Garten

La Ferme de Bec Hellouin – mal wieder ein kleiner Einblick

La Ferme de Bec Hellouin – mal wieder ein kleiner Einblick

So ein bisschen streitet man sich in den Kreisen über die La Ferme de Bec Hellouin. Ist sie Modellbetrieb, oder machen sie einfach sehr gutes Marketing?! In jedem Fall kann ich sagen dass ich mich immer wieder inspiriert fühle, wie durch diese neue Dokumentation, durch die Gedanken der Beiden, und die Eindrücke, die ich von ihrem »Garten« kriege. Es ist und bleibt beeindruckend, mit welcher Schaffenskraft und Kreativität, mit welcher Motivation und Inspiration die beiden unterwegs sind. Die multi-kulti Gewächshäuser, die über zwei Dutzend Teiche – eine der letzten nun mit richtigem Strand… 🙂 … Wunderbare Sache!

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Mein »essbarer Waldgarten« Blog

Mein »essbarer Waldgarten« Blog

Mein Waldgarten am Schloss Tempelhof wächst und gedeiht. Ein wunderbares Frühjahr, viel weiter gepflanzt und vorbereitet für das, was kommen mag. Im Zentrum steht mehrjähriges Gemüse, erweitert durch verschiedene Sträucher und Bäume. Ich führe, neben diesem Blog hier, noch ein spezielles Waldgarten-Blog (www, Facebook, Instagram, Twitter), wo ich immer wieder ein paar Einblicke poste und Pflanzen vorstelle. Nix wie hin!

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Podcast: Kann uns naturnahe Landwirtschaft ernähren?

Podcast: Kann uns naturnahe Landwirtschaft ernähren?

Beitrag beim Deutschlandfunk zur Frage: »Mischkulturen, Artenvielfalt, die Eigenkräfte der Umwelt nutzen: Naturnäher als mit Permakultur geht Landwirtschaft nicht. Im Garten funktioniert dieses Konzept gut. Doch taugt es auch für die kommerzielle Landwirtschaft?« Und obwohl das Thema Landwirtschaft zur Sprache kommt (ich bin mit einem älteren Interview auch dabei), so dreht sich »rein praktisch« doch wieder vieles um den Garten. Naja, will nicht so engstirnig sein. Ist ja auch wichtig, und die Sendung zeigt doch die große Bandbreite der Wirkungsmöglichkeiten der Permakultur auf.

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Präsentation: Die Wurzeln von heute sind der Humus von morgen. Franz Brunner. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Die Wurzeln von heute sind der Humus von morgen. Franz Brunner. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Hier der Link zum Vortag

Franz Brunner ist gelernter Landwirt und am elterlichen Hof „in die Landwirtschaft hineingewachsen“. Bodenfruchtbarkeit war für ihn schon immer ein zentrales Thema nicht nur im Hinblick auf die Landwirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Ab der Betriebsübernahme gegen Ende der 1980er begann er mit Mulchsaat und Zwischenfrüchten. Er betreibt seinen Bauernhof im Niederösterreich mit seiner Gattin Gabi seit 1994 biologisch ohne Tierhaltung im Zuerwerb. Den „Bodenkurs im Grünen“ absolvierte er 2012 und beschreibt ihn so wie die „regenerative Landwirtschaft“ als wesentlichen Fortschritt im Bezug auf die Bodenfruchtbarkeit und Gesundheit der Kulturen.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Buch: Der Boden. Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel

Buch: Der Boden. Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel

Boden – so wichtig. Und doch so vernachlässigt. Was wissen wir schon über ihn? Eigentlich nichts. Gar nichts. Aber er ist faszinierend, unglaublich, fast schon unbeschreiblich. In ihrem Buch »Der Boden: Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel« (Amazon, Buch7) nimmt uns Susanne Dohrn auf eine faszinierende Reise in die »Unterwelt« mit. Wir begegnen den Bakterien und Pilzen, Nematoden, den Regenwürmern, aber auch dem Mikroplastik. Wir erfahren was einen »guten« Boden ausmacht – und was ihm schadet. Kenntnisse über unseren Boden – ja, ich würde sogar sagen: eine echte Beziehung zum Boden – sollte für uns alle zur Pflicht werden. Und zur Kür, denn es ist ein faszinierendes Paradies, was es zu entdecken gibt.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Präsentation: Holobionten und ihr Mikrobiom. Martin Grassberger. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Holobionten und ihr Mikrobiom. Martin Grassberger. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Hier der Link zum Vortag

