Natur

Artikel: Agroforstsysteme der gemäßigten Breiten bieten einen größeren Bestäubungsdienst als Monokulturen

Artikel: Agroforstsysteme der gemäßigten Breiten bieten einen größeren Bestäubungsdienst als Monokulturen

Überraschend sind diese Ergebnisse nicht: Klar, die Integration von Bäumen in Aecker und Wiesen fördert die Artenvielfalt. Aber doch interessant, welchen Unterschied es machen kann – obwohl ich den durchaus auch höher eingeschätzt hätte. Hier eine Untersuchung aus England, auf ökologischen Flächen: »Wir fanden heraus, dass Agroforstsysteme (AF) in gemäßigten Klimazonen einen größeren Bestäubungsdienst bieten können als Monokulturen (MK): Bei AF-Systemen gab es doppelt so viele Einzelbienen und Schwebfliegen und in AF-Ackersystemen 2,4-mal mehr Hummeln als bei MK. Bei AF wurde in einem der beiden Jahre auch 4,5-mal mehr Saatgut gesetzt als bei MK. Bei 40 % der standortbezogenen Stichprobeneinheiten pro Jahr war der Artenreichtum der Solitärbienen bei AF durchschnittlich 10,5-mal höher.«

Quelle: »Temperate agroforestry systems provide greater pollination service than monoculture«

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Ein (neuer) Ort der Ruhe im Waldgarten

Ein (neuer) Ort der Ruhe im Waldgarten

Seit längerem schon immer wieder gedacht und visioniert. Nun endlich da. Eine am Wegesrand gefundene »Pergola« wurde gefestigt und Stützen dran geschweisst. Eine runde Holzterrasse gebaut (auf die auch noch Yin-Yang-Zeichen gemalt bzw später evtl. eingebrannt werden). In einer immer ruhiger werdenden Lage, weil die Felsenbirnen drum herum für einen Sichtschutz sorgen sollen, und die Weinreben (weiss nicht ob die das auf dem oft feuchteren Boden schaffen; fand ich aber erst einmal schöner als Hopfen) für Schatten. Heute morgen um 5:30h das erste Mal Yoga drauf gemacht, in wunderbarer Sommermorgenstimmung. Super!

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»Der Niedersächsische Weg«: Der Weg zum Umweltschutz nach fairen Regeln?

»Der Niedersächsische Weg«: Der Weg zum Umweltschutz nach fairen Regeln?

Interessant: In Niedersachsen ist ein Vertrag mit Namen „Der Niedersächsische Weg“ unterzeichnet worden, in dem erstmalig die Landesregierung, das Niedersächsisches Landvolk, die Landwirtschaftskammer, BUND und NABU festlegen, welche Umweltanforderungen die Landwirte in den kommenden Jahren zusätzlich neben den bestehenden zu erfüllen haben – und wie das honoriert wird.
Mehr dazu auch bei TopAgrar

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Sibirien leidet unter Rekordhitze – bis zu 34°C

Sibirien leidet unter Rekordhitze – bis zu 34°C

Heieiei, wo wird uns das noch hinführen: »Schon der vergangene Winter soll der heißeste seit 130 Jahren gewesen sein: Jetzt erlebt die russische Wildnis einen nie da gewesenen Extremsommer.« Mit gravierenden Folgen. Deutliche 10-20°C sind die Temperaturen nun schon seit einiger Zeit – und damit ungewöhnlich lange – über den Normalwerten. »Völlig verrückt«, sagt ein Meterologe dazu. Berechnungen zufolge kommt so eine Anomalie nur alle 100.000 Jahre vor. Die Folgen für die Region und das Weltklima sind gravierend.

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La Ferme de Bec Hellouin – mal wieder ein kleiner Einblick

La Ferme de Bec Hellouin – mal wieder ein kleiner Einblick

So ein bisschen streitet man sich in den Kreisen über die La Ferme de Bec Hellouin. Ist sie Modellbetrieb, oder machen sie einfach sehr gutes Marketing?! In jedem Fall kann ich sagen dass ich mich immer wieder inspiriert fühle, wie durch diese neue Dokumentation, durch die Gedanken der Beiden, und die Eindrücke, die ich von ihrem »Garten« kriege. Es ist und bleibt beeindruckend, mit welcher Schaffenskraft und Kreativität, mit welcher Motivation und Inspiration die beiden unterwegs sind. Die multi-kulti Gewächshäuser, die über zwei Dutzend Teiche – eine der letzten nun mit richtigem Strand… 🙂 … Wunderbare Sache!

