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Wasser-Diebstahl in der Landwirtschaft – ein globales Problem

Wasser-Diebstahl in der Landwirtschaft – ein globales Problem

Agrarheute: »Wasserdiebstahl ist ein Thema, das aufgrund fehlender Daten bisher wenig Beachtung gefunden hat. Laut Interpol stehlen Diebe jährlich 30 bis 50 Prozent der weltweiten Wasserversorgung. […] Ein Großteil des weltweiten Fokus liegt derzeit auf Investitionen in Wassereffizienz, mit denen Wassermanager im besten Fall zwischen 10 und 20 Prozent der derzeitigen Verbrauchmengen einsparen können.« Jedoch: Die Wasserdiebe – in Spanien existieren 500.000 bis eine Million illegaler Brunnen – werden kaum verfolgt und bestraft. Wenn man die 30 bis 50 Prozent des „verlorenen Wassers“ zurückgewinnen können, dann wäre dies eine gute Investition in die zukünftige Wasserversorgung.

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Webinar am 9.7. »Keyline Design – wie das Wasser in der Land(wirt)schaft bleibt« in der Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“

Webinar am 9.7. »Keyline Design – wie das Wasser in der Land(wirt)schaft bleibt« in der Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“

Am 9.7. findet das zweite Webinar unserer Reihe statt, mit Philipp Gerhardt zum Thema »Wie halte ich das Wasser möglichst lange auf meinem Land?«. Keyline-Design ist ein in Australien entwickeltes System, mit dem erfolgreich große, ausgetrocknete Flächen wieder-belebt wurden.

Zur Reihe: Die zunehmende Trockenheit zwingt uns dazu, landwirtschaftliche Methoden neu zu überdenken und alles zu tun, um Wasser in unseren Böden und der Vegetation zu speichern, und das gesamte System resilienter zu machen. Wie kann das gehen? Um diese Herausforderung geht es bei unserer nächsten Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“.

Leider waren die bisherigen Monate im Jahr 2020 wieder sehr trocken und ausreichend Regen ist nicht in Sicht. Wir möchten in dieser „Spezial-Reihe“ regenerative Lösungsmöglichkeiten für den Umgang mit der zunehmenden Trockenheit in der Land(wirt)schaft aufzeigen.
Die Webinar-Reihe richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Organisiert wird sie von Manuel Nagel (Stiftung Ökologie & Landbau) und Stefan Schwarzer (Co-Autor des Buches „Die Humusrevolution“ und Organisator des gleichnamigen Symposiums).

Die Themengebiete sind vielfältig und reichen von der grundlegenden Betrachtung des Wasserkreislaufes, Keyline-Design als Methode zum aktiven Wassermanagement in der Land(wirt)schaft, über holistischem Weidemanagement, Agroforstwirtschaft bis natürlich hin zu Ansätzen und Methoden im Ackerbau, alle mit Schwerpunkt Wasser.

Das Format

5 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
Die Webinar-Reihe kann als Ganzes zum Spezial-Preis von 29,90€ gebucht werden.
Mengenrabatte für Institutionen auf Nachfrage möglich.
Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
Beginn: Donnerstag, 18. Juni 2020 um 20:00 Uhr. Danach im wechselnden Rhythmus.
Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Dritte Jahr in Folge Wasserknappheit in Deutschland

Dritte Jahr in Folge Wasserknappheit in Deutschland

Nach zwei Ausnahmejahren der Ausnahme, was den Niederschlag und damit verbunden die Feuchtigkeit im Boden angeht, reiht sich ein drittes Jahr langsam ein, welches es nicht schafft die tieferen Bodenschichten wieder mit Wasser aufzufüllen. Im Vergleich zu Osteuropa steht Deutschland dabei aber noch gut da. Topargar schreibt: »In Tschechien soll die Bodenfeuchtigkeit nach sechs Mangeljahren etwa 30 % unter Normalwert liegen. In der Ukraine erreichte der Wasserstand im Fluss Desna den niedrigsten Punkt seit 140 Jahren. Anfang Juni befanden sich die Stauseen rund um Kiew auf dem niedrigsten Stand seit fast einem Jahrhundert. Auch polnische Klimatologen berichteten von einer der schlimmsten Dürren seit hundert Jahren. Bis Mai 2020 fielen mehr als 40 Flüsse und Bäche deutlich unter den saisonal üblichen Pegel.«

Es wird Zeit, dass wir Wasser, Boden und Vegetation anders betrachten – nämlich auch als Wasserspeicher, Kühlungselemente und Quellen von Niederschlägen – und die lokalen und regionalen Wasserzyklen wieder schliessen. Unsere derzeit laufende Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft« mit dem Schwerpunkt Wasser zielt genau auf dieses Verständnis und angepasste landwirtschaftliche Methoden ab.

