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Präsentation: Bäume, die kommunizieren und ihre Kinder erkennen

Immer wieder faszinierend zu hören, wie Bäume kommunizieren, wie sie miteinander in Austausch stehen, einen (guten) Teil ihrer gewonnen Kohlenstoffverbindungen und anderer Nährstoffe anderen Pflanzen zur Verfügung stellen, und – völlig beeindruckend – wachsende Bäumchen in der Nachbarschaft nach »Töchter« und »Fremde« unterscheiden können. Auch interessant in diesem Vortrag von Suzanne Simard, der amerikanischen Version von Peter Wohlleben: Das Wissen der First Nations, welche schon lange vor den »wissenschaftlichen Entedeckungen« der letzten Jahrzehnte von dem dichten, im Austausch stehenden Netz im Untergrund sprachen:

„Subiyay sprach von der alten Geschichte des Baumvolkes, die erzählt, wie die Bäume uns viel über ihre Vielfalt und symbiotische Natur beibringen können. Unter dem Waldboden befindet sich ein komplexes und ausgedehntes System von Wurzeln und Pilzen, das den Wald stark hält. Die Geschichte erfasst eine wichtige Lehre für den Aufbau von Allianzen, Stärke der Gemeinschaft, Vielfalt und Rollen, die jedes Mitglied im Netz der gesamten Gemeinschaft hat. Gemeinsam sind wir stärker.“

Diese »Karte« zeigt, wie alle Bäume in einem untersuchten Areal miteinander in Kontakt stehen. Je größer und dunkler der Kreis, desto älter der Baum. Und es sind jene, die die meisten Verbindungen haben:

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Buch: Die geheime Sprache der Bäume: Die Wunder des Waldes für uns entschlüsselt. Erwin Thoma

Erwin Thoma ist großer Fan der Bäume. Er ist Förster und erfolgreicher Unternehmer, baut Vollholzhäuser, hält Vorträge und schreibt Bücher. Es ist immer wieder faszinierend, wie er, so der Untertitel seines Buches »Die geheime Sprache der Bäume« (Amazon, Buch7): „Die Wunder des Waldes für uns entschlüsselt“. Denn das kann er, der Erwin Thoma. In schönen, persönlichen Geschichten eingepackt, gibt’s begeisternde und erstaunliche Informationen rund um den Baum. Jedoch: Für mich war in diesem Buch etwas zu viel an Kindheitsgeschichten, und gleichzeitig war es zu wenig wissenschaftlich. In einer vorherigen Ausgabe hiess der Untertitel: „Und wie die Wissenschaft sie entschlüsselt“. Darauf war ich gespannt gewesen. Und ja, einige wissenschaftliche Informationen fliessen in die Texte schon mit ein – aber ohne Referenz zu wissenschaftlichen Artikeln. Das ist mir zu einfach für ein solches Buch, da habe ich deutlich mehr erwartet. Wer andere Werke von ihm gelesen hat, wird nur bedingt Neues finden. Wer noch Nichts vom ihm gelesen hat, für den ist dieses Buch sicherlich ein unterhaltsam geschriebene Lektüre zu Holz, Bäumen und Wald.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Was Pflanzen wissen: Wie sie hören, schmecken und sich erinnern. Daniel Chamovitz

Die (komplexe und höchst interessante) Welt der Pflanzen rückt uns ja immer näher, dank weiter führender Forschungen an verschiedensten Instituten weltweit. Neben den Wissenschaftlern, die kleinste Begebenheiten beobachten und analysieren – von denen aber kaum jemand was versteht – braucht es immer wieder Menschen, die die Brücke zwischen der Wissenschaft und dem interessierten Publikum schlagen und die wissenschaftlichen Ergebnisse in verständliche Worte und gute Geschichten verpackt. Daniel Chamovitz versucht dies mit seinem Buch „Was Pflanzen wissen: Wie sie hören, schmecken und sich erinnern“ (Amazon, Buch7). Dabei geht es, ganz menschlich, um sehen, riechen, schmecken, fühlen und hören der Pflanze. Da gibt es spannende Untersuchungen zu, wie Chamovitz aufzeigt, wie die Pflanze Licht wahr nimmt; wie sie das Wachstum steuert; wie sie fest stellt, wer an ihren Blättern knabbert; wie sie dies kommuniziert, um »Support« zu holen usw. Die Wissenschaft hat da in den letzten Jahren wirklich einige interessante Entdeckungen gemacht. Allerdings, sie kommen bei Chamovitz manchmal doch etwas langatmig her, mit diversen Umwegen mit Vergleichen zu Menschen oder geschichtlichen Herleitungen, was die Prägnanz der Texte stört. Insgesamt sicherlich ein interessantes Buch, für jene, die mehr über das (nicht mehr so geheime) Leben der Pflanzen wissen will.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Dich sah ich wachsen: Was der Großvater noch über Bäume wusste. Erwin Thoma