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Präsentation: Holistisches Weidemanagement. Viviane Theby. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Holistisches Weidemanagement. Viviane Theby. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Hier der Link zum Vortag

Viviane Theby ist Tierärztin, Landwirtin, Permakultur-Designerin und vom Savory Institut ausgebildet im Ganzheitlichen Management. Sie betreibt mit ihrem Lebensgefährten den Scheuerhof seit 2017 nach diesen Prinzipien. Dort zeigen beide, dass man auch eine artenreiche Landwirtschaft profitabel betreiben kann. Die Grundlage bildet ein gesunder Boden mit einem artenreichen Bodenleben.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Mein »essbarer Waldgarten« Blog

Mein »essbarer Waldgarten« Blog

Mein Waldgarten am Schloss Tempelhof wächst und gedeiht. Ein wunderbares Frühjahr, viel weiter gepflanzt und vorbereitet für das, was kommen mag. Im Zentrum steht mehrjähriges Gemüse, erweitert durch verschiedene Sträucher und Bäume. Ich führe, neben diesem Blog hier, noch ein spezielles Waldgarten-Blog (www, Facebook, Instagram, Twitter), wo ich immer wieder ein paar Einblicke poste und Pflanzen vorstelle. Nix wie hin!

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Präsentation: Agroforstwirtschaft weltweit und in Europa. Patrick Worms

Präsentation: Agroforstwirtschaft weltweit und in Europa. Patrick Worms

Sehr gute Präsentation über die Agroforstwirtschaft weltweit. Wo stehen wir gerade? Was gibt es an Untersuchungen die die Vorteile der Agroforstwirtschaft aufzeigen? Was könnte getan werden? Patrick Worms, selbst führend politisch wie auch »on the ground« aktiv, ist ein Spitzenkenner der Szene und zeigt wirklich detailliert die verschiedenen Facetten der Agroforstwirtschaft auf. Sehr empfehlenswert!

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Präsentation: Boden beleben mit Zwischenfrüchte & Co. Christoph Felgentreu. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Boden beleben mit Zwischenfrüchte & Co. Christoph Felgentreu. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

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Christoph Felgentreu hat Pflanzenproduktion an der Humboldt-Universität studiert. Von 1990 bis 2019 war er Leiter der Betriebsstätte Deutsche Saatveredelung AG. Dazu gehören 2,5 ha Versuchsfläche, auf der aktuelle Fragen der Landwirte aufgegriffen werden. Dazu werden gemeinsam mit Pflanzenschutz-, Düngemittel- und Technikfirmen Sorten und Anbautechnologien der wichtigsten in der Umgebung angebauten Kulturen getestet.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Umweltschutz – Eine heikle Partnerschaft

Umweltschutz – Eine heikle Partnerschaft

Wie glaubhaft ist es, wenn sich Konzerne für den Umweltschutz engagieren? Wie wichtig – oder auch richtig – kann eine Kooperation sein? Ist all das Engagement nur Greenwashing? Interessanter Artikel in brand eins: »Wenn Umweltschützer und Konzerne kooperieren, können sie eine Menge erreichen. Zumindest theoretisch. Ein Realitäts-Check.«

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Präsentation: Der Mann mit dem Schlips. Vom Banker & Berater zum regenerativen Landwirt. Angus McIntosh

Präsentation: Der Mann mit dem Schlips. Vom Banker & Berater zum regenerativen Landwirt. Angus McIntosh

Spannende Präsentation von jemanden der »ganz klassisch« für die Großen der Unternehmensberatung unterwegs war, bevor er regenerativer Landwirt wurde. Und wie er immer wieder aus zwei Welten auf seine (neue) Herangehensweise drauf blickt – als Berater, der er war, und als Bauer, der mit dem Land und den Tieren verbunden ist.

