Seminar

Zweitägiges Masterclass-Seminar und ein Vertiefungsseminar für Mobgrazing mit Joel Salatin bei Sepp Braun

Zweitägiges Masterclass-Seminar und ein Vertiefungsseminar für Mobgrazing mit Joel Salatin bei Sepp Braun

Wie Weide wirtschaftlich wird – ein Farmer mit Weitblick revolutioniert mit seinem Grass Farming die Landwirtschaft in den USA. Sein erstes Seminar in Deutschland im Mai 2019 war ein voller Erfolg – das kann ich bestätigen, weil ich dabei war! Nun kommt Joel Salatin ein weiteres Mal nach Deutschland: 5. – 7. Mai 2020, Freising bei München. Zum einen gibt’s das zweitätige Masterclass-Seminar. Und als besonderes Schmankerl ein ganztägiges Vertiefungsseminar zum Mobgrazing mit Rindern und Schweinen.

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2. Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft«

2. Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft«

Nach der erfolgreichen 1. Webinar-Reihe zur aufbauenden Landwirtschaft, starten wir am 13.2.2020 in die 2. Reihe.

Die Anforderungen an die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert sind groß. Bodenfruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und dies ökonomisch rentabel.

Die Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Organisiert wird diese von Manuel Nagel (Stiftung Ökologie & Landbau) und Stefan Schwarzer (Co-Autor des Buches „Die Humusrevolution“, Organisator des Symposiums »Aufbauende Landwirtschaft« und Mitarbeiter der Vereinten Nationen). Ab dem 13.02.2020 teilen 11 Praktiker in 11 Webinaren à 90 Minuten ihre Erfahrungen mit den Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet.

Die Themen sind vielfältig und reichen von grundlegenden Analysen der Zusammenhänge im Boden bis zu der Anwendung der landwirtschaftlichen Praktiken (u.a. Direktsaat, Zwischenfrüchte, Komposttee, Kompostierung, Gülleaufbereitung) einer aufbauenden Landwirtschaft, wie auch Vorträge zu Obstanbau und Waldwirtschaft. Mit dabei sind u.a. Ines Fritz, Franz Grötschl, Jan-Hendrik Cropp und Olaf Schnelle.

Das Format
• 11 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
• Die Webinar-Reihe kann als Ganzes für 139,50€ gebucht werden.
• Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
• Beginn: Donnerstag, 13. Februar 2020 um 20:00 Uhr. Danach wöchentlicher Rhythmus.
• Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«

4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«

„Alles steht permanent im Austausch, die Grenze sind fließend, und wenn wir von der Natur lernen, tragen wir zur Gesundheit des Bodens, aber auch zur Gesundheit der Ökosysteme und unserer Gesundheit bei!« so ließe sich das Fazit vom vierten Symposium »Aufbauende Landwirtschaft« beschreiben, das im Januar 2020 am Schloss Tempelhof stattfand. Mit 150 Teilnehmenden war auch der letzte Platz gefüllt. Die große Vielfalt an Themen und die offene Atmosphäre waren das ganz Besondere, so die Stimmen vieler Gäste am Ende.

Pfluglose Landwirtschaft, Zwischenfrüchte, ständige Bodenbedeckung, das Füttern des Bodenlebens, Kompostherstellung, Agroforstwirtschaft, Gemüseanbau und der Zusammenhang zwischen Boden- und menschlicher Gesundheit waren zentrale Themen.14 inspirierende Vorträge boten viele Einblicke und innovative Impulse. Obwohl das Thema Boden und die komplexen Vorgänge darin genau genommen immer noch einer „Black Box“ gleichen, gibt es dennoch immer mehr wissenschaftliche Studien, die das Zusammenspiel von Pilzen, Bakterien und Pflanzen und die Wirksamkeit bzw. Bedeutung regenerativer landwirtschaftlicher Methoden belegen und somit auch zu mehr Akzeptanz beitragen. Außerdem wurde klar: „Lasst uns endlich aufhören nur die Erträge zu maximieren! Sondern auch andere Dinge in den Blick nehmen, wie z.B. die Wasserrückhaltefähigkeit des Bodens als Erosionsschutz, aber auch die Bereitstellung von nährstoffreichen, qualitativ hochwertigen Lebensmitteln.“