Holz ist den meisten von uns zwar irgendwie vertraut, zugleich aber doch sehr fern. Wer wohnt schon im Holzhaus, feuert seinen Ofen mit Holz, baut Möbel aus Holz oder ist anderweitig im ständigen Kontakt mit Holz? Dabei ist dieses Naturmaterial überaus faszinierend. Erwin Thoma, hier schon vorgestellt mit seiner wunderbaren Präsentation, ist dem Holz, dem Baum, dem Wald sehr verbunden. In seinem Buch „Dich sah ich wachsen: Was der Großvater noch über Bäume wusste“ (Amazon, Buch7) erzählt er viele interessante Geschichten, teils von ihm ganz persönlich, teils solche, die er von seinem Großvater oder jemanden aus der älteren Generation erfahren hat. Und hier zeigt sich wieder, dass »altes Wissen« wirklich wertvoll ist, da es über Jahrhunderte gewachsen und weiter gegeben wurde. Vom Holzkamin der nicht brennt über Pilz-resistente Hölzer zu Mondhölzern: Schön erzählte Anekdoten und Geschichten machen das Buch lesenswert. Nicht alle sind „vom Großvater“, und wer über Holz und Bäume schon einiges weiß, wird hier und da was überspringen.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Präsentation: Wo die Gemeinschaft tief verwurzelt ist – Wie das Ökosystem Wald interagiert. Erwin Thoma

Wow, super interessanter Vortrag von Erwin Thoma (Holzhausbau). Was können wir als Gesellschaft, für unser Zusammenleben, für die Ökonomie, für das Bauen, vom Wald (und der Natur im Allgemeinen) lernen? (Ganz nach dem Permakultur-Prinzip: Sich die Natur zum Vorbild machen.) Absolut hörenswert! Top-Empfehlung!

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Doku: Intelligente Bäume. Peter Wohlleben

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„Revolutionäre Erkenntnisse aus der Wissenschaft geben Einblicke in das Zusammenleben der Bäume. Können Bäume tatsächlich miteinander sprechen? Kann es sein, dass Mutter-Bäume sich liebevoll um ihre Kinder und um alte und kranke Nachbarn kümmern? Gibt es so etwas wie Freundschaft unter Bäumen? Leben die Bäume eines Waldes in einer funktionierenden Gemeinschaft und kämpfen zusammen gegen Feinde und Angreifer?
Prof. Dr. Suzanne Simard und ihre Kollegen von der University of British Columbia in Kanada haben die Sprache der Bäume untersucht und dabei überaus erstaunliche Entdeckungen gemacht… Der Bestseller Autor Peter Wohlleben, seines Zeichens Förster aus der Eifel, erklärt, dass die Gemeinschaft der Bäume tatsächlich der unseren recht ähnlich ist.
Dicht unter dem Waldboden liegt das ‚Internet des Waldes‘, ein faszinierendes Netzwerk über das die Bäume miteinander kommunizieren, Informationen austauschen und sogar Erfahrungen weitergeben. Dieser Dokumentarfilm bringt Licht in das Dunkel dieser verborgenen Gemeinschaft
und schlägt eine Brücke zwischen den Beobachtungen eines Försters und der Wissenschaft. Welche Bedeutung haben diese Erkenntnisse für unser eigenes Leben und unser Verhältnis zum Wald? Dieses Wissen hat die Macht, unser Verständnis von der Natur für immer zu grundlegend zu verändern.“ (Quelle)

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Doku: Der Wald voller Früchte

