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Doku: Bioschutz statt Ackergift. Wie Würmer unsere Ernten retten

Doku: Bioschutz statt Ackergift. Wie Würmer unsere Ernten retten

Der Verzicht auf giftige Insektizide – z.B. den Neonikotinoiden gegen den Maiswurzelbohrer – wäre einfach umsetzbar. Z.B. durch die Nutzung von Nematoden, Fadenwürmern, die die Larve des Maiswurzelbohrers angreifen. Die erstaunlichen und erschreckenden Ergebnisse der Forschungsreise in dieser Doku zeigen auf, wie fahrlässig die Regierung letzten Endes mit der Zulassung dieser (und anderer) Gifte umgeht. Und wie stark das ganze System der Zulassungsforschung ziemlich perfekt auf eine Partei zugeschnitten ist: Auf die Firmen, die diese Giftstoffe herstellen. Sie sind verantwortlich für die Untersuchungen und Forschungen, wählen das Studiendesign, präsentieren die von ihnen ausgesuchten Forschungsergebnisse und lassen damit natürlich objektive Beurteilungen gar nicht mehr zu.

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Doku: Hochgiftig und trotzdem zugelassen: Pestizide in der EU

Glyphosat ist ja nur das schwarzer Schaf. Aber es geht ja eigentlich um viel mehr. Wichtiger Beitrag zur Diskussion: „Eigentlich dürften diese Stoffe überhaupt nicht mehr zugelassen werden, warnen Toxikologen. Aber per Ausnahmegenehmigung schaffen sie es trotzdem auf den Markt: Hochgiftige Pestizide, die Mensch und Umwelt schwer schädigen können, darunter Nervengifte und Stoffe, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. MONITOR-Recherchen zeigen: Fast ein Viertel aller Wirkstoffe im Pflanzenschutzbereich hat nur deswegen eine Zulassungsverlängerung, weil Behörden viel zu langsam prüfen. Dabei ist Deutschland einer der Staaten in Europa, in dem die Bearbeitung dieser Zulassungsverfahren am längsten dauert. Kritiker sehen darin eine Hintertür, um giftige Pestizide weiter im Umlauf zu halten.“

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Doku: Unser Saatgut – Wir ernten was wir säen

„Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Samen. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind sie die Quelle allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern die wichtigsten Rohstoffe für unseren Alltag. In Wirklichkeit sind sie das Leben selbst. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 % aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit genetisch veränderten Monokulturen längst den globalen Saatgutmarkt. Immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer kämpfen daher wie David gegen Goliath um die Zukunft der Samenvielfalt.

Mit ihrem Dokumentarfilm „Unser Saatgut“ folgen Taggart Siegel und Jon Betz diesen leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittelerbe schützen wollen. Ohne es zu wissen, werden sie zu wahren Helden für die gesamte Menschheit, denn sie verbinden uns wieder mit dem ursprünglichen Reichtum unserer Kultur, die ohne die Saatgutvielfalt nicht bestehen kann.

„Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen“ ist ein Appell an uns alle: Schützt die ursprüngliche Saatgutvielfalt, sonst ist das reiche Angebot unserer Nahrung bald nur noch schöne Erinnerung! Einfallsreich und mit kreativen Bildern macht der Film seine Zuschauer zu mündigen Essern, die sich nicht mit der immer gleichen Supermarktware abspeisen lassen. Ein lebensverändernder Dokumentarfilm von Taggart Siegel und Jon Betz, so farbenfroh wie die natürliche Vielfalt unserer Saaten. Mit den weltweit bekannten Umweltaktivisten Vandana Shiva, Jane Goodall, Raj Patel und Percy Schmeiser.“ (W-Film)

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Artikel: Glyphosat schädigt Darmbakterien von Honigbienen

Eine neue wissenschaftliche Studie kommt mit beunruhigenden Ergebnissen daher – dass Glyphosat die Darmbakterien von Honigbienen stört – und dies zu einer Schwächung deren Immunsystems führt:

„Glyphosat wirkt gegen Unkräuter, indem es das Enzym 5-Enolpyruvylshikimat-3-phosphat-Synthase (EPSPS) blockiert. Dieses Enzym findet sich aber nicht nur in Pflanzen, sondern auch in manchen Bakterien, wie man sie im Darm von Insekten findet. Die Biologen wiesen nach, dass acht für Honigbienen lebenswichtige Bakterien über Gene verfügen, eigenes EPSPS zu kodieren – für die betreffenden Bakterien ist EPSPS also ein körpereigener Stoff. […] Ob EPSPS in den Bakterien kodiert oder durch Glyphosat blockiert wird, scheint für die Honigbienen erhebliche Konsequenzen zu haben: Bienen, deren Darmflora durch Blockade der EPSPS gestört ist, gewinnen weniger Gewicht hinzu als ihre Artgenossen, auch ihr Immunsystem ist deutlich geschwächt.

