Klimaveränderung

2. Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft«

2. Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft«

Nach der erfolgreichen 1. Webinar-Reihe zur aufbauenden Landwirtschaft, starten wir am 13.2.2020 in die 2. Reihe.

Die Anforderungen an die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert sind groß. Bodenfruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und dies ökonomisch rentabel.

Die Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Organisiert wird diese von Manuel Nagel (Stiftung Ökologie & Landbau) und Stefan Schwarzer (Co-Autor des Buches „Die Humusrevolution“, Organisator des Symposiums »Aufbauende Landwirtschaft« und Mitarbeiter der Vereinten Nationen). Ab dem 13.02.2020 teilen 11 Praktiker in 11 Webinaren à 90 Minuten ihre Erfahrungen mit den Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet.

Die Themen sind vielfältig und reichen von grundlegenden Analysen der Zusammenhänge im Boden bis zu der Anwendung der landwirtschaftlichen Praktiken (u.a. Direktsaat, Zwischenfrüchte, Komposttee, Kompostierung, Gülleaufbereitung) einer aufbauenden Landwirtschaft, wie auch Vorträge zu Obstanbau und Waldwirtschaft. Mit dabei sind u.a. Ines Fritz, Franz Grötschl, Jan-Hendrik Cropp und Olaf Schnelle.

Das Format
• 11 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
• Die Webinar-Reihe kann als Ganzes für 139,50€ gebucht werden.
• Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
• Beginn: Donnerstag, 13. Februar 2020 um 20:00 Uhr. Danach wöchentlicher Rhythmus.
• Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«

4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«

„Alles steht permanent im Austausch, die Grenze sind fließend, und wenn wir von der Natur lernen, tragen wir zur Gesundheit des Bodens, aber auch zur Gesundheit der Ökosysteme und unserer Gesundheit bei!« so ließe sich das Fazit vom vierten Symposium »Aufbauende Landwirtschaft« beschreiben, das im Januar 2020 am Schloss Tempelhof stattfand. Mit 150 Teilnehmenden war auch der letzte Platz gefüllt. Die große Vielfalt an Themen und die offene Atmosphäre waren das ganz Besondere, so die Stimmen vieler Gäste am Ende.

Pfluglose Landwirtschaft, Zwischenfrüchte, ständige Bodenbedeckung, das Füttern des Bodenlebens, Kompostherstellung, Agroforstwirtschaft, Gemüseanbau und der Zusammenhang zwischen Boden- und menschlicher Gesundheit waren zentrale Themen.14 inspirierende Vorträge boten viele Einblicke und innovative Impulse. Obwohl das Thema Boden und die komplexen Vorgänge darin genau genommen immer noch einer „Black Box“ gleichen, gibt es dennoch immer mehr wissenschaftliche Studien, die das Zusammenspiel von Pilzen, Bakterien und Pflanzen und die Wirksamkeit bzw. Bedeutung regenerativer landwirtschaftlicher Methoden belegen und somit auch zu mehr Akzeptanz beitragen. Außerdem wurde klar: „Lasst uns endlich aufhören nur die Erträge zu maximieren! Sondern auch andere Dinge in den Blick nehmen, wie z.B. die Wasserrückhaltefähigkeit des Bodens als Erosionsschutz, aber auch die Bereitstellung von nährstoffreichen, qualitativ hochwertigen Lebensmitteln.“

Neben dem inhaltlichen Input gab es auch ausreichend Zeit für Diskussion und Austausch, für Begegnungen und Vernetzung. Besonders auffällig sei gewesen, so äußerten viele am Ende der Veranstaltung, dass hier keine Grenzen oder Barrieren hochgezogen wurden zwischen konventionellen und ökologischen Praktiken. Es seien bewusst Brücken gebaut und sehr offen, konstruktiv und verbindend miteinander geredet worden. Ein konventioneller Landwirt aus Berlin stand am Ende der Veranstaltung auf und äußerte: »Es gibt so viele junge Menschen, die in den Gemüseanbau einsteigen wollen, aber keine Flächen finden. Ich biete euch 1500 m2 oder auch 10 Hektar, wenn ihr das machen wollt. Das Wichtigste für mich: Lasst uns anfangen.« Begeisterter Applaus.

