waldgarten

Perennial Pathways: Planting Tree Crops

Gibt’s gerade zum downloaden hier: Perennial Pathways: Planting Tree Crops. Interessant weniger wegen der Bäume, die sie auflisten, als vielmehr die Integration mir anderen Systemen wie Tieren, aber auch Planen und Entwerfen, Umsetzen und anderen wichtigen Themen.

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Ernte aus dem Waldgarten

Eine schöne Frühjahrssaison! Seit knapp zwei Monaten bin ich ungefähr zwei Mal die Woche am ernten. Meist für den gemischten Salat, für unseren Buffet-Tisch der Lebensgemeinschaft. Voriger Woche dann aber auch in größeren Mengen für Pesto, und die Woche davor für die (Wild)Gemüse-Lasagne. Knapp neun Kilo sind da zusammen gekommen, in einer halben Stunde geerntet… Das finde ich ein ziemlich gutes Input-Output Verhältnis.

Mit dabei: Winterheckenzwiebel, Wiesen-Knöterich, Gemüseampfer, Süssdolde, Taubnessel, Gundelrebe, Französischer Ampfer, Teefenchel, Barbarakresse, Beinwell, Staudenkresse, Kaukasischer Rankespinat, Schnittlauch, Brennessel (nicht für den Salat), Löwenzahn-Blüten, …

Jetzt hängt’s von der Wetterentwicklung ab, wie es weiter geht. Nach sechs Wochen Trockenheit wachsen die geschnittenen Pflanzen nun nicht mehr nach. Der Regen der letzten Tage plus das gute Wetter in den nächsten wird hoffentlich die Pflänzchen wieder dazu bewegen, neu auszutreiben.

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Ampferkäfer & Gemüseampfer

Auf Wiesen, wo der Stumpfe Ampfer viel vorkommt, wird der Ampferkäfer als Nützling-Schädling eingesetzt. Bei mir im Waldgarten im Gemüseampfer will ich den aber nun wirklich nicht haben. Er freut sich aber jedes Jahr immer wieder… Habe letztes Jahr mal versucht die Hühner da im Bereich ein paar Tage zu halten, hat aber leider nicht so richtig geklappt, weil die dann doch dauernd woanders unterwegs waren. Das müsste ich beim nächsten Mal noch mal besser planen. Kennt jemand seine natürlichen Feinde?! Wäre ja eine Möglichkeit, diese zu fördern…
Sowieso scheint er in Monokultur nicht so gut zu gedeihen. Vielleicht doch eine Wiesenpflanze, die mehr Vielfalt um sich herum braucht?

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Lichtblicke aus dem Waldgarten

Wow, beeindruckend, was sich in ein paar Tagen in der Natur tut. Es spriesst, dass man gar nicht mehr hinter her kommt. Ganz besonders freue ich mich auf den grünen Spargel, der nun erst mal keinen Frost abgekommen hat wie letztes Jahr, und nicht von den Schnecken, die sich bisher nicht haben blicken lassen, angeknabbert wurde. Aber leider werde ich wohl noch ein Jahr warten müssen auf die erste Ernte…

Ästhetisch besonders schön finde ich den Meerkohl (Foto oben und unten). Der »Stamm« sieht ja echt aus wie ein Baumstumpf oder Baumstamm. Aus dem treibt er dann wieder, anfangs an einer winzigen Knospe, heraus. Ein Bild, Kunst der Natur. Farben, Formen, beeindruckend. Und, schon jetzt sind die ersten »Blütenstände« erkennbar und fast schon pflückreif. Kann man wie Brokkoli essen – am besten direkt roh oder mit einem leckeren Dressing.