Neben dem inhaltlichen Input gab es auch ausreichend Zeit für Diskussion und Austausch, für Begegnungen und Vernetzung. Besonders auffällig sei gewesen, so äußerten viele am Ende der Veranstaltung, dass hier keine Grenzen oder Barrieren hochgezogen wurden zwischen konventionellen und ökologischen Praktiken. Es seien bewusst Brücken gebaut und sehr offen, konstruktiv und verbindend miteinander geredet worden. Ein konventioneller Landwirt aus Berlin stand am Ende der Veranstaltung auf und äußerte: »Es gibt so viele junge Menschen, die in den Gemüseanbau einsteigen wollen, aber keine Flächen finden. Ich biete euch 1500 m2 oder auch 10 Hektar, wenn ihr das machen wollt. Das Wichtigste für mich: Lasst uns anfangen.« Begeisterter Applaus.

In vielen Vorträgen wurde immer wieder die Wichtigkeit des Bodens und des Bodenlebens herausgestellt. Viele wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Pflanze das unglaublich vielfältige Bodenleben ernährt – vor allem Bakterien und Pilze. Diese wiederum versorgen die Pflanze mit Wasser und Nährstoffen, und machen sie damit kräftig, gesund und widerstandsfähig. Und deswegen sollte auch jede Gärtnerin und jeder Ackerbauer sich klar machen, dass sie »Tierhaltung« betreiben und alles dafür tun sollten, dass das Bodenleben reichhaltig ernährt wird. Und, so leitete der Organisator Stefan Schwarzer den vorletzten Vortrag des Gerichtmediziners und Biologen Martin Grassberger über »Holobionten und ihr Mikrobiom« ein: »Das Mikrobiom des Darms ist ein Spiegel des Mikrobioms des Bodens.« Herr Grassberger zeigte auf ganz eindrückliche Weise, untermauert mit neuesten wissenschaftlichen Veröffentlichungen, den Zusammenhang zwischen dem Mikrobiom des Darms, seiner Zusammenstellung in Bezug auf unsere Umwelt und unsere Ernährung und letztendlich die unmittelbare Auswirkung auf unsere Gesundheit. Nur wenn wir den Boden und das Bodenleben pflegen, können wir Menschen auch gesund leben.

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Online-Kongress »Rebell*innen des Friedens« vom 22.11. – 1.12.2019

Online-Kongress »Rebell*innen des Friedens« vom 22.11. – 1.12.2019

Der Online-Kongress »Rebell*innen des Friedens« startet am 22. November:
Die weltweite Bewegung der „Fridays for Future“ hat deutlich gemacht, dass wir im Ringen um eine enkeltaugliche Zukunft vor einem Generationenwechsel stehen. ‚Extinction Rebellion‘ ruft auf zum weltweiten Widerstand gegen die Ausrottung und eine Herrschaft des Menschen über die Natur. Die Zeiten der tiefen Gräben zwischen politischen Aktivisten und spirituellen Menschen scheinen vorbei zu sein. Angesichts der Klimakrise tauchen überall in der Welt neue Formen des Protests auf, die sich „sacred activism“ nennen und sich nicht an einer bestimmten politischen Ideologie orientieren, sondern sich als „heiliger Widerstand“ im Dienst des Lebens sehen, das gefährdet und unter allen Umständen bewahrt werden muss. Politisch-ökologischer Widerstand bekommt damit eine spirituelle Komponente, die auch die Form des Protestes verändert.
Angesichts dieser neuen Protestkultur trafen sich im Mai 2019 Vertreter der globalen Zivilgesellschaft in einem kleinen Ökodorf im Allgäu zum Symposium „Rebellen des Friedens“, um gemeinsam zu beraten, wie ziviler Ungehorsam gegen Natur-Zerstörung, Klimachaos und soziale Ungerechtigkeit weiterentwickelt werden kann. Dieses hochkarätige internationale Treffen wurde per Video dokumentiert und soll nun online in die ‚weite Welt‘ gehen. Vom 22. November um 17 Uhr bis zum 1. Dezember 2019 initiiert die Lebensschule Natur aus Österreich zusammen mit der Feuervogel Genossenschaft aus der Schweiz und der Gemeinschaft Sulzbrunn im Allgäu nun den Online Summit «Rebell*innen des Friedens», zu dem sich Interessierte kostenlos anmelden können. Über zehn Tage werden täglich 5-7 Interviews, Vorträge und Live-Auftritte vom Symposium «Rebell*innen des Friedens» veröffentlicht.