Der frühe Kontakt mit Glyphosat sorgte für eine Schwächung des Immunsystems von Bienen, von denen dann bei Kontakt mit Krankheitserregern messbar mehr starben als ohne Kontakt mit Glyphosat. Alle Versuche wurden mit Glyphosat-Konzentrationen durchgeführt, wie sie in der Anwendung in der Natur vorkommen und als unbedenklich eingestuft sind, schreiben die Autoren.“ (Spiegel Online)

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2020 soll ein neues Glyphosat-Produkt kommen

Agrarheute: „Trotz des Verkaufs [von Monsanto an Bayer] hält Monsanto weiter an der Entwicklung der Glyphosat-Produktfamilie Roundup fest. Zwar werde mit 2.750 t heute nur noch die Hälfte des Wirkstoffs von vor fünf Jahren verkauft. Das Unternehmen strebe aber die Verlängerung einer Zulassung an, wenn 2022 die 5-Jahres-Frist abläuft. Dann sollen es nach dem Wunsch von Geschäftsführer Stefan Kocher auch wieder die vollen 15 Jahre werden. Die nötigen Anträge bereitet Monsanto derzeit vor.
Ungeachtet aller Umbrüche im Unternehmen erwartet Nadine Vogels, die das Pflanzenschutzgeschäft von Monsanto in Deutschland verantwortet, für 2020 die Markteinführung der neuesten Roundup-Generation.
Das neue Produkt soll als Nachfolger von Roundup Powerflex weiterhin ein reines Glyphosat-Produkt sein – also kein Mix mit anderen herbiziden Wirkstoffen.
Vor allem werde bei dem neuen Mittel an der Weiterentwicklung der Netzmittel gearbeitet, so Vogels. Ziel seien niedrigere Aufwandmengen und eine kürzere Wartezeit. „So können gelbe Felder vermieden werden und das Image der konventionellen Landwirtschaft gestärkt werden.““

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Doku: Der Weg des Fleisches. Von Glyphosat, Gen-Soja und kranken Schweinen

Deformierte Schweine, die mit Glyphosat gesprühten Gen-Sonja gefüttert werden. Kühe die sterben. Ernsthaft kranke, ja behinderte, Menschen in den Regionen, wo das Unkrautvernichtungsmittel in hohen Dosen eingesetzt wird. Puhh… Traurig, aber wahr. Die Doku „Der Weg des Fleisches“ zeigt vielleicht nur die schlimmsten Beispiele, gut heraus gepickt? Das kann ich nicht beurteilen, glaube aber dass es die Richtung der industriellen Landwirtschaft ist, welche in den USA und Südamerika ziemlich alltäglich ist. Bei uns in Deutschland sicherlich nicht in diesem Maße. Aber wir sind auch auf dem Weg in diese Richtung, so scheint’s.

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Doku: Mit Glyphosat und Gen-Saat – Wie Bayer mit Monsanto die Landwirtschaft verändern will

Es soll die größte Fusion der deutschen Wirtschaftsgeschichte werden: Bayer aus Leverkusen will den US-Konzern Monsanto übernehmen, der den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat herstellt. Auf dem Weg zur Fusion lauern große Risiken. Interessante Doku zu den Gründen, Vorstellungen, Möglichkeiten, Risiken dieser Fusion.

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Insektensterben: Neue Bienengifte kurz vor Zulassung

Unglaublich, aber leider wahr: „Während das Insektensterben immer dramatischere Ausmaße annimmt, wurden nun in Irland und Frankreich zwei neue Insektengifte mit dem Wirkstoff Sulfoxaflor zugelassen. Der Wirkstoff gilt als hoch bienengefährlich. Die Verwendung der Mittel könnte auch bald in Deutschland genehmigt werden.“ Weiterlesen

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Wie Agrarkonzerne Entwicklungshilfe machen

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„Konzerne wie Bayer und BASF unterstützen die Bundesregierung bei der Entwicklungshilfe: Sie unterrichten Kleinbauern in Asien und Afrika – und werben dabei vor allem für ihre eigenen Produkte.“ mehr

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