market garden

Präsentation: Aspekte und Erfahrungen im Gemüsebau: Regenerative Systeme, Rolltunnel und Torffreie Jungpflanzenanzucht. Christoph Zehrfuchs. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Aspekte und Erfahrungen im Gemüsebau: Regenerative Systeme, Rolltunnel und Torffreie Jungpflanzenanzucht. Christoph Zehrfuchs. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Hier der Link zum Vortag

Nach dem Abschluss der HBLA Raumberg-Gumpenstein übernahm Christoph Zehrfuchs den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb. 2012 Umstellung auf biologische Wirtschaftsweise. Grundlage waren die Erkenntnisse der Bodenpraktikerausbildungen von Bio Austria. Weitere Ausbildungen wie das „Intensivseminar Bodenfruchtbarkeit“ und der „Bodenkurs im Grünen“ bilden die heutige Bewirtschaftungsgrundlage. Der Hof produziert Gemüse, Obst und Getreide für die Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft. Zentraler Erfolgsfaktor ist die Verlebendigung des Bodens mit Mulch, Begrünung, Flächenrotte, Mikrobieller Carbonisierung und Komposttee.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Kleiner Marketgarden unter Bäumen

Kleiner Marketgarden unter Bäumen

So schön kann Marketgarden sein! Hier ein kurzes fast schon wunderbares Werbevideo für den biointensiven Gemüseanbau. Und auch schön anzusehen, dass hier existierende Bäume eines bestehenden Gartens mit integriert wurden. Führt dies zu Ernteverlusten? Keine Ahnung, wäre interessant dies zu vergleichen. Aber es sieht »ganzheitlich« und sehr lebendig aus.

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Doku: Landwirtschaft ohne Dünger und Traktor. Permakultur am Schloss Tempelhof

Doku: Landwirtschaft ohne Dünger und Traktor. Permakultur am Schloss Tempelhof

Kleiner Beitrag zu unserem Marktgarten-System für den Anbau von einjährigem Gemüse, und direkt auf der anderen Straßenseite den Waldgarten, der sich auf den Anbau von mehrjährigem Gemüse (und Obst) konzentriert. Der Beitrag streift leider nur Vision und Umsetzung – aber immerhin, gibt erste Einblicke in die Herangehensweise und Grundverständnisse, zumindest beim Marktgarten. Der Waldgarten kommt dann doch sehr kurz nur dran.

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Präsentation: Vom Pflug zu No-till im Gewächshaus. Maya Lukoff. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Präsentation: Vom Pflug zu No-till im Gewächshaus. Maya Lukoff. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Ihre gärtnerische Reise begann beim Studium der Anthropologischen Landwirtschaft, wofür sie drei Jahre in Bolivien lebte, um die lebendigen Weisheiten der einheimischen Aymara-Landwirtschaft kennen zu lernen. Um geschlossene Kreisläufe, Verlebendigung des Edaphons und kosmische Kräfte im westlichen Kontext zu verstehen, hat sie die Freie Ausbildung für biologisch-dynamischen Gemüsebau in Deutschland absolviert. Seit 2014 lebt sie in der Gemeinschaft Schloss Tempelhof, wo sie ihrer Leidenschaft für die Landwirtschaft im gemeinschaftlichen Kontext nachgehen kann. Hier beschäftigt sie sich intensiver mit Mischkulturen, Komposttees, Präparaten usw.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.
Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Ein französischer Garten als Vorbild für die Agrarindustrie?

FAZ: „Auf diesem Hof in der Normandie wachsen Würmer, Möhren und Euros. Die Besitzer brauchen dafür weder Gift noch Traktoren. Ihnen genügt die Natur. Sie haben von Kleinbauern gelernt und wollen Vorbild sein.“

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Präsentation: Market Garden, Gewächshaus & Bodenaufbau. Maya Lukoff & Sebastian Heilmann. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2018

Maya Lukoff
Ihre gärtnerische Reise begann beim Studium der Anthropologischen Landwirtschaft, wofür sie drei Jahre in Bolivien lebte, um die lebendigen Weisheiten der einheimischen Aymara-Landwirtschaft kennen zu lernen. Um geschlossene Kreisläufe, Verlebendigung des Edaphons und kosmische Kräfte im westlichen Kontext zu verstehen, hat sie die Freie Ausbildung für biologisch-dynamischen Gemüsebau in Deutschland absolviert. Seit 2014 lebt sie in der Gemeinschaft Schloss Tempelhof, wo sie ihrer Leidenschaft für die Landwirtschaft im gemeinschaftlichen Kontext nachgehen kann. Hier beschäftigt sie sich intensiver mit Mischkulturen, Komposttees, Präparaten usw.