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Artikel: Forscher warnen vor Ökosystem-Kollaps innerhalb von Jahrzehnten

Artikel: Forscher warnen vor Ökosystem-Kollaps innerhalb von Jahrzehnten

Durch anthropogene Veränderungen wie Abholzung, landwirtschaftliche Eingriffe, Klimaveränderung, Versauerung u.a. sind große Ökosysteme wie der Amazonas oder die Korallenriffe der Karibik besonders verwundbar, warnen britische Forscher in einer Untersuchung. Sie könnten innerhalb kurzer Zeit zusammenbrechen. Solche ein Kollabieren der großen Ökosysteme kann innerhalb von rund 15 (Korallenriffe mit einer Größe von 20.000 km2) bis 50 Jahren (Amazonas mit 5,5 Millionen km2) geschehen, so die Forscher. Das Besondere an den größeren der betrachteten Ökosystemen sei gewesen, dass sie aus verschiedenen Subsystemen bestanden hätten, so das Team. Zunächst habe das bei Stress die Widerstandsfähigkeit des Gesamtsystems erhöht. Sei aber eine bestimmte Schwelle der Belastung überschritten worden, habe die Modularität des Systems zusätzliche Probleme gebracht und für einen schnelleren Kollaps gesorgt.

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Podcast: Kann uns naturnahe Landwirtschaft ernähren?

Podcast: Kann uns naturnahe Landwirtschaft ernähren?

Beitrag beim Deutschlandfunk zur Frage: »Mischkulturen, Artenvielfalt, die Eigenkräfte der Umwelt nutzen: Naturnäher als mit Permakultur geht Landwirtschaft nicht. Im Garten funktioniert dieses Konzept gut. Doch taugt es auch für die kommerzielle Landwirtschaft?« Und obwohl das Thema Landwirtschaft zur Sprache kommt (ich bin mit einem älteren Interview auch dabei), so dreht sich »rein praktisch« doch wieder vieles um den Garten. Naja, will nicht so engstirnig sein. Ist ja auch wichtig, und die Sendung zeigt doch die große Bandbreite der Wirkungsmöglichkeiten der Permakultur auf.

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Präsentation:  Bodenleben fördern und Boden schützen: Untersaaten und Buffet-Anbau. Peter Bloching. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Bodenleben fördern und Boden schützen: Untersaaten und Buffet-Anbau. Peter Bloching. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

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Peter Bloching ist Landwirtschaftsmeister mit klassischer Ausbildung. 1996 Übernahme des Familienbetriebes (Milchvieh und Ackerbau) und Aufbau einer Molkerei mit Direktvermarktung (bis 2017). 2004-07 Entwicklung und Umsetzung von Verkauf über Automaten. 2009 Umstellung auf Bioland. 1987 1. Wahrnehmung von Bodenerosion, dann ab 1989 Mulchsaat. Bis 2002 waren wir ein großer Maisanbauer in der Region. Durch die Gentechnikdiskussionen, ab 1995, und die BSE Krisen (1995-2001) habe ich jegliches Vertrauen in die Agrarindustrie verloren. Bereits 2007, vor der Umstellung auf Bio haben wir den Maisanbau eingestellt. Ab 2010 Anpflanzungen von Agroforstbiotopen. Seit Herbst 2015 melken wir im Sommerhalbjahr mit unserem Weidemelkstand auf Wiesen und Äckern. Zwischenfrüchte, ab 1989. Untersaaten, ab 2003. Natürliche Selbstumwandlung zur Wiese, 2010.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Doku: Fast Fashion. Plastikmüll statt Mode – ersticken wir in Billig-Altkleidern?

Doku: Fast Fashion. Plastikmüll statt Mode – ersticken wir in Billig-Altkleidern?

Wenn Mode zum Problem wird: Weil die Fashion-Industrie immer schnelllebiger wird und dabei auch immer billiger werden muss, wird immer mehr billiges Plastik mit in die Kleidung eingearbeitet, um schlechte und damit billige Baumwollqualität auszugleichen. Und da die Kleidung so billig ist, kann man sie ja auch schnell mal auswechseln. Ein Geschenk für Kleidersammlungen? Ganz im Gegenteil, da die Qualität zunehmend abnimmt. Wer will das Zeug überhaupt noch haben? Recycling ist quasi unmöglich. Beim Waschen gehen bis zu 20% des Materials verloren und landen in der Umwelt – Mikro- und Nanoplastikteilchen inklusive. Wo steuern wir hin?