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Der Regenwald im Amazonas bietet Früchte in Hülle und Fülle. Und viele davon kennen wir (im Westen) immer noch nicht. Interessanterweise scheinen auch viele der Anwohner – zumindest der zugezogenen Siedler, die dort schon lange wohnen – nicht die Kenntnisse über die Essbarkeit der Kostbarkeiten zu haben, die die indigenen Bevölkerung noch hat. Welche Früchte könnten nicht nur mehr geerntet, sondern vielleicht auch in grösserem Stile angebaut werden? Welche stellen evtl. eine wirkliche Alternative für Getreide & Co dar, weil sie viele Kalorien, Öle und Stärken aufweisen? Es gibt über 20.000 essbare Arten auf der Erde; aber wir Menschen decken mit nur 20 Arten 90% unserer Kalorienversorgung ab. Das könnte auch anders aussehen – zu unserem Wohle, und dem der Erde. Joseph Simcox ist passionierter „Food Plant Ecologist“ – und vielleicht sollte ich präzisieren: »wirklich extrem passioniert«. Wow, da hat jemand seine Berufung gefunden!

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Präsentation: How trees talk to each other

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Super spannendes Thema: Wie kommunizieren die Bäume? Ein Bereich der Wissenschaft und des Verständnisses welches langsam immer neue Erkenntnisse zu Tage bringt. Mutterbäume die ihre eigenen Kinder mitversorgen; Pflanzen die einander stützen, zum Besseren von beiden; Pflanzen, die fühlen, riechen wer neben ihnen steht; die Warnungen über die Luft und die Wurzeln weiter geben zu ihren Nachbarn… Und: Was lernen wir aus diesen Erkenntnissen für die Forstwirtschaft? Spannende Präsentation von einer Frau, die begeistert seit 30 Jahren zu diesem Thema forscht.

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Buch: Die Natur dem Menschen untertan. Ökologie im Spiegel der Landschaftsmalerei

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Nun, ich bin kein grosser Kunst-Fan, meide Museen, und an meinen Wänden hängen nur eigene Fotos von meinen Reisen. Aber letztens bin ich über dieses Buch gestolpert: „Die Natur, dem Menschen untertan. Ökologie im Spiegel der Landschaftsmalerei„. Eine grandiose Reise durch die Geschichte der Malerei – jedoch mit dem Auge des „Ökologen“, oder „Naturbeobachters“. Auf jeder Seite gibt es ein Foto eines gemalten Bildes aus den vergangenen Jahrhunderten; und auf der gegenüberliegenden Seite Beschreibungen zu a) was man auf dem Bild sieht, eher vom malerischen, gestalterischen Standpunkt aus, und b) welche Informationen wir über das Vorhandensein, die Nutzung, die Übernutzung der natürlichen Ressourcen wie Wald, Wiese, Wasser, Tiere lernen können. Die Niederwald-Wirtschaft wird dort lebhaft dargestellt und erklärt, aus dem geschichtlichen Kontext heraus, aufgezeigt, in welcher Not die Menschen lebten und auf die vorhandenen, teilweise stark begrenzten Ressourcen zugriffen, und so auch landschaftsgestalterisch wirkten. Ein wirklich interessantes Buch über die Geschichte der Natur unter dem Einfluss menschlichen Wirkens.

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Buch: Das geheime Leben der Bäume. Peter Wohlleben

Screen Shot 2015-11-04 at 11.58.55Wie leben eigentlich Bäume? Wie reagieren sie auf äussere Einflüsse, wie z.B. Insekten? Können Bäume sich miteinander verständigen, kommunizieren? Haben sie Erinnerungs- und Lernvermögen? Peter Wohlleben geht in seinem Buch „Das geheime Leben der Bäume diesen Fragen nach. In flüssigem, lockerem Schreibstil lässt er den Leser an einer wunderschönen, manchmal unglaublichen, fast komplett unbekannten Welt teilhaben. Nach dem Lesen dieses Buches wird der nächste Waldspaziergang mit Sicherheit mit einer ganz anderen Wahrnehmung unternommen und erfahren werden. Klasse Buch!

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Infos zu internationalen Umweltdaten

Bei mehreren Gesprächen in den letzten Wochen kamen mir und den Gesprächspartnern der Gedanke/Wunsch/Bitte auf, euch allen ein paar Zeilen zu schreiben um euch eine evtl. interessante Quelle an Informationen zugänglich zu machen. Dabei handelt es sich um internationale Umweltdaten – Zugang zu “raw data” sowie zu Datenvisualisierungen. Teil meiner Arbeit.