Martin Grassberger ist Arzt, Biologe und Facharzt für Gerichtsmedizin. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Gerichtsmedizin an der Sigmund-Freud-Universität Wien. Er lehrt unter anderem an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und an der Medizinischen Fakultät der Sigmund Freud Universität Wien in den Fachgebieten allgemeine Biologie, Anthropologie, Evolutionäre Medizin, Forensische Medizin und Pathologie. Grassberger experimentiert in Niederösterreich selbst mit regenerativ-ökologischem Pflanzenbau. In seinem letzten Buch „Das leise Sterben: Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben“ setzt er sich kritisch mit dem Spannungsfeld zwischen Gesundheit, Landwirtschaft und Ernährung auseinander.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Kleiner Marketgarden unter Bäumen

Kleiner Marketgarden unter Bäumen

So schön kann Marketgarden sein! Hier ein kurzes fast schon wunderbares Werbevideo für den biointensiven Gemüseanbau. Und auch schön anzusehen, dass hier existierende Bäume eines bestehenden Gartens mit integriert wurden. Führt dies zu Ernteverlusten? Keine Ahnung, wäre interessant dies zu vergleichen. Aber es sieht »ganzheitlich« und sehr lebendig aus.

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Artikel: Wasserspeicherkapazität von Humus

Artikel: Wasserspeicherkapazität von Humus

Es kursieren unterschiedliche Zahlen bzgl der Wasserspeicherfähigkeit von Humus im Boden. Oft wird eine Zahl von 130.000 oder 160.000 Litern pro Hektar genannt, bezogen auf vermutlich 30cm Bodentiefe – aber dazu fehlt dann meist auch eine Angabe. Dieser Artikel hier (Reevaluating the effects of soil organic matter and other properties on available water-holding capacity using the National Cooperative Soil Survey Characterization Database) ist dem Thema noch mal auf den Grund gegangen, und kommt zu geringeren Werten von 52.000 Litern bei 30cm Bodentiefe pro Prozent Humus – was ja auch kein schlechter Wert ist!

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Buch: Das leise Sterben. Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben

Buch: Das leise Sterben. Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben

Endlich kommt ein weiteres – um genau zu sein: zweites – Buch auf den Markt, welches die Problematik der »industriellen Landwirtschaft« porträtiert, und ebenso wie unser Buch »Die Humusrevolution«, versucht Lösungen nach Beispielen der regenerativen oder aufbauenden Landwirtschaft vorzustellen. Martin Grassberger, Gerichtsmediziner und Biologe, beleuchtet in seinem Buch „Das leise Sterben“ (Amazon, Buch7)auf vielschichtige Weise die Probleme der etablierten Landwirtschaft und zeigt – sehr spannend – die Konsequenzen auf z.B. die menschliche Gesundheit auf. Denn das Mikrobiom des Darms ist – wie in einer letztens hier vorgestellten Doku – ein Spiegel des Mikrobioms des Bodens. Und wenn im Boden nicht mehr viel Leben ist, was leider auf vielen unserer Äcker der Fall zu sein scheint, dann hat das Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Ein spannendes Buch, mit einem vielleicht zu großen »negativen« Leseanteil. Aber es lohnt sich für einen mündigen Bürger, sich der komplexen Zusammenhänge bewusst zu werden.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Präsentation: Wasser, Boden, Vegetation – Der Schwamm, der unser Klima verändern könnte. Walter Jehne

Präsentation: Wasser, Boden, Vegetation – Der Schwamm, der unser Klima verändern könnte. Walter Jehne

Hier ist mal eine wirklich beeindruckende, und vielleicht Welt-verändernde Präsentation von Walter Jehne.

Thematisch haben wir das in unserem Buch »Die Humusrevolution« ja auch schon mit dem New Water Paradigm heraus gestellt. Aber der Walter präsentiert diesen Themenkomplex noch mal ein bissl mehr in Richtung »Humusaufbau —> Pflanzenwachstum —> erhöhte (Evapo)Transpiration —> erhöhte Abkühlung —> reduzierte Wärmeabstrahlung am Boden im Vergleich zum halb-nackt-liegenden Acker/Land —> erhöhte Wolkenbildung —> erhöhte Sonnenlichtreflexion durch die Wolken und mehr Niederschlag —> geringere Sonneneinstrahlung —> Klima-positive Entwicklung(en)«. (Sehr stark verkürzt)

Sollte das so stimmen, wie er das darstellt, dann sollten wir von der »Single Story« der CO2-Problematik uns hinwenden auf eine ganzheitlichere Sichtweise, wo Wasser, Vegetation und Böden im Zentrum des Geschehens rücken.

