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Buch: Alles könnte anders sein. Harald Welzer

Buch: Alles könnte anders sein. Harald Welzer

Harald Welzer’s Buch »Selbst denken!« gehört auf jeden Fall zu meinen Favoriten und sollte meiner Meinung nach jeder gelesen haben. Dementsprechend war ich gespannt auf sein letztes Werk »Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen« (Amazon, Buch7) Aber: so richtig gepackt hat es mich nicht. Interessante, kritische, positive, kreative Meinungen, Ansätze & Visionen – ja, die füllen schon das Buch. Und es immer wieder erstaunlich, mit welchen Informationen Herr Welzer dieses Buch bestückt hat und so neue Blicke und Perspektiven eröffnet. Von daher: Inspiration und eine (kleine) Anleitung zum Anders Denken ist auf jeden Fall dabei! Viel Spaß beim Lesen!

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Um eine Scheibe Toast zu toasten, braucht es einen Bahnrad-Weltmeister

… und der fällt nachher fast vom Radl. 700 Watt darf der treten – die würden wir gar nicht mal bewegen können. Schon beeindruckend, wie viel Energie wir (dank Braunkohle & Erdöl) verbrauchen, wenn wir nur dieses kleine Beispiel nehmen.

Und dazu noch diese Zahl: Mit dem Energiegehalt von einem Liter Rohöl könnte man einen schwer arbeitenden Menschen mehr als zwei Tage lang “antreiben”.

Posted by Stefan in Konsum, Peak Oil, Technik, Wirtschaft, 0 comments

Buch: Quer zum Strom – Eine Streitschrift über das Wasser. Petra Dobner

Screen Shot 2014-11-09 at 09.07.22Der Umgang mit ökologischen Ressourcen und vor allem mit dem Wasser ist das Kernproblem des dritten Jahrtausends. Aus der glücklichen Lage, in einem wasserreichen und wirtschaftsstarken Gebiet zu leben, erwächst eine globale Verantwortung, die mit dem Hahnzudrehen beim Zähneputzen bei weitem nicht abgegolten ist. Wir leben in einem Landstrich reich an Süßwasserquellen. Wir sind Weltmeister im Wassersparen und gleichzeitig im Mineralwasserkonsumieren. Beides ist ökonomisch wie ökologisch vollkommen widersinnig: Leitungen müssen wegen des sinkenden Verbrauchs mit Klarwasser gespült werden und das Märchen vom gesunden Mineralwasser hat erhebliche Folgeschäden für die Umwelt. Denn ein Liter Flaschenwasser verbraucht in der Produktion und auf dem Transport etwa ein Drittel Liter Öl. Wer wirklich Wasser sparen will, muss dies in Industrie und Landwirtschaft tun. Die Herstellung eines T- Shirts verschlingt beispielsweise 5 000 Liter Wasser. Angesichts der weltweit zunehmend bedrohten Wasserressourcen und des Klimawandels ist bewusster Konsum dringlicher denn je. Ebenso brisant ist die Konzeptlosigkeit der politischen Steuerungsebene, auf der in den letzten 20 Jahren kapitale Fehlentscheidungen getroffen wurden. Das Wasser als öffentliches Gut und das Recht auf Wasser als eines der ältesten überhaupt anzuerkennen, scheint im Privatisierungs- und Liberalisierungswahn vergessen zu sein.

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