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Buch: Leckerland ist abgebrannt. Ernährungslügen und der rasante Wandel der Esskultur

Buch: Leckerland ist abgebrannt. Ernährungslügen und der rasante Wandel der Esskultur

Wie hat sich unsere Ernährung in den letzten Jahrzehnten verändert? Was essen wir da? Wo kommt das her? Wer beeinflusst wie wir essen? Und v.a. auch was wir darüber denken? Spannende Fragen für jene, die nicht gedankenlos im Supermarkt unterwegs sind, und bei Fertiggerichten, billigem Fleisch oder Fisch oder veganen Ersatzprodukten nicht achtlos zugreifen. Manfred Kriener beschreibt in seinem Buch »Leckerland ist abgebrannt. Ernährungslügen und der rasante Wandel der Esskultur« (Amazon, nicht erhältlich bei Buch7), ja, man könnte schon allgemein sagen, den Zerfall unserer tradierten Esskultur. Auch wenn dies in den USA sicherlich deutlich gravierender statt findet als bei uns. Auch für schon Sensibilisierte in diesem Bereich stecken noch viele interessante (aber leider schwer verdauliche, weil nicht fröhlich stimmend) Infos in dem Buch zu Fleisch, Fisch, Brot, Zucker und vielen anderen Produkten und Zusätzen.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Unsere Welt neu denken. Maja Göpel

Buch: Unsere Welt neu denken. Maja Göpel

Nun, vor uns liegt ein Scherbenhaufen – Klimaveränderung, Plastik in den Ozeanen, Verlust an Biodiversität, Nitrat im Grundwasser, krankmachende Gifte in unserer Umwelt, und und und… All dies sind nicht verschiedene Phänomen, sondern gehören zusammen und sind Sinnbild eines Irrweges, auf dem wir Menschen unterwegs sind. Daran ist zwar nicht allein Adam Smith Schuld, mit seinen Ansichten über die Ökonomie, Bevölkerung und Wachstum, die uns bis heute prägt. Aber wir haben uns, so beschreibt Maja Göpel, zu sehr mit einer einseitigen, und letzten Endes »falschen« Weltanschauung beschäftigt, die uns zu diesem Punkt geführt hat. Weshalb wir »Unser Welt neu denken« (Amazon, Buch7) müssen, so der Titel ihres Buches. In dem beschreibt sie, welche Denkprinzipien, welche Modelle uns seit ein paar Jahrhunderten prägen. Und diese sind ganz schön groß und kräftig. Die gute Nachricht ist jedoch gleichzeitig: Es gibt auch andere Denkweisen, die mehr und mehr im Kommen sind. Schaffen wir es rechtzeitig, die einseitigen Muster unseres Denkens und Handelns, die unserer Gesellschaft und damit v.a. auch Ökonomie und Politik prägt, zu verändern?

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Der Boden. Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel

Buch: Der Boden. Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel

Boden – so wichtig. Und doch so vernachlässigt. Was wissen wir schon über ihn? Eigentlich nichts. Gar nichts. Aber er ist faszinierend, unglaublich, fast schon unbeschreiblich. In ihrem Buch »Der Boden: Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel« (Amazon, Buch7) nimmt uns Susanne Dohrn auf eine faszinierende Reise in die »Unterwelt« mit. Wir begegnen den Bakterien und Pilzen, Nematoden, den Regenwürmern, aber auch dem Mikroplastik. Wir erfahren was einen »guten« Boden ausmacht – und was ihm schadet. Kenntnisse über unseren Boden – ja, ich würde sogar sagen: eine echte Beziehung zum Boden – sollte für uns alle zur Pflicht werden. Und zur Kür, denn es ist ein faszinierendes Paradies, was es zu entdecken gibt.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Das leise Sterben. Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben

Buch: Das leise Sterben. Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben

Endlich kommt ein weiteres – um genau zu sein: zweites – Buch auf den Markt, welches die Problematik der »industriellen Landwirtschaft« porträtiert, und ebenso wie unser Buch »Die Humusrevolution«, versucht Lösungen nach Beispielen der regenerativen oder aufbauenden Landwirtschaft vorzustellen. Martin Grassberger, Gerichtsmediziner und Biologe, beleuchtet in seinem Buch „Das leise Sterben“ (Amazon, Buch7)auf vielschichtige Weise die Probleme der etablierten Landwirtschaft und zeigt – sehr spannend – die Konsequenzen auf z.B. die menschliche Gesundheit auf. Denn das Mikrobiom des Darms ist – wie in einer letztens hier vorgestellten Doku – ein Spiegel des Mikrobioms des Bodens. Und wenn im Boden nicht mehr viel Leben ist, was leider auf vielen unserer Äcker der Fall zu sein scheint, dann hat das Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Ein spannendes Buch, mit einem vielleicht zu großen »negativen« Leseanteil. Aber es lohnt sich für einen mündigen Bürger, sich der komplexen Zusammenhänge bewusst zu werden.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Die Wiederbegrünung der Welt: 50 Geschichten vom Bäumepflanzen