Seine Präsentation gibt’s nun auch in deutlich verkürzter Form auch auf deutsch (und leider ohne Hinweis auf den Ursprung der Inhalte, Zahlen, Daten, Fakten).

Aus einem Interview von ihm habe ich mal einige Stichworte rausgeschrieben. Was in dick ist, bräuchte meines Erachtens nach einen wissenschaftlichen Nachweis:

  • Water is governing 95 percent of the heat dynamics of the earth 
  • Solar radiation
    • at the top of the troposphere: 342 W/m2
    • water vapour in atmosphere rises temperature from -18 to 15 °C (+ 33 °C)
    • for stable climate, 342 must go out again
    • instead, 3 W less re-radiation = 1% of the incident solar radiation
    • with an increase of the natural hydrological processes, we can readily get to that one percent
      • latent heat flux of transpiration = 85 W/m2 from surface back out to space
      • if we increase transpiration globally by 5%, that would effectively put another 3 W/m2 out to space 
      • be increasing clouds by 2%, we would get an additional 3 W/m2 reflected back out of space 
  • water vapour
    • 80% of the natural greenhouse effect results from water vapour in the atmosphere
    • rel. constant over time at 4%
    • 1 gram of water can absorb 590 calories of heat energy
    • power of water (molecule) vapor to absorb and transfer heat is 20 times higher than that of CO2 (see below)
    • 40.000 ppm of water vapor to 400 ppm of CO2 —> power of water vapor
  • CO2
    • CO2 governs ~20% of the greenhouse effect
    • large variations over time
    • high concentrations at the beginning
      • drawn down by the formation of corals, limestone, chalk
      • since 420 million years by plants on land and the formation of soils
    • a CO2 molecule can absorb 1/8 of the heat of a water molecule
    • a CO2 molecule weight three times as much as a water molecule
  • when water evaporates, that heat gets transferred into the atmosphere, where is releases energy through condensation
    • that makes storms
    • but most of that gets dissipated back out of space through the upper atmosphere
      • this process accounts for about 24% of the Earth’s natural hydrological cooling 
    • clouds
      • = high albedo
      • 50% of the planet at any given time is covered by clouds
        • with a diminuishing amount 
        • 1/3 of the solar radiation is relefected out to space (by the clouds only?)
          • thus, more clouds, more reflection, more »cooling«
      • humid haze 
        • nucleated on aerosols and dust particulates
          • micro-droplets and thus too small and light to fall
          • electrostatically charged so they repel each other
          • when liquid, they absorb heat from the sun
          • when gaseous, they absorb re-radiated infrared radiation from the Earth
        • pollutant brown haze from Cairo to Beijing
          • Asian brown haze contains up to 4% moisture plus pollutants
          • »takes out« the precipiatation nuvlei so water in the atmopshere does not fall as rain
      • a million cloud micro-droplets need to coalesce to form a raindrop to begin falling
        • for that, we need precipitation nuclei
          • 1) ice crystals, 2) salts, 3) certain bacteria
          • by far the most effective nuclei in cloud chamber studies are the highly hydroscopic bacteria Aerobacter 
            • they are produced in the stomata of trees
            • rainfall in the Amazon is largely a symbiotic, bacterially driven process
            • proof: deforestation on an island leads to diminished rainfall; reforestation to a restoration of rainfall, for example Madeira 
    • oceans
      • cover 71% of the planet
      • evapotranspiration only possible from a two-dimensional monomolecular layer = limited physical dimension
      • surface water is always cooled from water below
    • trees
      • have a leaf area 10 times greater than the land’s surface area
      • three-dimensional process
      • longevity of green growth = four-dimensional
      • thus, much greater potential than oceans
  • soil
    • comparison to a cathedral
      • stones = building blocks = anorganic compounds
      • soil organic matter = cement, that holds the stones together
      • the void = all that empty space in the soil (66% of a healthy soil is just space, air, and partially filled with water)
      • avaiability of nutrients is related to how much surface area of the mineral particles is exposed
      • nutrients = often cations = held as if by Velcro
      • >80% of a soil’s biofertility depends on this surface exposure
      • creating cathedrals = spaces and surface = fundamental for both soil hydrology and biodertility
    • North America: 10-15 meters deep organic soils with 8% SOM within 10.000 years
  • land
    • 5 billion hectares of land degraded, turning 40% of the Earth’s land surface into desert and wasteland
    • 8 billion hectares of old growth forest, 6.3 billion were cleared
    • now at 3 billion hectares »restored«
    • 5 billion hectares of grasslands originally—> how much destroyed, degraded?
      • at times of the roman empire, lions from the libyan savannahs (what has changed that?) (!!!)
      • degradation = decarbonization = less water infliration, retaining, making available —> further degradation
    • if we degrade an area and leave it bare, it will absorb incident solar radiation and heat up and and enormously re-radiate back infrared radiation
  • CO2
    • we are emitting 130 billion tons of carbon emitted from the biosystems (?)
    • fossil fuel emissions are 10 billion tons of carbon per annum
    • photosynthesis draw down 120 billion tons of carbon per year
    • atmosphere:
      • 750 billion tons
    • oceans
      • 38.000 billion tons
      • 1/3 (???) of the man made CO2 emissions have been absorbed and buffered by the oceans
      • when CO2 concentration in the atmosphere diminish, oceans will release CO2 back into the air
      • 93% of the additional heat that we’re generating and retaining is being absorbed by the oceans (!!!)
        • when temperatures rise – we see only 7-10% of the total effect
      • in terms of carbon, energy and heat dynamics, water is the elephant in the room
    • ABC(D) of carbon sequestering
      • Agriculture
      • Burning (oxidation, decomposition, oxidation of plant material)
      • Carbon biosequestration
      • Dividend
        • + biofertility, microbial activity, surface area, moisture-holding capcity, ….
        • instead of »burning« 100 to 120% of the carbon, we could fix 60-70% in the soil
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Buch: Wild Garden. Gärten naturalistisch gestalten