Also, da wäre z.B. das Umweltdatenportal der Umweltprogrammes der Vereinten Nationen (Environmental Data Explorer of the United Nations Environment Programe), hier zu finden: http://ede.grid.unep.ch. Dort gibt es, gesammelt von über 50 verschiedenen Quellen (Weltbank, FAO, WWF, …), über 600 Datensätze zu Bereichen wie Bevölkerungsentwicklung, Abholzung, Wassernutzung, CO2-Emissionen, Ackerflächen, usw… Da kann man dan Grafiken oder Karten in diesem Stile generieren:

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Dort auch einige Poster, allerdings nicht mehr ganz up-to-date: http://ede.grid.unep.ch/extras/posters.php. (Diese sind z.T. selbst oder als Ideen in zwei Publikationen von Yann Arthus-Bertrand eingeflossen, z.B: Home)

Daraus ergab sich dann später noch eine wunderbare kleine, übersichtlich und leicht verständliche Publikation, die wir für Rio+20 vorbereitet hatten: “Keeping Track of Our Changing Environment” – gut zu verwenden für jedwede Präsentation auch im Permakultur-Bereich:

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Und für denjenigen der noch tiefer einsteigen wollen: Wir haben eine Publikation über Globale Umweltziele lanciert, die jetzt auch als Online-interaktive-Variante zur Verfügung steht – auch hier wieder viele Daten, die mit existierenden Umweltzielen und den zukünftigen Sustainable Development Goals in Verbindung gebracht werden.

Und noch was visuelleres: One Planet, Many People. Vergleiche der Umweltveränderungen mit Hilfe von Satellitenbildern: http://na.unep.net/atlas/onePlanetManyPeople/book.php. Auch als GoogleEarth Ebene verfügbar, auch online interaktiv, und als Buch.

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So, das reicht erst einmal.

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Wasser in der Wüste

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Die Landschaft lesen (und verstehen) lernen, und sie mit diesem Wissen gestalterisch zu nutzen. Geoff Lawton zeigt mal wieder, wie selbst die Wüste „nutzbar“ gemacht werden kann – ohne fossile Grundwasservorräte zu (über)nutzen, oder Wasser über tausende Kilometer zu pumpen. Mit ein wenig Wissen, und guter Beobachtung, kann auch hier ein kleines Paradies entstehen.

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Buch: Bäume verstehen. Was uns Bäume erzählen, wie wir sie naturgemäss pflegen. Peter Wohlleben

Screen Shot 2014-06-03 at 23.25.17Wer kennt sich schon mit Bäumen aus, kann mehr als ein Dutzend bestimmen? Und wer kann sie „verstehen“, sie – ihre Geschichte, ihre Bedürfnisse – lesen? Mit seinem Buch „Bäume verstehen. Was uns Bäume erzählen, wie wir sie naturgemäss pflegen“ hat Peter Wohlleben mir eine andere Welt eröffnet, deren Einblicke interessant, inspirierend, erstaunend und spannend sind. Was sagt der Wuchs eines Baumes über seine Standortbedingungen aus? Wie wachsen die einen, wie die anderen Bäume? Können Bäume miteinander kommunizieren? Wie ist deren Vermehrungsstrategie? Spannende Fragen und noch spannendere Antworten in diesem lesenswerten Buch, welches uns neue Horizonte eröffnet.

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Doku: Energie aus dem Wald – auch für China?

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Energie – bzw. ihre Bereitstellung für die Wärmeproduktion – ist ja nun bei uns ein wichtiges Thema geworden. Nicht nur, aber v.a. in Deutschland ist der Umstieg von Erdöl auf Holz (Hackschnitzel oder Pellets) in vollem Gange, schliesslich handelt sich hier um eine erneuerbare Ressource. Jedoch: Machen wir uns was vor? Wie erneuerbar – und damit auch langfristig nutzbar („Nachhaltigkeit“) – ist denn die Nutzung und Verbrennung von Holz? Und was sind die Nebeneffekte dieser ach-so-umweltfreundlichen Wärmeproduktion? Stichworte wie „Totholz als Lebensraum“, oder „Nährstoffkreisläufe im Wald“ fallen mir spontan dazu ein. „Energie aus dem Wald – auch für China?“ ist eine interessante Reportage zu dem Thema…

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Buch: Schaukelfee und Klettermax. Seilspielgeräte im Wald für Kinder. Alexandra Schwarzer

