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EU-Agrarminister einigen sich auf Bioquote von 25 Prozent bis 2030

EU-Agrarminister einigen sich auf Bioquote von 25 Prozent bis 2030

Nun, irgendwie ja auch eine gute Nachricht, aber auch wohl immer noch nicht die Lösung. Aber das wird Deutschland schon vor einige Herausforderungen stellen: »Die EU-Länder wollen einen deutlichen Ausbau der Bio-Landwirtschaft vorantreiben. Die zuständigen Ministerien der EU-Länder einigten sich auf Schlussfolgerungen, die unter anderem vorsehen, dass bis 2030 ein Viertel der Agrarfläche in der EU für Bio-Landwirtschaft genutzt werden soll.«

Bisher hiess es, dass bis 2030 20% der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaftet werden soll. Momentan stehen wir bei 10,3% (2020). Da wird sich die (neue) Regierung strecken müssen. Was sie in jedem Fall tun muss, um eine zukunftsfähige, enkeltaugliche, aufbauende Landwirtschaft zu gestalten – was dringend notwendig ist! Egal ob es nun den Label »Bio« kriegt – Hauptsache, meines Erachtens, dass LandwirtInnen dabei unterstützt werden, eine regenerative, aufbauende Landwirtschaft zu entwickeln.

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Bürgerrat Klima: Klimaschutz-Ideen von der Basis an die Politik

Bürgerrat Klima: Klimaschutz-Ideen von der Basis an die Politik

Die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher, auch bei uns. Nicht nur die Politik ist zum Handeln aufgerufen, sondern jeder. Deshalb hat ein Rat aus 160 Bürgerinnen und Bürgern klare Empfehlungen erarbeitet und an die Regierung gerichtet. Etwas Hintergrundinformationen hier beim BR24.

Ich habe im Themenbereich »Ernährung und Landwirtschaft« einen Impulsvortrag gehalten und mit Teilnehmenden diskutiert, und finde die Bürgerräte eine spannende Herangehensweise an Demokratie und Politik.

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Präsentation: Sarah Wiener // Wege zu einer nachhaltigen Ernährung // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2021

Präsentation: Sarah Wiener // Wege zu einer nachhaltigen Ernährung // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2021

Ein Vortrag von Sarah Wiener zum Thema »Gesunder Boden – Gesunde Menschen – Wege zu einer nachhaltigen Ernährung«.

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2021
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung, regenerative Landwirtschaft.

Sarah Wiener wuchs in Wien auf und wanderte in den 1980er-Jahren nach Berlin aus, wo sie als Köchin, Autorin und Unternehmerin erfolgreich ist. Einem breiteren Publikum wurde sie durch zahlreiche Serien, etwa „Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener“ auf dem Kultursender Arte, bekannt. Seit 2019 ist sie EU-Abgeordnete. Ihre Schwerpunkte liegen auf gesunder Ernährung und Landwirtschaft. 2007 gründete sie die Sarah Wiener Stiftung, mit der sie sich für gesunde Ernährungsgewohnheiten bei Kindern und Jugendlichen einsetzt. Sie engagiert sich zudem seit 2011 als deutschen Botschafterinnen der UN-Dekade für Biologische Vielfalt. Seit 2013 ist sie Patin der Kampagne „Rettet unsere Böden“. 2013 wurde Wiener vom französischen Botschafter als Ritter des Ordre national du Mérite ausgezeichnet

http://aufbauende-landwirtschaft.de/
http://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/
https://www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de/

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Erfolg in der Klimaklage: Ein historisches Urteil

Erfolg in der Klimaklage: Ein historisches Urteil

Spannendes Urteil vom Bundesverfassungsgericht: Das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung ist in Teilen verfassungswidrig, die Politik muss dringend nachbessern. Die Richter verpflichten den Gesetzgeber, bis Ende 2022 die Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen für die Zeit nach 2030 näher zu regeln. Die Begründung: Die Kläger würden durch die Bestimmungen in ihren Freiheitsrechten verletzt. Die Vorschriften verschöben hohe Lasten für die Minderung der Emissionen unumkehrbar auf die Zeit nach 2030. Um die im Pariser Klimaabkommen festgelegte Begrenzung des Temperaturanstiegs zu erreichen, müssten die dann noch notwendigen Minderungen immer dringender und kurzfristiger erbracht werden. Dadurch sei „praktisch jegliche grundrechtlich geschützte Freiheit gefährdet“.