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Artikel: Frühes Frühlingserwachen verursacht Dürren

Artikel: Frühes Frühlingserwachen verursacht Dürren

Spannende Untersuchung: Die Basis für die extreme Dürre im Sommer 2018 wurde bereits im Frühjahr gelegt: Die aufgrund einer Hitzeperiode üppig wachsenden Pflanzen entzogen dem Boden schon zeitig viel Wasser und verstärkten damit die sommerliche Trockenheit, wie Simulationen zeigen.

„Wenn Pflanzen früher zu wachsen beginnen, benötigen sie auch mehr Wasser, sodass der Boden stärker austrocknet“, sagt Bastos. „In Zentraleuropa hat das verstärkte Wachstum im Frühjahr zu einer starken Abnahme des Wassergehalts im Boden geführt. Dieses Wasser stand im Sommer nicht mehr zur Verfügung, um die Biomasse aufrecht zu erhalten, sodass die Ökosysteme noch stärker unter der Sommerdürre litten.“

Den Modellen zufolge erklärte dieser Frühlingseffekt etwa die Hälfte der sommerlichen Trockenheit, verstärkte die Dürre also substantiell. In Zentraleuropa wirkten sich die hohen Temperaturen im Frühjahr daher letztlich negativ auf die Produktivität der Ökosysteme und die Netto-Kohlendioxidaufnahme aus.

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Am 18.06.2020 startet die neue Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit einem Sommer-Spezial »Wasser in der Land(wirt)schaft«

Am 18.06.2020 startet die neue Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit einem Sommer-Spezial »Wasser in der Land(wirt)schaft«

Die zunehmende Trockenheit zwingt uns dazu, landwirtschaftliche Methoden neu zu überdenken und alles zu tun, um Wasser in unseren Böden und der Vegetation zu speichern, und das gesamte System resilienter zu machen. Wie kann das gehen? Um diese Herausforderung geht es bei unserer nächsten Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“.

Leider waren die bisherigen Monate im Jahr 2020 wieder sehr trocken und ausreichend Regen ist nicht in Sicht. Wir möchten in dieser „Spezial-Reihe“ regenerative Lösungsmöglichkeiten für den Umgang mit der zunehmenden Trockenheit in der Land(wirt)schaft aufzeigen.
Die Webinar-Reihe richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Organisiert wird sie von Manuel Nagel (Stiftung Ökologie & Landbau) und Stefan Schwarzer (Co-Autor des Buches „Die Humusrevolution“ und Organisator des gleichnamigen Symposiums).

Die Themengebiete sind vielfältig und reichen von der grundlegenden Betrachtung des Wasserkreislaufes, Keyline-Design als Methode zum aktiven Wassermanagement in der Land(wirt)schaft, über holistischem Weidemanagement, Agroforstwirtschaft bis natürlich hin zu Ansätzen und Methoden im Ackerbau, alle mit Schwerpunkt Wasser.

Das Format

  • 5 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
  • Die Webinar-Reihe kann als Ganzes zum Spezial-Preis von 29,90€ gebucht werden.
  • Mengenrabatte für Institutionen auf Nachfrage möglich.
  • Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
  • Beginn: Donnerstag, 18. Juni 2020 um 20:00 Uhr. Danach im wechselnden Rhythmus.
  • Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit einem Sommer-Spezial  »Wasser in der Land(wirt)schaft«. Fünf Webinare ab dem 18.06.2020

Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit einem Sommer-Spezial »Wasser in der Land(wirt)schaft«. Fünf Webinare ab dem 18.06.2020

Die zunehmende Trockenheit zwingt uns dazu, landwirtschaftliche Methoden neu zu überdenken und alles zu tun, um Wasser in unseren Böden und der Vegetation zu speichern, und das gesamte System resilienter zu machen. Wie kann das gehen? Um diese Herausforderung geht es bei unserer nächsten Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“.