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Erste Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« gestartet – 12 Webinare, 12 Praktiker berichten

Erste Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« gestartet – 12 Webinare, 12 Praktiker berichten

Es ist losgegangen: Die beiden ersten Webinare – mit Sepp Braun (bekannter Bioland-Landwirt aus Freising) und Jens Petermann (700 Hektar-Betrieb aus Nordostdeutschland) haben erfolgreich statt gefunden mit jeweils fast 80 Teilnehmern. Ein super Start!

Unter dem Motto »Aufbauende Landwirtschaft – 12 Webinare, 12 Praktiker berichten« organisiere ich diese Webinar-Reihe zusammen mit Manuel Nagel von der SÖL rund um Boden, Mykorrhizen, Bodenfruchtbarkeit, Humusaufbau, Zwischenfrüchte, Untersaaten, Mischkulturen, Agroforstwirtschaft, Integration von Vieh und Acker, Holistisches Weidemanagement, Mulch im Gemüseanbau und Market Garden.

Diese Reihe richtet sich an alle Landwirte die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. In insgesamt 12 Webinaren à 90 Minuten teilen 12 Praktiker ihre Erfahrungen mit den Webinar-Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet.

Die Themen sind vielfältig und reichen von grundlegenden Analysen der Zusammenhänge im Boden bis zu der Anwendung der landwirtschaftlichen Praktiken einer aufbauenden Landwirtschaft. Mit dabei sind u.a. Sepp Braun, Andrea Beste, Christoph Felgentreu und Johannes Storch.

Das Format
– 12 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
– Die Webinar-Reihe kann als Ganzes für 89,50€ gebucht werden. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
– Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
– Beginn: Donnerstag, 19. September 2019 um 20:00 Uhr. Danach wöchentlicher Rhythmus.
– Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
– Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Unser Waldgarten zieht um und erweitert sich – Helfende Hände gesucht

Unser Waldgarten am Schloss Tempelhof wächst und wächst… Dieses erste Jahr an seinem neuen Platz hat den ersten Abschnitt schon in volle Pracht gebracht. Hier mein Blog zum unserem Waldgarten.

Nun steht die nächste Erweiterung an. Dazu kommen nun Brennnessel, Rhabarber, Meerrettich, einige Ampfersorten und noch ein paar andere Pflanzen. Und, nicht zu vergessen, 100 Sträucher vor Ort, und 100 Sträucher in einem neu angelegten Agroforststreifen auf unseren Wiesen. Ausserdem wird ein »Obstgarten« entstehen, wo meine Sammelleidenschaft von »exotischen« Sträuchern und Bäumen seinen Platz finden wird. Yeah!!

Wir möchten herzlich dazu einladen, durch einen zeitweisen Aufenthalt als helfender Gast am Tempelhof diesen Waldgartenumzug zu unterstützen, Waldgarten-Erfahrung zu sammeln und dabei auch noch quasi nebenbei unser Gemeinschaftsleben zu erfahren.

Vom 28.10.-1.11.2019. Hier könnt ihr euch anmelden (Themenwoche »Waldgarten« in der Box für den Zeitpunkt dann angeben).

