Es gibt nur wenige Menschen auf unserer schönen Erde die ein solches Wissen über „essbare Waldgärten“ haben wie Martin Crawford. Sein Buch „Creating A Forest Garden“ ist mehr eine Enzyklopädie als ein Lesewerk bzgl. Aufbau und Entwicklung eines Waldgartens. Zwar sind die ersten ein paar Dutzend Seiten eben diesem Thema gewidmet und sind reich an Informationen; aber der wesentlich Teil des Buches besteht aus einer Auflistung an Pflanzen die für einen Waldgarten (in unseren mittleren
Seth Godin über unser komplett veraltetes Schulsystem. Gegründet zu Zeiten als man leicht gebildete Arbeiter für die Fabriken benötigte, sind sie nun veraltet, weil sie die Kreativität der Kinder nicht fördern, sondern im Gegenteil, gar abtöten. Was anderes muss her – warum, und wie könnte es aussehen? Auch eine PDF steht zum Lesen für alle zur Verfügung. Sehr interessant.
Eine Frage die ich mir seid einigen Monaten immer wieder stelle: Dass Permakultur im kleinen oder auch grösseren Garten funktioniert, steht ausser Frage. Zur Selbstversorgung ist der Ansatz erstklassig. Aber wie sieht’s mit der grossen Landwirtschaft aus? Wie kann ich 10, oder 50 Hektar Land permakulturell bewirtschaften? Oder steht da sowie erst einmal eine Hypothese im Weg: Öl ist viel zu billig? Erst wenn das schwarze Zeug deutlich teurer ist als jetzt werden wir („die
Ein Klassiker in der neueren Permakultur-Geschichte – The Power of Community. How Cuba Survived Peak Oil: Weil Kuba das Öl ausgeht (der Hahn abgedreht wird), bleibt den Menschen nichts anderes übrig als selbst Hand an zu legen und an allen möglichen Plätzen und v.a. vor den Toren der Stadt ihre eigenen Lebensmittel zu produzieren. Und zwar von Hand, da ja kein Diesel für die Traktoren zur Verfügung steht. Auf einmal werden alte Methoden wieder entdeckt,
Geht das eigentlich: irgendwo hinziehen und ein Dorf gründen? Ein paar Unternehmer und Aussteiger haben es in der süddeutschen Provinz probiert. So entstand etwas wunderbar Unmögliches: ein schwäbischer Hightech-Kibbuz. Sehr schöner Artikel im SZ-Magazin (Link zur PDF).
Ein wichtiger Ansatz in der Permakultur ist mit und nicht gegen die Natur zu arbeiten. Und auch mal ein bisschen faul sein zu können. Mehrjährige (essbare) Pflanzen sind dafür bestens geeignet. Denn vor allem hat man nicht jedes Jahr im Frühling den Aufwand Samen zu pflanzen, zu pikieren, zu pflegen und zu hätscheln, gegen Schnecken zu schützen, und regelmässig zu wässern. Aufgrund des besseren weil schon ausgebildeten Wurzelsystems können die Mehrjährigen sich besser gegen Unkraut
Die Erde kriegt Besuch aus dem All, und es ist wie eine Bestrafung für die Besucher. Sie finden sich nicht zurecht, weil alles laut ist und stinkt, die Menschen hier die Tiere töten und nicht mehr im Einklang mit der Natur leben, im Alltag gefangen sind und eigentlich gar nicht mehr richtig leben. Welcher Kontrast ist da der Planet auf dem die Besucher wohnen! Ein Leben in Harmonie, zusammen mit ihrer Natur und den Bewohnern.
Interessanter Beitrag zum Thema „Kann Permakultur die Landwirtschaft reformieren“? Oder: „Was kann die PK zu unserer Zukunft beitragen?“ Entweder hier beim BR anhören oder hier runterladen.
Hallo, habe lange mit mir hin und her gerungen, und dann auch noch ziemlich lange mit der Technik. Nun aber steht es: Dieses Blog gibt’s nun seid ein paar Tagen auch auf Englisch. Tja, die englisch-sprechende Gemeinde ist ja nun ein bisschen grösser als die deutsche. Und es sind ja nun auch viele englische Beiträge dabei. Also, geht mal schauen, wenn’s euch interessiert und gebt gerne den Link weiter! Hier geht’s lang zur www.living-permaculture.com!
Eine kurze Geschichte wie aus einer anderen Welt. Ein fast blinder Mann entdeckt das Gärtnern. Naja, seine neue Passion sind die Kompostwürmer; bei denen fühlt er sich gut aufgehoben, denn die sind auch blind. Innerhalb weniger Monate entwickeln sich mit ihm und um ihn herum einige aufregende Dinge: Kinder-Programm, Aquaponic für ein Schiff, TV, …
Eine sehr interessante Farm in der Normandie: Mit kleinem Permakultur-Garten angefangen, hat der Bauernhof sich per CSA zu einem grösseren Landwirtschaftsunternehmen entwickelt. Sehr spannend zu sehen wie sich da die Permakultur mit der Landwirtschaft verbindet. Für mich immer noch eine wesentliche Frage: Wie kann man nicht nur im kleinen oder grösseren Garten, sondern auf grosser Fläche (mehreren Hektaren) PK betreiben – oder PK-Elemente integrieren. Zur Farm gibt’s auch eine kurze Doku.