Leider waren die bisherigen Monate im Jahr 2020 wieder sehr trocken und ausreichend Regen ist nicht in Sicht. Wir möchten in dieser „Spezial-Reihe“ regenerative Lösungsmöglichkeiten für den Umgang mit der zunehmenden Trockenheit in der Land(wirt)schaft aufzeigen.
Die Webinar-Reihe richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Organisiert wird sie von Manuel Nagel (Stiftung Ökologie & Landbau) und Stefan Schwarzer (Co-Autor des Buches „Die Humusrevolution“ und Organisator des gleichnamigen Symposiums).

Die Themengebiete sind vielfältig und reichen von der grundlegenden Betrachtung des Wasserkreislaufes, Keyline-Design als Methode zum aktiven Wassermanagement in der Land(wirt)schaft, über holistisches Weidemanagement, Agroforstwirtschaft bis natürlich hin zu Ansätzen und Methoden im Ackerbau, alle mit Schwerpunkt Wasser.

Das Format

  • 5 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
  • Die Webinar-Reihe kann als Ganzes zum Spezial-Preis von 29,90€ gebucht werden.
  • Mengenrabatte für Institutionen auf Nachfrage möglich.
  • Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
  • Beginn: Donnerstag, 18. Juni 2020 um 20:00 Uhr. Danach im wechselnden Rhythmus.
  • Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Doku: Die Rückkehr der Biber

Doku: Die Rückkehr der Biber

Biber, Gestalter der Landschaft. Feind der Landwirtschaft. Aber so wichtig für viele Biotope. Wir haben ihn fast ausgerottet und beäugen sein Zurück kommen in unsere Landschaften mit zwiespältigen Gefühlen. Sind wir bereit ein Teil der landwirtschaftliche genutzten Flächen wieder der Natur, dem Biber, zurück zu geben? Dass er wertvolle Biotope bauen und Wasser zurück halten halten? Eine interessante Doku zu einem der größten Landschaftsgestalter.

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Doku: „Fliegende Flüsse“ – der Amazonas, der sich selbst den Regen macht

Doku: „Fliegende Flüsse“ – der Amazonas, der sich selbst den Regen macht

Boden, Vegetation und Klima: Wie ja schon beim Artikel über Walter Jehne geschrieben, ist der Wasserkreislauf ein sehr faszinierendes Thema, welches hohe Komplexität und bewundernswerte Entdeckungen bereithält. »„Fliegende Flüsse“ werden die Feuchtigkeitsströme genannt, die aus dem Amazonas-Regenwald aufsteigen und Brasilien bis in den Süden des Landes mit Regen versorgen, ebenso wie Paraguay, Uruguay und Argentinien. Dieses Naturphänomen ist bedroht, wenn immer mehr Regenwald gerodet wird. Versteppt der Urwald, versiegen die „Fliegenden Flüsse“, mit weitreichenden Folgen für Brasilien und das Weltklima. Bereits heute leidet das wasserreichste Land der Erde unter lang andauernden Dürreperioden, musste Wasser in den Metropolen rationiert werden.« Eine (teilweise) faszinierende Doku, welche noch einmal mehr bewusst macht – und auch ein bisschen ohnmächtig ob all der Abholzung und der politischen Ausrichtung Brasiliens -, wie wichtig und gleichzeitig zerbrechlich nicht nur der Amazonas, sondern das komplexe System, was die Erde entwickelt, hat.

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Artikel: Wasserspeicherkapazität von Humus

Artikel: Wasserspeicherkapazität von Humus

Es kursieren unterschiedliche Zahlen bzgl der Wasserspeicherfähigkeit von Humus im Boden. Oft wird eine Zahl von 130.000 oder 160.000 Litern pro Hektar genannt, bezogen auf vermutlich 30cm Bodentiefe – aber dazu fehlt dann meist auch eine Angabe. Dieser Artikel hier (Reevaluating the effects of soil organic matter and other properties on available water-holding capacity using the National Cooperative Soil Survey Characterization Database) ist dem Thema noch mal auf den Grund gegangen, und kommt zu geringeren Werten von 52.000 Litern bei 30cm Bodentiefe pro Prozent Humus – was ja auch kein schlechter Wert ist!