Screen Shot 2014-05-02 at 22.10.52Etwas offtopic, und nicht ganz objektiv: Dieses Thema und das Buch scheint viele Menschen in der „alternativen Szene“ sehr zu interessieren. Mit den Kindern raus in die Natur, in den Wald, in kürzester Zeit mit einem Rucksack voll Seile einen kleinen Kletter-, Balancier- und Spieleparcours aufbauen, und schon sind die Kinder stundenlang glücklich und zufrieden. „Kinder brauchen viel Bewegung, am allerbesten in herausfordernder und anregender Umgebung. Der Wald bietet uns diese natürliche Bewegung und spricht all unsere Sinne an – vor allem wenn wir ein paar Seile dabei haben und entsprechende Knoten beherrschen. In diesem Buch „Schaukelfee und Klettermax von Alexandra Schwarzer lernen Sie Schritt für Schritt das geeignete Material und die wichtigsten Knoten kennen, um über 30 originelle und praxiserprobte Seilspielgräte bauen zu können, auf denen die Kinder nach Herzenslust Schaukeln, Klettern und Balancieren werden.“
Und ach ja, die nicht ganz objektive Sichtweise kommt daher, dass dies Buch von meiner Frau geschrieben wurde. 🙂

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Präsentation: How to restore a rainforest. Willie Smits

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Zum Thema „Renaturierung“ oder „Restoration“ sind hier ja schon ein paar Links erschienen (z.B. hier, hier, hier, hier, hier und hier). Dies ist eine weitere, beeindruckende und inspirierende Präsentation, die aufzeigt wie schnell wir aktiv an der Wiederherstellung eines Ökosystems wirken können. Weite Bereiche in Indonesien sind fast komplett gerodet und abgrebrannt worden. Willie Smits zeigt wie durch kluge Überlegungen, geschicktes Arbeiten mit Sukzessionen und Funktionen von bestimmten Elementen, und in engster Zusammenarbeit mit den dort lebenden Menschen ein System entwickelt werden kann welches innert kürzester Zeit (weniger Jahre) den Verlust des Urpsrungsökosystems zu einem grossen Teil wieder ausgleichen kann. Nicht nur dass damit ein grosser Beitrag zum Naturschutz und zu Ernährung der Bevölkerung gemacht werden kann. Aufgrund begleitender intensiver Forschung trägt die „Aufforstung“, wie man auf dem unteren Bild erkennen kann, auch zu grösseren Effekten wie Feuchtigkeit und Regenmenge bei:

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Keeping Track of Our Changing Environment—From Rio to Rio +20 (1992-2012)

Hier ein Artikel von mir, der vor der Rio+20 Konferenz erschien und auf diesem Bericht, ebenfalls (zum grössten Teil) von mir verfasst, beruht. Eine PDF Version kann hier runter geladen werden.

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In 1992, the first United Nations Conference on Sustainable Development, popularly known as the Rio Earth Summit, was convened in Rio de Janeiro, Brazil to address the state of the environment and sustainable development. The Earth Summit yielded several important agreements including „Agenda 21“, a plan of action adopted by over 178 governments to address human impacts on the environment at local, national and global levels, and key treaties on climate change, desertification and biodiversity. At the second Conference in 2002—the World Summit on Sustainable Development—governments agreed on the Johannesburg Plan of Implementation, reaffirming their commitment to Agenda 21. In 2012, the United Nations Conference on Sustainable Development, or Rio+20 Earth Summit, will focus on the Green Economy in the context of sustainable development, poverty eradication, and the institutional framework for sustainable development. The object is to renew political commitment to sustainable development, review progress and identify implementation gaps, and address new and emerging challenges.

Why is this issue important?

This article, and a related publication called „Keeping Track of Our Changing Environment“ (UNEP 2011), serve as a timely update on what has occurred since the Earth Summit of 1992 and are part of the wider Global Environment Outlook-5 (GEO-5) preparations leading up to the release of the landmark GEO-5 report in June 2012. It underlines how in just twenty years, the world has changed more than most of us could ever have imagined—geopolitically, economically, socially and environmentally. Very few individuals outside academic and research communities envisaged the rapid pace of change or foresaw developments such as the phenomenal growth in information and communication technologies, ever-accelerating globalisation, private sector investments across the world and the rapid economic rise of a number of „developing“ countries. Many rapid changes have also taken place in our environment, from the accumulating evidence of climate change and its very visible impacts on our planet, to biodiversity loss and species extinctions, further degradation of land surfaces and the deteriorating quality of oceans. Certainly, there have been some improvements in the environmental realm, such as the significant reduction in ozone-depleting chemicals and the emergence of renewable energy sources, for which new investments totaled more than $200 thousand million in 2010. But in too many areas, the environmental „dials“ continue to head into the red.