Zwar geht es in diesem Büchlein prinzipiell erst einmal um die Schweiz. Aber einige der Vorschläge können leicht auch in anderen Staaten genau so oder ähnlich umgesetzt werden. Aber worum geht es eigentlich? Ganz einfach, aber doch schon wieder fast utopisch: Wie kann man ein Land für die Zukunft rüsten und umgestalten? Für eine Zukunft in der wir mit weniger als einem Viertel der Energie auskommen müssen? P.M. schlägt in „Neustart Schweiz – So geht
Ein Thema welches mehr und mehr Aufmerksamkeit erregt – und Menschen anregt über unsere Schul- und Erziehungssystem nachzudenken. Was sollen unsere Kinder (heutzutage) lernen? Wie lernen sie eigentlich? Und was brauchen sie dazu? Dieses Thema touchiert Permakultur zwar nur am Rande, aber ich find’s super spannend, und habe – aufgrund zweier kleiner Kinder und der Auseinandersetzung mit dem Thema – einige interessante Ressourcen zum Teilen. Also: Weiter reinschauen, wen’s interessiert!
Alles was ihr über Todmorden, the Incredible Edible Town, wissen wolltet… Wie es entstanden ist und worum es dabei geht…
Sehr interessante, teils lustige, teils zu denken gebende Dokumentation über einen autarken Selbstversorger. Wie gehen wir mit unseren Abfällen um? Wie verbrauchen wir unser Wasser? Was brauchen wir zum Leben – und wie leben wir? Philosophisch, intellektuell… für alle ist was dabei. Absolut sehenswert!
Als kleines Abschlussprojekt für den Zertifikationskurs habe ich eine Skizze unseres Gartens gemacht. Wäre interessanter gewesen ein „vorher – nachher“ zu erstellen, damit klar wird wie sich der Garten innerhalb kurzer Zeit verändert hat. Im Grunde waren die Säume des Gartens komplett mit Ziersträuchern bepflanzt – zwar schön anzusehen wenn sie (kurze Zeit) blühten, aber nicht essbar und auch nur teilweise nützlich für die hiesigen Lebewesen. Nach und nach verschwanden die Sträucher, und am Anfang
In jeden Garten gehört ja mittlerweile die Kräuterspirale. Und das bringt die Gelegenheit mit sich eine Trockensteinmauer zu bauen. Nicht immer sind die Steine wohl geformt und können einfach auf einander geschichtet werden. Da muss mit ein bisschen Feingefühl justiert werden, indem zum Beispiel kleine Steine oder etwas Lehm zwischen die Steine platziert wird. In jedem Fall ist eine solche Trockensteinmauer nicht nur eine kleine Augenweide, sondern vor allen Dingen auch ein wunderbarer Lebensraum für
Die Verwendung eines Komposthaufens zur Herstellung von warmen Wasser ist so neu nicht. Aber immer wieder beeindruckend wie man die vorhandenen natürlichen Energien nutzen kann. Und dies ist ja kein Selbstzweck. Der Komposthaufen wird sowieso aufgehäuft, es entsteht wunderbarer Humus, zum dritten kann auch so noch ein Beet vorbereitet werden und viertens Unkräuter unterdrückt werden…
Der Prinzessinengarten in Berlin ist quasi die Avantgarde der urbanen Landwirtschaftsbewegung. Vor einigen Jahren ins Leben gerufen von zwei jungen Männern, haben sie sich auf einer grossen Brachfläche in der Mitte Berlins breit gemacht. Da die Bodenqualität nicht sonderlich gut war, waren sie gezwungen „in die Höhe“ zu pflanzen, das heisst sie beschafften sich Bäckerkisten die sie mit Erde füllten und auf Paletten stellten. Vorteil dieses Systems: Es ist mobil, und kann innerhalb kürzester Zeit
Mit Sicherheit nicht ganz billig – aber sie sehen schon klasse aus. Die Swimmingpools der Firma Biotop orientieren sich an klaren Bergseen, oder weniger poetisch ausgedrückt, an ordinären Schwimmteichen. Aber mit ausgefeilterer Technik, besserem Filtermaterial (besonderer Kies), wird hier mittels Pumpe für glasklares Wasser gesorgt, welches auch weniger naturnahe Schwimmer zu einem Sprung einlädt. Denn das muss man ja schon sagen: Klassische Schwimmteiche – mit Fischen, Fröschen, Enten und Schnecken, oft etwas trüb – sind


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