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Präsentation: Wasser, Boden, Vegetation – Der Schwamm, der unser Klima verändern könnte. Walter Jehne

Präsentation: Wasser, Boden, Vegetation – Der Schwamm, der unser Klima verändern könnte. Walter Jehne

Hier ist mal eine wirklich beeindruckende, und vielleicht Welt-verändernde Präsentation von Walter Jehne.

Thematisch haben wir das in unserem Buch »Die Humusrevolution« ja auch schon mit dem New Water Paradigm heraus gestellt. Aber der Walter präsentiert diesen Themenkomplex noch mal ein bissl mehr in Richtung »Humusaufbau —> Pflanzenwachstum —> erhöhte (Evapo)Transpiration —> erhöhte Abkühlung —> reduzierte Wärmeabstrahlung am Boden im Vergleich zum halb-nackt-liegenden Acker/Land —> erhöhte Wolkenbildung —> erhöhte Sonnenlichtreflexion durch die Wolken und mehr Niederschlag —> geringere Sonneneinstrahlung —> Klima-positive Entwicklung(en)«. (Sehr stark verkürzt)

Sollte das so stimmen, wie er das darstellt, dann sollten wir von der »Single Story« der CO2-Problematik uns hinwenden auf eine ganzheitlichere Sichtweise, wo Wasser, Vegetation und Böden im Zentrum des Geschehens rücken.

Seine Präsentation gibt’s nun auch in deutlich verkürzter Form auch auf deutsch (und leider ohne Hinweis auf den Ursprung der Inhalte, Zahlen, Daten, Fakten).

Aus einem Interview von ihm habe ich mal einige Stichworte rausgeschrieben. Was in dick ist, bräuchte meines Erachtens nach einen wissenschaftlichen Nachweis:

  • Water is governing 95 percent of the heat dynamics of the earth 
  • Solar radiation
    • at the top of the troposphere: 342 W/m2
    • water vapour in atmosphere rises temperature from -18 to 15 °C (+ 33 °C)
    • for stable climate, 342 must go out again
    • instead, 3 W less re-radiation = 1% of the incident solar radiation
    • with an increase of the natural hydrological processes, we can readily get to that one percent
      • latent heat flux of transpiration = 85 W/m2 from surface back out to space
      • if we increase transpiration globally by 5%, that would effectively put another 3 W/m2 out to space 
      • be increasing clouds by 2%, we would get an additional 3 W/m2 reflected back out of space 
  • water vapour
    • 80% of the natural greenhouse effect results from water vapour in the atmosphere
    • rel. constant over time at 4%
    • 1 gram of water can absorb 590 calories of heat energy
    • power of water (molecule) vapor to absorb and transfer heat is 20 times higher than that of CO2 (see below)
    • 40.000 ppm of water vapor to 400 ppm of CO2 —> power of water vapor
  • CO2
    • CO2 governs ~20% of the greenhouse effect
    • large variations over time
    • high concentrations at the beginning
      • drawn down by the formation of corals, limestone, chalk
      • since 420 million years by plants on land and the formation of soils
    • a CO2 molecule can absorb 1/8 of the heat of a water molecule
    • a CO2 molecule weight three times as much as a water molecule
  • when water evaporates, that heat gets transferred into the atmosphere, where is releases energy through condensation
    • that makes storms
    • but most of that gets dissipated back out of space through the upper atmosphere
      • this process accounts for about 24% of the Earth’s natural hydrological cooling 
    • clouds
      • = high albedo
      • 50% of the planet at any given time is covered by clouds
        • with a diminuishing amount 
        • 1/3 of the solar radiation is relefected out to space (by the clouds only?)
          • thus, more clouds, more reflection, more »cooling«
      • humid haze 
        • nucleated on aerosols and dust particulates
          • micro-droplets and thus too small and light to fall
          • electrostatically charged so they repel each other
          • when liquid, they absorb heat from the sun
          • when gaseous, they absorb re-radiated infrared radiation from the Earth
        • pollutant brown haze from Cairo to Beijing
          • Asian brown haze contains up to 4% moisture plus pollutants
          • »takes out« the precipiatation nuvlei so water in the atmopshere does not fall as rain
      • a million cloud micro-droplets need to coalesce to form a raindrop to begin falling
        • for that, we need precipitation nuclei
          • 1) ice crystals, 2) salts, 3) certain bacteria
          • by far the most effective nuclei in cloud chamber studies are the highly hydroscopic bacteria Aerobacter 
            • they are produced in the stomata of trees
            • rainfall in the Amazon is largely a symbiotic, bacterially driven process
            • proof: deforestation on an island leads to diminished rainfall; reforestation to a restoration of rainfall, for example Madeira 
    • oceans
      • cover 71% of the planet
      • evapotranspiration only possible from a two-dimensional monomolecular layer = limited physical dimension
      • surface water is always cooled from water below
    • trees
      • have a leaf area 10 times greater than the land’s surface area
      • three-dimensional process
      • longevity of green growth = four-dimensional
      • thus, much greater potential than oceans
  • soil
    • comparison to a cathedral
      • stones = building blocks = anorganic compounds
      • soil organic matter = cement, that holds the stones together
      • the void = all that empty space in the soil (66% of a healthy soil is just space, air, and partially filled with water)
      • avaiability of nutrients is related to how much surface area of the mineral particles is exposed
      • nutrients = often cations = held as if by Velcro
      • >80% of a soil’s biofertility depends on this surface exposure
      • creating cathedrals = spaces and surface = fundamental for both soil hydrology and biodertility
    • North America: 10-15 meters deep organic soils with 8% SOM within 10.000 years
  • land
    • 5 billion hectares of land degraded, turning 40% of the Earth’s land surface into desert and wasteland
    • 8 billion hectares of old growth forest, 6.3 billion were cleared
    • now at 3 billion hectares »restored«
    • 5 billion hectares of grasslands originally—> how much destroyed, degraded?
      • at times of the roman empire, lions from the libyan savannahs (what has changed that?) (!!!)
      • degradation = decarbonization = less water infliration, retaining, making available —> further degradation
    • if we degrade an area and leave it bare, it will absorb incident solar radiation and heat up and and enormously re-radiate back infrared radiation
  • CO2
    • we are emitting 130 billion tons of carbon emitted from the biosystems (?)
    • fossil fuel emissions are 10 billion tons of carbon per annum
    • photosynthesis draw down 120 billion tons of carbon per year
    • atmosphere:
      • 750 billion tons
    • oceans
      • 38.000 billion tons
      • 1/3 (???) of the man made CO2 emissions have been absorbed and buffered by the oceans
      • when CO2 concentration in the atmosphere diminish, oceans will release CO2 back into the air
      • 93% of the additional heat that we’re generating and retaining is being absorbed by the oceans (!!!)
        • when temperatures rise – we see only 7-10% of the total effect
      • in terms of carbon, energy and heat dynamics, water is the elephant in the room
    • ABC(D) of carbon sequestering
      • Agriculture
      • Burning (oxidation, decomposition, oxidation of plant material)
      • Carbon biosequestration
      • Dividend
        • + biofertility, microbial activity, surface area, moisture-holding capcity, ….
        • instead of »burning« 100 to 120% of the carbon, we could fix 60-70% in the soil
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Unser zweiter Teich ist da!

Unser zweiter Teich ist da!

Sich mit Wasser zu beschäftigen, ist nicht trivial! Diese Erkenntnis kann ich nach mehreren Jahren des sich immer wieder damit Beschäftigens wohl ziehen. Wir wollen Wasser auf unseren Flächen. Zurückhalten, speichern, der Natur wieder zur Verfügung stellen, die lokalen Wasserkreisläufe damit wieder (ein bisschen) schliessen, Biotope, Orte der Ruhe. Nach einem grundsätzlichen Konzeptpapier, welches uns leider konkret nicht weiter gebracht hatte, nun der Austausch mit einem Wasser-Spezialisten und einem Permakultur-Designer. Und daraus resultierend, ein erster Biotop- und damit auch Versuchsteich, in kleinerer Größe, um erst einmal zu erkunden, wie Wasser, Boden, Klima zueinander stehen. Hält der Boden auch ohne Zusatzmaterial dicht? Haben wir im Sommer genügend Rückfluss? Wie staut sich das Wasser über das Jahr verteilt? Wir schauen mal – im Herbst soll dann ein großer Teich nebenan gebaut werden, als Retentions- und Bewässerungsteich.