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Doku: Europas grüne Felder.  Wohin steuert die Agrarpolitik?

Doku: Europas grüne Felder. Wohin steuert die Agrarpolitik?

Ein kritischer Bericht zur Landwirtschaft und den neuen EU-Agrarsubventionen. Kann eine klimaschonendere Landwirtschaft gelingen, die am besten auch noch andere hausgemachte Probleme wie Bodenerosion, Verlust der Artenvielfalt, Gesundheit von Tier und Mensch verbessert?

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Eine aussergewöhnliche Rede in aussergewöhnlichen Zeiten

Eine aussergewöhnliche Rede in aussergewöhnlichen Zeiten

Eine sehr interessante, reiche, bewegende Rede des bolivianischen Vizepräsidenten David Choquehuanca zum Amtsantritt am 8. November 2020. Wie kann das Wissen alter Kulturen in unsere Zeit, in unser Denken & Handeln integriert werden? Oder vielleicht eher: Wie können »wir anderen« uns inspirieren und auch mehr einlassen auf die Weisheit dieser Menschen?

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Bundestag tritt für eine Förderung der Agroforstwirtschaft ein

Bundestag tritt für eine Förderung der Agroforstwirtschaft ein

Wow, endlich… Was lange dauert… oder so. Gestern war die Agroforstwirtschaft Debatte im Bundestag. Abstimmung mit großer Mehrheit:

„Die Koalitionsfraktionen wollen […] die Agroforstwirtschaft fördern und dabei die Produktivität, Klimaresilienz und Biodiversität steigern. Demnach sollen durch die Bundesregierung Leistungen von Agroforstsystemen honoriert werden, indem die Förderfähigkeit von Agroforstsystemen noch in der aktuellen Förderperiode der derzeitigen Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) ermöglicht werden soll. Außerdem sollen Agroforstsysteme als pflanzenbauliches Werkzeug der Ackerbaustrategie anerkannt werden.“ (Infodienst Dt. Bundestag)

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Leopoldina fordert Öko-Wende in der Landwirtschaft

Leopoldina fordert Öko-Wende in der Landwirtschaft

Weil Ökosysteme vor dem Zusammenbruch stehen, plädieren die Nationale Akademie der Wissenschaften und andere Einrichtungen in ihrer Stellungnahme »Biodiversität und Management von Agrarlandschaften« mit deutlichen Worten für ein Umdenken in der Landwirtschaft. So heißt es: »Die Situation ist dramatisch, der Handlungsbedarf akut.« Die Lage sei so ernst, dass es ein »Weiter so« nicht geben könne, sagt Katrin Böhning-Gaese, die als Co-Vorsitzende die Arbeit an dem Papier mit geleitet hat.

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tagesschau: Justus Kliss, RBB, kommentiert das Verhältnis von Landwirtschaft und Klimawandel

tagesschau: Justus Kliss, RBB, kommentiert das Verhältnis von Landwirtschaft und Klimawandel

Und noch etwas kam in der tagesschau: Ein Kommentar zum Verhältnis von Landwirtschaft und Klimawandel. Gut zu hören, dass »eine Versicherung gegen die Folgen des Klimawandels für die Landwirte«, wie der Vorschlag des Bauernverbandes ist, als nicht wirklich zukunftsorientiert bewertet wird. Wen wundert’s, der ein paar Schritte weiter denken kann?!

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Buch: Unsere Welt neu denken. Maja Göpel

Buch: Unsere Welt neu denken. Maja Göpel

Nun, vor uns liegt ein Scherbenhaufen – Klimaveränderung, Plastik in den Ozeanen, Verlust an Biodiversität, Nitrat im Grundwasser, krankmachende Gifte in unserer Umwelt, und und und… All dies sind nicht verschiedene Phänomen, sondern gehören zusammen und sind Sinnbild eines Irrweges, auf dem wir Menschen unterwegs sind. Daran ist zwar nicht allein Adam Smith Schuld, mit seinen Ansichten über die Ökonomie, Bevölkerung und Wachstum, die uns bis heute prägt. Aber wir haben uns, so beschreibt Maja Göpel, zu sehr mit einer einseitigen, und letzten Endes »falschen« Weltanschauung beschäftigt, die uns zu diesem Punkt geführt hat. Weshalb wir »Unser Welt neu denken« (Amazon, Buch7) müssen, so der Titel ihres Buches. In dem beschreibt sie, welche Denkprinzipien, welche Modelle uns seit ein paar Jahrhunderten prägen. Und diese sind ganz schön groß und kräftig. Die gute Nachricht ist jedoch gleichzeitig: Es gibt auch andere Denkweisen, die mehr und mehr im Kommen sind. Schaffen wir es rechtzeitig, die einseitigen Muster unseres Denkens und Handelns, die unserer Gesellschaft und damit v.a. auch Ökonomie und Politik prägt, zu verändern?