Sebastian Heilmann
Durch eine längere Zeit in Indien und in der biologisch-dynamischen Bewegung dort, sowie dem Absolvieren der Freien Ausbildung im Norden, hat Sebastian in der Landwirtschaft die Inspiration gefunden, eine aufbauende Landwirtschaft mit zu entwickeln. Erfahrungen sammelte er bisher mit Mutterkühen, Legehennen, Milchziegen, kleingliedrigem Ackerbau, und immer stärker im Gemüsebau, mit Weiterbildungen zum Bodenmikrobiologie, Kompostieren, Komposttees und Mikroskopie. In der Gemeinschaft Schloss Tempelhof geht Sebastian seinem starken Anliegen nach, eine vielfältige und regenerative, kleinbäuerliche Landwirtschaft zu fördern und mit zu formen.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Methoden einer regenerativen Agrarkultur“ vom 26.-28. Januar 2018 in Kreßberg. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referent*innen wie Monika Sobotik, Wolfgang Palme und Martin Wiethaler gaben einen Ein- und Überblick über ihre Erfahrungen zu verschiedenen Aspekten einer Aufbauenden Landwirtschaft. Themen des Symposiums 2018 waren u.a. Mischkulturen, Untersaaten, Zwischenfrüchte und Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Holistisches Weidemanagement; Solidarische Landwirtschaft, Gemeinwohl-Bilanzierung u.v.m.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Seminar: Market Garden Fortgeschrittenenkurse in der Gärtnerei Schloss Tempelhof, 8.9.2018

Wollt ihr lernen wie man ein Market Garden aufbaut und auf kleinster Fläche hohe Erträge und gute Qualität erzielt?
In unseren Tageskursen möchten wir euch einen Ein- & Überblick in die Arbeitsweise für unsere kompakte Gemüseproduktion ermöglichen. Ihr werdet praktische Eindrücke vor Ort und theoretischen Input mit nach Hause nehmen, wie ihr mit einfachen Techniken und hoher Flächeneffizienz Gemüse produzieren könnt. Unser Fokus haben wir darauf gelegt, bei guten Erträgen bodenschonende & aufbauende Methoden in den intensiven Gemüsebau zu integrieren.
Die Gärtnerei Tempelhof sammelt seit mehreren Jahren Erfahrung mit dem Aufbau, der Umsetzung und dem Betrieb eines Market Garden.Wir bieten euch Wissen aus unserem Austausch mit internationalen Betrieben, sowie unsere eigene Praxiserfahrung. Lerne von drei erfahrenen & ausgebildeten Gärtnern direkt vor Ort.

Termine 2018
Fortgeschrittenenkurs: Samstag, 8. September – von 9 – 17 Uhr –
Treffpunkt ist das Foyer des Schloss Cafés in der Gemeinschaft Schloss Tempelhof: Tempelhof 3 74594 Kreßberg

Kursgebühren
Preis pro Tageskurs 120 € inklusive Bio- Mittagessen
Ermäßigung von 20 € für Lehrlinge und Studenten
Frühbucherpreis 100 € bei Anmeldung bis 31. März (bzw. 25. Juli für den Fortgeschrittenenkurs)

Bei Fragen und zur Anmeldung:
E-Mail: anmeldung@diezukunftsbauern.de oder telefonisch bei Urs Mauk 01756718725, www.diezukunftsbauern.de

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Seminar: Market Garden Basis- & Fortgeschrittenenkurse in der Gärtnerei Schloss Tempelhof