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Erste Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« – 12 Webinare, 12 Praktiker berichten

Erste Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« – 12 Webinare, 12 Praktiker berichten

Am Donnerstag geht es los, mit der ersten Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« – 12 Webinare, 12 Praktiker berichten.

Die Anforderungen an die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert sind groß. Bodenfruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und dies ökonomisch rentabel.

Daher biete ich zusammen mit Manuel Nagel von der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) die erste Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« an. Diese richtet sich an alle Landwirte die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. In insgesamt 12 Webinaren à 90 Minuten teilen 12 Praktiker ihre Erfahrungen mit den Webinar-Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet.

Die Themen sind vielfältig und reichen von grundlegenden Analysen der Zusammenhänge im Boden bis zu der Anwendung der landwirtschaftlichen Praktiken einer aufbauenden Landwirtschaft. Mit dabei sind u.a. Sepp Braun, Andrea Beste, Christoph Felgentreu und Johannes Storch.

Das Format
– 12 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
– Die Webinar-Reihe kann als Ganzes für 89,50€ gebucht werden. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
– Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
– Beginn: Donnerstag, 19. September 2019 um 20:00 Uhr. Danach wöchentlicher Rhythmus.
– Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
– Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Seminar: Grundlagenkurs Permakultur »Vernetzen, Verknüpfen, Verbinden« am Schloss Tempelhof, 15.-17.11.2019

Seminar: Grundlagenkurs Permakultur »Vernetzen, Verknüpfen, Verbinden« am Schloss Tempelhof, 15.-17.11.2019

Ich biete mit Judit Bartel von der Permakultur-Akademie einen Einführungskurs „Permakultur“ in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof an:

Vernetzen, Verknüpfen, Verbinden
Uns wird immer klarer, dass das über die letzten Jahrzehnte entwickelte und gelebte Wirtschaftssystem nicht nachhaltig und zukunftsträchtig ist. Zu groß ist der Verbrauch natürlicher Ressourcen, zu gravierend die negativen Auswirkungen auf die Umwelt, zu unsozial die Auswüchse der Geldverteilungsmaschinerie. Doch: Wie kann eine andere Welt aussehen? Was muss bedacht werden, um langfristig stabile ökonomische, ökologische, kulturelle und soziale Systeme zu entwickeln?
Die Permkaultur kann hierauf vielfältige Antworten geben, aber besser noch: Sie bietet uns eine Vielzahl an Gestaltungsprozessen und Analysemethoden, um Systeme so zu verändern und zu entwickeln, dass sich selbst erhaltende, organische Kreisläufe entstehen. Ursprünglich für die Landwirtschaft entwickelt, hat sie sich inzwischen zu einem Denkprinzip entwickelt, welches Brücken bildet über die Landwirtschaft hinweg zu Bereichen wie Hausbau, Energiev- ersorgung, Landschaftsplanung bis hin zur Gestaltung sozialer Räume.
In unserem Grundlagenkurs möchten wir euch zeigen, was die ethischen Grundlagen der Permakultur sind, wollen euch mit praktischen Übungen die Gestaltungsprinzipien und -methoden vertraut machen und anhand von anschaulichen Beispielen eine Vorstellung von der Vielfalt permakultureller Anwendungsfelder vermitteln. Wir können am Beispiel der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof konkret erleben, wie Permakultur ganz praktisch aussieht. Die Beis- piele reichen von kleinen Elementen wie Hügelbeeten über einen kleinen Waldgarten bis hin zu einer permakulturell orientierten Landwirtschaft wie auch dem sozialen Leben in Gemeinschaft.

Permakultur-Grundlagenkurs in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof
Datum: 15.-17.11.2019
Kursleitung: Judit Bartel, Stefan Schwarzer
Anmeldung: Permakultur-Akademie

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Seminar: Ganzheitliches Weidemanagement – Klimaanpassung durch intelligente Beweidung

Hintergrund
Die Hitzeperiode des vergangenen Jahres stellte für viele tierhaltende Betriebe eine große Herausforderung dar. Sie ließ die Weiden vertrocknen und aufgrund des geringen Futterangebotes mussten viele Tiere frühzeitig geschlachtet werden. Auch Starkregenereignisse führen aufgrund zu geringer Wasserspeicherfähigkeit zu Problemen. Laut Forschungsergebnissen des Weltklimarates IPCC wird die Häufigkeit von Hitzeperioden und Starkregenereignissen in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Viele Betriebe stehen daher vor der Suche nach klimaangepassten weidebasierten Tiermanagementsystemen.

