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Doku: Unser Fleisch – Bio oder Masse?

Wie sieht die Zukunft der Tier- bzw. Fleischproduktion in Deutschland aus? In der Entwicklung noch größerer Ställe, oder in der Rückbesinnung auf Tierwohl und gute Qualität? Die Doku »Unser Fleisch – Bio oder Masse?« begleitet zwei Betriebe, die unterschiedlicher kaum sein können. Der eine will mit seiner Schweinehaltung von »konventionell« auf »bio« umsteigen. Der andere will, zusammen mit drei anderen Betrieben, einen Riesenstall mit 1000 Kühen bauen. Gibt es den »richtigen« Weg? Was sind die Vorteile oder Nachteile des einen oder anderen Ansatzes?

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Doku: Die Öko-Rebellen vom Himalaya

Nach dem Deutschen Bauernverband sind Bio-Lebensmittel zwar durchaus wünschenswert (naja) und auf dem Vormarsch (ja), aber können sicherlich (!) nicht (!!) die Bevölkerung ernähren. 100% Öko in Deutschland: ein klares Nein! Auf der anderen Seite des Kontinents gibt es da den kleinen Goliath, den indischen Bundesstatt Sikkim, der seit ein paar Jahren nun 100% Ökolandwirtschaft gesetzlich vorgeschrieben hat. Nach anfänglichem Widerstand, und auch Ertragseinbussen, scheint das Modell mittlerweile erfolgreich zu sein: Nicht nur dass die Bevölkerung sich »gesunde« Lebensmittel wünscht – auch die Erträge steigern sich zusehends. Pflanzenkrankheiten sind ein seltenes Bild. Was kann (»das hochentwickelte«) Deutschland von diesem kleinen Staat lernen? Wäre solch ein Modell auch bei uns denkbar? Welche Hürden müssten dafür überwunden werden? (Zum Beispiel die enge Verbindung vom Deutschen Bauernverband mit der großen Industrie.) Die Doku „Die Öko-Rebellen vom Himalaya“ gibt einen kleinen Einblick in eine wunderbare Utopie, die in verschiedenen Teilen der Welt (denn es gibt da auch andere Staaten oder Bundesländer, sehr stark gerade in Indien) schon Wirklichkeit geworden ist. Wow!

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Last Exit Biobauer: Statt 2.500 Hektar Glyphosat, 30 Hektar Bio

Beeindruckender Artikel in der TAZ: Statt 2.500 Hektar Gensoja & Glyphosat, Bankenabhängigkeit, Finanz- und Produktionsirrsinn, kommt die Wende. 30 Hektar Bioanbau. Eine krasse Wende, wie es scheint nicht nur zum Wohle des Bodens, des Ackers, der Pflanzen, sondern auch für die Familie. Wow!

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Doku: Code of Survival – Die Geschichte vom Ende der Gentechnik. Ab heute als DVD

Ab heute als DVD erhältlich: Bertram Verhaag’s Doku „Code of Survival – Die Geschichte vom Ende der Gentechnik“.

„Millionen Tonnen von Monsantos „Roundup“, mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat, werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet. Dieser Form der zerstörerischen Landwirtschaft setzen wir drei nachhaltige Projekte entgegen:

Die Teeplantage AMBOOTIA in Indien, in der überwältigenden Landschaft von Darjeeling/Himalaya. In 2000m Höhe erleben wir, wie nachhaltige ökologische Landwirtschaft eine ganze Region rettet. Die ökologische Anbauweise verhindert das Abrutschen der durch den Kunstdüngereinsatz erkrankten Teegärten.

Das Projekt SEKEM des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, der vor 40 Jahren inmitten der Wüste seine biologische Farm gründete. SEKEM beweist eindrücklich, wie man Wüste in fruchtbaren Boden verwandeln kann und wir zeigen wie es funktioniert.