Wollt ihr lernen wie man ein Market Garden aufbaut und auf kleinster Fläche hohe Erträge und gute Qualität erzielt?
In unseren Tageskursen möchten wir euch einen Ein- & Überblick in die Arbeitsweise für unsere kompakte Gemüseproduktion ermöglichen. Ihr werdet praktische Eindrücke vor Ort und theoretischen Input mit nach Hause nehmen, wie ihr mit einfachen Techniken und hoher Flächeneffizienz Gemüse produzieren könnt. Unser Fokus haben wir darauf gelegt, bei guten Erträgen bodenschonende & aufbauende Methoden in den intensiven Gemüsebau zu integrieren.
Die Gärtnerei Tempelhof sammelt seit mehreren Jahren Erfahrung mit dem Aufbau, der Umsetzung und dem Betrieb eines Market Garden.Wir bieten euch Wissen aus unserem Austausch mit internationalen Betrieben, sowie unsere eigene Praxiserfahrung. Lerne von drei erfahrenen & ausgebildeten Gärtnern direkt vor Ort.

Termine 2018
Basiskurs: Samstag, 14. April
Fortgeschrittenenkurs: Samstag, 8. September – jeweils von 9 – 17 Uhr –
Treffpunkt ist das Foyer des Schloss Cafés in der Gemeinschaft Schloss Tempelhof: Tempelhof 3 74594 Kreßberg

Kursgebühren
Preis pro Tageskurs 120 € inklusive Bio- Mittagessen
Ermäßigung von 20 € für Lehrlinge und Studenten
Frühbucherpreis 100 € bei Anmeldung bis 31. März (bzw. 25. Juli für den Fortgeschrittenenkurs)

Bei Fragen und zur Anmeldung:
E-Mail: anmeldung@diezukunftsbauern.de oder telefonisch bei Urs Mauk 01756718725, www.diezukunftsbauern.de

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Permakultur: Zukunftsweisende Landwirtschaft? Ein Beitrag vom SWR

Ein Fernsehbeitrag zum Thema Permakultur, und v.a. intensivem Gemüseanbau à la Market Garden. Im Fokus, mal wieder, die Ferme de Bec Hellouin, in der Normandie. Ist schon ein schöner Fleck, diese Ferme, und die beiden machen es wirklich gut. Selbst wenn die Wissenschaftlichkeit der gemachten Studie – die ja belegt, wie »erfolgreich« (v.a. ökonomisch gesehen) die Ferme arbeitet – kritischen Blicken (leider nur auf französisch) nicht komplett stand hält.

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Mit dem »Green Harvester« einfach und schnell Schnittsalate ernten

Neue Entwicklungen in Sachen Gemüsenanbau auf kleiner Fläche (Stichwort »Market Garden«) schwappen aus den USA immer mehr rüber nach Europa. Eine wunderbare Arbeits- weil Ernteerleichterung v.a. für Schnittsalate à la Baby Leaf ist da der Green Harvester: Mit dem Akkubohrer angetrieben, einer Brotmesserklinge auf Schnitthöhe, einem Grasschnittfangkorb und einer Autowaschwalze. Sehr lustige Kombination, echt Low-tech, aber höchst funktional und circa 800% Effizienzsteigerung. Hier bei uns am Schloss Tempelhof nun seit ein paar Monaten im Einsatz. Das Video zeigt eine kurze Demonstration an einem schon mehrmals abgeernteten Spinatbeet. Ziemlich cool!

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Buch: Jean-Martin Fortier’s erfolgreiches Buch „The Market Gardener“ nun auch auf deutsch: „Bio-Gemüse erfolgreich direktvermarkten“

Über das Gärtnern gibt’s Bücher wie Sand am Meer. Meist sind sie an den Hobby-Gärtner gerichtet. Das Buch „Bio-Gemüse erfolgreich direktvermarkten: Der Praxisleitfaden für die Vielfalts-Gärtnerei auf kleiner Fläche. Alles über Planung, Anbau, Verkauf“ (Amazon, Buch7) von Jean-Martin Fortier hat allerdings ein anderes Zielpublikum – jene, die auf kleiner Fläche nicht nur für den Eigenbedarf produzieren, sondern damit auch ihren Lebensunterhalt verdienen wollen. Jedoch, auch hier in diesem Buch finden sich viele Aspekte, die auch für den Selbstversorgergarten von grossem Interesse sein werden. Von Minimalbodenbearbeitung, Bodenvorbereitungen, Gewächshäusern, Abdeckungen z.B. nach der Ernte zur schnelleren Verkompostierung der zurück gelassenen Materialien, hinzu (wirklich) nützlichen Werkzeugen – ein in seiner Kompaktheit wertvolles, mit nützlichen Details genauso wie dem grossen Blick, lesenswertes Buch. Nicht nur für die, die professionell in die Gemüseproduktion einsteigen wollen. Das Buch in der Szene. Absolut empfehlenswert.