Das ganzheitliche Weidemanagement
gilt als vielversprechender Ansatz. Ziel ist es, durch eine gut geplante rotierende Beweidung von vielen Tieren auf kleiner Fläche, die Bedingungen des Graswachstums zu fördern und somit eine erhöhte Wurzel- und Biomasse und eine gute Futterqualität der Weidevegetation zu erzeugen. Grundlegend ist dabei die geplante zeitige Bewegung der Herde, um die besten Bedingungen für das Graswachstum zu fördern und eine Überweidung zu verhindern.
Wenn Gras zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Maß abgeweidet wird, kann es durch die Fotosyntheseleistung große Mengen an CO2 aus der Atmosphäre im Boden speichern, mit all seinen Vorteilen für die Bodenfruchtbarkeit und die Wasserspeicherfähigkeit. Voraussetzung dafür sind aerobe Bodenverhältnisse und ein gut funktionierendes Netzwerk an aeroben Mikroorganismen. Sind diese Bedingungen vorhanden, kann dies zu einem deutlichen Zuwachs an Biomasse des Grases und Humus im Boden führen.
Zentral ist eine auf diese Prozesse abgestimmte Beweidung, um das Bodenleben zu versorgen. Die Planung der Beweidung beinhaltet viele Faktoren. Hier spielen Faktoren wie Jahreszeit, Wetterlage, Besatzdichte, Schnittnutzung, Status der Herde, Bedarf für Pflanzen und Insekten und einige mehr wichtige Rolle.

Das Programm
10:30 Uhr Begrüßung (M. Nagel)
10:45 Uhr Das ganzheitliche Weidemanagement (V. Theby)
12:15 Uhr Regenerative Grünlandbewirtschaftung auf dem KugelSüdhangHof (C. Bajohr)
13:45 Uhr Pause
14:45 Uhr Weidebegehung auf dem Scheuerhof (V. Theby, K. Reißner, C.Bajohr)
16:15 Uhr Diskussion (M. Nagel)
17:00 Uhr Ende

Anmeldung ab sofort möglich

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4. Bodentag der IG Gesunder Boden, 27.11.2019

Für Praktiker sehr zu empfehlen, der 4. Bodentag der IG Gesunder Boden:

Boden ist Leben.
Fast alle Lebensmittel und die Trinkwasserqualität sind direkt vom Boden abhängig. Der Boden speichert Kohlenstoff, Nährstoffe und Wasser und hat eine große Bedeutung für die Artenvielfalt, die das Immunsystem der Natur darstellt.
Je gesünder der Boden, desto
– höher die Qualität der Lebensmittel,
– höher die Wasseraufnahmefähigkeit bzw. -speicherkapazität (Hochwasserschutz!),
– geringer die Gefahr von Nährstoffverlusten durch Auswaschung (Trinkwasserschutz).

Das Problem
In der Landwirtschaft wird häufig durch übermäßigen Einsatz von Agrarchemie bzw. Wirtschaftsdünger und durch unangepasste Bodenbearbeitung die Bodenbiologie geschädigt. Dadurch erfolgt Humusabbau, die natürliche Bodenfruchtbarkeit schwindet. Die Böden werden erosionsanfälliger. Die Qualität der erzeugten Pflanzen und Lebensmittel sinkt.