Buch: Wild Garden. Gärten naturalistisch gestalten

Fast alle Gärten die ich kenne, sind weit davon entfernt »natürlich« auszusehen. Wobei es sich ja sowieso um ein künstliches Biotop dreht. Wer seinen Garten aber doch näher am natürlichen Vorbild – von der Steppe bis zum Regenwald (ahem, bei uns etwas schwierig) – anlegen möchte, und Fan von vielfältigen Ökosystemen ist, dem sei das Buch »Wild Garden. Gärten naturalistisch gestalten« (Amazon, Buch7) von Sven Nürnberger empfohlen. Von den alpinen Vorbildern (und ihren Steingärten) hin zu Graslandschaften, mediterranen Vegetationsbildern und Regenwäldern – eine reiche Vielfalt an Bildern kommuniziert auf ansprechende Weise die Kompositionen der Natur.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Die Bäume und das Unsichtbare. Erstaunliche Erkenntnisse aus der Forschung

Der Untertitel »Erstaunliche Erkenntnisse aus der Forschung« sagt eigentlich schon Alles: Wer sich für spannende, informative, beeindruckende, unglaubliche Informationen, basierend auf wissenschaftlichen Forschungen rund um die Bäume interessiert, der liegt mit diesem Buch genau richtig. In »Die Bäume und das Unsichtbare« (Amazon, Buch7) gibt Ernst Zürcher unzählige Zahlen, Daten und Fakten (ZDF) preis, die die Wissenschaft in den letzten Jahren gesammelt hat. Dabei verkommt das Buch nicht zu einem nicht lesbaren, wissenschaftlichen Werk, sondern bleibt spannend und unterhaltsam. Ja, ein gewisses Faible für Forschungsergebnisse sollte man mitbringen. Aber dafür gibt es faszinierende Einblicke in die Welt der Natur!

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Der Gesang der Bäume. Die verborgenen Netzwerke der Natur

Buch: Der Gesang der Bäume. Die verborgenen Netzwerke der Natur

Eine wissenschaftlich philosophische Baumreise um die Welt. Oder: Bäume, Begegnung zwischen Himmel und Erde, zwischen poetischer Betrachtung und wissenschaftlicher Erkenntnis. Mit dem Buch »Der Gesang der Bäume. Die verborgenen Netzwerke der Natur« (Amazon, Buch7) ist David Haskeli ein interessantes Werk gelungen, welches ein Spagat zwischen (mindestens) zwei Welten wagt. Haskeli hat sich sehr lange Zeit mit einer Vielzahl an Bäumen weltweit beschäftigt, sie betrachtet, beobachtet, erspürt, gelesen, … und – in Verbindung mit wissenschaftlichen Fakten – spannende Geschichten für und über sie geschrieben.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Erste Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« – die Webinare im Webshop