In vielen Vorträgen wurde immer wieder die Wichtigkeit des Bodens und des Bodenlebens herausgestellt. Viele wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Pflanze das unglaublich vielfältige Bodenleben ernährt – vor allem Bakterien und Pilze. Diese wiederum versorgen die Pflanze mit Wasser und Nährstoffen, und machen sie damit kräftig, gesund und widerstandsfähig. Und deswegen sollte auch jede Gärtnerin und jeder Ackerbauer sich klar machen, dass sie »Tierhaltung« betreiben und alles dafür tun sollten, dass das Bodenleben reichhaltig ernährt wird. Und, so leitete der Organisator Stefan Schwarzer den vorletzten Vortrag des Gerichtmediziners und Biologen Martin Grassberger über »Holobionten und ihr Mikrobiom« ein: »Das Mikrobiom des Darms ist ein Spiegel des Mikrobioms des Bodens.« Herr Grassberger zeigte auf ganz eindrückliche Weise, untermauert mit neuesten wissenschaftlichen Veröffentlichungen, den Zusammenhang zwischen dem Mikrobiom des Darms, seiner Zusammenstellung in Bezug auf unsere Umwelt und unsere Ernährung und letztendlich die unmittelbare Auswirkung auf unsere Gesundheit. Nur wenn wir den Boden und das Bodenleben pflegen, können wir Menschen auch gesund leben.

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Löcher graben um Bäume wachsen zu lassen – so einfach kann’s gehen!

Löcher graben um Bäume wachsen zu lassen – so einfach kann’s gehen!

Ich liebe einfache Lösungen! Und siehe, hier ist wieder eine, die die Welt v.a. in den Trockengebieten verändern kann. Justdiggit, eine Initiative aus Holland, bringt die Vegetation in die vormals öde Landschaft zurück, indem sie mehr als 78.400 halbrunde Löcher gegraben haben. Auf diese Weise haben sie das Land für die ortsansässige Gemeinde wieder nutzbar gemacht. Beeindruckende Bilder – mit ganz viel Löchern! – die das Bild der Landschaft (»Es werde grün!!!«) total verändern. Klasse!

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Präsentation: Klimaschutz in Deutschland – kaum besser als Trump. Prof. Dr. Volker Quaschning (HTW Berlin)

Präsentation: Klimaschutz in Deutschland – kaum besser als Trump. Prof. Dr. Volker Quaschning (HTW Berlin)

Wo fangen wir an mit dem Klimaschutz? Was ist dringend? Was unabwendbar? Und wo sträubt sich die Politik gegen Veränderung um Bestehendes zu bewahren (z.B. bei der Braunkohle mit dem Argument dass da so viele Arbeitsplätze dran hängen)? Ein interessanter Vortrag von Volker Quaschning zu diesem Thema, mit klaren Grafiken und Daten. Etwas zu technikgläubig nach meinem Geschmack: Der Punkt Suffizienz, d.h. die auch notwendige Reduzierung unseres Energieverbrauchs, wird gar nicht angesprochen bzw. gefordert. Weiter so wie bisher mit dem Konsum, ist das Motto, nur halt bitte mit grünem Strom. Bei aller Liebe zum »Regenerativen«: So kann auf Dauer auch keine Zukunftsfähigkeit entwickelt werden.

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Präsentation: Pflanzenkohle – Stand der Forschung. Prof. Dr. Bruno Glaser

Präsentation: Pflanzenkohle – Stand der Forschung. Prof. Dr. Bruno Glaser

Zwischen Euphorie, Naivität und Wissenschaftlichkeit: Wo stehen wir, beim Thema Pflanzenkohle, wissenschaftlich gesehen? Ich selbst bin von den vielen Vorteilen der Pflanzenkohle durchaus überzeugt, und bin aber auch vertraut mit Studien, die auch Nachteile zum Beispiel auf die Ernte aufgezeigt haben. Was heisst, dass – wie bei Allem – es von den lokalen Bedingungen abhängt, ob und welcher Einsatz von Pflanzenkohle vorteilhaft ist. In diesem Vortrag zeigt Bruno Glaser anhand von einigen Meta-(=Übersichts)Studien, wie die wissenschaftliche Aussagekraft bzgl. z.B. Nitratauswaschung, Wasserspeicherkapazität, Durchlüftung u.a. ist. Sehr interessant, weil er aufzeigt, dass fast überall von verbesserten Bedingungen berichtet werden kann.

