waldgarten

Ein Gemüse-Waldgarten entsteht

Waldgarten (Mai 2016)

Ein neues Projekt… Nach drei Jahren des Ausprobierens und Experimentierens in meinem Abenteuerspielplatz “Wallhecke”, habe ich mich und wir uns an ein neues Projekt gewagt. Letztens Jahr haben wir – also vor allem ich, mit Unterstützung von Burkhard Kayser sowie unseren Gärtnern (und finanziell auch ein bisschen von unserer Tempelhof-Stiftung) – ein neues Pliot-Projekt angefangen. Waldgarten, etwas anders gedacht. Nämlich mehr als Gemüsegarten, als als (Beeren)Obst-Garten (in meiner Erfahrung liegt der Schwerpunkt in den Waldgarten-Projekte und -Ideen v.a. auf den Bäumen und Sträuchern, und erst deutlich später kommt die Gemüseschicht dran). D.h. bei uns liegt der Fokus auf einem “effizienten” Anbau interessanter Gemüsesorten – schliesslich haben wir hier am Schloss Tempelhof 150-250 Leute zu versorgen, und da muss der Anbau schon nach einem anderen Prinzip als dem Permakultur-Witz: “Suchst du noch oder findest du schon?” gelingen.

Nun habe ich ein neues Blog angefangen (neben diesem hier): http://der-essbare-waldgarten.de. Hier möchte ich nun regelmässig berichten – quasi als Logbuch, zum Festhalten von Dingen die mir auffallen, Fragen die ich mir stelle, Antworten die ich suche, aufzeigen was klappt, und was nicht funktioniert, … Gerne höre ich von anderen von ihren Erfahrungen, ihren Tipps, um so manches hier zu verbessern oder gar direkt richtig zu planen und umzusetzen – über die Nutzung der Kommentar-Funktion würde ich mich freuen.

Allerdings frage ich mich ob es a) dafür Interessenten (also: Leser) gibt; und b) ob ich es nicht in mein bestehendes Blog einfügen sollte. Ich bin da ein bisschen am Zögern – weil die Beiträge dann doch anderer Natur sind. Aber macht es Sinn zwei Blogs zu haben? Ich würde mich über ein Votum von euch freuen – was meint ihr?

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Wald(rand)garten in der Entstehung

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Hab‘ ich eigentlich schon mal von meinem Abenteuerspielplatz berichtet, der „Wallhecke“? Nun, es tut sich was hier. Ich werde demnächst noch mal ordentlich(e) Fotos machen, um das Projekt besser zu dokumentieren und zu veranschaulichen, was ich dort mache. Hier nur mal kurz für einen ersten kleinen Eindruck zwei Bilder (zur Gewitterstimmung). Der Bereich (~200-300 m2) ist mit ~160 verschiedenen essbaren Pflanzen bewachsen. Circa 70 Sträucher und 15 Bäume befinden sich dort. Nach drei Jahren einer stetigen Erweiterung – immer mal wieder wenn ich ein paar Stunden Zeit habe (nun gut, im Frühjahr stecke ich da schon viel Zeit rein) – nimmt es dann doch langsam Formen an. V.a. können die ersten richtigen Ernten eingefahren werden. Alle paar Tage sammele ich von einigen Dutzend Pflanzen Material ein und stelle diesen als Wildkräutersalat mit auf unser Salatbuffet. Dazu werden nun zunehmend Ernten in der Grossküche verwertet (Gemüseampfer, Tee-Fenchel, Staudenkresse, …). Interessiert? Bald gibt’s mehr Infos dazu…

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 22.4.-23.4.2016
Kosten: 160 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: http://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltungen/gastehaus/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 18.-20.9.2015
Kosten: 150 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 32 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: http://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltungen/gastehaus/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist nun auch Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 18.-20.9.2015
Kosten: 150 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 32 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: http://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltungen/gastehaus/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist nun auch Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

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Living with the Land: The Forest Garden

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Aus einer neuen Reihe des englischen Permaculture Magazines: Waldgarten. Bei Martin Crawford zu Besuch.

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2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 24.-26.4.2015
Kosten: 150 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 32 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: http://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltungen/gastehaus/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist nun auch Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

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England’s ältester Waldgarten

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Der Begriff Waldgarten ist in aller Munde. Aber wie er wirklich nach einige Jahren oder gar Jahrzehnten aussehen kann, ist kaum jemandem klar. Hier nun ein Besuch bei einem der ganz grossen der Permakultur-Szene, bei Graham Bell, der schon vor langer Zeit seinen „Garten“ (siehe Bild oben) in einen „Wald“ umgestaltet hat.