Erste Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« – die Webinare im Webshop

Unter dem Motto »Aufbauende Landwirtschaft – 12 Webinare, 12 Praktiker berichten« habe ich zusammen mit Manuel Nagel von der SÖL die erste deutsch-sprachige Webinar-Reihe organisiert, die sich rund um Boden, Mykorrhizen, Bodenfruchtbarkeit, Humusaufbau, Zwischenfrüchte, Untersaaten, Mischkulturen, Agroforstwirtschaft, Integration von Vieh und Acker, Holistisches Weidemanagement, Mulch im Gemüseanbau und Market Garden dreht.

Zwar ist die erste Reihe vorbei – die nächste, Start ab Mitte Februar ist in Vorbereitung -, aber ihr könnt einzelne Videos nun im Webshop kaufen.

Diese Reihe richtet sich an alle Landwirte die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. In insgesamt 12 Webinaren à 90 Minuten teilen 12 Praktiker ihre Erfahrungen mit den Webinar-Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet.

Die Themen sind vielfältig und reichen von grundlegenden Analysen der Zusammenhänge im Boden bis zu der Anwendung der landwirtschaftlichen Praktiken einer aufbauenden Landwirtschaft. Mit dabei sind u.a. Sepp Braun, Andrea Beste, Christoph Felgentreu und Johannes Storch.

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Wie Mikroben im Boden unsere Gesundheit und unsere Ernährung beeinflussen

Wie Mikroben im Boden unsere Gesundheit und unsere Ernährung beeinflussen

Zum Weltbodentag möchte ich die Aufmerksamkeit auf das Wunder »Bodenleben« richten und einen wunderbaren Artikel ansatzweise wiedergeben:

»Bodenmikroben verhindern Bodenerosion, speichern Wasser und brechen Umweltgifte auf. Wenn dies alles wäre, was Bodenmikroben täten, wären sie eindeutig von zentraler Bedeutung für unser Wohlergehen und Überleben auf diesem Planeten. Aber neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass das Bodenmikrobiom eine noch direktere Wirkung auf unsere Gesundheit haben könnte, indem es direkt mit unseren eigenen Zellen kommuniziert und den Nährstoffgehalt unserer Nahrung erhöht.
Bodenmikroben helfen, unsere Emotionen und die Immunreaktionen zu regulieren. Und sie spielen auch eine Schlüsselrolle bei der Festlegung des Nährstoffgehalts unserer Lebensmittel.
„Das könnte die nächste Grenze in der Ernährungswissenschaft sein“, sagt Kao-Kniffin und erklärt, wie Pflanzen Verbindungen absondern, um nahegelegene Mikroben zu ernähren. Im Gegenzug ermöglichen die Mikroben den Pflanzen, essentielle Nährstoffe einzufangen und eine Reihe von Chemikalien herzustellen, die Phytonährstoffe oder Antioxidantien genannt werden. Diese Chemikalien schützen Pflanzen vor Schädlingen und anderen Stressfaktoren; sie geben Obst und Gemüse auch ihre Farbe, ihren Geruch und ihren unverwechselbaren Geschmack. Die Forschung zeigt, dass dieselben Chemikalien uns direkt zugute kommen, indem sie unser Immunsystem stimulieren, unsere Hormone regulieren und das Wachstum menschlicher Krebszellen verlangsamen. Kao-Kniffins jüngste Erkenntnis ist, dass Böden mit einer vielfältigen mikrobiellen Gemeinschaft das Pflanzenwachstum fördern, während Böden mit homogenerer mikrobieller Zusammensetzung das Wachstum unterdrücken.“

Bodengesundheit ist öffentliche Gesundheit!

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Doku: Landwirtschaft ohne Dünger und Traktor. Permakultur am Schloss Tempelhof

Doku: Landwirtschaft ohne Dünger und Traktor. Permakultur am Schloss Tempelhof

Kleiner Beitrag zu unserem Marktgarten-System für den Anbau von einjährigem Gemüse, und direkt auf der anderen Straßenseite den Waldgarten, der sich auf den Anbau von mehrjährigem Gemüse (und Obst) konzentriert. Der Beitrag streift leider nur Vision und Umsetzung – aber immerhin, gibt erste Einblicke in die Herangehensweise und Grundverständnisse, zumindest beim Marktgarten. Der Waldgarten kommt dann doch sehr kurz nur dran.