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Market Garden Schloss Tempelhof von oben

Schloss Tempelhof Gärtnerei Market Garden

Blick von oben auf unseren Marktgarten (oder Market Garden, oder Bio-intensiver Gemüseanbau) und die Gewächshäuser. Im Hintergrund Schloss Tempelhof. Super produktiv geworden, unsere Anbaufläche, dank des veränderten Ansatzes. Statt Traktor nur noch Handfräse und Handarbeit. Schmale Beete. Große Vielfalt & Dichte. Integrierte Gründüngung auf den Beeten. Auch mal ab und an abdecken mit schwarzer Folie oder Bändchengewebe, um Zersetzungsprozesse zu beschleunigen oder Unkräuter zu unterdrücken. Wir hatten einen guten Sommer, mit viel Sonne und aber auch viel Feuchtigkeit, so dass die Resultate dieses Jahr außergewöhnlich sind.

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Marktgarten Beet Schloss Tempelhof

Market Garden Schloss Tempelhof

Market Garten Schloss Tempelhof 2

Wow, richtig schön, bunt, vielfältig und produktiv, wie unsere Market Garden (Marktgarten) Beete momentan aussehen. Ein schöner (weil auch feuchter) Sommer, ein sich ständig verbessender Boden, Gärtner, die richtig begeistert diese neuen Wege gehen – eine tolle Ernte und wunderbar schmeckende Produkte sind das Ergebnis. Der Verzicht auf den Traktor, nur noch eine kleine Handfräse, viel Handarbeit, Mischkultur, viel Mulchmaterial, immer wieder eine Gründüngung, auch mal Abdecken mit Folie als Unkrautbekämpfung. Coole Resultate!

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Die Marktgarten-Bewegung: Präsentation und Diskussion bei Piluweri

Market Garden Schloss Tempelhof

The market garden movement: Eine fast vergessene europäische Strategie kehrt neu belebt aus Amerika zurück zu uns! Bessere Lebensqualität für Produzenten und wirtschaftliche erfolgreich gärtnern und gleichzeitig aufbauender Gartenbau für Boden und Land. Was steckt dahinter? Was braucht es dafür? Am 14.10.2017 um 14:00 Uhr Präsentation und Diskussion bei Piluweri mit u.a. den Schloss Tempelhof-Gärtnern Maya Lukoff und Sebastian Heilmann.

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Präsentation: Werkzeuge für den Gemüsebau. Sebastian Heilmann. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft 2017“

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Sebastian Heilmann
Durch eine längere Zeit in Indien und in der biologisch-dynamischen Bewegung dort, sowie dem Absolvieren der Freien Ausbildung im Norden, hat Sebastian in der Landwirtschaft die Inspiration gefunden, eine aufbauende Landwirtschaft mit zu entwickeln. Erfahrungen sammelte er bisher mit Mutterkühen, Legehennen, Milchziegen, kleingliedrigem Ackerbau, und immer stärker im Gemüsebau, mit Weiterbildungen zum Bodenmikrobiologie, Kompostieren, Komposttees und Mikroskopie. In der Gemeinschaft Schloss Tempelhof geht Sebastian seinem starken Anliegen nach, eine vielfältige und regenerative, kleinbäuerliche Landwirtschaft zu fördern und mit zu formen.

www.schloss-tempelhof.de

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 27.-29. Januar 2017 in Kreßberg. Gärtner und Landwirte aus konventionellem und ökologischem Landbau und Menschen, die sich für einen zukunftsfähigen Acker- und Gemüsebau interessieren, sind zu dieser Bildungs- und Austauschplattform gekommen. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referenten wie Sepp Braun, Dietmar Näser und Margarete Langerhorst gaben einen Ein- und Überblick über zukunftsfähige Landwirtschaftstechniken wie z.B. pfluglose und Minimal- Bodenbearbeitung, Untersaaten und Direktsaat, Mischkulturen und Zwischenfrüchte. Auch Themen wie Rotte-Steuerung, Kompostierung und Mulchen, Agroforstwirtschaft und Holistisches Weidemanagement, mehrjährige Gemüsepflanzen, Wassermanagement und Keyline-Design wurden in Vorträgen, Impulsreferaten und offenen Runden diskutiert.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www.lebensraum-permakultur.de
www.schloss-tempelhof.de

