schloss tempelhof

Erste Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« – 12 Webinare, 12 Praktiker berichten

Erste Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« – 12 Webinare, 12 Praktiker berichten

Am Donnerstag geht es los, mit der ersten Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« – 12 Webinare, 12 Praktiker berichten.

Die Anforderungen an die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert sind groß. Bodenfruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und dies ökonomisch rentabel.

Daher biete ich zusammen mit Manuel Nagel von der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) die erste Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« an. Diese richtet sich an alle Landwirte die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. In insgesamt 12 Webinaren à 90 Minuten teilen 12 Praktiker ihre Erfahrungen mit den Webinar-Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet.

Die Themen sind vielfältig und reichen von grundlegenden Analysen der Zusammenhänge im Boden bis zu der Anwendung der landwirtschaftlichen Praktiken einer aufbauenden Landwirtschaft. Mit dabei sind u.a. Sepp Braun, Andrea Beste, Christoph Felgentreu und Johannes Storch.

Das Format
– 12 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
– Die Webinar-Reihe kann als Ganzes für 89,50€ gebucht werden. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
– Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
– Beginn: Donnerstag, 19. September 2019 um 20:00 Uhr. Danach wöchentlicher Rhythmus.
– Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
– Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

Posted by Stefan in Klimaveränderung, Konsum, Landwirtschaft, Natur, Pilze, Präsentation, Seminar, Technik, Tiere, 0 comments
Seminar: Grundlagenkurs Permakultur »Vernetzen, Verknüpfen, Verbinden« am Schloss Tempelhof, 15.-17.11.2019

Seminar: Grundlagenkurs Permakultur »Vernetzen, Verknüpfen, Verbinden« am Schloss Tempelhof, 15.-17.11.2019

Ich biete mit Judit Bartel von der Permakultur-Akademie einen Einführungskurs „Permakultur“ in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof an:

Vernetzen, Verknüpfen, Verbinden
Uns wird immer klarer, dass das über die letzten Jahrzehnte entwickelte und gelebte Wirtschaftssystem nicht nachhaltig und zukunftsträchtig ist. Zu groß ist der Verbrauch natürlicher Ressourcen, zu gravierend die negativen Auswirkungen auf die Umwelt, zu unsozial die Auswüchse der Geldverteilungsmaschinerie. Doch: Wie kann eine andere Welt aussehen? Was muss bedacht werden, um langfristig stabile ökonomische, ökologische, kulturelle und soziale Systeme zu entwickeln?
Die Permkaultur kann hierauf vielfältige Antworten geben, aber besser noch: Sie bietet uns eine Vielzahl an Gestaltungsprozessen und Analysemethoden, um Systeme so zu verändern und zu entwickeln, dass sich selbst erhaltende, organische Kreisläufe entstehen. Ursprünglich für die Landwirtschaft entwickelt, hat sie sich inzwischen zu einem Denkprinzip entwickelt, welches Brücken bildet über die Landwirtschaft hinweg zu Bereichen wie Hausbau, Energiev- ersorgung, Landschaftsplanung bis hin zur Gestaltung sozialer Räume.
In unserem Grundlagenkurs möchten wir euch zeigen, was die ethischen Grundlagen der Permakultur sind, wollen euch mit praktischen Übungen die Gestaltungsprinzipien und -methoden vertraut machen und anhand von anschaulichen Beispielen eine Vorstellung von der Vielfalt permakultureller Anwendungsfelder vermitteln. Wir können am Beispiel der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof konkret erleben, wie Permakultur ganz praktisch aussieht. Die Beis- piele reichen von kleinen Elementen wie Hügelbeeten über einen kleinen Waldgarten bis hin zu einer permakulturell orientierten Landwirtschaft wie auch dem sozialen Leben in Gemeinschaft.