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Weltweite Kraftwerk-Laufzeiten sprengen alle Klimaziele

Weltweite Kraftwerk-Laufzeiten sprengen alle Klimaziele

Schlechte Nachrichten für das Klima und die zukünftigen Generationen: »Um die globale Erwärmung auf höchstens 1,5 oder 2 Grad zu begrenzen, ist die Menge an CO2, die noch frei werden darf, stark begrenzt. Eine neue Studie zeigt: Schon die existierenden Kraftwerke werden weitaus mehr verbrauchen. Weitere sind geplant.« Ja, man kann zum Glück Kraftwerke früher abschalten – siehe die Kernkraftwerke in Deutschland oder wohl demnächst die Kohlekraftwerke in Holland. Aber das wird nicht einfach und deutlich teuerer!

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Erste Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« – die Webinare im Webshop

Erste Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« – die Webinare im Webshop

Unter dem Motto »Aufbauende Landwirtschaft – 12 Webinare, 12 Praktiker berichten« habe ich zusammen mit Manuel Nagel von der SÖL die erste deutsch-sprachige Webinar-Reihe organisiert, die sich rund um Boden, Mykorrhizen, Bodenfruchtbarkeit, Humusaufbau, Zwischenfrüchte, Untersaaten, Mischkulturen, Agroforstwirtschaft, Integration von Vieh und Acker, Holistisches Weidemanagement, Mulch im Gemüseanbau und Market Garden dreht.

Zwar ist die erste Reihe vorbei – die nächste, Start ab Mitte Februar ist in Vorbereitung -, aber ihr könnt einzelne Videos nun im Webshop kaufen.

Diese Reihe richtet sich an alle Landwirte die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. In insgesamt 12 Webinaren à 90 Minuten teilen 12 Praktiker ihre Erfahrungen mit den Webinar-Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet.

Die Themen sind vielfältig und reichen von grundlegenden Analysen der Zusammenhänge im Boden bis zu der Anwendung der landwirtschaftlichen Praktiken einer aufbauenden Landwirtschaft. Mit dabei sind u.a. Sepp Braun, Andrea Beste, Christoph Felgentreu und Johannes Storch.

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Boston Consulting Group: Die Zukunft der deutschen Landwirtschaft nachhaltig sichern

Boston Consulting Group: Die Zukunft der deutschen Landwirtschaft nachhaltig sichern

Interessanter Beitrag von der Boston Consulting Group, die (zumindest bei mir) nicht unbedingt als ökologisches Zentrum bekannt ist. Dabei nutzen sie eine typische Kosten-Nutzen-Kalkulation, wie sie in der Wirtschaft Norm ist.

Dabei kommt dann heraus dass die deutsche Landwirtschaft einen Anteil von rund 0,7 Prozent (~ 21 Milliarden Euro) an der deutschen Bruttowertschöpfung hat und rund 2 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland beschäftigt. Demgegenüber stehen externe Kosten von mindestens 90 Milliarden Euro pro Jahr. Synthetischer Dünger und Pestizide schädigen Bodenleben und Grundwasser, großflächige Monokulturen lassen die Böden ein leichtes Opfer für Wind und Wasser werden und tragen den Humus ab. Diese Wirtschaftsweise hinterlässt verdeckte Kosten, die die Wirtschaftsprüfer der Boston Consulting auf 40 Milliarden Euro pro Jahr schätzen. Ähnliches gilt für den massiven Verlust an Artenvielfalt, die Auswirkung der Intensivlandwirtschaft auf das Klima, den Wasserhaushalt, die Luftqualität und den Zustand von Kultur- und Erholungslandschaften. Auch hier entstehen verdeckte Kosten, die noch einmal mit jährlich 50 Milliarden Euro zu Buche schlagen.

Klare Herangehensweise, die den Regeln jeder Unternehmensberatung entspricht: verdeckte Kosten aufdecken, Wirtschaftlichkeit durch Kostensenkung erhöhen.

An dieser Situation hilft nicht ein kleines bisschen Veränderung, wie es momentan angepriesen wird – ein bisschen weniger von Dünger, Pestiziden, ein bisschen mehr für die Natur, … Nein, was wirklich hilft, sind grundsätzliche Weichenstellungen, radikale Veränderungen. Die Berater halten vier Szenarien für bedenkenswert:

– Angenommen, der Fleischkonsum würde sich in Deutschland an den EAT-­Lancet-­Empfehlungen orientieren – das sind 45 Gramm pro Tag und Person – und die Produktion würde entsprechend angepasst, dann reduzierten sich die externen Kosten um rund 25 Prozent.
– Könnten wir die Verschwendung der in Deutschland verbrauchten Lebensmittel von derzeit rund 30 Prozent auf null reduzieren, ergäbe sich ein Reduktionspotenzial der externen Kosten von rund 15 Prozent.
– Würde die deutsche Landwirtschaft – rein hypothetisch – nicht mehr für den Export produzieren, sondern nur noch für den heimischen Verbrauch, so könnten die in Deutschland anfallenden externen Kosten um bis zu 40 Prozent reduziert werden.
– Kombinierte man alle drei obigen Szenarien, das heißt, würden nachhaltige Methoden und Maßnahmen verwendet, nur für den Eigenverbrauch produziert, in Deutschland keine Lebensmittel mehr verschwendet und würde sich der inländische Fleischkonsum an EAT Lancet orientieren, dann würden die externen Kosten auf nur noch rund 20 Milliarden Euro reduziert werden. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass eine Landwirtschaft ohne externe Kosten in naher Zukunft nicht möglich sein wird.

Klingt utopisch. Ist es vielleicht auch. Aber gibt eine klare Richtung vor, von einem Consulting-Unternehmen, welches zumindest mal nicht aus der ökologischen Ecke kommt und dadurch hoffentlich auch andere Beteiligte erreichen kann.

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Buschfeuer in Australien treiben CO2-Emissionen deutlich in die Höhe

Buschfeuer in Australien treiben CO2-Emissionen deutlich in die Höhe

Der australische Premier glaubt ja nicht so recht an den menschengemachten Klimawandel. Deswegen wird diese Nachricht für ihn kein Problem sein: »Die Menge an CO2, die durch die Buschfeuer in Australien seit August freigeworden ist, entspricht der Hälfte der Treibhausgasemissionen, die Kraftwerke, Industrie und Verkehr des Landes zusammen in einem Jahr ausstoßen. Experten fürchten, dass diese zusätzlichen Emissionen selbst innerhalb von Jahrzehnten nicht ausgeglichen werden können.« Zwar könnte man sagen, dass das das CO2 ist, was die Pflanzen ja vorher aus der Atmosphäre gezogen haben und deswegen spiele das keine Rolle – gerade bei den Steppen ist das ein natürlicher Prozess. Aber zum einen wäre ein Teil des CO2s im Boden (Stichwort Humus) besser aufgehoben gewesen. Und zum zweiten handelt es sich zunehmend um Bäume, die man für ein paar Jahrhunderte in Gebäuden oder Möbeln noch verwenden könnte, und damit das CO2 über lange Zeit gespeichert hätte. Dieses Jahr jedoch brennen auch Teile der australischen Regenwälder – und die werden Jahrzehnte brauchen, um sich wieder zu erholen und in größeren Mengen CO2 zu speichern.

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Und G.Ott sprach sich gegen CO2-Emissionen aus…

Und G.Ott sprach sich gegen CO2-Emissionen aus…

Lassen wir mal das Höhere Bewusstsein zu Wort kommen! Die Anstalt, diesmal, mal wieder, über CO2, Greta und ähnliche Themen…. Sehr empfehlenswert für die Freunde des satirischen Humors aber doch sehr reellen Geschehens. Wie sich G.Ott dafür ins Zeug legt, dass seine Schöpfung – und auch sein fauler Sohn – nun mal endlich was gegen die Klimaerwärmung unternimmt! Andere interessante Themen, u.a. Minister Scheuer und seine Eskapaden und Schönrechnerei! So satarisch, und dann doch, leider, auch recht nah an der Wirklichkeit.

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Oberster Gerichtshofs der Niederlande verpflichtet die Regierung zur Einhaltung der Klimaziele

Oberster Gerichtshofs der Niederlande verpflichtet die Regierung zur Einhaltung der Klimaziele

Wow, da bin ich gespannt was das für neue Prozesse in Deutschland und anderswo heisst, und ob das nun der Beginn einer von unten gestalteten und gewünschten Veränderung ist, wenn sie denn schon nicht von oben kommt: „Der Oberste Gerichtshof der Niederlande verpflichtet die Regierung, den Treibhausgasausstoß des Landes im kommenden Jahr drastisch zu senken. Die Richter bestätigten damit in letzter Instanz den Spruch eines Gerichts aus dem Jahr 2015. Dieses schrieb Den Haag vor, bis Ende 2020 die nationalen Emissionen um mindestens 25 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Gegen den Entscheid vom Freitag ist keine Berufung mehr möglich.“ SpiegelOnline

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Doku: Gift auf dem Acker: Geht es auch ohne?

Doku: Gift auf dem Acker: Geht es auch ohne?