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Präsentation: Bio-intensiver Gemüsebau am Schloss Tempelhof. Maya Lukoff & Sebastian Heilmann. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft 2017“

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Maya Lukoff
Ihre gärtnerische Reise begann beim Studium der Anthropologischen Landwirtschaft, wofür sie drei Jahre in Bolivien lebte, um die lebendigen Weisheiten der einheimischen Aymara-Landwirtschaft kennen zu lernen. Um geschlossene Kreisläufe, Verlebendigung des Edaphons und kosmische Kräfte im westlichen Kontext zu verstehen, hat sie die Freie Ausbildung für biologischdynamischen Gemüsebau in Deutschland absolviert. Seit 2014 lebt sie in der Gemeinschaft Schloss Tempelhof, wo sie ihrer Leidenschaft für die Landwirtschaft im gemeinschaftlichen Kontext nachgehen kann. Hier beschäftigt sie sich intensiver mit Mischkulturen, Komposttees, Präparaten usw.

Sebastian Heilmann
Durch eine längere Zeit in Indien und in der biologisch-dynamischen Bewegung dort, sowie dem Absolvieren der Freien Ausbildung im Norden, hat Sebastian in der Landwirtschaft die Inspiration gefunden, eine aufbauende Landwirtschaft mit zu entwickeln. Erfahrungen sammelte er bisher mit Mutterkühen, Legehennen, Milchziegen, kleingliedrigem Ackerbau, und immer stärker im Gemüsebau, mit Weiterbildungen zum Bodenmikrobiologie, Kompostieren, Komposttees und Mikroskopie. In der Gemeinschaft Schloss Tempelhof geht Sebastian seinem starken Anliegen nach, eine vielfältige und regenerative, kleinbäuerliche Landwirtschaft zu fördern und mit zu formen.

www.schloss-tempelhof.de

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 27.-29. Januar 2017 in Kreßberg. Gärtner und Landwirte aus konventionellem und ökologischem Landbau und Menschen, die sich für einen zukunftsfähigen Acker- und Gemüsebau interessieren, sind zu dieser Bildungs- und Austauschplattform gekommen. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referenten wie Sepp Braun, Dietmar Näser und Margarete Langerhorst gaben einen Ein- und Überblick über zukunftsfähige Landwirtschaftstechniken wie z.B. pfluglose und Minimal- Bodenbearbeitung, Untersaaten und Direktsaat, Mischkulturen und Zwischenfrüchte. Auch Themen wie Rotte-Steuerung, Kompostierung und Mulchen, Agroforstwirtschaft und Holistisches Weidemanagement, mehrjährige Gemüsepflanzen, Wassermanagement und Keyline-Design wurden in Vorträgen, Impulsreferaten und offenen Runden diskutiert.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www.lebensraum-permakultur.de
www.schloss-tempelhof.de

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Präsentation: 40 Jahre Klein-Intensivgartenbau. Margarete Langerhorst. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft 2017“

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Margarete Langerhorst bewirtschaftet seit 1973 mit Ihrer Familie in Oberösterreich in 500 Meter Seehöhe einen kleinen Hof mit 3,5 ha Grund. Die seit Anbeginn betriebene kleinflächige, intensive Gemüse-Mischkultur zeigt vorbildlich auf, wie sich nur mit Pflanzen, eigenem Pflanzenkompost und minimaler Bodenbearbeitung per Hand ein hochproduktiver, fruchtbarer Boden schaffen lässt. Der Zukauf nur von Saatgut und Gesteinsmehl ist minimal, auf den Einsatz von Maschinen im Gelände wird verzichtet. Für den Erwerb wird das Gemüse über Abokisten, Verkauf ab Hof und Zustellung im Ort verkauft. Das Gelände ist mit Obst- und Nussbäumen sowie Kiwi- und Beerensträucher verschiedener Arten und Sorten bepflanzt. Dies alles bietet unzähligen Vögeln und anderen Kleintieren sehr viel Lebensraum – eine Art Waldgarten.
www.gugerling.at

