren, dass die Staatschefs zu guten Ergebnissen kommen werden – auch weil letzten Endes die Menschen dahinter (also: wir) unseren Lebensstil kaum ändern wollen. Das verlängerte Wochenende mal nach Barcelona, die lange Wintersaison auf Malta unterbrechen, ein neues (Benzin-sparendes oder sogar noch besser: Elektro-) Auto, ein neues Handy jedes Jahr, usw….. Wie soll da CO2 eingespart werden?

Jedenfalls, passend zum Gipfel, ein paar Verweise auf interessante Artikel.

Klimagipfel in Paris: Der Sinn des Irrsinns: Der Klimagipfel von Paris wird die Welt nicht retten. Es wird hier keinen Vertrag geben, der das Problem der Erderwärmung löst. Und trotzdem braucht es dieses Treffen.

Klimawandel: Wie ich einen Tag lang CO2 sparte: Zwei Wochen lang verhandeln Diplomaten auf dem Uno-Gipfel in Paris um die Klimazukunft der Erde. Die Autorin Carolin Wahnbaeck hat einen Tag lang mit sich selbst gerungen, um ihre CO 2 -Bilanz zu verbessern. Am Ende wurde es grundsätzlich.
„Ein Flug – und fast alle anderen CO2-Einsparungen im Alltag verblassen dagegen“, sagt Michael Bilharz, Experte für den CO2-Rechner vom Umweltbundesamt. Zwar seien kleine Maßnahmen wie die ausgeschaltete Kaffeemaschine oder das einmal stehen gelassene Auto sicher sinnvoll. „Was aber wirklich zählt, sind die Grundsatzentscheidungen rund um die Themen Verkehr, Heizung, Fleischkonsum und Haushaltsgroßgeräte“, sagt Bilharz.

Kapitalismus-Kritik: „Nur arme Staaten sollten wachsen“:
Flüchtlinge, Klimawandel, Bankenbeben – die großen Krisen hängen eng zusammen, sagt der Nachhaltigkeitsforscher Reinhard Loske. Er prophezeit das Ende der weltweiten Wachstumspolitik und fordert eine radikale Reform des Kapitalismus.

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Fair Trade Studie: Essen ist Macht

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Eine Fair Trade Studie (Zusammenfassung, Vollständige Studie) legt höchst bedenkliche Konzentrationen von Macht in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten offen.

Organisationen aus dem Umfeld des fairen Handels fordern die Bundesregierung auf, für soziale Mindeststandards in globalen Lieferketten zu sorgen. Eine Studie mit dem Titel „Wer hat die Macht? Machtkonzentration und unlautere Handelspraktiken in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten“ stellt hierzu umfassend die Benachteiligung kleinbäuerlicher Produzenten dar.

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Dazu auch ein anschauliches Video “ target=“_blank“>hier.

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Dear Future Generations: Sorry

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Bewegende Rede zu dem, wie wir uns verhalten, jetzt, in dieser Welt; die Entscheidungen (für ein gutes Leben im Konsumrausch) die wir treffen, für uns, aber eben auch für die zukünftigen Generationen. Schade nur, dass dieser Clip endet mit dem Aufruf ans schlechte Gewissen durch eine Spende mit Geld unserer Sünden enthoben zu werden (Stichwort „Ablasshandel“)…

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Doku: Weniger ist mehr! Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben

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„In einem Selbstversuch will die Journalistin Karin de Miguel Wessendorf herausfinden, wie zukunftsfähig ihr eigener Lebensstil ist. In Deutschland, Frankreich, Spanien und England geht sie der Jahrhundertfrage nach: Wie können wir trotz begrenzter Ressourcen einen Lebensstandard aufrechterhalten?

