Unser Besuch beim Schloss Tempelhof (siehe Fernseh-Doku hier und hier) liegt nun einige Wochen zurück, der nächste Besuch nur noch wenige Wochen entfernt. Der Verkauf unseres Hauses hier in Frankreich wird gerade von uns angeleiert, damit wir, Inschallah, zum Ende des Jahres dorthin ziehen können. Gerade erreicht uns der neue Newsletter, den ich hier gerne mit Euch teilen möchte. Liebe Freunde, Unterstützer und Interessierte, seit Monaten hören und lesen wir von der großen Krise: Der
Mischkultur, wenn auch vielleicht etwas auf die Spitze getrieben. Auf der anderen Seite ist die Gestaltung der Beete gerade am Anfang auch eine Frage der Zeit. Und da lohnt es sich dann auch schon einmal zur Bodenverbesserung erst einmal grossflächig bestimmte Samen wie Klee, Lupinen, Ackerbohnen und Phacelia zu säen. Diese können durch die feine und tiefe Verwurzelung, durch Stickstoff-Anreicherung und beim Verrotten des Pflanzenmaterials zur einer positiven Veränderung der Bodenstruktur und -beschaffenheit beitragen. Ausserdem
Michael Pollan, bekannter Publizist und Verfechter gesunder Ernährung und umweltverträglicher Nahrungsherstellung, erklärt in diesem Vortrag was die Probleme der industriellen Landwirtschaft sind, was für Auswirkungen dies auf unsere Umwelt, unsere Gesundheit und unser Klima hat. Er zeigt exemplarisch und sehr anschaulich wie viel Erdöl nötig ist um einen Hamburger herzustellen (0,8 Liter). Und er erklärt wie eine Umorientierung in Richtung umweltschonender Produktion natürlicherer Nahrungsmittel möglich wäre. Ein sehr interessanter Vortrag mit ansprechenden, visuellen Bildern.
Was passiert wenn ein Schriftsteller, der sich für Lösungswege in der Zukunft interessiert, von einer inspirierenden Reise zu alternativ lebenden Gemeinschaften zurück kommt? Von einer Reise, bei der er viele verschiedene Ansätze und Lösungsbeispiele technologischer, gesellschaftlicher und spiritueller Art, auch für sich persönlich, entdeckt hat? Er schreibt ein Buch. Naja, so einfach ist die Geschichte der Entstehung von Jamilanda auch nicht. Aber, begeistert von dem was er gesehen hat, begibt sich der Autor erst einmal
Zwei Projekte in einem, aber dann doch mit unterschiedlichen Zielen. In Unterthingau im Allgäu haben sich zwei besondere Menschen zusammen getan: Ein (nun, etwas alternativ angehauchter) Bauernsohn und ein (man könnte auch sagen: alternativer) Permakultur-Spezialist (soweit man bei einem Permakultur-Kenner überhaupt von Spezialisten sprechen kann, denn unter diesen Thema fallen ja nun wirklich viele ökologische, ökonomische und soziale Themen). Der eine, durchaus auch bewandert in der Permakultur, möchte seinen circa 20 Hektar grossen, von den
Andernach – die erste essbare Stadt Deutschlands, wenn nicht sogar Europas. Essbar sind hierbei natürlich nicht die Häuser und Strassen. Aber anstatt dass diverse Zierblumen gepflanzt werden (die mehrmals im Jahr „ausgetauscht“ werden müssen), werden seid drei Jahren (fast) ausschliessliche eine Vielzahl an Gemüsesorten angepflanzt. Und, das Wichtigste dabei, ist der der Slogan: „Pflücken erwünscht“. Ob Kohl, Tomaten, Bohnen oder Zwiebeln: Jedes Jahr gibt’s ein neues Thema, bei dem auch eine grosse Zahl alter und seltener
Wie können wir die Welt verändern? Indem jeder bei sich anfängt und einen kleinen Schritt in Richtung Veränderung macht. Dies gilt auch und vor allem für die eigenen Gemüseanbau, sei es nun im eigenen Garten oder sogar im Apartment. Mittlerweile gibt’s ausgeklügelte Systeme, die zum grossen Teil auch noch Wertstoffe verwenden die sonst im Abfall landen würden, die eine zufriedenstellenden Anbau in den eigenen vier Wänden erlauben. Frischer Salat im Winter? Erdbeeren zur Weihnachtszeit? Selbst
Regenwurmfarmen sind Kisten, Kästen oder Fächer in der Grösse einer Wasserflaschenkiste, in die Küchenabfälle geworfen werden, und in der Kompost-Regenwürmer die Verarbeitung („Verdauung“) errichten. Ziel ist es Abfall zu vermeiden (30% des Hausmülls besteht in Frankreich aus Grünabfall) Recycling zu betreiben wertvollen Dünger (in flüssiger und fester Form) herzustellen Interessant ist dieser Ansatz vor allem für Bewohner von Apartments. Wer einen Garten mit Komposter hat, für den ist diese Möglichkeit des Recyclings nicht unbedingt sinnvoll.
