Phosphor ist für die Landwirtschaft unentbehrlich. Doch weltweit geht dieser wichtige Pflanzennährstoff zunehmend aus den Böden verloren. Ein wichtiges Fazit einer neuen Untersuchung: Über 50 Prozent des weltweiten Phosphorverlusts in der Bodenbewirtschaftung gehen auf die Bodenerosion zurück. »Erosion spült jeweils den mineralgebundenen Phosphor aus den Ackerböden in Feuchtgebiete und Gewässer, wo der Überschuss an Nährstoff (sogenannte Eutrophierung) den dort lebenden Pflanzen- und Tiergemeinschaften schadet. Über weltweit publizierte Messdaten zum Phosphorgehalt in Gewässern konnten die Forschenden
SpiegelOnline: »Mehr Brände, Hitzewellen und Niederschläge – viele Vorhersagen der Klimaforschung sind Realität geworden. Nun könnte auch die lang befürchtete Golfstromsystem-Abschwächung eintreffen, mit Folgen für Europa.«
Wir hatten hier am Schloss Tempelhof diese Woche ein paar wunderbare, bereichernde, inspirierende und nachdenklich machende Tage zum großen Thema »Liebe«. Dabei war ein Schwerpunkt die Kommunikationskultur zwischen den Geschlechtern: Wie sprechen wir was aus? Was meinen wir damit? Was prägt die »männliche« Kultur, was die »weibliche«? Wie viel Geschichte, die weit über das eigene Leben hinaus geht, trägt jede/r von uns mit sich? Was braucht es um sich neu zu begegnen, offener und freier
Humusaufbau, Direktsaat, Schweinehaltung, Bodengesundheit, Agroforstwirtschaft, Mob grazing, Biointensiver Gemüseanbau und noch viel mehr! Dies bietet unsere nun schon 4. Webinar-Reihe, die am Donnerstag 15.10. startet. Die Anforderungen an die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert sind groß. Bodefruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und dies ökonomisch rentabel. Die Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ richtet sich an alle Landwirte die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder
(c) Jak Wonderly
In der ZEIT: Mit seinem preisgekrönten Foto illustriert Jak Wonderly ein Problem für die Artenvielfalt: Mehr als zwei Milliarden Tiere werden in den USA jährlich von Hauskatzen erlegt. Auch in Deutschland sind Hauskatzen eine Gefahr für die heimischen Wildtiere. Der NABU schätzt, dass ihnen jedes Jahr bis zu 100 Millionen Vögel zum Opfer fallen. Vor allem die rund zwei Millionen herrenlosen Streuner fallen dabei ins Gewicht.
Der Boden der uns trägt, der Boden der uns nährt. Doch wie gehen wir mit ihm um? Dieser Frage geht Marc Uhlig in seiner Doku »Unser Boden, unser Erbe« hinterher. Ein ruhiger, unaufgeregter Film, der weniger Antworten liefert als Fragen stellt. Uns ins Bewusstsein bringt, was nicht so deutlich ins Auge springt. Sollten wir uns mit dem Boden – und damit mit den etablierten landwirtschaftlichen Praktiken, aber auch unserem Einkaufs- und Konsumverhalten – beschäftigen? Ist
Charlie Massy ist der Guru der australischen RegAg-Bewegung. Wie schon in diesem Artikel von Patagonia genannt, ist er über Jahrzehnte immer wieder neue Wege gegangen, und hat damit nicht nur seinen Betrieb wirtschaftlich gemacht, sondern v.a. Bodenaufbau betrieben, Bäume gepflanzt, Leben zurück in die Flächen gebracht. Hier eine kurze Doku über ihn und seine Arbeit.
Pro7 ist jetzt nicht gerade mein präferierter Fernsehkanal (abgesehen davon dass ich eh kein Fernsehen schaue). Aber mit der Doku »Rechts. Deutsch. Radikal« von Thilo Mischke zeigen sie interessante, beeindruckende und auch teils erschreckende Bilder zur rechten Szene in Deutschland. Porträtiert werden dabei einzelen Menschen und Teile der rechten und rechtsextreme Szene. Besonders ist sicherlich, dass Thilo Mischke in den Austausch mit seinem Gegenüber geht, Fragen stellt, versucht zu verstehen was dahinter steckt, und auch
Höchst aktuell: Eine Doku zur Gefahr der sozialen Medien. Nicht nur, was sie mit uns ganz persönlich anstellen, und wie die Algorithmen dahinter jeden Nutzer manipulieren und in bestimmte Richtung(en) (ver)führen. Sondern auch, und fast noch wichtiger, was dies mit unserer Gesellschaft, unserer Demokratie macht, die auf diese Weise immer mehr aufgerieben, auseinander getrieben, gegeneinander ausgespielt wird. Sehr sehenswert und nachdenklich machend!