Kann es Wohlstand ohne Wirtschaftswachstum geben? Die Dokumentation sucht nach Lebens- und Wirtschaftsmodellen, die den Weg in die Postwachstumsgesellschaft weisen. Die Filmemacherin Karin de Miguel Wessendorf unternimmt einen Selbstversuch und fragt: „Was muss ich ändern, damit mein Lebensstil zukunftsfähig ist? Und worauf kann ich verzichten ohne Verlust an Lebensqualität?“ Auf ihrer Reise durch Europa besucht sie Menschen, Initiativen und Unternehmen, die erkannt haben, dass Wirtschaftswachstum nicht das Maß aller Dinge sein kann.

Bisher lautet das Credo von Wirtschaft und Politik „kein Wohlstand ohne Wachstum“. Ein stetiges Wirtschaftswachstum gilt als Garantie für Arbeitsplätze und für die Lebensqualität der Bevölkerung. Wer an dem Wachstumsdogma zweifelt, wird als realitätsfremd belächelt. Doch Wirtschaftskrise und Klimawandel haben diesen Glauben erschüttert. Bevölkerungsexplosion, Energiekrise und Umweltbelastung sind Probleme, die sich nicht länger verdrängen lassen. Immer mehr Menschen gelangen zu der Überzeugung: Grenzenloses Wachstum ist in einer Welt begrenzter Ressourcen nicht möglich. Trotz Steigerung des Bruttoinlandsproduktes ist die persönliche Lebenszufriedenheit in den Industrieländern seit den 70er Jahren nicht mehr gewachsen. Kann es also sein, dass die Konsumgesellschaft das Versprechen vom Glück nicht hält? Was braucht man wirklich, um ein gutes Leben zu führen?

Der demografische Wandel, die begrenzten Ressourcen des Planeten und die aktuellen Wirtschaftskrisen sorgen derzeit ohnehin für eine Wachstumsbremse. Höchste Zeit, umzudenken und den Ausstieg aus dem zerstörerischen Wachstum selbst zu steuern. Eine Bewegung ist entstanden, die nach Alternativen sucht. Unternehmer, Politiker, Wissenschaftler und Aktivisten arbeiten in Theorie und Praxis am Aufbau einer „Postwachstumsgesellschaft“ – einer Gesellschaft, in der ein besseres Leben für Mensch und Umwelt auf lange Sicht möglich sein soll.

Auf ihrer Reise stellt Karin de Miguel Wessendorf fest, dass die Suche nach einem nachhaltigen Lebensstil nicht unbedingt Verzicht bedeuten muss, in vielen Fällen ist es sogar ein Gewinn an Lebensqualität.“

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Fleischkonsum und CO2-Emissionen. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

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Die Landwirtschaft hat ja bekanntermassen einen grossen Anteil an den vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen. Einen ziemlich grossen Anteil daran hat die Tierhaltung – wobei hier unterschieden werden muss zwischen „natürlicher“ und industrieller Tierhaltung. Zum einen weil Regenwälder abgeholzt werden um dann großflächig (meist Gen-manipuliertes) Soja (mit hohem Herbizideinsatz – Monsanto lässt grüssen) anzubauen; zum anderen weil dann dieses Soja nach Europa geschifft wird um dort in den Massentierhaltungen die Tiere damit zu füttern, die wiederum solche Mengen von Gülle produzieren, dass diese nicht mehr „natürlich“ verarbeitet und ausgebracht werden kann. Wie Joel Salatin sagt: Da wo es stinkt, stimmt was nicht. Zu diesem Thema habe ich vor ein paar Jahren mal einen Artikel geschrieben, den ich hier mal mit euch teilen will. An sich hat sich an der Situation nichts verändert, im Gegenteil. Ausser der Erkenntnis, dass der Ansatz des Holistic Managements von Allan Savory mich davon überzeugt hat dass „richtiges“, der Natur abgeschautes und an die Natur angepasstes Weidemanagement ein riesiges Potential zur Bodenverbesserung, „Renaturierung“ und CO2-Speicherung bietet.

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