Permakultur-Grundlagenkurs in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof
Datum: 15.-17.11.2019
Kursleitung: Judit Bartel, Stefan Schwarzer
Anmeldung: Permakultur-Akademie

Posted by Stefan in Bau, Freie Schule, Garten, Gemeinsam Leben, Klimaveränderung, Konsum, Landwirtschaft, Natur, Peak Oil, Pilze, Recycling, Seminar, Soziale Permakultur, Technik, Tiere, Urbane Landwirtschaft, Waldgarten, Wirtschaft, Wohnen, 0 comments
Elemente einer aufbauende Landwirtschaft am Schloss Tempelhof

Elemente einer aufbauende Landwirtschaft am Schloss Tempelhof

Elemente einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft, wie wir sie am Schloss Tempelhof sehen, planen und teilweise schon umgesetzt haben. Entstanden aus einer Permakultur-Planung vor einigen Jahren, habe ich mal die verschiedenen Elemente/Methoden/Werkzeuge etwas besser heraus gearbeitet und visualisiert. Hat vielleicht ein bisschen von »lass uns gemeinsam träumen«, aber es sind doch alles umsetzbare Ansätze. Die ersten Agroforststreifen mit Obstbäumen, Robinien und Walnüssen sind gepflanzt. Der Waldgarten umgezogen und eine Stufe vergrößert. Wiesen-Randstreifen und Blühstreifen im Acker sind 2018 dazu gekommen. Die ersten Dutzend gesteckter Weiden am Bach sehen langsam auch nach was aus. Auf die Etablierung von Teichen warten wir leider noch, zunehmend ungeduldig… Sehr schön anzusehen, dass wir, zielgerichtet, Schritt für Schritt in diese Richtung weiter gehen.

Posted by Stefan in Landwirtschaft, Natur, Tiere, Waldgarten, 0 comments

Dorfkinder: Lea, am Schloss Tempelhof

Kleiner Filmbeitrag zum Thema: Dorfkinder. »Aufgewachsen ist Lea in Frankfurt, gewählt hat die Gärtnerin das Land. In Schloss Tempelhof in Baden-Württemberg lebt und arbeitet sie solidarisch. Ein Kontrast zur lauten und anonymen Großstadt.«

Posted by Stefan in Doku, Garten, Gemeinsam Leben, Landwirtschaft, Soziale Permakultur, Urbane Landwirtschaft, Wohnen, 0 comments

Lebensraum für Insekten und seltene Pflanzen – Rand- und Mittelstreifen in der Wiese




Wir haben letztes Jahr unsere Flächen von einem Biologen auf die Artenvielfalt untersuchen lassen – Pflanzen, Vögel, Schmetterlinge, Grasshüpfer. Dabei sind bestimmte Flächen als besonders wertvoll heraus gestellt worden, sowie die Bedeutung von Rand- und Mittelstreifen, die bei der Mahd stehen gelassen werden und nur im Herbst oder besser noch zum Ende des Winters gemäht werden. Diese bieten Insekten und Vögeln Rückzugsraum, Schutz und Nahrung. Weswegen wir entsprechend unsere Wiesen nun etwas anders »gestalten«.

Posted by Stefan in Landwirtschaft, Natur, Tiere, 0 comments
Präsentation: Vom Pflug zu No-till im Gewächshaus. Maya Lukoff. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Präsentation: Vom Pflug zu No-till im Gewächshaus. Maya Lukoff. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Ihre gärtnerische Reise begann beim Studium der Anthropologischen Landwirtschaft, wofür sie drei Jahre in Bolivien lebte, um die lebendigen Weisheiten der einheimischen Aymara-Landwirtschaft kennen zu lernen. Um geschlossene Kreisläufe, Verlebendigung des Edaphons und kosmische Kräfte im westlichen Kontext zu verstehen, hat sie die Freie Ausbildung für biologisch-dynamischen Gemüsebau in Deutschland absolviert. Seit 2014 lebt sie in der Gemeinschaft Schloss Tempelhof, wo sie ihrer Leidenschaft für die Landwirtschaft im gemeinschaftlichen Kontext nachgehen kann. Hier beschäftigt sie sich intensiver mit Mischkulturen, Komposttees, Präparaten usw.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.
Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

Posted by Stefan in Garten, Landwirtschaft, Pilze, Präsentation, 0 comments
»Aufbauende Landwirtschaft« am Schloss Tempelhof

»Aufbauende Landwirtschaft« am Schloss Tempelhof

Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft entscheidet sich daran, ob wir es schaffen, natürliche Grundlagen zu regenerieren. Es ist Zeit für den Wandel. Auch auf dem Feld.

