niederschlag

Forstwirtschaft und Klimawandel als Treiber einer Waldkrise

Forstwirtschaft und Klimawandel als Treiber einer Waldkrise

Oder auch: Falsches Waldmanagement als Treiber des Klimawandels. Aus der Perspektive habe ich auf diese Präsentation von Pierre Ibisch »Forstwirtschaft und Klimawandel als Treiber einer Waldkrise« geschaut. Falsches Waldmanagement führt zu sich selbst verstärkenden Prozessen – Wärme/Hitze, Trockenheit, Humusabbau, abnehmende Wasserspeicherfähgikeit usw. – die dem Wald wiederum verstärkt zusetzt. Keine gute Situation!

Da braucht es wirklich eine starke Veränderung der Management-Maßnahmen!

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Artikel: Mehr Wälder in Europa könnten für mehr Niederschläge sorgen

Artikel: Mehr Wälder in Europa könnten für mehr Niederschläge sorgen

Aufforstungen könnten einer Studie zufolge in großen Teilen Europas die Niederschlagsmengen erhöhen und so manche Folgen des Klimawandels dämpfen. Vor allem gegen Sommerdürren könne dies vorbeugen, berichten Forschende um Ronny Meier von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) nach der statistischen Auswertung von Wetterdaten in der Zeitschrift „Nature Geoscience“. Aufforstungen könnten die Regenmengen demnach im Sommer um durchschnittlich 7,6 Prozent steigern – das entspräche 0,13 Millimetern pro Tag.

Allerdings müssten dafür, so meine Meinung, die Wälder gehörig schnell und umfassend umgebaut werden – statt Fichtenforste, die ja eh schon allenthalben absterben, braucht es vielfältige Dauerwälder, die den Boden aufbauen und für eine entsprechende Wasserinflitration und -speicherfähigkeit sorgen.

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Wie die Bauern in den Great Plains das lokale Klima verändern

Wie die Bauern in den Great Plains das lokale Klima verändern

Interessanter Artikel aus den USA zu den beiden Themen: Zwischenfrüchte & Einfluss auf das Klima. Spannend, nicht nur die Erkenntnis dass eine ständige Bodenbedeckung Kohlenstoff im Boden speichert, Nährstoffe hält und bildet, Wasser bindet. Das sind schon genug Gründe, um Zwischenfrüchte anzubauen. Aber eben auch die Erkenntnis, dass diese flächige Bedeckung von Vegetation zu mehr Feuchtigkeit in der Luft und damit zu mehr Niederschlag führt.

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Dritte Jahr in Folge Wasserknappheit in Deutschland

Dritte Jahr in Folge Wasserknappheit in Deutschland

Nach zwei Ausnahmejahren der Ausnahme, was den Niederschlag und damit verbunden die Feuchtigkeit im Boden angeht, reiht sich ein drittes Jahr langsam ein, welches es nicht schafft die tieferen Bodenschichten wieder mit Wasser aufzufüllen. Im Vergleich zu Osteuropa steht Deutschland dabei aber noch gut da. Topargar schreibt: »In Tschechien soll die Bodenfeuchtigkeit nach sechs Mangeljahren etwa 30 % unter Normalwert liegen. In der Ukraine erreichte der Wasserstand im Fluss Desna den niedrigsten Punkt seit 140 Jahren. Anfang Juni befanden sich die Stauseen rund um Kiew auf dem niedrigsten Stand seit fast einem Jahrhundert. Auch polnische Klimatologen berichteten von einer der schlimmsten Dürren seit hundert Jahren. Bis Mai 2020 fielen mehr als 40 Flüsse und Bäche deutlich unter den saisonal üblichen Pegel.«

Es wird Zeit, dass wir Wasser, Boden und Vegetation anders betrachten – nämlich auch als Wasserspeicher, Kühlungselemente und Quellen von Niederschlägen – und die lokalen und regionalen Wasserzyklen wieder schliessen. Unsere derzeit laufende Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft« mit dem Schwerpunkt Wasser zielt genau auf dieses Verständnis und angepasste landwirtschaftliche Methoden ab.

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Doku: „Fliegende Flüsse“ – der Amazonas, der sich selbst den Regen macht

Doku: „Fliegende Flüsse“ – der Amazonas, der sich selbst den Regen macht

Boden, Vegetation und Klima: Wie ja schon beim Artikel über Walter Jehne geschrieben, ist der Wasserkreislauf ein sehr faszinierendes Thema, welches hohe Komplexität und bewundernswerte Entdeckungen bereithält. »„Fliegende Flüsse“ werden die Feuchtigkeitsströme genannt, die aus dem Amazonas-Regenwald aufsteigen und Brasilien bis in den Süden des Landes mit Regen versorgen, ebenso wie Paraguay, Uruguay und Argentinien. Dieses Naturphänomen ist bedroht, wenn immer mehr Regenwald gerodet wird. Versteppt der Urwald, versiegen die „Fliegenden Flüsse“, mit weitreichenden Folgen für Brasilien und das Weltklima. Bereits heute leidet das wasserreichste Land der Erde unter lang andauernden Dürreperioden, musste Wasser in den Metropolen rationiert werden.« Eine (teilweise) faszinierende Doku, welche noch einmal mehr bewusst macht – und auch ein bisschen ohnmächtig ob all der Abholzung und der politischen Ausrichtung Brasiliens -, wie wichtig und gleichzeitig zerbrechlich nicht nur der Amazonas, sondern das komplexe System, was die Erde entwickelt, hat.

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Film: Climate Change Adaptation technology: Stone Lines

Stonelines

Ich arbeite gerade an einer Publikation für „Climate Change Adaptation“ in Afrika. Interessant, was da im Kleinen versucht wird an Lösungen zu finden um die Kräfte der Natur wieder zu stärken und den klimatischen Unregelmässigkeiten die da kommen werden was entgegenzusetzen. Dabei stiess ich dann auch auf dieses Video, wo einfach nur Steine verwendet werden um kleine Wälle zu formen und damit bei stärkeren Niederschlägen, wo das Wasser ja dann oft zum grössten Teil oberflächlich abfliesst, dieses zu halten, zu stauen, und zum Einsickern zu bringen. Weiterer Vorteil ist dass im Bereich des Steinwalles sich das vorher abgetragene Feinmaterial wieder sammelt und somit natürlich weitere Erosion verhindert wird, dazu ein fruchtbarer Boden in dem Bereich entsteht und sich das Gelände leicht terrassenförmig einebnen wird.

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