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 27.-29. Januar 2017 in Kreßberg. Gärtner und Landwirte aus konventionellem und ökologischem Landbau und Menschen, die sich für einen zukunftsfähigen Acker- und Gemüsebau interessieren, sind zu dieser Bildungs- und Austauschplattform gekommen. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referenten wie Sepp Braun, Dietmar Näser und Margarete Langerhorst gaben einen Ein- und Überblick über zukunftsfähige Landwirtschaftstechniken wie z.B. pfluglose und Minimal- Bodenbearbeitung, Untersaaten und Direktsaat, Mischkulturen und Zwischenfrüchte. Auch Themen wie Rotte-Steuerung, Kompostierung und Mulchen, Agroforstwirtschaft und Holistisches Weidemanagement, mehrjährige Gemüsepflanzen, Wassermanagement und Keyline-Design wurden in Vorträgen, Impulsreferaten und offenen Runden diskutiert.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www.lebensraum-permakultur.de
www.schloss-tempelhof.de

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Präsentation: $80,000 on Half An Acre Farming Vegetables – Profitable Mini-Farming with Curtis Stone

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Das Prinzip der Mikrogärten, Market Gardens, Marktgärten oder bio-intensivem Gemüseanbau wird immer populärer. Die Rede ist von kleinen Flächen im hunderter oder tausender Bereich (m2), auf innerstädtischem Raum oder in Stadtrandlage, die von wenigen Menschen fast komplett händische bearbeitet werden. In den USA ist das eine neue Bewegung, die immer mehr Städte erfasst. Ist ja auch ein sinnvolles Prinzip: Ungenutzte Flächen umfunktionieren, um lokal Gemüse zu produzieren und Menschen zu ernähren (im doppelten Sinne: die, die es anbauen zum Verkauf; und die, die es kaufen zum Verzehr). Auch wir hier am Tempelhof haben unsere Gemüseanbauflächen auf dieses Prinzip neu ausgerichtet: Relativ schmale Beete. Feste Wege. Kein Traktor mehr. Fast alles Handarbeit. Konzentration auf Bodenverbesserung. Dichte Saat. Abdeckung ab und an zum Verhindern von Unkräutern-Aufkommen und/oder zur besseren Kompostierung der Pflanzenreste. Und, und, und…. Dass dieses Prinzip auch ökonomisch tragfähig ist, zeigt eindrucksvoll Curtis Stone in seinem Vortrag.

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Doku: Alternative Landwirtschaft: Kann sie Europa besser ernähren?

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In dieser Folge befasst sich „Yourope“ mit dem Stand der Landwirtschaft in Europa und mit der Frage, was der Abschluss des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP für Agrarbetriebe und Verbrauer bedeuten könnte.

Die Landwirtschaft in Europa hat derzeit keinen leichten Stand. Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) wären nicht nur die europäischen Landwirte, sondern auch die Verbraucher die großen Verlierer, sollte es zu einem Abschluss des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP kommen. Der Preisdruck auf Agrarerzeugnisse würde steigen, das Höfe-Sterben würde beschleunigt, nur die großen industriellen Betriebe würden überleben. Aber genau das lehnen immer mehr Konsumenten ab. Stellt sich also die Frage, ob die industrielle Landwirtschaft tatsächlich die einzige Möglichkeit ist, uns Europäer zu ernähren.

Das Wort der Stunde ist Permakultur. Diese alternative Form der Landwirtschaft verzichtet nicht nur auf chemischen Dünger und Pestizide, sie versucht Prozesse der Natur nachzubilden, um sie so nachhaltig zu gestalten. Klingt nach Spinnerei und Selbstversorgung? Im Gegenteil: In der Normandie macht ein Paar vor, wie man auf wenig Fläche mehr Ertrag als in der herkömmlichen Landwirtschaft erzielen kann.

Auch die ernährungsbewussten Großstädter denken nachhaltig: Da in der Stadt aber wenig Anbauflächen zu finden sind, werden kurzerhand einfach Bunker und stillgelegte U-Bahn-Schächte für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. „Yourope” über die Revolution auf Europas neuen Äckern.

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