Die Umgestaltung einer Ressourcen aufbauenden Landbewirtschaftung am und um den Tempelhof ist ein langfristiges Projekt, das zugleich Tatendrang und viel Geduld erfordert. Während der ersten sieben Jahre ist mit viel Engagement das Beleben des Bodens, der Aufbau der Gewächshäuser und die Anpflanzung von einigen permakulturellen Bereichen vorangebracht worden. Nun steht in einer neuen Phase die bewusste Weiterentwicklung der Landwirtschaft aufgrund von ganzheitlichen Planungen an.

Posted by Stefan in Doku, Landwirtschaft, Natur, Pilze, Tiere, Urbane Landwirtschaft, 0 comments
Präsentation: Mulchsysteme im Gemüsebau. Johannes Storch. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Präsentation: Mulchsysteme im Gemüsebau. Johannes Storch. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Johannes Storch führt seit 2011 den Gemüsebau auf dem Bio-Gemüsehof Dickendorf. Von Anfang an war es sein Ziel, aus Respekt vor Mitmenschen und Natur, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und sogar zu steigern. Durch Beobachtung der Natur war bald klar, dass intensive Durchwurzelung in Kombination mit einer organischen Mulchdecke der Schlüssel ist. Die Anpassung dieser Prinzipien an den intensiven Gemüsebau bedeutete viel Entwicklungseinsatz im Bereich des Anbausystems und der Technik. Die enorme Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit in diesem System, sowie Vorteile bei Unkrautmanagement, Arbeitswirtschaft und der Pflanzenernährung, haben es im Betrieb zum Standardverfahren gemacht. Mittlerweile ist Technik und Anbausystem ausgereift, sodass der Betrieb Beratung und professionelle Pflanztechnik für das Mulchsystem anbietet.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

Posted by Stefan in Garten, Landwirtschaft, Präsentation, Technik, 1 comment

Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten. 17.5.-19.5.2019, Schloss Tempelhof

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 17.5.-19.5.2019
Kosten: 170 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: https://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltung/permakultur-kurs-waldgarten/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

P1020780

Posted by Stefan in Garten, Landwirtschaft, Natur, Seminar, Waldgarten, 0 comments

Präsentation: Bodenfruchtbarkeitsfonds. Ulrich Hampl. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Ulrich Hampl ist Münchner Kindl und durch ein Landwirtschaftsstudium und Praxis zum absoluten Land-Ei geworden. Er hat 29 Jahre für die Stiftung Ökologie & Landbau in den Bereichen Beratung, Forschung, Erwachsenenbildung, Aufbau und Leitung des Seminarbauernhofs und Bauernhofkindergarten Gut Hohenberg, und als Bauernhofpädagoge gearbeitet. Jetzt ist er als Bauern- und Bodenbegleiter im Bodenfruchtbarkeitsfonds der Bio Stiftung Schweiz rund um den Bodensee tätig, als Demeter-Berater unterwegs und begeisterter Bienenhalter.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

Posted by Stefan in Landwirtschaft, Natur, Präsentation, Technik, 0 comments

Podcast: Eine alternative Landwirtschaft – Die Chancen der Permakultur

Ein Radiofeature, mit Besuch am Schloss Tempelhof: »Keine Motoren, keine Chemie, alles Handarbeit: In der Permakultur soll die Natur sich selbst schützen und so besser wachsen. Selbstversorger erzielen damit beeindruckende Erfolge.« Ja, für Selbstversorger gut dargestellt. Aber welche Chance bietet eine (richtig verstandene) Permakultur wirklich für die Landwirtschaft? Das kommt mir in diesem Beitrag dann doch etwas zu kurz. Auch mein Input dazu erscheint mir noch zu verkürzt, zu unklar, zu unkonkret, um wirklich zukunftsweisend zu sein. Oder wie seht ihr das?