Und der Kaukasische Rankespinat ist dieses Jahr wieder ein Prachtstück. Eigentlich viel zu Schade, davon was abzuschneiden… Naja, wächst ja wieder nach… 🙂

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 15.6.-17.6.2018
Kosten: 170 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: https://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltung/permakultur-kurs-waldgarten/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

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Harsche Kritik am Waldgarten

Funktionieren Waldgärten? Wirklich? Oder ist das nur Aberglaube oder Vision? Auch hier gilt es die typischen Bilder der Permakultur durchaus mal zu beleuchten und zu hinterfragen. Ist der Waldgarten ein Low-Input High-Output-System? Oder, wenn auch als Low-input Low-Output-System beschrieben, kann es doch auf gleicher Fläche »mehr« liefern als andere Modelle (z.B. Obstbaumplantagen und Gärten mit Einjährigen)? Eine kritische Analyse dazu gibt’s hier (auf englisch). Sehr interessant, von verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet (auch z.B. die Multifunktionalität für »Erholung« oder »Artenvielfalt«). Allerdings meiner Ansicht nach etwas sehr (übertrieben) kritisch beschrieben. Gerade die Aspekte der »weniger Arbeit«, »erhöhte Resistenz« (Ernteausfälle, Krankheiten, Trockenheit, …), »Artenvielfalt«, »Naturverbindung« kommen meiner Meinung nach zu schlecht weg. Aber schaut selbst mal rein.

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Buch: Das Essgarten Kochbuch. Frederik & Heike Deemter

Passend zu ihrem Waldgarten (hier gibt’s eine Doku dazu), und dem Ausbau ihrer kulinarischen Kenntnisse und Dienstleistungen, haben Frits und Heike Deemter ein Kochbuch geschrieben: „Das Essgarten Kochbuch. Überraschende Rezepte mit Funkie, Magnolie und Co.“ (Amazon, Buch7). Eine Darstellung der verwendeten Pflanzen mit Porträt, u.a. zu den Standortbedingungen, Wuchsberhalten, Geschmacksrichtung und Verwendung in der Küche stehen am Anfang von mehreren kreativen Rezepten zu der Pflanze. Durchaus gehobene Gastronomie, würde ich sagen, was die Deemter’s uns da anbieten, aber machbar für (fast) jeden. Und mit wunderbaren Bildern untermalt. Ein schönes Buch, welches mir nicht nur was die Verwendung in der Küche, sondern auch die Auswahl von Pflanzen, einige gute Ideen gebracht hat. Bleibt nur noch die Umsetzung!

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Doku: Der essbare Waldgarten von Frits Deemter

Frits Deemter aus dem Oldenburger Land hat eine Leidenschaft: essbare Gehölze. Ich glaub‘ es ist einer der wenigen »Waldgärten« in Deutschland, die wirklich demonstrieren, was ein Waldgarten eigentlich ist. Mit einer kleinen Einschränkung vielleicht: Der Fokus von Frits liegt auf den Gehölzen, und deutlich weniger auf der Bodenschicht. Aber was er da mittlerweile »anbaut« und seit einiger Zeit nun auch köstlich serviert, das ist schon ganz toll. Ein kleines Paradies, von allen Seiten umgeben von Äckern. Sehr schöner Beitrag vom NDR über die Passion der beiden Deemter’s.

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Buch: Die Stauden und ihre Lebensbereiche

Die Stauden und ihre Lebensbereich (Amazon, Buch7) DAS Standardwerk schlechthin, wenn es um Stauden geht, und dem Verständnis und Wissen, welche Pflanzen wo wachsen oder wie ein Garten mit verschiedenen Lebensbereichen zu entwickeln und gestalten ist. Soviel Informationen sind in diesem Buch zusammen gefasst, das ist der Hammer. Da muß man schon fast Garten-Gestalter sein, um in diese Tiefe vordringen zu wollen/können. Und: Es handelt sich größtenteils um Zierstauden, und es sind nur wenig »bekannte Gesichter« essbarer Natur dabei. Schön wäre es, ein solches (vom Umfang her reduziertes) Buch für die essbaren Kollegen zu entwickeln. »Der Paradiesgarten« und die »Perennial Vegetables« gehen schon stark in diese Richtung, sind aber nicht so „integrativ“ geschrieben und so komplett/komplex gestaltend, wie dieses. Summa summarum ein Buch für wirklich Pflanzenliebhaber. Für essbare-Pflanzen-Gestalter nur eingeschränkt zu empfehlen.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Unser Waldgarten wächst…

Unser Waldgarten oder Obst-Gemüsegarten wächst und gedeiht, wenn doch auch noch etwas langsam. Aber so ist eben auch der Schritt der Natur: Es braucht seine Zeit bis sich Wildpflanzen, Sträucher und Bäume etablieren und das Ganze eine Form annimmt. Seit knapp drei Jahren nun entwickelt sich in kleinen Schritten unser Waldgarten (an einem suboptimalen Standort). Unser Ansatz – Fokus v.a. auf die Wildgemüsepflanzen – scheint aber aufzugehen, denn die ~20 Pflanzen (Gemüseampfer, Taubnessel, Süssdolde, …) gedeihen zum Teil recht gut und haben wir im Sommer und Herbst schon kräftig ernten können.