Buch: Die Wiederbegrünung der Welt: 50 Geschichten vom Bäumepflanzen

Die Welt ist voller Lösungen. Dieser Untertitel der Doku »Tomorrow« gilt auch für diese sympathische, Mut machende Buch. In »Die Wiederbegrünung der Welt: 50 Geschichten vom Bäumepflanzen« (Amazon, Buch7) berichtet Jochen Schilk von vielen Projekten, die zu einer besseren Welt führen. Bäume und ganze Wälder pflanzen, das ist das zentrale Thema dieses Buches. Quasi einmal rund um die Welt entführt er uns – wenn auch leider nur über gelesene und nicht besuchte Projekte. Und leider auch mit ausschliesslich Text und ohne Bilder. Nichtsdestotrotz ist es ein Buch, mit interessanten Informationen und vielen, mutmachenden Beispielen, von Menschen, die aktiv geworden sind und die Welt wieder ein kleines bisschen besser, eben grüner, gemacht haben.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Wild Garden. Gärten naturalistisch gestalten

Buch: Wild Garden. Gärten naturalistisch gestalten

Fast alle Gärten die ich kenne, sind weit davon entfernt »natürlich« auszusehen. Wobei es sich ja sowieso um ein künstliches Biotop dreht. Wer seinen Garten aber doch näher am natürlichen Vorbild – von der Steppe bis zum Regenwald (ahem, bei uns etwas schwierig) – anlegen möchte, und Fan von vielfältigen Ökosystemen ist, dem sei das Buch »Wild Garden. Gärten naturalistisch gestalten« (Amazon, Buch7) von Sven Nürnberger empfohlen. Von den alpinen Vorbildern (und ihren Steingärten) hin zu Graslandschaften, mediterranen Vegetationsbildern und Regenwäldern – eine reiche Vielfalt an Bildern kommuniziert auf ansprechende Weise die Kompositionen der Natur.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Die Bäume und das Unsichtbare. Erstaunliche Erkenntnisse aus der Forschung

Der Untertitel »Erstaunliche Erkenntnisse aus der Forschung« sagt eigentlich schon Alles: Wer sich für spannende, informative, beeindruckende, unglaubliche Informationen, basierend auf wissenschaftlichen Forschungen rund um die Bäume interessiert, der liegt mit diesem Buch genau richtig. In »Die Bäume und das Unsichtbare« (Amazon, Buch7) gibt Ernst Zürcher unzählige Zahlen, Daten und Fakten (ZDF) preis, die die Wissenschaft in den letzten Jahren gesammelt hat. Dabei verkommt das Buch nicht zu einem nicht lesbaren, wissenschaftlichen Werk, sondern bleibt spannend und unterhaltsam. Ja, ein gewisses Faible für Forschungsergebnisse sollte man mitbringen. Aber dafür gibt es faszinierende Einblicke in die Welt der Natur!

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Der Gesang der Bäume. Die verborgenen Netzwerke der Natur

Buch: Der Gesang der Bäume. Die verborgenen Netzwerke der Natur

Eine wissenschaftlich philosophische Baumreise um die Welt. Oder: Bäume, Begegnung zwischen Himmel und Erde, zwischen poetischer Betrachtung und wissenschaftlicher Erkenntnis. Mit dem Buch »Der Gesang der Bäume. Die verborgenen Netzwerke der Natur« (Amazon, Buch7) ist David Haskeli ein interessantes Werk gelungen, welches ein Spagat zwischen (mindestens) zwei Welten wagt. Haskeli hat sich sehr lange Zeit mit einer Vielzahl an Bäumen weltweit beschäftigt, sie betrachtet, beobachtet, erspürt, gelesen, … und – in Verbindung mit wissenschaftlichen Fakten – spannende Geschichten für und über sie geschrieben.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Der letzte Herr des Waldes

Buch: Der letzte Herr des Waldes

Es gibt sie kaum noch, die ursprünglich lebenden Jäger und Sammler. Und dabei gäbe es so viel von ihnen zu lernen: Wie haben sie es geschafft über viele Jahrtausende in (relativer) Harmonie mit der Natur zu leben? Was ist ihre Lebenseinstellung? Ihre Lebensphilosophie? Ihr spiritueller Ansatz? Welche, für uns vielleicht übersinnlich erscheinenden, Erfahrungen und Fähigkeiten haben sie, wodurch wir »degenerierter Mensch« verstehen könnten, welche Potentiale in uns stecken? Ach, so viel Interessantes, so viel Lehrreiches, was uns in unserem heutigen Schlamassel vielleicht erkennbar machen würde, was die Beziehung Mensch & Natur ausmacht. Aber leider verschwinden sie, diese Völker, quasi am laufenden Band. Mit dem Buch »Der letzte Herr des Waldes« (Amazon, Buch7) ist ein interessanter Bericht über ein Volk im Amazonas erschienen, der ein Volk einige Zeit lang am »Scheideweg« zwischen eindringender und aufdringlicher »Zivilisation« und dem Wunsch nach »ursprünglichen« Leben porträtiert und uns spannende Einblicke in eine (für uns) längst vergangene Zeit gibt.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Revival der Walnuss. Vivian Böllersen