Posted by Stefan in Konsum, Landwirtschaft, Natur, Podcast, Technik, Waldgarten, Wirtschaft, 0 comments

Präsentation: Gesunder Boden. Sepp Hägler. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Sepp Hägler ist Biolandwirt mit pfluglosem Ackerbau und Wirtschaftsdüngeraufbereitung. Seine Erfahrung zeigt, dass Probleme der Tiergesundheit im Ungleichgewicht der Nährstoffversorgung im Boden liegen. Durch spezielle Bodenuntersuchungen und Pflanzenanalysen werden Nährstoffüberschüsse bzw. Mängel aufgedeckt. Durch die Umstellung der Düngung und Bodenbearbeitung wird Humus aufgebaut und dadurch der Boden wieder ins Gleichgewicht gebracht.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

Posted by Stefan in Landwirtschaft, 0 comments

Präsentation: Begrüßung. Stefan Schwarzer & Burkhard Kayser. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Die Initiatoren und Organisatoren Stefan Schwarzer und Burkhard Kayser stellen sich vor, begrüßen die Teilnehmenden des diesjährigen Symposiums und geben Einblicke in ihre Ziele.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

Posted by Stefan in Klimaveränderung, Konsum, Landwirtschaft, Natur, Präsentation, Technik, Tiere, Wirtschaft, 0 comments

Der essbare Waldgarten – (m)ein neues Blog

Der essbare Waldgarten – (m)ein neues Blog ist online. Eine meiner Passionen sind mehrjährige Gemüsekulturen (in Verbindung mit Obst und evtl Nüssen). Also, mehr oder weniger das was in der Permakultur unter dem Begriff des Waldgartens läuft. Wobei mein Schwerpunkt in unserem Waldgarten am Schloss Tempelhof ganz klar auf der Wildgemüse-Produktion liegt. Welche Sorten können wir erfolgreich in größerer Menge etablieren, damit diese unser Salatbuffet, unsere Pestos und Aufstriche, das grüne Smoothie-Pulver bereichern, oder woraus wir andere besondere Produkte und Mahlzeiten zaubern können. Also, ab jetzt, unter http://www.der-essbare-waldgarten.de oder Facebook https://www.facebook.com/der.essbare.waldgarten/ oder Instagram https://www.instagram.com/der.essbare.waldgarten/.

Posted by Stefan in Garten, Konsum, Landwirtschaft, Natur, Waldgarten, 0 comments

Elemente einer aufbauende Landwirtschaft am Schloss Tempelhof

Elemente einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft, wie wir sie am Schloss Tempelhof sehen, planen und teilweise schon umgesetzt haben. Entstanden aus einer Permakultur-Planung vor einigen Jahren, habe ich mal die verschiedenen Elemente/Methoden/Werkzeuge etwas besser heraus gearbeitet und visualisiert. Hat vielleicht ein bisschen von »lass uns gemeinsam träumen«, aber es sind doch alles umsetzbare Ansätze. Die ersten Agroforststreifen mit Obstbäumen, Robinien und Walnüssen sind gepflanzt. Der Waldgarten umgezogen und eine Stufe vergrößert. Wiesen-Randstreifen und Blühstreifen im Acker sind 2018 dazu gekommen. Die ersten Dutzend gesteckter Weiden am Bach sehen langsam auch nach was aus. Auf die Etablierung von Teichen warten wir leider noch, zunehmend ungeduldig… Sehr schön anzusehen, dass wir, zielgerichtet, Schritt für Schritt in diese Richtung weiter gehen.