Das Ziel
Durch ein überregionales Netzwerk von Praktikern findet ein Wissensaustausch mit dem Ziel statt, gesunde und humusreiche Böden aufzubauen, die hochwertige Pflanzen und Lebensmittel hervorbringen. Neben der Vermeidung von Nährstoffverlusten, der Förderung der Bodenbiologie und der Umsetzung der richtigen Bodennährstoffverhältnisse, steht der Aufbau von Humus im Fokus. Die Interessengemeinschaft versteht sich als Plattform, um altes und neues Wissen zu sammeln. Dazu beteiligen sich u.a. Gärtner, Landwirte, Tierärzte, Humanmediziner, Wissenschaftler, Verbände und Institutionen.

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Seminar: Regenerativer Gemüsebau – Zwischen Bodenaufbau und guten Erträgen

Spannendes Seminar von der SÖL mit Dietmar Näser von der »Grünen Brücke«: Der Aufbau bzw. die Regeneration der Bodenfruchtbarkeit ist im Gemüsebau essentiell für eine nachhaltige Bewirtschaftung. Fruchtbare Böden sind die Basis für Ertragsstabilität und eine hohe Produktqualität – auch bei schwierigen Witterungsbedingungen und Standortvoraussetzungen. Doch stellt die intensive Bodenbewirtschaftung im Gemüsebau viele Gärtner vor die Schwierigkeit sich um ihren Boden zu kümmern und gleichzeitig gute Ernten zu erzielen.

Entscheidend ist es, mit den Prozessen der Natur zu arbeiten und zu verstehen, dass die Bodenlebewesen mit der Pflanze eine Einheit bilden.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden ein grundlegendes Verständnis der Bodenfruchtbarkeit und dessen Bedeutung für die Erzeugung bestmöglicher Erntequalitäten zu vermitteln. Am Beispiel der Biokräuterei Oberhavel werden anschaulich die grundlegenden Zusammenhänge sowie erste Maßnahmen zum Aufbau der Bodenfruchtbarkeit gezeigt.

Termin: Mittwoch, 10. Juli 2019 | 10:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Biokräuterhof Oberhavel | Kuhbrücke 14, 16515 Oranienburg

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten. 17.5.-19.5.2019, Schloss Tempelhof

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 17.5.-19.5.2019
Kosten: 170 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: https://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltung/permakultur-kurs-waldgarten/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

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Online-Kongress »LebensschuleNatur«: Aufruf zur Lebendigkeit: Innere Heilung & gemeinsames Engagement. 28.3. bis 7.4.2019

Online-Kongress »LebensschuleNatur«, 28.3. – 7.4.2019: Begegne Stimmen und Projekten der Lebendigkeit. Erfahre von Möglichkeiten tiefer Verbindung mit der Natur. Erhalte aktuelle Erkenntnisse über die Power der Natur, über Potentialentfaltung, Naturtherapie und spirituelle Ökologie. Mit dabei: Declan Kennedy, Hildegard Kurt, Geseko von Lüpke, Gerald Hüther und viele andere. Und ja, auch ein Interview mit mir dabei.

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Grundlagen des Ganzheitlichen Managements vom 28.-30. März 2019

Und noch ein dritter Kurs zum Holistischen Management: „Dieser Kurs deckt die Grundlagen des ganzheitlichen Managements ab: Die vier Schlüsselerkenntnisse. Die vier Vorgänge im Ökosystem und wie man deren Zustände beurteilt. Die Werkzeuge, um diese Vorgänge zu beeinflussen und die Ergebnisse, die man dadurch erreicht. Dann geht es im Kurs weiter zum ganzheitlichen Treffen von Entscheidungen: Das Ganze unter Managementaspekten definieren. Einen ganzheitlichen Kontext herstellen. Der Gebrauch von 7 Kontext Checks und einem Feedbackkreis, um bessere Entscheidungen sicher zu stellen. Der Kurs endet mit einem Überblick über das Planen im Sinne des ganzheitlichen Managements und das Monitoring der Vorgänge: Ganzheitliche finanzielle Planung. Ganzheitlich geplantes Grasen. Ganzheitliche Landplanung. Ganzheitliches ökologisches Monitoring.“

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Holistic Management® Basiskurs mit Philipp Mayer (MSc, BEd, Farmer), 07.-11. Oktober 2019