Agrarheute: »Wasserdiebstahl ist ein Thema, das aufgrund fehlender Daten bisher wenig Beachtung gefunden hat. Laut Interpol stehlen Diebe jährlich 30 bis 50 Prozent der weltweiten Wasserversorgung. […] Ein Großteil des weltweiten Fokus liegt derzeit auf Investitionen in Wassereffizienz, mit denen Wassermanager im besten Fall zwischen 10 und 20 Prozent der derzeitigen Verbrauchmengen einsparen können.« Jedoch: Die Wasserdiebe – in Spanien existieren 500.000 bis eine Million illegaler Brunnen – werden kaum verfolgt und bestraft. Wenn man die
Michael Reber – bekannt wie ein bunter Hund ja mittlerweile nicht mehr nur in den sozialen Medien, und auf unserem ersten Symposium 2017 mit einem Vortrag gewesen – spricht hier (ab Minute 54:45) bei den DLG Unternehmertagen deutliche Worte. Die Agrarbranche habe zu wenig Problembewusstsein; man wolle einfach weiter machen wie bisher. Dabei gibt es genügend Probleme und Herausforderungen, die es anzugehen gilt. Auch, um die gesellschaftliche Akzeptanz zu steigern. »Wo ist das konkrete Angebot der
Nach langer Zeit des Wartens ist die Doku nun endlich da: »Kiss the Ground« – eine spannende, informative, aufschlussreiche, Probleme aufzeigende aber auch Lösungen zeigende Doku rund um das Themen Landwirtschaft, Boden, Gesundheit – oder ganz einfach: lebendige Vielfalt auf unserem Planeten. Vor welchen Problemen – v.a. in Hinblick auf den Boden – stehen wir? Welche Konsequenzen hat das für uns, für unsere Kinder, für die Erde? Und: Was können wir dagegen tun? Wie kann
Und noch etwas kam in der tagesschau: Ein Kommentar zum Verhältnis von Landwirtschaft und Klimawandel. Gut zu hören, dass »eine Versicherung gegen die Folgen des Klimawandels für die Landwirte«, wie der Vorschlag des Bauernverbandes ist, als nicht wirklich zukunftsorientiert bewertet wird. Wen wundert’s, der ein paar Schritte weiter denken kann?!
Immerhin: Das »neue Denken« mancher Landwirte landet nun schon in der tagesschau. Sehr schön, dass ständige Bodenbedeckung, Zwischenfrüchte und der Blick auf den Boden bzw. das Bodenleben doch langsam an Fahrt gewinnt.
Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020 Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft Hier der Link zum Vortag Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung. Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion
Die Anforderungen an die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert sind groß. Bodefruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und dies ökonomisch rentabel. Die Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ richtet sich an alle Landwirte die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau. Bei der Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ teilen in 10 Webinaren à 90 Minuten 10 Praktiker (und Forscher)
Passend zum einem Post letztens, bei Utopia: »Steffens zufolge sind 15 globale Klima-Kippppunkte bekannt. Neun davon seien bereits aktiviert, etwa der Amazonas-Kipppunkt, sowie der des Westantarktischen Eisschildes und des Grönländischen Inlandeises. Die ultimative Frage sei: „Haben wir bereits die Kontrolle über das System verloren? Ist der Zusammenbruch jetzt unvermeidlich?” […] Die Klimakrise droht, katastrophale Konsequenzen für die Menschheit zu haben. Einige Entwicklungen lassen sich kaum mehr aufhalten, warnen Klimaforscher*innen. Die Welt müsse den „planetaren Notstand“
Christine Bajohr – gerade in unserer Webinar-Reihe zur aufbauenden Landwirtschaft ein Webinar gehalten – möchte mit ihrem Forschungsprojekt „KUHproKLIMA“ wissenschaftlich erarbeiten, wie eine zukunftsfähige Grünlandwirtschaft funktionieren kann. Hier eine kurze Doku zu dem Ansatz des holistischen Weidemanagement. Endlich kommt es auch in Deutschland an!
In der Süddeutschen: »Mit Baumreihen und Sträuchern auf dem Acker können Bauern Dürren mildern, die Artenvielfalt steigern und neue Ertragsquellen erschließen. Dennoch sind solche Agroforste in Deutschland kaum verbreitet – das liegt auch an fehlendem politischem Willen.«
Nix Neues könnte man sagen, wir vergiften uns selbst. Immer weiter, immer mehr. Was sind wir für eine dumme Spezies?! “ rel=“noopener“ target=“_blank“>Plastik forever and wherever! »Australische Forscher untersuchten Proben von Austern, Garnelen, Tintenfischen, Krabben und Sardinen auf Rückstände von Plastik. Zu ihrem Erschrecken waren alle positiv. […] „Ein Fischesser könnte rund 0,7 Milligramm Plastik zu sich nehmen, wenn er eine durchschnittliche Portion Austern oder Tintenfisch zu sich nimmt – und sogar bis zu 30


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