In der konventionellen Landwirtschaft läuft ohne Pestizide fast nichts. Jedes Jahr bringen die Landwirte in Deutschland auf einem Hektar Fläche durchschnittlich etwa neun Kilogramm Pestizide aus. Aber mittlerweile haben Ackergifte wie Glyphosat einen schlechten Ruf. Zu Recht? Ein kleiner Einblick in die verschiedenen Wirtschaftsweisen und was sonst noch so damit zusammen hängt.

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Unser zweiter Teich ist da!

Unser zweiter Teich ist da!

Sich mit Wasser zu beschäftigen, ist nicht trivial! Diese Erkenntnis kann ich nach mehreren Jahren des sich immer wieder damit Beschäftigens wohl ziehen. Wir wollen Wasser auf unseren Flächen. Zurückhalten, speichern, der Natur wieder zur Verfügung stellen, die lokalen Wasserkreisläufe damit wieder (ein bisschen) schliessen, Biotope, Orte der Ruhe. Nach einem grundsätzlichen Konzeptpapier, welches uns leider konkret nicht weiter gebracht hatte, nun der Austausch mit einem Wasser-Spezialisten und einem Permakultur-Designer. Und daraus resultierend, ein erster Biotop- und damit auch Versuchsteich, in kleinerer Größe, um erst einmal zu erkunden, wie Wasser, Boden, Klima zueinander stehen. Hält der Boden auch ohne Zusatzmaterial dicht? Haben wir im Sommer genügend Rückfluss? Wie staut sich das Wasser über das Jahr verteilt? Wir schauen mal – im Herbst soll dann ein großer Teich nebenan gebaut werden, als Retentions- und Bewässerungsteich.

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Regenerative Ranching in North Dakota. Gabe Brown

Regenerative Ranching in North Dakota. Gabe Brown

Und noch ein kleiner Beitrag von Gabe Brown, und seinem Sohn, zum Thema regenerative Landwirtschaft. Immer wieder das gleiche Credo: Schutz der Bodenoberfläche, Minimierung der mechanischen Störung, Pflanzenvielfalt, dauerhaftes Pflanzen-Wurzel-Netzwerk, Integration von Vieh und Acker.

Hier noch ein Bild von ihrem Mob Grazing System:

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Wie regenerative Landwirtschaft dazu beitragen kann, dass Ackerland gedeiht und die Ökosysteme verbessert werden. Gabe Brown

Wie regenerative Landwirtschaft dazu beitragen kann, dass Ackerland gedeiht und die Ökosysteme verbessert werden. Gabe Brown

Interessante Kombi: Gabe Brown, Guru der regenerativen Landwirtschaftsbewegung in den USA, und WWF haben sich zusammen getan, für einen Teaser zum Thema »Regenerative Landwirtschaft meets Artenschutz«. Sehr schön, und zeigt, natürlich nicht im Detail, wie die beiden gut zusammen kommen können.

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Doku: Die Erdzerstörer: Sind wir Menschen die Bösen?

Doku: Die Erdzerstörer: Sind wir Menschen die Bösen?

Mit der Erfindung der Dampfmaschine fing es an. Mit revolutionärer Rasanz machte sich der Mensch die Erde Untertan. Eine Erfindung jagte die nächste, eine Technologie toppte die andere. Für mehr Komfort. Mehr Konsum. Mehr Wohlstand. Und die Erde? Wie lange hält sie den Menschen noch aus? Ein kompromissloser Blick auf die vergangenen 200 Jahre des Industriekapitalismus, welcher noch einmal deutlich vor Augen führt, warum wir da stehen, wo wir jetzt sind. Wie mächtig und Einfluss nehmend die großen Firmen und Industrien in dieser Zeit auf den Verlauf der Geschichte waren. Wie, um ein Beispiel zu nennen, eine Auto-Reifen-Öl-Lobby zusammen elektrische Tram-Gesellschaften in den USA zu Hunderten aufkauft, um sie zu zerstören, und damit dem Erdöl getriebenen Individual- und Busverkehr Platz zu machen.