Noch ein zweiter Holistisches Management Kurs: „Holistic Management® ist ein Managementsystem bei dem man den landwirtschaftlichen Betrieb als Ganzes betrachtet. Das Ziel ist es die Lebensqualität der bäuerlichen Familie/Hofgemeinschaft, die Funktionsfähigkeit des ökologischen Systems und die Wirtschaftlichkeit des Betriebs gleichzeitig zu verbessern. Holistic Management® wird seit 30 Jahren rund um den Globus erfolgreich angewandt. Es wird derzeit auf einer Fläche von rund 16 Millionen Hektar praktiziert und rund 13.000 Landwirt*innen sind auf das Managementsystem geschult. Das System ist sowohl für tierhaltende als auch pflanzenbauliche Betriebe geeignet. Der Kurs wird geleitet von Philipp Mayer (MSc, BEd), er ist praktizierender Landwirt in Süd- Finnland (www.mantereentila.fi). Philipp Mayer hat Landwirtschaft und landwirtschaftliche Pädagogik in Österreich studiert und hat seit 2015 damit begonnen Holistic Management® auf seinem Betrieb anzuwenden. Er hat praktische Erfahrung in der alpinen Grünlandwirtschaft, Milchviehwirtschaft, Rindfleischproduktion, Freilandgeflügelhaltung, Direktvermarktung, im Getreideackerbau, landwirtschaftlichem Tourismus und der ökologischen Landwirtschaft.“

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Regengraze-Weidemanagement-Workshop mit Jaime Elizondo (USA/MX), 12.-14. April 2019

Es tut sich was in Deutschland. Kurse mit Richard Perkins, Jean-Martin Fortier, Joel Salatin, und gleich mehrere Angebote zu Holistischem Weidemanagement. Zum Beispiel dieser hier: „Seltene Gelegenheit für einen kostengünstigen Kurs mit dem hierzulande noch wenig bekannten internationalen Experten für regeneratives Rinder- & Grünland-Management: Steigerung von Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität und Produktivität – Theorie und Praxis direkt auf dem Hof Sonnenwald für regenerative Agrikultur – Schernbach, Schwarzwald“

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Zweitägiges Masterclass-Seminar mit Joel Salatin bei Sepp Braun

Zweitägiges Masterclass-Seminar mit Joel Salatin: Der Verein für regenerative Landwirtschaft und die Bioverbände Bioland und Naturland stellen Joel Salatin zum ersten Mal einem deutschen Publikum vor. Das Seminar richtet sich an Bauern von ökologischen und konventionellen Betrieben, an Studenten und an all diejenigen, die sich für regenerative Landwirtschaft interessieren.

Erleben Sie einen Meister seines Fachs
Zwei volle Tage mit Joel Salatin. Sie erfahren, wie er Polyface aufgebaut hat. Und alles über seine Methoden der regenerativen Landwirtschaft. Joel Salatin verfügt über ein schier endloses Wissen über ökologische Zusammenhänge. Seine Kenntnisse vermittelt er mit großer unternehmerischer Leidenschaft und viel Humor und Optimismus. Im Verlauf des Seminars versteht man das größere Bild, wie alle Teile miteinander zusammenhängen und wie ein außerordentlich vitales und hoch produktives Ökosystem entsteht. Salatin befasst sich mit Themen wie Boden, Gras und Weideland, Rindern, Geflügel, Schweinen, Kaninchen sowie der Gesundheit von Boden, Tieren und Menschen. Er spricht über Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft und Kompostierung.

Wie regenerative Landwirtschaft Erträge erzielt
Immer wieder wird Joel Salatin auch die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Maßnahmen ansprechen und erklären. Er zeigt, wie der den Direktvertrieb zum Verbraucher organisiert. Er erläutert, wie er einer neuen Generationen von Landwirten seine Vision und seine Praxismethoden über ein Praktikanten- und Lehrlingsprogramm vermittelt und somit seinen besten Lehrlingen den Schritt in die Selbständigkeit und den eigenen Hof ermöglicht. Und er erklärt, wie Polyface als Unternehmen selbst auch ein organisches Ganzes aus verschiedenen, sich ergänzenden Teilen ist.