Overall demographic and economic situation

In the past two decades, the number of people living on the planet increased by 26%, exceeding (end of October 2011) 7 000 million. A positive, although in the short-term not directly remarkable aspect is that the population growth rate is slowly declining, dropping from 1.65% in 1992 to 1.2% in 2010, which represents a 27% decline in the growth rate over that period. One general trend in the population distribution is clearly visible: the urban population is increasing steadily, growing from 2 400 million people (43% of total population) to 3 400 million (50%) in 2009, an increase of 45%. This trend in urbanization is expressed by the 110% increase of „megacities“x (cities with at least 10 million people), from 10 in 1992 to 21 in 2010. These growth rates have brought new and emerging social, economic and environmental challenges. Although the share of the urban population living in slums in the developing world has dropped from 46% to 33% as a result of improved housing and sanitation, the absolute number of slum-dwellers has increased by 171 million people, raising their number to 827 million in 2010.


Figure 1

Figure 1: More energy and natural resources are being consumed, but the amounts needed per product are declining

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While total GDP grew by 75% and per capita GDP by 40%, there are evidently large regional and national differences (seven-fold between „developed“ and „developing“ regions), although growth rates were much higher in the last 10 years in developing countries than in the developed ones. At the same time, international trade has increased between 1992 and 2008 from US$ 9 to 36 million millions (an increase of 280%), before falling a bit in the aftermath of the economic crisis. As societies grow and become wealthier, demand for basic materials (minerals, fossil fuels, biomass) grew by over 40% between 1992 and 2005, from about 42 to nearly 60 thousand million tonnes. Nonetheless, there is a simultaneous decline in emissions, energy and material use per unit of output, indicating that resource efficiency is slowly increasing. At the same time, source and effect of the economic growth is a growing electricity production, increasing by 66% between 1992 and 2008, with developing countries showing more than three times larger growth rates (68%) than developed countries.

The (mostly) bad news

With fossil fuels taking up over 80% of the total primary energy supply and their use rising by almost 40% between 1992 and 2009, emissions of CO2 increased by 38%, reaching 36 000 million tonnes in 2010. Although developing countries, through their general economic growth and many large-scale development projects, had the highest growth rates (64%), the difference of per capita emissions between developing and developed countries is still nearly a factor of 10. The steadily increasing amount of fossil fuels burned for generating energy and heating (26% of global anthropogenic GHG emissions, 2004), industry (19%), agriculture (14%), transport (13%) and other uses, leads to an increasing concentration of atmospheric CO2, which rose from 357 parts per million in 1992 to 389 early 2011, an increase of 9% (IPCC 2007). At the same time, global temperatures show a slow, but steady increase of about 0.2°C per decade (Hansen and others 2006).

Figure 2

Figure 2: Global CO2 emissions continue to rise, with 80% emitted by only 19 countries (* from fossil fuels, gas flaring, cement production, asprovided through the original source)

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Figure 3

Figure 3: The average amount of CO2 in the Earth’s atmosphere shows a steady rise over the last two decades

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Figure 4

Figure 4: Far northern latitudes are seeing the most extreme changes in temperature

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Figure 5

Figure 5: The annual minimum extent of Arctic sea ice continues its steady

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According to rankings from four top US, British and Japanese climate research centers, the ten hottest years on record have all occurred since 1998; and 18 out of the last 21 years feature among the 20 warmest years on record since (reliable) recording of temperature started in 1880 (NOAA 2011, NASA 2011, UK-MetOffice 2011, JMA 2011). As a consequence, nearly all mountain glaciers around the world are retreating and getting thinner (WGMS 2010). But increase in global temperature is not occurring uniformly across the globe’s latitudinal zones: far northern latitudes are seeing the most extreme changes in temperature, with increases of up to 3°C, while most of the other latitudes show variations around 0.5°. This impacts the Arctic sea ice extent, which has been steadily declining: its September extent decreased from almost eight to around five million square kilometers between 1992 and 2010, a drop of 35%. Similar to the global atmospheric temperature, the average ocean temperatures are slowly increasing too, rising from 0.22°C above the long-term average in 1992 to nearly 0.5°C in 2010. Due to this rising sea-water temperature and resulting thermal expansion, as well as the melting of ice of the Arctic, Antarctic and Greenland ice sheets, the sea level has been rising globally at an average rate of about 2.5 mm per year between 1992 and 2011 (Bindoff and others 2007). Increasing carbon dioxide concentrations in the air alter the chemistry of the ocean’s surface, causing it to become more acidic (measured by the logarithmic pH) (Caldeira and Wickelt 2003). The ocean’s pH declined from 8.11 in 1992 to 8.06 in 2007 (Feely and others 2009), having potentially significant consequences for marine organisms (UNEP 2010).