Buch: Revival der Walnuss. Vivian Böllersen

Zentrales Element der Permakultur sind die mehrjährigen Pflanzen, die im besten Falle sogar hunderte von Jahren stehen und Ertrag bringen. Was gibt es »Nachhaltigeres« als solch einer Dauerkultur, v.a. wenn sie auch noch Kohlenhydrate, Stärke, Öle liefert? Neben der Edelkastanie, die leider nicht in allen Regionen Deutschlands wächst, steht die Walnuss deswegen als die Kultur par excellence dar. Dauerhaft, ertragreich, pflegeleicht, lecker, vielseitig verwendbar, einfach in der Verarbeitung und Handhabung… Ach, so viele schöne Argumente, um ihr mehr Platz zu schaffen. Und so kommt das Buch von Vivian Böllersen »Revival der Walnuss. Neues und altes Wissen zum Walnussanbau in Deutschland« (Amazon, Buch7) zur passenden Zeit. Vivian Böllersen hat über ihre Masterarbeit die Begeisterung für die Walnüsse entdeckt, und forciert mittlerweile durch den eigenen Anbau von Walnüssen und Vertrieb vielversprechender Jungpflanzensorten die Verbreitung. Das Buch gibt wertvolle Informationen rund um die Walnuss, von der Geschichte, Kultivierung, Inhaltsstoffen, Anbau und Pflege ist alles dabei. Kurz und knapp, doch detailreich genug. Ein schönes kleines Werk für alle jene, die sich mehr mit der Walnuss beschäftigen wollen.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Artgerecht. 13 Thesen für die Zukunft des Homo sapiens. Michael Strauß

Buch: Artgerecht. 13 Thesen für die Zukunft des Homo sapiens. Michael Strauß

Zukunftsfähigeit? Was heißt das? Und was müssen wir Menschen verändern, in unserem Leben und Zusammenleben, damit wir als Spezies »gut« weiter leben können? Michael Strauß, bekannt durch seine Begeisterung für Wildpflanzen, gibt in seinem neuen Buch »Artgerecht. 13 Thesen für die Zukunft des Homo sapiens« (Amazon, Buch7) interessante Orientierungshilfen, als »Gebrauchsanweisung für ein artgerechtes Leben«. Ob Ernährung, unser Umgang mit Böden, unsere Einstellung zum Lebendigen, Zuckerabhängigkeit, dem Trinken ursprünglichen Wassers und anderen Formen des Zusammenlebens: Viele Aspekte werden angesprochen, die ich auch für mich als einen wesentlichen Teil der Veränderung sehen kann. Eine kluge Übersicht mit inspirierenden, erhellenden, ermutigenden Aspekten.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Alles könnte anders sein. Harald Welzer

Buch: Alles könnte anders sein. Harald Welzer

Harald Welzer’s Buch »Selbst denken!« gehört auf jeden Fall zu meinen Favoriten und sollte meiner Meinung nach jeder gelesen haben. Dementsprechend war ich gespannt auf sein letztes Werk »Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen« (Amazon, Buch7) Aber: so richtig gepackt hat es mich nicht. Interessante, kritische, positive, kreative Meinungen, Ansätze & Visionen – ja, die füllen schon das Buch. Und es immer wieder erstaunlich, mit welchen Informationen Herr Welzer dieses Buch bestückt hat und so neue Blicke und Perspektiven eröffnet. Von daher: Inspiration und eine (kleine) Anleitung zum Anders Denken ist auf jeden Fall dabei! Viel Spaß beim Lesen!

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Das Summen in der Wiese: Das geheime Leben der Insekten

Buch: Das Summen in der Wiese: Das geheime Leben der Insekten

Was wissen wir über diese faszinierende Welt der Insekten? Eine Biene von einer Wespe können wir noch unterscheiden. Aber dann geht’s schnell den Bach hinunter, mit den Hunderten von Wildbienen, tausenden von Käfern und zigtausenden von Schmetterlingen. Eine wahrlich faszinierende Welt ist das eigentlich. Keine Tiergruppe hat sich so erfolgreich verbreiten können, wie diese »Ur«Tiere.