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Himalaya: Die Klimakrise von der Sie noch nicht gehört haben

Das Dach der Welt verliert seine Gletscher: „Fünf Jahre lang haben Forscher an einem Bericht zur Zukunft der Gletscher von Himalaja und Hindukusch gearbeitet. Nun liegt er vor, seine Botschaft ist verstörend.
Mindestens ein Drittel der Gletscher im Gebiet von Himalaja und Hindukusch wird einer Studie zufolge bis Ende dieses Jahrhunderts schmelzen – selbst wenn das ambitionierteste Ziel der Klimaabkommens von Paris erreicht wird. Sollten globale Bemühungen zum Klimaschutz weniger Erfolg haben, wären es sogar zwei Drittel, heißt es in einem Bericht des Internationalen Zentrums für Integrierte Gebirgsentwicklung (Icimod).“

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Doku: Billions in Change

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Anstatt nur viel Geld zu verdienen, will Entrepreneur Manoj Bhargava in die Welt wirken, und das Leben v.a. der ärmeren Menschen verbessern. Mit ungewohntem Unternehmerstil, viel Enthusiasmus und Energie, vielen Freiheiten der Mitarbeiter beim Experimentierens, und immer auf der Suche nach einfachen Lösungen, entwickeln seine Firmen Lösungen v.a. im Hinblick auf die für ihn wesentlichen Bereiche Energie, Wasser und Gesundheit. Interessante Aspekte, ungewohnte Sichtweisen, gute Lösungen: Wie können wir wirklich die Welt verändern? Dies zeigt die Doku „Billions in Change„.

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Lesenswerte Artikel: Vom Sauerstoff, Böden und Pflanzenschutz

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Sauerstoffmangel: Todeszonen in der Ostsee haben sich verzehnfacht. Forscher sprechen von der weltweit größten Sauerstoffmangelzone menschlichen Ursprungs: Die sogenannten Todeszonen in der Ostsee haben dramatisch zugenommen – mittlerweile umfassen sie eine Fläche von 60.000 Quadratkilometern.

Böden weltweit in Gefahr: Mit Füßen getreten. Wissenschaftler sind alarmiert: Wir kümmern uns zu wenig um die Böden der Welt. Dabei ist die Bodengesundheit zentral, wenn Ende des Jahrhunderts bis zu 13 Milliarden Menschen satt werden sollen.

Artenvielfalt: Pflanzenschutzmittel gefährden deutsche Gewässer. In vielen Gewässern weltweit ist die Konzentration von Pflanzenschutzmitteln zu hoch, berichten Forscher. Sie hatten Daten aus 73 Ländern ausgewertet. Auch in Deutschland werden Grenzwerte oft nicht eingehalten.

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Wasser in der Wüste

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Die Landschaft lesen (und verstehen) lernen, und sie mit diesem Wissen gestalterisch zu nutzen. Geoff Lawton zeigt mal wieder, wie selbst die Wüste „nutzbar“ gemacht werden kann – ohne fossile Grundwasservorräte zu (über)nutzen, oder Wasser über tausende Kilometer zu pumpen. Mit ein wenig Wissen, und guter Beobachtung, kann auch hier ein kleines Paradies entstehen.

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Eine Oase in der Wüste (dank Swales)

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Beeindruckend, was in der Wüste durch geschickte Planung/Umsetzung entstehen entstehen kann. Da erscheint der Ausspruch „Greening the desert“ tatsächlich realistisch zu sein. Beobachtung, Verständnis und dann auch durchaus Ausdauer/Zeit sind dafür wichtige Utensilien.

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Lesenswerte Artikel

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Kohlekraftwerke: Gabriel verkündet Abkehr von Klimaschutzzielen: Das Klimaziel der Bundesregierung ist nicht mehr zu halten. Das hat Wirtschaftsminister Gabriel nach SPIEGEL-Informationen intern eingeräumt. Grund ist vor allem die Weigerung des Ministers, alte Kohlemeiler abzuschalten.

Temperatur-Rekord: Ozeane sind so warm wie nie: Die Temperatur im Oberflächenwasser der Ozeane hat 2014 ein Rekordhoch erreicht. Forscher sind alarmiert: Erwärmt sich die Erde nach einer mehrjährigen Pause doch wieder?