Die Wildpflanzen werden zurecht gemacht für die Salatmischung:

Hmm, lecker, mit bis zu 20 verschiedenen »Zutaten«:

Seit diesem Herbst gibt’s auch ein Grünes-Smoothie-Pulver:

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Der erste eigene Zitronensaft aus dem Waldgarten. Yeah!

Pure Vitaminquelle: Die aromatisch duftenden Früchten der Nordischen Zitrone (Chaenomeles ‚Cido‘) enthalten mehr Vitamin C als Zitronen. Vor zwei Wochen die Ernte der Büsche, die ich letztes Jahr im Waldgarten gepflanzt habe, nun die Saftherstellung. Verblüffend wie groß die Ausbeute der steinharten Früchte ist: Von einem Kilo Früchte 700ml Saft!
Herausforderung ist die Lagerung des Saftes: Pasteurisieren, aber schade um’s Vitamin C. Gelee draus machen – keine Lust auf Zucker. Jetzt hab ich den Saft in einer Eiswürfelbox portionsweise eingefroren, und die Würfel landen dann immer wieder mal zum Apfelsaft dazu zu geben.

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Die Kraft der Natur – selbst gemachtes Wildpflanzen-Pulver. Lokales Superfood aus meinem Waldgarten

In den letzten Monaten stand regelmässig eine Schüssel Wildpflanzen-Salat aus dem Waldgarten auf dem Tisch unseres Lebensgemeinschaft-Salatbuffets. Es gab auch einige Male ein selbst kreiertes Wildpflanzen-Pesto in der Kantine zu Nudeln oder anderen Gerichten. Nun hier – Trommelwirbel – die neueste Kreation: Wildpflanzen-Pulver. Aus meinem Waldgarten zusammen gesucht, ~20 verschiedene Pflanzenarten, bei sanften Temperaturen getrocknet und zerkleinert/pulverisiert. Unter welchem Slogan/Argument auch immer: Slow Food, Slow Grow, lokales Superfood, Wildes aus der Natur, Power of Nature, Kraft der Natur, Wild & Gut… Hier steckt was drin, in diesem Pulver!

Ein Glas von 50 Gramm wird aus ~500 Gramm Frischmasse gewonnen. Das entspricht einer ziemlich goßen Salatschüssel. Dementsprechend genügt ein Teelöffel des Pulvers für dein Smoothie oder die Supper oder Soße.

Verkauf erst einmal im Gemeinschafts- und Freundeskreis. Nächstes Jahr dann hoffentlich auch größer/weiter.

Schöne Grüße und auf ein gesundes Leben!

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Die essbaren Früchte der Ölweide

Oelweide

Vier Jahre lang drauf gewartet, die Früchte der Ölweide (hier handelt es sich glaube ich um die Korallen-Ölweidem, Elaeagnus umbellata) probieren zu können. In der Permakultur eine durchaus angepriesene Pflanze, weil sie nicht nur als »Dienstleister« über Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Stickstoff in den Boden bringt, sondern eben auch (Stichwort Multifunktionalität) weil sie essbare Früchte hat. Und die sind durchaus schmackhaft. Haben was von roter Johannisbeere, nicht ganz so sauer, fruchtiger. Lecker. Das nicht ganz so gute Frühjahr hat evtl. die Bildung von mehr Blüten/Früchten verhindert. Mal schauen.

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Schöner Besuch im Waldgarten: Tagpfauenauge

Pfauenauge

Gerade eben noch unterwegs im Waldgarten gewesen um Wildpflanzen zu sammeln. Und da, versteckt unter den Beinwell-Blättern, sitzt ein wunderbares Tagpfauenauge. Oh… Staunen ob dieser unglaublichen Form & Farbenpracht. Das erste Mal dass ich ihn da sehe.