Altes Wissen wieder neu entdeckt… The One-Straw Revolution (soweit ich weiss gibt’s das nicht in deutscher Übersetzung). Und doch: Irgendwie würde diese Umschreibung wiederum nicht ganz passen. Denn Masanobu Fukuoka, ein fähiger Ingenieur/Laborant im Japan des frühen 20. Jahrhunderts, versucht einen neuen Weg in der Landwirtschaft zu gehen. Enttäuscht, frustriert von den technischen Entwicklungen und der Ausrichtung allen Lebens und Produktion auf diese neue Revolution, zieht er sich auf’s Land zurück und versucht sich in
„Stellt euch ein Haus vor, dass sich selbst heizt, sein eigenes Wasser liefert, sein eigenes Essen produziert. Stellt euch vor, es braucht es keine teure Technologie, recycled seinen eigenen Abfall, hat seine eigene Energiequelle. Und jetzt stellt euch noch vor, es kann überall und von jedem gebaut werden, aus den Dingen, die unsere Gesellschaft wegwirft.“ (Mike Reynolds) Earthships sind Häuser, die zum einen zum grössten Teil aus recyceltem Material hergestellt werden, und zum anderen (mehr
Macht das Leben in einer Gemeinschaft glücklich(er)? Was zieht Menschen dorthin und was hält sie dort? Eine interessante Dokumentation (SWR, Youtube) über die (offene) Lebensgemeinschaft Tempelhof, die aufzeigt dass ein solches Leben nicht unbedingt von gemeinschaftlichen Zwängen und des Verlustes seines persönlichen Raumes verbunden ist, und statt dessen ein bereicherndes Erlebnis für alle Altersstufen darstellt und ein Aufeinander-Zugehen und Miteinander-Erleben bedeutet – was wiederum ein Gewinn für jedes Leben bedeutet.