Der unbeugsame Bayer FRANZ AUNKOFER war einer der ersten Biobauern Deutschlands – auf alle Fälle aber der erste biologische Schweinemäster. Durch seine Pionierarbeit erwirtschaftet er inzwischen denselben Ertrag, wie im konventionellen Anbau – ohne einen Tropfen Gift. Nur der Bauer sollte an der Landwirtschaft verdienen und nicht die Chemiegiganten.

In der eindrücklichen Montage konfrontieren wir die heilenden Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus. Wir werfen die Frage auf: In welcher Art von Landwirtschaft liegt der CODE OF SURVIVAL auf unserem Planeten.“

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Der Kampf einer kleinen Gemeinde gegen Pestizide

Interessanter Greenpeace-Artikel: »Mals in Südtirol hat den Einsatz von Chemikalien in der Landwirtschaft verboten – und wird seitdem mit Drohungen und Klagen überzogen. Das Beispiel zeigt, was auch in der aktuellen Diskussion über Glyphosat in Europa deutlich wird: Der Einsatz von Pestiziden ist nicht nur ein Frage der Gesundheit und des Umweltschutzes.«

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Studie: Kann Biolandbau die Menschheit ernähren?

Ist es möglich, die komplette Landwirtschaft weltweit auf Öko-Anbau umzustellen? Ja, errechnen Forscher – dafür müssten wir allerdings unsere Ernährung umstellen. Mehr auf Spiegel-Online.

Andere Frage: Kann eine konventionelle-industrielle Landwirtschaft die nächsten Generationen ernähren? Oder sind in den nächsten Jahrzehnten die Böden komplett erodiert, die Insekten ausgestorben, das Grundwasser verseucht, … ? Also, was ist die Alternative?!

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Glyphosat-Anschlag auf Biobauern in Mals (Pestizid-freie Gemeinde)

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Mei, soweit sind wir schon. Landwirtschaftsterror: Angriff auf den Pestizid-freie-Geminde-Mals-Mitstreiter und Biobauern Ägidius Wellenzohn. Seine Bio-Apfelanlagen wurden letzte Woche nächtlich mit Glyphosat (bekanntester Handelsname: RoundUp) zwangsbehandelt und damit schwer geschädigt. Ein riesiger materieller Schaden; über die Jahre hinaus. Denn seit 30 Jahren hat Wellenzohn diese Bioanlagen aufgebaut. Durch diesen Chemie-Angriff sind seine Anlagen auf mindestens drei Jahre hinaus auch nicht Bio-zertifizierbar. (Quelle)

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Doku: Die Bio Illusion: Bio für alle, zu welchem Preis?

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Anfangs stand „Bio“ für eine schonende und regionale Landwirtschaft. Inzwischen ist auch aus Bio eine globale Massenproduktion geworden. Doch ist es wirklich möglich, Bio für die Masse zu produzieren? Ein Blick zu den Herrmannsdorfer Landwerkstätten, zu Bio-zertifizierten Masttierbetrieben und über die Grenzen hinaus nach Osteuropa und China.

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Präsentation: Everything You Know About Composting is Wrong

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Manchmal beneide ich Menschen die einen Garten in der Stadt haben. Warum? Weil es dort so viele ungenutzte Ressourcen gibt, auf die man zugreifen kann. Astmaterial, zum Häckseln, zum Beispiel. Oder, noch besser und einfacher: Laub. Schliesslich fängt doch kaum ein Gartenbesitzer was mit dem Laub an – meist wird’s eher als Problem anstatt als wertvolle Ressource betrachtet. Dabei könnte man mit diesem Material einen grandiosen Kompost machen. Das sieht Mike McGrath hier in seinem Vortrag genauso. Und: Recht hat er, wenn er meint dass es nur (noch) einen besseren Kompost gibt – den Wurmkompost. Also, Küchenabfälle darein. Die Tiere freut’s, den Boden auch und vor allem den Pflanzen (eigene Erfahrungen bestätigen dies)!