Posted by Stefan in Landwirtschaft, Natur, Tiere, Waldgarten, 0 comments

Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten. Schloss Tempelhof

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 17.5.-19.5.2019
Kosten: 170 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: https://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltung/permakultur-kurs-waldgarten/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

P1020780

Posted by Stefan in Garten, Natur, Seminar, Waldgarten, 0 comments

Masterarbeit zum Thema Waldgarten

Zusammenfassung der Masterarbeit von Birte Carstensen:

Die zentrale Frage der Arbeit war, ob Waldgärten in unseren Breitengeraden sinnvoll sind. Vier Aspekte wurden dafür untersucht. Im Waldgarten Schloss Tempelhof wurden an ausgewählten Kulturen das Wachstumsverhalten und Ertragspotential sowie der Nährstoffgehalte der Kulturen analysiert. Durch Literaturrecherche wurden zudem die möglichen ökologischen und sozialen Funktionen von Waldgärten diskutiert.

Die Messung des Pflanzenwachstums im Waldgarten Schloss Tempelhof zeigte, dass für die meisten Kulturen der trockene und warme Sommer 2018 auch ohne Bewässerung kein Problem war. Fraßschäden stellten für einige Kulturen ein größeres Problem dar. Die Erträge der krautigen Kulturen des Waldgartens lagen durchschnittlich bei 2,18 kg/m2. Sie waren um etwa 25% geringer als die Erträge von Salaten und Spinat in klassischen Gemüseanbausystemen. […] Die Erträge von Bäumen und Sträuchern wurden nicht mit untersucht. Der Arbeitsaufwand ist im Waldgarten für den Gemüseanbau geringer als auf Äckern oder in Gewächshäusern. Die zwölf untersuchten krautigen Kulturen spiegeln allerdings nicht vollständig das Potential eines Waldgartens wieder. Ein etablierter Waldgarten kann zusätzlich Obst, Nüsse und Pilze hervorbringen.

Die Analyse der Mineralstoff- und Proteingehalte der krautigen Waldgartenkulturen zeigte, dass die Waldgartenkulturen mit durchschnittlich 3,89g/100g frischem Material relativ proteinreich sind. Sie enthalten außerdem deutlich mehr Kalium und Magnesium und etwas mehr Eisen und Zink als klassische Salate. Die gemessenen Natriumgehalte waren niedrig, was vorteilhalt ist, da Natrium in der Regel durch Speisesalz reichlich aufgenommen wird. Die untersuchten Kulturen können gut Salate und Gemüsegerichte vielfältiger werden lassen. Staudenbuchweizen ist sehr reich an Calcium, Magnesium und Eisen und damit eine gute Alternative zu Blattspinat. Die Bevölkerung in Deutschland, USA und Großbritannien ist teils mit Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium und Eisen unterversorgt. Der Grund dafür liegt in einer gemüsearmen und getreidereichen Ernährung. Es ist deshalb eine Herausforderung das ungewohnte und besonders mineralstoffreiche Gemüse des Waldgartens in die Ernährung der Bevölkerung zu integrieren. Waldgärten sollten nicht direkt an viel befahrenen Straßen liegen und es sollte immer einen Pufferstreifen zwischen dem Garten und einer Straße geben.

Es konnte anhand der Literaturrecherche gezeigt werden, dass Naturkontakt, Gärtnern und der Aufenthalt in Gärten einen positiven Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit von Menschen jeden Alters hat. Besonders in Städten mit wenig Natur gibt können Waldgärten eine Bedarfslücke schließen. Die Mitarbeit in einem gemeinschaftlichen Garten sollte leicht und unkompliziert sein, damit auch viel beschäftigte Menschen Ausgleich und Entspannung in ihnen finden können. Es profitieren nicht nur die direkten Nutzer der Waldgärten, auch die Stadt und der Staat profitieren von seinen ökologischen Funktionen. Außerdem profitieren sie von einer gesünderen Gesellschaft und von einer resilienteren Umwelt.