Although the rate of deforestation is slowing down, natural forests declined, especially in South America and Africa, by around 13 million hectares per year between 2000 and 2010, compared to 16 million hectares per year during the preceding decade (FAO 2010). This not only results in biodiversity loss, but also contributes 12-15% to global warming (van der Werf and others 2009, UCSUSA 2011). Forest plantations, especially in Asia and to a lesser extent in Europe, have seen an increase of 54% since 1990, covering 265 million hectares in 2010. Although certification for socially and environmentally responsible forestry shows an impressive annual 20% growth rate, only about 10% of forests worldwide were managed under the two biggest labels (FSC, PEFC).

Figure 6

Figure 6: Only about 10% of global forests are under certified sustainable management

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Figure 7

Figure 7: The Living Planet Index has declined by 12% at the global level and by 30% in the tropics

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Figure 8

Figure 8: Each year 52 vertebrate species move one Red List category closer to extinction

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With disappearing forests, industrial agriculture and sprawling urbanization, the health of the earth’s ecosystems is decreasing. The Living Planet Index, which monitors almost 8 000 populations of over 2 500 vertebrate species, shows the most extreme decline – by 30% – in the tropical biome, and drops between 10-15% for marine and freshwater biomes, as well as in the global average. This decrease is mirrored in the Red List Index, which measures the risk of extinction, and which shows general deterioration for birds, mammals and amphibians; each year 52 vertebrate species move on Red List category closer to extinction. In order to halt the constant loss of species and to protect biologically important zones, the total sum of protected land areas increased by 42%, covering 13% of the continents. Marine protected areas, however, cover only around 7% of coastal waters and just above 1.4% of the oceans (IUCN/UNEP 2011, Toropova and others 2010).

Since 1992, the proportion of fully-exploited fish stocks increased by 13% and overexploited, depleted or recovering stocks increased by 33%, reaching 52% and 33%, respectively, of all fish stocks. Only a small percentage of stocks, around 15%, are under-exploited or moderately exploited; these stocks, however, saw a strong decrease of nearly 50% since 1992. This degradation nonetheless was accompanied by a slight decrease in marine fish catch. But with catches of around 80 million tonnes for marine fish and 10 million tonnes (with a steady growth, 66% between 1992 and 2009) for inland water fish, the pressure on water ecosystems remains high (UNEP 2011b). Tuna, for example, is an economically important, globally-traded fish that is increasingly in demand by consumers. Catches increased dramatically, reaching 4200 thousand tonnes in 2008, an increase of 35%, leaving some tuna species on the edge of extinction (IUCN 2011, Collette and others 2011).

Figure 9

Figure 9: 13% of the world’s land surface, 7% of its coastal waters and 1.4% of its oceans are protected

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Figure 10

Figure 10: The depletion of fish stocks is one of the most pressing environmental issue (* Underexploited or moderately exploited = able to produce more than their current catches; overexploited, depleted or recovering from depletion = yielding less than their maximum potential production owing to excess fishing pressure in the past, with a need for rebuilding plans; fully exploited = current catches are at or close to their maximum sustainable productions, with no room for further expansion)

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Aquaculture could help to lessen pressure on wild fish; but with annual growth rates of almost 8% (260% between 1992 and 2009), equaling now more than half of the total wild fish catch, it is often negatively impacting the environment (via loss of mangroves, poor fish-waste management, influx of antibiotics and other reasons) (FAO 2011). Nearly 90% of global aquaculture is practiced in Asia, the vast proportion of which occurs in China.