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Wenn Bio wirklich nicht Bio ist

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Bio ist erst einmal klassische Landwirtschaft ohne Chemie. Nur ein spürbar kleinerer Teil der Biobetriebe hat eine solche innere Überzeugung, mit Mutter Erde anders umzugehen und schlägt einen deutlich anderen Weg ein. In diesem kurzen Video zeigt Geoff Lawton was eben oft auch unter dem Label „Bio“ gemacht wird: Massenproduktion, Monokultur, Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen (Bodenausbeutung, fossile Grundwasservorräte). Also: Bio ist nicht gleich „mit der Natur gut umgehen“! Das sollte uns v.a. klar sein wenn die grossen Ketten wie Lidl und Aldi Bio in Massen (ver)kaufen.

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Ob ein Bauer auf Bio setzt, hat nur wenig Einfluss auf die natürliche Artenvielfalt

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Auf und rund um landwirtschaftlichen Flächen von Bio-Bauernhöfen gibt es kaum mehr Arten als auf nicht-biologisch bewirtschafteten Betrieben. Eine aktuelle EU-Studie zur Biodiversität im Landbau unter Beteiligung der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) zeigt, dass für die Artenvielfalt die Zahl unterschiedlicher Lebensräume ausschlaggebend ist.

Im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts haben die Wissenschafter mehr als 200 Betriebe mit unterschiedlichen Produktionsschwerpunkten in zehn europäischen und zwei afrikanischen Regionen untersucht. Dabei zeigte sich, dass sich die Artenvielfalt auf Betriebsebene nur geringfügig unterscheidet: Auf den Flächen von Bio-Betrieben fanden sich nur um 4,6 Prozent mehr Arten als auf den übrigen Betrieben. Vor allem auf Wiesen und in Rebkulturen gab es kaum Unterschiede.

Dagegen wurden auf Bio-Äckern um mehr als zehn Prozent mehr Arten gefunden als auf nicht-biologischen Ackerflächen. Im Vergleich zu intensiv bewirtschafteten Feldern waren es sogar bis zu 45 Prozent mehr. Dabei profitieren verschiedene Artengruppen offensichtlich unterschiedlich: Auf Bio-Äckern fanden sich mehr Pflanzen- und Wildbienenarten, aber nicht mehr Spinnen- und Regenwurmarten. In der im Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlichten Studie wurden stellvertretend für die Vielfalt an Lebewesen die vier Artengruppen Pflanzen, Regenwürmer, Spinnen und Wildbienen untersucht.

Der Unterschied zwischen Biolandbau und nicht-biologischem Landbau verringerte sich, wenn die auf Randflächen wie Hecken oder Feldrändern gefundenen Arten miteingerechnet wurden. „Offenbar kommen die Arten aus den Bio-Äckern bei den Nicht-Bio-Betrieben einfach in den Randbereichen vor und die gesamte Artenzahl verändert sich deshalb kaum“, erklärte Jürgen Friedel vom Institut für Ökologischen Landbau der Boku. Auch das Vorkommen seltener oder gefährdeter Arten sei nicht von der biologischen Bewirtschaftung abhängig.

Vielfalt an Lebensräumen viel wichtiger

Es braucht also offensichtlich mehr als Bio-Landbau, um die Artenvielfalt in landwirtschaftlich genutzten Gebieten zu erhalten bzw. zu erhöhen. Die Studienautoren empfehlen eine Erhöhung der Zahl an Lebensräumen. „Die Vielfalt an Lebensräumen ist entscheidend für die Artenvielfalt“, empfehlen die Wissenschafter gezielte Fördermaßnahmen zur Schaffung zusätzlicher Lebensräume. „Wenn sich diese vom Rest der Betriebsfläche unterscheiden, etwa Hecken in Graslandbetrieben oder Krautstreifen in Ackerbaubetrieben, erhöhen sie die gesamte Artenzahl eines Betriebs stark“.

Genau in diese Richtung würden einige Maßnahmen im neuen Österreichischen Programm für eine umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL 2015) zielen. Bei diesen Maßnahmen sei die Anlage von Biodiversitätsflächen auf Acker- und Grünland eine Fördervoraussetzung. (APA/red, derStandard.at, 14.10.2014)

Quelle

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