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Präsentation: Die Wurzeln von heute sind der Humus von morgen. Franz Brunner. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Die Wurzeln von heute sind der Humus von morgen. Franz Brunner. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Hier der Link zum Vortag

Franz Brunner ist gelernter Landwirt und am elterlichen Hof „in die Landwirtschaft hineingewachsen“. Bodenfruchtbarkeit war für ihn schon immer ein zentrales Thema nicht nur im Hinblick auf die Landwirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Ab der Betriebsübernahme gegen Ende der 1980er begann er mit Mulchsaat und Zwischenfrüchten. Er betreibt seinen Bauernhof im Niederösterreich mit seiner Gattin Gabi seit 1994 biologisch ohne Tierhaltung im Zuerwerb. Den „Bodenkurs im Grünen“ absolvierte er 2012 und beschreibt ihn so wie die „regenerative Landwirtschaft“ als wesentlichen Fortschritt im Bezug auf die Bodenfruchtbarkeit und Gesundheit der Kulturen.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Doku: Unser Boden, unser Erbe

Doku: Unser Boden, unser Erbe

Der Boden der uns trägt, der Boden der uns nährt. Doch wie gehen wir mit ihm um? Dieser Frage geht Marc Uhlig in seiner Doku »Unser Boden, unser Erbe« hinterher. Ein ruhiger, unaufgeregter Film, der weniger Antworten liefert als Fragen stellt. Uns ins Bewusstsein bringt, was nicht so deutlich ins Auge springt. Sollten wir uns mit dem Boden – und damit mit den etablierten landwirtschaftlichen Praktiken, aber auch unserem Einkaufs- und Konsumverhalten – beschäftigen? Ist das ein Thema für die Gesellschaft? Mit interessanten Menschen und Kommentaren von z.B. Sarah Wiener, Ernst-Ulrich von Weizsäcker, und auch mit ein paar Worten von mir dabei. Schaut ob er bei euch in der Nähe läuft oder fragt euer Lieblingskino dass sie den Film zeigen.

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Buch: Der Boden. Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel

Buch: Der Boden. Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel

Boden – so wichtig. Und doch so vernachlässigt. Was wissen wir schon über ihn? Eigentlich nichts. Gar nichts. Aber er ist faszinierend, unglaublich, fast schon unbeschreiblich. In ihrem Buch »Der Boden: Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel« (Amazon, Buch7) nimmt uns Susanne Dohrn auf eine faszinierende Reise in die »Unterwelt« mit. Wir begegnen den Bakterien und Pilzen, Nematoden, den Regenwürmern, aber auch dem Mikroplastik. Wir erfahren was einen »guten« Boden ausmacht – und was ihm schadet. Kenntnisse über unseren Boden – ja, ich würde sogar sagen: eine echte Beziehung zum Boden – sollte für uns alle zur Pflicht werden. Und zur Kür, denn es ist ein faszinierendes Paradies, was es zu entdecken gibt.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Doku: „Fliegende Flüsse“ – der Amazonas, der sich selbst den Regen macht

Doku: „Fliegende Flüsse“ – der Amazonas, der sich selbst den Regen macht

Boden, Vegetation und Klima: Wie ja schon beim Artikel über Walter Jehne geschrieben, ist der Wasserkreislauf ein sehr faszinierendes Thema, welches hohe Komplexität und bewundernswerte Entdeckungen bereithält. »„Fliegende Flüsse“ werden die Feuchtigkeitsströme genannt, die aus dem Amazonas-Regenwald aufsteigen und Brasilien bis in den Süden des Landes mit Regen versorgen, ebenso wie Paraguay, Uruguay und Argentinien. Dieses Naturphänomen ist bedroht, wenn immer mehr Regenwald gerodet wird. Versteppt der Urwald, versiegen die „Fliegenden Flüsse“, mit weitreichenden Folgen für Brasilien und das Weltklima. Bereits heute leidet das wasserreichste Land der Erde unter lang andauernden Dürreperioden, musste Wasser in den Metropolen rationiert werden.« Eine (teilweise) faszinierende Doku, welche noch einmal mehr bewusst macht – und auch ein bisschen ohnmächtig ob all der Abholzung und der politischen Ausrichtung Brasiliens -, wie wichtig und gleichzeitig zerbrechlich nicht nur der Amazonas, sondern das komplexe System, was die Erde entwickelt, hat.

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