Wer, der in unseren Breitengeraden einen Garten sein Eigen nennt und ihn auch zur Nahrungsmittelproduktion nutzt, träumt nicht von einem kleinen oder auch grösseren Gewächshaus? Die Auswahl der industriell gefertigten Glashäuser ist riesig, aber entweder etwas zu billig oder zumeist eher zu teuer. Das Buch „Kleine grüne Archen: Passivsolare (Erd-)Gewächshäuser selbst gebaut“ zeigt anschaulich, wie man ein Gewächshaus selbst bauen kann, und erklärt ausführlich worauf dabei zu achten ist. Viele Bilder und Zeichnung helfen beim
Ein Versuch einen „mobile Garten“ im Style des Prinzessinengartens bei uns im bzw. am Garten zu simulieren. Auf diese Weise können wir nicht nur ausprobieren wie diese Variante eines Gemüsegartens funktioniert und worauf es ankommt, sondern können unseren Garten räumlich noch ein wenig ausdehnen. Klasse Sache. Obendrein Recycling pur, denn: die schwarzen Kisten kommen vom Abfallcontainer unseres Sonntag-Marktes (Clementinen-Kisten); ausstaffiert sind sie am Rand mit Karton damit die Erde nicht heraus fällt; die (recht schöne) Holzkiste haben
Schon for einiger Zeit mal bei Amazon in verschiedenen Varianten gesehen und lange gezögert. Dann habe ich eine Tasche mit Erdbeeren bei uns im Gartengeschäft gekauft und fand’s auf Anhieb grossartig. Denn dieser Ansatz hat mehrere Vorteile: Man kann die dritte, die vertikale Dimension ausnutzen. Man kann den Sack an verschiedensten Stellen aufhängen. Man kann einen sonnigen oder auch schattigeren Platz aussuchen. Die Schnecken (und Ameisen) kommen nicht dran. Man kann den Sack so aufhängen
Meine ersten Versuche der heimischen Pilzzucht. Recycling und Nahrungsbeschaffung gleichzeitig, denn die Pilze wachsen auf schon verwendetem Kaffeepulver aus unserer Dienst-Cafeteria. Die Anfangsbrut muss entweder bestellt werden oder durch einen (gesunden) Pilz aus dem Supermarkt bereit gestellt werden. Dazu eignen sich am Anfang vor allem Austernpilze und Limonen-Seitlinge. Das Ausbreiten des Myzels ging ruckizucki. Innerhalb von ein, zwei Tagen zeigen sich die ersten weissen Verflechtungen. Anfängliche Zweifel ob’s sich hier nun doch eher um Schimmel
Die urbane Landwirtschaft scheint den Kinderschuhen langsam entwachsen zu sein. Es exisitiert mittlerweile eine solche Fülle an Ideen und Projekten, an Beispielen und Initiativen, auch wenn sie oft nur provisorisch, testend, ausprobierend daherkommen. Das Buch „Jedem sein Grün“ ist im Prinzip eine Ansammlung an Projekten, erklärend was, wo und warum initiiert wurde, was an ihnen besonders ist, und bietet eine Vielzahl an Fotos, die jeden der sich für dieses Thema auch nur ein wenig interessiert,
Seid Ende Dezember hat sich bei uns im Garten einiges getan. Klar, nachdem ich ein paar Dutzend Bücher zum Thema Permakultur und Gartengestaltung gelesen hatte, war die Motivation und Energie hoch um ein paar „bauliche Massnahmen“ zu ergreifen. Hier zum Beispiel habe ich unser kleines Feld was da vorher war, deutlich vergrössert und durch ein sogenanntes Schlüsselloch-Beet („Keyhole“) platzsparend erweitert. Bei dieser Beetform ist das Verhältnis von Beetfläche zu Wegen (zum Pflanzen, Säubern und Ernten)
Eine sehr interessante Dokumentation bei SWR über eine Lebensgemeinschaft – den Tempelhof bei Crailsheim. „Uli und Christine wagen einen großen Sprung. Sie geben Job und Wohnung in der Stadt auf und ziehen in eine frischgegründete Dorfgemeinschaft aufs Land. Mit zwei Kindern. Gemeinsam mit 50 anderen wollen sie ein zukunftsfähiges Dorf aufbauen: unabhängig, sozial, gerecht, ökologisch. Für sie alle gilt: Sie wollen nicht so weiterleben wie bisher. Der Tempelhof in Hohenlohe stand vier Jahre leer. Früher
Wo kommt unser Essen her? Wir (naja, viele, nicht alle) wissen über die weiten Wege von Erdbeeren (v.a. in der Nicht-Saison), Melonen, Spargel usw. Bescheid. Aber, wo kommen unsere Salate, Möhren, Äpfel her? Die reisen manchmal, in den USA genauso wie in Europa, über tausende Kilometer bis sie in unseren Supermärkten landen. Vor einigen Jahren gab’s mal eine Berechnung bezüglich der gesamten Transportwege eines Erdbeerjoghurts, das heisst eingeschlossen der einzelnen Produkte, wie die Milch, die


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