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten

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Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 24.-26.4.2015
Kosten: 150 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 32 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: http://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltungen/gastehaus/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof. www.lebensraum-permakultur.de/blog

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Von Experten Lernen: Online Kurse/Präsentationen

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In Sachen Permakultur gibt’s ja viel umsonst im Internet. Aber zum einen gibt’s ’ne Menge durchschnittliches Material, welches man sichten muss. Zum anderen gibt’s dafür dann auch meistens nur Wissen in Bruchstücken. Es geht aber auch anders: Gegen einen kleinen Obulus kann man hier bei Organic Life Guru einige Präsentationen von den Grössen der PK-Szene kaufen: Toby Hemenway über Waldgärten, Michael Pilarski über Medizinal-Gärten und Permakultur-Prinzipien usw.

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Buch: Restoration Agriculture. Marc Shepard

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Endlich mal ein Buch was über permakulturelle Landwirtschaft spricht, so mein Gedanke als ich das Buch Restoration Agriculture (Amazon, Buch7) von Mark Shepard entdeckte. Ein spannendes Buch, gut geschrieben, welches schaut wie sich die Landwirtschaft entwickelt hat, und warum sie da ist wo sie heute steht. Shepard bietet Einblicke in eine andere Möglichkeit der Bewirtschaftung, in der z.B. Getreide eine kleinere Rolle spielt, dafür aber Haselnüsse oder Esskastanien eine grössere. Die Vorteile liegen auf der Hand: ein mal die Sträucher oder Bäume pflanzen, und fertig ist. Naja, fast. Also auch hier wieder der direkte Weg hinzu einem Waldgarten, allerdings weniger „chaotisch“ wie bei z.B. Martin Crawford, sondern schon auch mit maschineller Beerntung. Wirklich sehr interessantes Buch, welches meist sehr fundiert beide Seiten (industrieller, einjähriger vs. mehrjähriger, vielseitiger Anbau) beleuchtet.

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Permakultur am Tempelhof (Lebensgemeinschaft)

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Mein Leben am Schloss Tempelhof, einer Lebensgemeinschaft mit circa 85 Erwachsenen und 25 Kindern, dreht sich neben Beruf und den vielen „sozialen“ Aktivitäten stark um die Permakultur. Wir, als Permakultur-Gruppe, Themen wie Vielfalt und Nachhaltigkeit zu bewegen, und haben in diesem Sinne mehrere Projekte angeschoben und umgesetzt. Da ist z.B. der wunderschöne Kräutergarten mit einer grossen Anzahl Pflanzen v.a. für unsere Tee-Produktion; da ist die 400m lange, drei-reihige Feldhecke; da ist die „Wallhecke“, ein Beispiel für eine Obstbaumlebensgesellschaft und der Beginn eines kleinen Waldgartens. Auch unsere Landwirtschaft ist im permakuluturellen Sinne aktiv, mulcht ganze Hekatre, arbeitet zum grossen Teil mit pflugloser Bodenbearbeitung, säht mehrere Samen beim Getreideanbau zusammen aus, usw.

Hier nun ein kleiner Video-Beitrag zu unseren Aktivitäten, den wir an zwei Momenten recht schnell und ohne grosse Überlegungen zusammen gestellt haben.

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Doku: Garten ohne Gärtner

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Ein kleiner filmischer Überblick was denn so Permakultur eigentlich ist. Und dieser ominöse Waldgarten. Volker Kranz, sympathischer und wirklich erfahrener Permakulturist, führt durch einen Waldgarten und andere Projekte und erklärt einige wichtigen Elemente. Ich würde mal sagen: Die Sendung ist gut verdaulich für Jedermann. Aber wie will man die Permakultur sonst gut in Szene setzen und erklären was es ist. Schon eine schwierige Herausforderung! Danke Volker!

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Film: The Man Who Stopped the Desert

Ein einsamer Rufer in der Sahelzone, so könnte es heissen. Ein Mensch mit Genius und Visionen zieht zur schlimmsten Dürrezeit zurück auf’s Land um dort, im zur Wüste degradierten Land, einen Wald zu pflanzen. Klingt verrückt. War es auch. Entgegen vieler Traditionen, Ansichten und Menschen, geht dieser Mensch auf seinem Pfad voran und schafft einen unglaublichen Waldgarten, der von jedem für unmöglich gehalten worden wäre. Tolle Geschichte über einen Menschen der die Welt ein bisschen verändert hat.

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Jardin des Fraternités Ouvrières, Belgien

Ein 1800 m2 grosser Waldgarten, vor 40 Jahren entstanden. Kein einziges Mal mehr wurde seitdem der Boden bearbeitet. Der Humusgehalt liegt im (landwirtschaflich-bodenkundlichen Sinne unmöglichen!) zwei-stelligen Bereich. Mehrere hundert Arten gedeihen auf engstem Raum in einem äussert stabilen Gleichgewicht. Ein wirklich wunderbares Beispiel was die Natur fähig ist zu produzieren wenn wir sie pflegen, und nicht ausbeuten! (Doku leider nur auf französisch gefunden.)