Die Ökosystemdienstleistungen von Waldgärten sind: Biodiversitätserhalt, Kohlenstoffsequestrierung und Wasserschutz durch Humusaufbau. Zudem können Treibhausgasemissionen durch regionale Erzeugung von Obst, Gemüse, Kräuter und Nüssen reduziert werden. Die Biodiversität wird erhalten, indem der Waldgarten Nahrung und Lebensraum für Insekten und Bodenlebewesen bietet. Im Waldgarten Schloss Tempelhof konnten 48 Insektenarten dokumentiert werden. Von dieser Biodiversität können auch benachbarte Felder profitieren, da Nützlinge vorhanden sind. Viele der Kulturen des Waldgartens sind mit klassischem Gemüse verwandt, welches für die menschliche Ernährung wichtig ist. Ihre genetische Biodiversität wird in Waldgärten dadurch auch erhalten.

Waldgärten können also einen Beitrag zur Versorgung mit regionalem, mineralstoff- und proteinreichem sowie pflanzenschutzmittelfrei angebautem Obst, Gemüse und Nüssen sein. Sie führen zu keinen Kontaminationen und fördern die regionale Biodiversität und die Speicherung von Kohlenstoff im Boden. Sie kommen ohne eine Bewässerung aus und sorgen für gute Sickerwasserqualitäten. Es sollten aber keine hohen Erträge erwartet werden und eine Etablierungszeit mit weniger Ertrag eingeplant werden. Waldgärten haben dadurch keinen wirtschaftlich hohen Wert. Nur wenn ökologische und soziale Funktionen berücksichtigt und genutzt werden, sind Waldgärten auch in der gemäßigten Klimazone sinnvoll.

Posted by Stefan in Artikel, Garten, Konsum, Landwirtschaft, Pilze, Tiere, Waldgarten, 2 comments

Artikel: „Wir betreiben unsere Toaster und Fernseher mit Mais“. ZEIT-Interview mit Schloss Tempelhof Gärtner Sebastian Heilmann

© Leonie Sontheimer

Kurzes Interview in der ZEIT mit Sebastian, unserem Gemüsegärtner und Landwirt. Welches Modell Landwirtschaft wollen wir? Welches können wir? Welche Argumente braucht es – aber welche ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) braucht auch dazu, auch als Argumente (und verständlicherweise)? Und wo sind unsere Ansichten (und die ZDFs) eben auch geprägt vom bisherigen Denken, von der weit verbreiteten Bildung in Sachen »Wie Landwirtschaft nur funktionieren kann«. Wie heisst es so schön:

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ (Albert Einstein)

Posted by Stefan in Artikel, Garten, Gemeinsam Leben, Klimaveränderung, Konsum, Landwirtschaft, Natur, Peak Oil, Technik, 2 comments

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 25.-27.1.2019

Symposium “Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen“
Wir können Ressourcen wie Böden und Biodiversität wieder aufbauen, die Klimaveränderung abmildern und gesunde Lebensmittel produzieren? Diese Ziele sind durch eine regenerative Agrikultur möglich zu erreichen. Vom 25.-27.1.2019 findet nun schon zum dritten Mal das Symposium “Aufbauende Landwirtschaft” am Schloss Tempelhof statt. Die ersten beiden war ein großer Erfolg mit 130 Teilnehmern (hier die Vorträge), mit ökologisch und auch konventionell wirtschaftenden Landwirten und Gärtnern. 16 Redner (Agenda) zu unterschiedlichen Themen, aus verschiedensten Bereichen – Ackerbau, Bodenleben, Agroforstwirtschaft, Gärtnerei, Soziales, Ökonomie, Politik – mit viel Austausch und Diskussion.

Ziel des Symposiums
Wir wollen wir einen offenen Begegnungsraum für konventionelle und ökologische Bauern und Gärtnerinnen schaffen, einen „Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft”. Das Symposium soll Verständnis für ganzheitliche Zusammenhänge und Lösungen vermitteln. Im Fokus stehen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau (hier die Agenda). Themen sind u.a. Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung, Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung und einiges mehr.

Posted by Stefan in Klimaveränderung, Konsum, Landwirtschaft, Natur, Präsentation, Seminar, Technik, Tiere, Wirtschaft, 2 comments