Figure 11

Figure 11: Higher agricultural yields depend heavily on the use of fertilizers

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Figure 12

Figure 12: Three crops have expanded dramatically in the tropics, often replacing primary forests

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Figure 13

Figure 13: Land area used for organic farming is growing at an annual rate of nearly 13%

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In parallel to growing production of fish, the production of other livestock and crops has been rising steadily – 45% between 1992 and 2009 – at a pace nearly two times higher than that of population (26%). The higher yields in cereals, however, are only marginally linked to the total area under cultivation, but depend almost exclusively on intensification, where use of fertilizers plays a major role (UNEP 2011c), along with increasing irrigation. While the latter have expanded steadily (21% since 1992), it accounts for approximately 70% of total freshwater withdrawals worldwide (UNESCO 2001), it puts further pressure on already scarce and partially rapidly decreasing freshwater availability. While a few selected crops (such as sugar cane, soybeans and palm oil) have dramatically expanded in the tropics (+70% between 1992 and 2009) with negative impacts on natural ecosystems, ever-increasing numbers of grazing animals, especially goats (+45% since 1992), degrade already impoverished grasslands in semi-arid climates. Organic farming, as an alternative approach to the (over)use of natural resources, heavy machinery and chemical fertilizers has been greatly expanding (240% between 1999 and 2009), but nevertheless represents less than 1% of the global agricultural land.

The Good News

Nonetheless, there are some signs of positive change as well. As concern about the ever-increasing CO2 emissions and their environmental impacts rises, the Montreal Protocol, responsible for the phasing-out of ozone-depleting substances (ODS), showcases how an international agreement can lead to success, with a decline of 93% in the consumption of ODS between 1992 and 2009. The „perhaps single most successful international agreement“ (Kofi Annan) not only helps to protect the Ozone layer, but leads to substantial co-benefits by reducing climate change, as many ODS are at the same time potent greenhouse gases (WMO/UNEP 2010).

Figure 14

Figure 14: Thanks to the participation and commitment of nearly all countries (195 in 2011), the Montreal Protocol is perhaps the „single most successful international agreement to date“ (Kofi Annan, former UN Secretary-General)

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Figure 15

Figure 15: Numerous international agreements were negotiated in the two decades following the Rio Conference in 1992

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Figure 16

Figure 16: Renewable energy resources (including biomass) currently account for 13% of global energy supply. Solar and wind energy, though with steep growth rates, account for only 0.3% of global energy supply

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The number of Multilateral Environmental Agreements rose by 330% between 1992 and 2010, demonstrating political recognition of environmental issues. On the side of the private sector, environmental management standards are increasingly recognized, as the adoption of the ISO 14000 standard, which codifies practices and standards to minimize harmful impacts on the environment and achieve environmental performance – an increase of 1500% between 1999 and 2009. Investments in sustainable energy have skyrocketed in recent years, with an increase of 540% between 2004 and 2010, reaching US$ 2011 thousand million. For the first time, new investment in utility-scale renewable energy projects and companies in developing countries surpassed that of developed economies (UNEP 2011d). Along with this, renewable energy supply has seen staggering increases (+30000% for solar photovoltaics, +6000% for wind between 1992 and 2009), although solar and wind energy account for only 0.3% of the global energy supply. Including water and especially biomass (wood, dung), renewable energy comprised 16% of the global energy supply in 2010. Trading in CO2 emissions has grown rapidly (+1200% between 2005 and 2010), but due to only partial implementation and lack of clarity about future regulations in a post-Kyoto regime, the mechanisms are today suffering rather large losses in value.

The need for improved monitoring and environmental data

With limited progress on environmental issues achieved, and few real „success stories“ to be told, all components of the environment—land, water, biodiversity, oceans and atmosphere —continue to degrade. Notwithstanding great advances in information and communication technologies, we have not made such breakthroughs when it comes to assessing the state of our environment. Until we apply the same dedication to this issue as we have to other areas, data gaps and inadequate monitoring will continue to hinder sound ‚evidence-based policy-making.‘

The need to focus attention and resources on improved monitoring and environmental data collection at all levels is essential in order to provide reliable and relevant information for decision-making. A new commitment to deal with persistent environmental problems and emerging issues calls for cooperation, flexibility and innovative solutions.

Acknowledgment

Written by: Stefan Schwarzeraa

Production and Outreach Team: Arshia Chanderb, Bruce Pengrab, Erick Litswac, Kim Gieseb, Michelle Anthonyb, Reza Hussainb, Theuri Mwangic

(a UNEP GRID Geneva, b UNEP GRID Sioux Falls, c UNEP GRID Nairobi)

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