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Buch: Das Summen in der Wiese: Das geheime Leben der Insekten

Buch: Das Summen in der Wiese: Das geheime Leben der Insekten

Was wissen wir über diese faszinierende Welt der Insekten? Eine Biene von einer Wespe können wir noch unterscheiden. Aber dann geht’s schnell den Bach hinunter, mit den Hunderten von Wildbienen, tausenden von Käfern und zigtausenden von Schmetterlingen. Eine wahrlich faszinierende Welt ist das eigentlich. Keine Tiergruppe hat sich so erfolgreich verbreiten können, wie diese »Ur«Tiere.

»Heutzutage sind von den etwa 1.5 Millionen bekannten Pflanzen- und Tierarten 1.2 Millionen Arthropoden [Gliederfüßer], von denen wiederum eine Million Insekten sind und von diesen wiederum etwa 800.000 Käfer, Fliegen, Falter oder Wespen.«

Dave Goulson, britischer Insektenforscher mit (schönem) Hang zu (viel) Humor, hat sich in der Mitte Frankreich einen alten, verlassenen Hof gekauft, und nimmt die großen Wiesen drumherum zum Anlass seiner Untersuchungen und Erzählungen. In seinem Buch »Das Summen in der Wiese: Das geheime Leben der Insekten« (Amazon, Buch7) führt er den Leser auf humorvolle und spannende Weise mit in das faszinierende Leben dieser Tiere. Wahrlich, es gibt viel zu entdecken! Ob das Leben als Raupe, viele Jahre lang, um dann nur ein paar Tage in der Luft zu schweben, mit dem einzigen (?) Ziel, einen Partner/in zu finden zur Vermehrung… Oder das seltsame (?) Paarungsverhalten von Libellen… Die Brautsuche von Holz-fressenden Käfern… Spannender Stoff, unterhaltsam erzählt. Eine wunderbare Urlaubslektüre, in der Hängematte in der Wiese, von Schmetterlingen und Käfern umgeben!

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Auf gute Nachbarschaft: Feige und Tomate im Gewächshaus

Auf gute Nachbarschaft: Feige und Tomate im Gewächshaus

Keine Ahnung ob sie sich gut verstehen… Aber die erste reife Feige an einem unserer Feigenbäume im Gewächshaus war super lecker!!! Wie gerade frisch aus Südfrankreich. Echt! Dazu muss man wissen: Da wo ich wohne, das nennt man auch »Schwäbisch Sibirien«. Nix mir Weinbauklima und von der Sonne verwöhnt! Die Sorte, die bei uns draussen wachsen kann, die muss noch gezüchtet werden. Oder sich halt das Klima entsprechend verändern (hüstel…). Aber nachdem der Traktor aus unseren Gewächshäusern verbannt wurde, und an den Endbereichen der Häuser ein paar Meter nicht genutzt wurden, kamen da Wein und Feigen hin. Kiwis täte ich auch gerne pflanzen, im Norden. Und zumindest der Feige geht’s prima bei uns. Aber ob die vielen Früchte vor dem Winter noch ausreifen?!

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Buch: Mehrjähriges Gemüse: Einmal pflanzen, dauernd ernten

Buch: Mehrjähriges Gemüse: Einmal pflanzen, dauernd ernten

Es boomt ja quasi auf dem deutschen Buchmarkt in Sachen »Mehrjähriges Gemüse«. Wow! Mit dem Buch »Mehrjähriges Gemüse: Einmal pflanzen, dauernd ernten« (Amazon, Buch7) haben die beiden Franzosen Philippe Collignon und Bernard Bureau ein schönes Büchlein auf den Markt gebracht. Neben vielen bekannten Pflanzen führen sie auch ein paar an, die ich noch nicht kannte. Schön aufgemacht, viele Bilder, die Erklärungen eher kurz und knapp, gibt dieses Buch ein interessante Übersicht über die Nutzung von mehrjährigem Gemüse. Allerdings: Beim Blattgemüse halten sie sich nicht so lange auf, und die Kräuter finde ich jetzt wiederum nicht so ganz interessant als »Gemüse«. Und diverse Sorten, die sie aufführen, sind nicht winterhart, und können nur mit entsprechendem Aufwand bei uns kultiviert werden. Auch hier, wie beim Buch »Gemüse forever! Einmal pflanzen – viele Jahre ernten« fehlt die Breite und Tiefe eines Martin Crawfords. Schade. Aber sicherlich ein guter Einstieg ins Thema.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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