Hochhauspreis für „Bosco Verticale“: Die Besten sind grün: Zwei riesige Gebäude – und knapp 800 Bäume an der Fassade: Der Wohnhauskomplex „Bosco Verticale“ in Mailand ist mit dem Internationalen Hochhaus Preis ausgezeichnet worden.

Foto: Stefano Boeri Architetti@Flickr

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Buch: Quer zum Strom – Eine Streitschrift über das Wasser. Petra Dobner

Screen Shot 2014-11-09 at 09.07.22Der Umgang mit ökologischen Ressourcen und vor allem mit dem Wasser ist das Kernproblem des dritten Jahrtausends. Aus der glücklichen Lage, in einem wasserreichen und wirtschaftsstarken Gebiet zu leben, erwächst eine globale Verantwortung, die mit dem Hahnzudrehen beim Zähneputzen bei weitem nicht abgegolten ist. Wir leben in einem Landstrich reich an Süßwasserquellen. Wir sind Weltmeister im Wassersparen und gleichzeitig im Mineralwasserkonsumieren. Beides ist ökonomisch wie ökologisch vollkommen widersinnig: Leitungen müssen wegen des sinkenden Verbrauchs mit Klarwasser gespült werden und das Märchen vom gesunden Mineralwasser hat erhebliche Folgeschäden für die Umwelt. Denn ein Liter Flaschenwasser verbraucht in der Produktion und auf dem Transport etwa ein Drittel Liter Öl. Wer wirklich Wasser sparen will, muss dies in Industrie und Landwirtschaft tun. Die Herstellung eines T- Shirts verschlingt beispielsweise 5 000 Liter Wasser. Angesichts der weltweit zunehmend bedrohten Wasserressourcen und des Klimawandels ist bewusster Konsum dringlicher denn je. Ebenso brisant ist die Konzeptlosigkeit der politischen Steuerungsebene, auf der in den letzten 20 Jahren kapitale Fehlentscheidungen getroffen wurden. Das Wasser als öffentliches Gut und das Recht auf Wasser als eines der ältesten überhaupt anzuerkennen, scheint im Privatisierungs- und Liberalisierungswahn vergessen zu sein.

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Stickstoff – Segen und Problem

Screen Shot 2014-09-17 at 11.26.51Was wären die Pflanzen ohne Stickstoff? Was wäre die Landwirtschaft ohne Stickstoff? Kaum vorzustellen wie unsere industrialisierte Landwirtschaft ohne dieses „flüssige Gold“ funktionieren würde. Und: Es gibt ja (in der Luft) genug davon. Zwar wird sehr viel Energie verbraucht um im Haber-Bosch-Verfahren den Luftstickstoff in ein flüssiges oder festes Düngungsmittel zu verwandeln. Aber: Die Probleme, die diese Systemumleitung (Stickstoff aus der Luft hinein in den Boden, die Pflanzen, das Wasser) liegen, sind nur teilweise bekannt. Das Bundesamt für Umwelt in der Schweiz hat zu diesem Thema eine interessante kleine Publikation heraus gegeben: Stickstoff – Segen und Problem.

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Doku: Watermark

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Wasser bedeckt über 70 Prozent der Erdoberfläche, es ist nicht nur in Gewässern, sondern auch in der Luft, unter unseren Füßen und in unserem Körper. Die Dokumentarfilmer betrachten die existenzielle Beziehung, die die Menschheit mit der lebensspendenden Flüssigkeit verbindet. Wir haben gelernt, Wasser für uns zu nutzen, es in Kanäle zu zwingen und durch riesige Dämme zu stauen. Doch wo manche Menschen Wasser in die Wüste leiten, um es dort als Attraktion zu nutzen, da fehlt es Menschen anderorts. Die Filmemacher reisen um den ganzen Planeten und erkunden die Verbindung, die sich über die Jahrhunderte zwischen Mensch und Natur aufgebaut hat. Sie zeigen, was passieren kann, wenn wir zu rücksichtslos mit dieser lebensnotwendigen Ressource umgehen. In der Doku warten 20 unterschiedliche Geschichten auf Entdeckung, die sich um den Menschen und die Nutzung von Wasser drehen – oder dessen Verschwendung.

Posted by Stefan in Doku, Klimaveränderung, Konsum, Landwirtschaft, Natur, Tiere, Wirtschaft, Wohnen, 0 comments