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Wildsalat, Wildgemüsesalat, Wildkräutersalat, Wildpflanzensalat

Wildsalat

Wie heißt das denn nu, wenn man die Ernte aus dem Waldgarten für den Mittagstisch präpariert? Taubnessel, Süßdolde, Winterheckenzwiebel, Wiesen-Knöterich, Gemüseampfer, Gundermann, Zitronenmelisse, Tee-Fenchel, Stauden-Buchweizen, Beinwell, Meerettich-Blätter, Schnittlauch, Spitzwegerich, Malvenblätter und -blüten. Hab ich was vergessen? Nicht nur als Salat, sondern auch als Pesto sehr lecker!

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 15.9.-17.9.2017
Kosten: 170 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: https://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltung/permakultur-kurs-waldgarten/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 12.5.-14.5.2017
Kosten: 170 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: https://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltung/permakultur-kurs-waldgarten/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

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Doku: Der Wald voller Früchte

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Der Regenwald im Amazonas bietet Früchte in Hülle und Fülle. Und viele davon kennen wir (im Westen) immer noch nicht. Interessanterweise scheinen auch viele der Anwohner – zumindest der zugezogenen Siedler, die dort schon lange wohnen – nicht die Kenntnisse über die Essbarkeit der Kostbarkeiten zu haben, die die indigenen Bevölkerung noch hat. Welche Früchte könnten nicht nur mehr geerntet, sondern vielleicht auch in grösserem Stile angebaut werden? Welche stellen evtl. eine wirkliche Alternative für Getreide & Co dar, weil sie viele Kalorien, Öle und Stärken aufweisen? Es gibt über 20.000 essbare Arten auf der Erde; aber wir Menschen decken mit nur 20 Arten 90% unserer Kalorienversorgung ab. Das könnte auch anders aussehen – zu unserem Wohle, und dem der Erde. Joseph Simcox ist passionierter „Food Plant Ecologist“ – und vielleicht sollte ich präzisieren: »wirklich extrem passioniert«. Wow, da hat jemand seine Berufung gefunden!

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Mein Abenteuerspielplatz gedeiht…

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In meiner Freizeit bin ich u.a. dabei, ein kleines Stückchen Erde in ein vielfältiges, lebendiges, essbares Paradies zu verwandeln. Die „Wallhecke“ – mein Abenteuerspielplatz, geht nun ins vierte Jahr. Wie man auf den Fotos sehen kann, wächst und gedeiht es prächtig. Und ich muss sagen, ich bin richtig froh über dieses (teils verregneten) Frühling – ein so entspanntes Pflanzen noch Ende Mai/Anfang Juni hatte ich in den letzten drei Jahren nicht. Da konnte ich vor Mitte Mai kaum pflanzen – weil bei uns Spätfröste bis Anfang Juni möglich sind. Und ab Ende Mai konnte man nichts mehr pflanzen, weil es dann schon so trocken (und aufgrund unseres Lehmbodens auch steinhart) war, dass eben kaum noch was ging.
Nach letzte Zählung befinden sich hier 159 essbare (gepflanzte) Pflanzen (d.h. die „Wildkräuter“ wie Vogelmiere, Hirtentäschel usw. habe ich nicht mitgezählt). Nun, eine Zahl die vielleicht mehr akademische Bedeutung hat; passt auch zu meinem (gefühlten) Sammlerwahn. Aber ich probiere gerne aus, und mein Ziel ist klar: eine grosse Vielzahl essbarer Pflanzen auszuprobieren, um wirklich auch selbst zu erfahren, welche Pflanzen „sinnvoll“ sind (v.a. aus der Perspektive der Nahrungsmittelergänzung); also, was kann gut auf den Salatteller oder in den Topf, und damit auch ein echter Ersatz für gepflanzte Salatköpfe & CO sein. Tja, ich kann nicht behaupten den Stein der Weisen gefunden zu haben. Gemüseampfer, Tee-Fenchel, Malven, Schild-Ampfer, Gundermann, Baumspinat, Beinwell – das sind so meine Favoriten. Andere Pflanzen sind dann eher Beiwerk. Aber das ist ja auch ok. (Werbeblock: Wen’s interessiert, am besten mal bei einem Waldgarten-Kurs mitmachen.)

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 22.7.-24.7.2016
Kosten: 160 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: http://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltungen/gastehaus/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

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