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten. Schloss Tempelhof

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 17.5.-19.5.2019
Kosten: 170 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: https://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltung/permakultur-kurs-waldgarten/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

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Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 25.-27.1.2019

Symposium “Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen“
Wir können Ressourcen wie Böden und Biodiversität wieder aufbauen, die Klimaveränderung abmildern und gesunde Lebensmittel produzieren? Diese Ziele sind durch eine regenerative Agrikultur möglich zu erreichen. Vom 25.-27.1.2019 findet nun schon zum dritten Mal das Symposium “Aufbauende Landwirtschaft” am Schloss Tempelhof statt. Die ersten beiden war ein großer Erfolg mit 130 Teilnehmern (hier die Vorträge), mit ökologisch und auch konventionell wirtschaftenden Landwirten und Gärtnern. 16 Redner (Agenda) zu unterschiedlichen Themen, aus verschiedensten Bereichen – Ackerbau, Bodenleben, Agroforstwirtschaft, Gärtnerei, Soziales, Ökonomie, Politik – mit viel Austausch und Diskussion.

Ziel des Symposiums
Wir wollen wir einen offenen Begegnungsraum für konventionelle und ökologische Bauern und Gärtnerinnen schaffen, einen „Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft”. Das Symposium soll Verständnis für ganzheitliche Zusammenhänge und Lösungen vermitteln. Im Fokus stehen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau (hier die Agenda). Themen sind u.a. Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung, Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung und einiges mehr.

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Unser Waldgarten zieht um – Helfende Hände gesucht

Der Neue:

Am Montag (4.11.) geht’s los: Unser Waldgarten zieht um. Von der Wiese auf den Acker, von 350m2 auf 800m2 (dieses Jahr, und jedes Jahr wird’s größer). Da wir uns stark auf die Wildgemüsekulturen konzentrieren, werden wir einiges an Pflanzmaterial ausgraben und neu setzen. Mit neuer Zusammensetzung, auf größerer Fläche, mit Mulch und mit Bodenbedeckern. Schön wird’s werden, der neue Waldgarten. Lust mitzumachen?

Vor drei Jahren haben wir angefangen, einen Waldgarten mit Schwerpunkt »Wildgemüse« zu entwickeln. Als Pilotprojekt geplant, um zu schauen ob es möglich ist einen alternatives und ergänzendes Konzept zum »normalen« (einjährigen) Gemüsegarten zu entwickeln, stellen wir mittlerweile fest, dass dieses Projekt uns gut gelungen ist, und auf reges, öffentliches Interesse stößt. Die weitere Entwicklung ist aber am jetzigen Platz nicht so recht sinnvoll – weshalb wir ihn nun gegenüber unserer Gemüsegärtnerei (»Marktgarten«) umziehen wollen. Dort ist er für die öffentlichen Führungen (deren wir eine Vielzahl haben) deutlich besser zugänglich, die dort vorhandene Infrastruktur (Gewächshaus, Handfräse, Mäher, helfende Hände, Wissen und Blick der Gärtner) und Wissen (Gärtner, Landwirte) kann besser genutzt werden, und ein Ausbau zum größeren Schaugarten ist gut machbar.
In unserer Permakultur-Aktionswoche vom 4.-8.11.2018 bieten wir interessierten Menschen, die mit anpacken wollen, die Gelegenheit einen Einblick in die praktische Arbeit im Waldgarten zu bekommen sowie in unser Gemeinschaftsleben am Tempelhof. Teilnahmegebühren fallen nicht an, Unterkunft und Verpflegung zum Selbstkostenpreis (wie helfende Gäste).
Voraussetzungen: kein Vorwissen erforderlich, aber körperliche Fitness und Lust auf Arbeit im Freien.
Wollt ihr mit dabei sein? Wir freuen uns auf euch!

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