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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»Der Niedersächsische Weg«: Der Weg zum Umweltschutz nach fairen Regeln?

»Der Niedersächsische Weg«: Der Weg zum Umweltschutz nach fairen Regeln?

Interessant: In Niedersachsen ist ein Vertrag mit Namen „Der Niedersächsische Weg“ unterzeichnet worden, in dem erstmalig die Landesregierung, das Niedersächsisches Landvolk, die Landwirtschaftskammer, BUND und NABU festlegen, welche Umweltanforderungen die Landwirte in den kommenden Jahren zusätzlich neben den bestehenden zu erfüllen haben – und wie das honoriert wird.
Mehr dazu auch bei TopAgrar

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Die schwindende Macht der Agrarlobby

Die schwindende Macht der Agrarlobby

Es braucht eine Veränderung in der Landwirtschaft. Keine Frage. Dass sich die Bauern gerade ziemlich aufregen, ist durchaus nachvollziehbar, denn eine klare politische Linie fehlt. Komplett. Und eine wirkliche Unterstützung, mit entsprechender Klarheit auch. Diese kurze Doku zeigt meine ich ganz gut auf, wie die derzeitige, verworrene Situation aussieht.

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Und G.Ott sprach sich gegen CO2-Emissionen aus…

Und G.Ott sprach sich gegen CO2-Emissionen aus…

Lassen wir mal das Höhere Bewusstsein zu Wort kommen! Die Anstalt, diesmal, mal wieder, über CO2, Greta und ähnliche Themen…. Sehr empfehlenswert für die Freunde des satirischen Humors aber doch sehr reellen Geschehens. Wie sich G.Ott dafür ins Zeug legt, dass seine Schöpfung – und auch sein fauler Sohn – nun mal endlich was gegen die Klimaerwärmung unternimmt! Andere interessante Themen, u.a. Minister Scheuer und seine Eskapaden und Schönrechnerei! So satarisch, und dann doch, leider, auch recht nah an der Wirklichkeit.

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Die Anstalt: Die Wahrheit über die EEG-Umlage und was Grünen-Politiker so bewegt

Mal wieder klasse, die letzte Ausgabe von »Die Anstalt«. Von der EEG-Umlage profitieren v.a. jene stromintensiven Industrien, die von ihr ausgenommen wurden. Und: Was macht ein Grünen-Politiker eigentlich noch sonst alles? Oder: Wie verändern sich bestimmte politischen Beschlüsse, je nachdem welcher Minister das Amt innewohnt?
Klasse, und doch ziemlich frustrierend!

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Umweltfreundliche Landwirtschaft? So blockiert die Agrarlobby Reformen

Umweltfreundliche Landwirtschaft? So blockiert die Agrarlobby Reformen

“ rel=“noopener“ target=“_blank“>Kurzer Beitrag im SWR – wenn der Bauernpräsident mit der Landwirtschaftsminisertin…: »Die anstehende EU-Reform der gemeinsamen Agrarpolitik soll 2021 in Kraft treten. Naturschützer, die Mehrheit der Bauern und die Bevölkerung sind dafür – die Agrarlobby macht dagegen aber mit allen Mitteln mobil.«

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Wahl & Klima: Drei Prozent! Unglaublich

Interessanter Artikel bei SpiegelOnline: „Die Regierungsparteien reagieren auf die Europawahl mit Wählerschelte und Selbstzerfleischung. Eine aktuelle Studie zeigt den wahren Grund für ihr miserables Abschneiden – doch sie wird ignoriert. […] Drei Prozent, das ist der Anteil der Befragten, die in einer repräsentativen Studie namens „Umweltbewusstsein in Deutschland“, der Aussage zustimmten, die Bundesregierung tue „genug“ für den Umwelt- und Klimaschutz. Weitere 11 Prozent rangen sich zu einem „eher genug“ durch.“

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Doku: Gekaufte Agrarpolitik?