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Buch: Edible Forest Gardens. Eric Toensmeier, Dave Jacke



Eigentlich sollte es nur ein Buch werden. Aber je mehr sich Eric Toensmeier und Dave Jacke mit dem Thema „Waldgarten“ beschäftigten, desto interessanter und eben auch umfangreicher wurde ihre Zusammenstellung an Material. Mit der Konsequenz dass schliesslich zwei Bücher auf dem Markt landeten: „Edible Forest Gardens, Volume 1: Ecological Vision and Theory for Temperate Climate Permaculture“ und dann „Edible Forest Gardens, Volume 2: Ecological Design and Practice for Temperate-Climate Permaculture: Ecological Vision and Theory for Temperate-climate Permaculture„.
Und ich muss sagen: Ich habe beide Bücher dann trotz ihrer Dicke und Fülle doch innerhalb kurzer Zeit – nicht komplett, aber intensiv – durch gelesen. Sehr schön geschrieben, locker, informativ, vom grossen Überblick bis ins Detail gehend, geschichtlich analysierend und viele, viele interessante und anwendungsorientierte Beispiele und Vorschläge gebend. Und mit mehreren Seiten-füllenden Tabellen die mehrjährige Pflanzen beschreiben die für einen Waldgarten nützlich sind, mit Standortbedingungen, ob sie Vögeln nützlich sind, wann sie blühen usw. Also, ein wirkliches Nachschlagewerk gibt’s damit noch oben drauf. Natürlich nicht billig in der Anschaffung, aber für jeden der sich (nicht nur) mit dem Thema Waldgarten beschäftigt absolut hilfreich.

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Buch: Creating A Forest Garden. Martin Crawford

Es gibt nur wenige Menschen auf unserer schönen Erde die ein solches Wissen über „essbare Waldgärten“ haben wie Martin Crawford. Sein Buch „Creating A Forest Garden“ ist mehr eine Enzyklopädie als ein Lesewerk bzgl. Aufbau und Entwicklung eines Waldgartens. Zwar sind die ersten ein paar Dutzend Seiten eben diesem Thema gewidmet und sind reich an Informationen; aber der wesentlich Teil des Buches besteht aus einer Auflistung an Pflanzen die für einen Waldgarten (in unseren mittleren Breiten) geeignet sind – egal ob Bodenbedecker, kriechend oder kletternd, buschig oder hoch-wachsend. Dazu gibt’s einiges an Bildmaterial und viele Erklärungen bzgl der Standortbedingungen, Früchte, Vervielfältigung, und was daran wie essbar ist. Mit Sicherheit das Standardwerk für die nächsten 10 (oder mehr) Jahre!

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Buch: How to Grow Perennial Vegetables. Martin Crawford

Ein wichtiger Ansatz in der Permakultur ist mit und nicht gegen die Natur zu arbeiten. Und auch mal ein bisschen faul sein zu können. Mehrjährige (essbare) Pflanzen sind dafür bestens geeignet. Denn vor allem hat man nicht jedes Jahr im Frühling den Aufwand Samen zu pflanzen, zu pikieren, zu pflegen und zu hätscheln, gegen Schnecken zu schützen, und regelmässig zu wässern. Aufgrund des besseren weil schon ausgebildeten Wurzelsystems können die Mehrjährigen sich besser gegen Unkraut durchsetzen, überstehen auch ohne Wässern eine längere Trockenperiode, und, nun, wachsen eben fast wie von selbst. Da muss ich nicht wirklich weiter drüber nachdenken, dass unter diesen Umständen mehrjährige Pflanzen für mich die bessere Wahl sind. Es gibt da allerdings ein kleines „aber“: Und das bezieht sich auf eine deutlich kleinere Auswahl an (schmackhaften) Pflanzen. Unsere hoch gezüchteten Gewächse stammen ja von heimischen sowie nicht-heimischen Wildkräutern ab. Diese schmecken meist aber deutlich bitterer und „bringen nicht soviel auf die Waage“. Also: Die Auswahl ist klein. Und das Buch „How to grow perennial vegetables“ von Martin Crawford (weltweit anerkannter Waldgarten-Spezialist) listet neben de o.g. Vorteilen dann doch eine reiche Zahl an Pflanzen auf die im Garten verwendet werden können. Auch mit den Besonderheiten, mit Informationen zu Wärme- und Lichtbedarf, und wie sie weiter verbreitet werden können. Schlussendlich, ein super Buch für jeden PK-Enthusiasten der sich das Leben einfacher machen will.

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Doku: (Im)Permanence, Teil I

Eine junge Familie bricht auf auf eine Reise um die Welt (letztlich doch nur Europa soweit ich das sehen konnte) um verschiedenste Projekte in Sachen alternative, ökologische Lebensweise zu besichtigen. Ob es dabei um Transition Town, Permakultur, Waldgarten oder Pilzzucht geht – es gibt einige sehr interessante und spannende Projekte darunter!

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