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Buch: Artgerecht. 13 Thesen für die Zukunft des Homo sapiens. Michael Strauß

Buch: Artgerecht. 13 Thesen für die Zukunft des Homo sapiens. Michael Strauß

Zukunftsfähigeit? Was heißt das? Und was müssen wir Menschen verändern, in unserem Leben und Zusammenleben, damit wir als Spezies »gut« weiter leben können? Michael Strauß, bekannt durch seine Begeisterung für Wildpflanzen, gibt in seinem neuen Buch »Artgerecht. 13 Thesen für die Zukunft des Homo sapiens« (Amazon, Buch7) interessante Orientierungshilfen, als »Gebrauchsanweisung für ein artgerechtes Leben«. Ob Ernährung, unser Umgang mit Böden, unsere Einstellung zum Lebendigen, Zuckerabhängigkeit, dem Trinken ursprünglichen Wassers und anderen Formen des Zusammenlebens: Viele Aspekte werden angesprochen, die ich auch für mich als einen wesentlichen Teil der Veränderung sehen kann. Eine kluge Übersicht mit inspirierenden, erhellenden, ermutigenden Aspekten.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Online-Kongress »Rebell*innen des Friedens« vom 22.11. – 1.12.2019

Online-Kongress »Rebell*innen des Friedens« vom 22.11. – 1.12.2019

Der Online-Kongress »Rebell*innen des Friedens« startet am 22. November:
Die weltweite Bewegung der „Fridays for Future“ hat deutlich gemacht, dass wir im Ringen um eine enkeltaugliche Zukunft vor einem Generationenwechsel stehen. ‚Extinction Rebellion‘ ruft auf zum weltweiten Widerstand gegen die Ausrottung und eine Herrschaft des Menschen über die Natur. Die Zeiten der tiefen Gräben zwischen politischen Aktivisten und spirituellen Menschen scheinen vorbei zu sein. Angesichts der Klimakrise tauchen überall in der Welt neue Formen des Protests auf, die sich „sacred activism“ nennen und sich nicht an einer bestimmten politischen Ideologie orientieren, sondern sich als „heiliger Widerstand“ im Dienst des Lebens sehen, das gefährdet und unter allen Umständen bewahrt werden muss. Politisch-ökologischer Widerstand bekommt damit eine spirituelle Komponente, die auch die Form des Protestes verändert.
Angesichts dieser neuen Protestkultur trafen sich im Mai 2019 Vertreter der globalen Zivilgesellschaft in einem kleinen Ökodorf im Allgäu zum Symposium „Rebellen des Friedens“, um gemeinsam zu beraten, wie ziviler Ungehorsam gegen Natur-Zerstörung, Klimachaos und soziale Ungerechtigkeit weiterentwickelt werden kann. Dieses hochkarätige internationale Treffen wurde per Video dokumentiert und soll nun online in die ‚weite Welt‘ gehen. Vom 22. November um 17 Uhr bis zum 1. Dezember 2019 initiiert die Lebensschule Natur aus Österreich zusammen mit der Feuervogel Genossenschaft aus der Schweiz und der Gemeinschaft Sulzbrunn im Allgäu nun den Online Summit «Rebell*innen des Friedens», zu dem sich Interessierte kostenlos anmelden können. Über zehn Tage werden täglich 5-7 Interviews, Vorträge und Live-Auftritte vom Symposium «Rebell*innen des Friedens» veröffentlicht.

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Einladung zum 4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft 2020«

Einladung zum 4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft 2020«

Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof ist Gastgeber des 4. Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 24.-26. Januar 2020 in Kreßberg (bei Crailsheim). Gärtner und Landwirte aus konventionellem und ökologischem Landbau und Menschen, die sich für einen zukunftsfähigen Acker- und Gemüsebau interessieren, sind zu dieser Bildungs- und Austauschplattform eingeladen. Im Mittelpunkt stehen praktische Methoden einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft.

Referenten wie Franz Brunner und Peter Bloching geben einen Ein- und Überblick über zukunftsfähige Landwirtschaftstechniken wie z.B. pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Untersaaten, Mischkulturen und die Integration von Vieh in den Ackerbau. Andrea Beste gibt Einblicke in die Bodenbeurteilung und zur Grundlagen der Förderung der Bodenfruchtbarkeit. Christoph Felgentreu von DSV-Saaten spricht über erfolgreiche Zwischenfrucht-Nutzung. Christoph Zehrfuchs und Ilka Schoen berichten von ihren innovativen Ansätzen im Marktgarten-Betrieb und ihrer Vermarktung. Auch Themen wie Agroforstwirtschaft, Holistisches Weidemanagement, Kompostierung und die Beziehung von Boden und der Gesundheit des Menschens werden in Vorträgen, Impulsreferaten und offenen Runden diskutiert.

Infos und Anmeldung unter www.aufbauende-landwirtschaft.de.

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