Verflechtungen am laufenden Band: Ein Politiker der in verschiedensten Firmen der Agrarlandschaft im Aufsichtsrat oder sonst wo sitzt. Und der Bauernpräsident, der mit einem Dutzend Firmen, Institutionen, Verbänden verbündelt ist. Eigentlich nichts Neues. So funktioniert das heutzutage, in der sogenannten Demokratie. Die Doku »Gekaufte Agrarpolitik?« von u.a. Valentin Thun (10 Milliarden), mal ein düsteres Bild der Agrarpolitik. Zum Teil wirklich berechtigt. Zum Teil aber auch ein bisschen einseitig. Denn egal wo ich hinschaue – Verkehr, Bau, Wasser, Umwelt, Siedlung, .. – das Bild wird sich ziemlich ähneln. Jedoch mit dem Unterschied dass ungefähr die Hälfte der EU-Gelder in die Landwirtschaft fliessen… dort also großes Geld zu machen ist. Interessant ist schon, wer so alles an einem Schwein verdient. Der Bauer mit 6-20 € Gewinn ist da noch der kleinste Profiteur (was ist das für ein Gewinn, wenn der Bauer sein Schwein mit 6€ (!!!) Gewinn verkauft?!). Aber da gibt es dann ein lange Kette von Verarbeitern und Händlern, die starke wirtschaftliche Interessen haben. Was wäre die Sache doch wieder einfach, wenn der lokale Metzger mit dem lokalen Bauern und den lokalen Konsumenten zusammen arbeiten täte… Oder eher: die lokalen Konsumenten mit dem lokalen Metzger und dem lokalen Bauern…

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Bei der Umweltpolitik ist Deutschland Entwicklungsland

Spannende (aber leider auch frustrierende) Untersuchung: Deutschland ist weit davon entfernt, Vorreiter in ökologischen Themen zu sein. Es braucht einen systemischen Wandel, eine Transformation, so die Forscher – z.B. in Bereichen wie Verkehr, Landwirtschaft und Ressourcenverbrauch.

Und wir sind an einem Punkt, wo marginale Verbesserungen auf freiwilliger Basis nicht mehr ausreichen.

Wir brauchen einen transformativen Wandel, also einen Übergang zu einem neuen System.

Der Wandel muss von unten und oben kommen. Es kommt viel Innovation von Gemeinden, Unternehmen, Städten und Nichtregierungsorganisationen, die versuchen, das Leben anders zu organisieren als bisher. Aber es fehlt eine entsprechende Politik von oben. Besonders beklagenswert ist, dass der Preis für Umweltverbrauch so gering ist. Beim Anteil der Umweltsteuern an den Staatseinnahmen ist Deutschland ganz weit hinten im EU-Vergleich, Platz 25 von 28.

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»Die Anstalt«: Stickstoffoxide, Autolobby und Co. Politsatire vom Feinsten

Wunderbare Sendung mal wieder. Wie die (Auto)Industrie die Politik und v.a. auch die öffentliche Diskussion beeinflusst. Ganz grosse Klasse. Wenn auch nur ein Teil davon stimmt, dann ist das erschreckend und problematisch für unser gesellschaftliches System. Und ich bin davon überzeugt: Es stimmt (mehr oder weniger genau) ziemlich viel davon.

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Doku: Trump und der Staatsstreich der Konzerne

Freie Gesellschaft und Demokratie? Was heisst das in einem Staate (sei es der USA, wie in diesem Falle, oder auch bei uns in Deutschland), wenn das Geld die Macht hat? Wer lenkt und bestimmt denn die politischen Entscheidungen? Vordergründig scheinen es die Politiker zu sein, die wir gewählt haben (naja, oft nur die Parteien dazu). Hintergründig sind viele dieser gewählten Repräsentanten entweder selbst so stark in die Wirtschaft verwickelt, dass Eigeninteressen der größte Antrieb zu sein scheint, und nicht »das Wohle des Volkes«, oder sie derart von den Wirtschaftsvertretern beeinflusst werden, richtungsweisende (d.h. wirtschaftsfreundliche) Entscheidungen zu fällen, dass jene wiederum ruhig und gelassen im Hintergrund bleiben können. Dass dies nicht erst seit Trump der Fall – wie diese Doku zeigt – sondern seit vielen Jahrzehnten (und wohl auch Jahrhunderten) so abläuft (siehe diverse Sendungen von »Die Anstalt« zu diesem Thema), wird mehr und mehr deutlich.

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