»Heutzutage sind von den etwa 1.5 Millionen bekannten Pflanzen- und Tierarten 1.2 Millionen Arthropoden [Gliederfüßer], von denen wiederum eine Million Insekten sind und von diesen wiederum etwa 800.000 Käfer, Fliegen, Falter oder Wespen.«

Dave Goulson, britischer Insektenforscher mit (schönem) Hang zu (viel) Humor, hat sich in der Mitte Frankreich einen alten, verlassenen Hof gekauft, und nimmt die großen Wiesen drumherum zum Anlass seiner Untersuchungen und Erzählungen. In seinem Buch »Das Summen in der Wiese: Das geheime Leben der Insekten« (Amazon, Buch7) führt er den Leser auf humorvolle und spannende Weise mit in das faszinierende Leben dieser Tiere. Wahrlich, es gibt viel zu entdecken! Ob das Leben als Raupe, viele Jahre lang, um dann nur ein paar Tage in der Luft zu schweben, mit dem einzigen (?) Ziel, einen Partner/in zu finden zur Vermehrung… Oder das seltsame (?) Paarungsverhalten von Libellen… Die Brautsuche von Holz-fressenden Käfern… Spannender Stoff, unterhaltsam erzählt. Eine wunderbare Urlaubslektüre, in der Hängematte in der Wiese, von Schmetterlingen und Käfern umgeben!

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Drawdown – der Plan: Wie wir die Erderwärmung umkehren können

Puhhh… da hat sich der Paul Hawken (hier mit dem Buch »Wir sind der Wandel«) aber richtig ins Zeug gelegt: Mit seinem neuen Buch »Drawdown – der Plan: Wie wir die Erderwärmung umkehren können« (Amazon, Buch7) erkundet er über hundert Möglichkeiten, wie wir CO2 vermeiden und binden können, um die vom Menschen in die Luft gepusteten CO2-Emissionen wieder zurück zu holen. Eine faszinierend lange Liste, mit vielen Details, gut komprimiert. Ein Buch das Mut macht. Ein Buch, welches man sicherlich nicht in einem Rutsch durchlesen wird, sondern eher als Nachschlagewerk nutzen würde. Und egal ob man an den menschengemachten Klimawandel glaubt oder nicht: Diese Ansätze und Methoden würden gleichzeitig helfen, eine schönere Welt zu schaffen. Worauf warten wir noch?

Hier ein Überblick über das »Drawdown-Potential« der Ansätze:

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Mehrjähriges Gemüse: Einmal pflanzen, dauernd ernten

Buch: Mehrjähriges Gemüse: Einmal pflanzen, dauernd ernten

Es boomt ja quasi auf dem deutschen Buchmarkt in Sachen »Mehrjähriges Gemüse«. Wow! Mit dem Buch »Mehrjähriges Gemüse: Einmal pflanzen, dauernd ernten« (Amazon, Buch7) haben die beiden Franzosen Philippe Collignon und Bernard Bureau ein schönes Büchlein auf den Markt gebracht. Neben vielen bekannten Pflanzen führen sie auch ein paar an, die ich noch nicht kannte. Schön aufgemacht, viele Bilder, die Erklärungen eher kurz und knapp, gibt dieses Buch ein interessante Übersicht über die Nutzung von mehrjährigem Gemüse. Allerdings: Beim Blattgemüse halten sie sich nicht so lange auf, und die Kräuter finde ich jetzt wiederum nicht so ganz interessant als »Gemüse«. Und diverse Sorten, die sie aufführen, sind nicht winterhart, und können nur mit entsprechendem Aufwand bei uns kultiviert werden. Auch hier, wie beim Buch »Gemüse forever! Einmal pflanzen – viele Jahre ernten« fehlt die Breite und Tiefe eines Martin Crawfords. Schade. Aber sicherlich ein guter Einstieg ins Thema.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Gemüse forever! Einmal pflanzen – viele Jahre ernten

Buch: Gemüse forever! Einmal pflanzen – viele Jahre ernten

Das Säen, Pikieren, Umtopfen, Einpflanzen, Wässern, vor Schnecken Schützen usw. mag manche Gärtner begeistern. Ich stehe ja vor allem auf die Pflanzen, die verlässlich jedes Jahr wieder kommen, ohne dass ich viel dafür tun muss. Diese Mehrjährigen bringen gute Ernten, sind pflegeleicht, nährstoffreich, trockenheitsresistent und Schnecken mögen sie auch nicht gerne. In ihrem Buch »Gemüse forever! Einmal pflanzen – viele Jahre ernten« (Amazon, Buch7) stellen Christine und Julia Weidenweber eine kleine Auswahl solcher Pflanzen vor, inklusive wo sie her kommen, wie man sie pflegt und vermehrt, und wie man sie verarbeiten kann. Schöne Zusammenfassungen und ein guter erster Überblick. Für jemanden, der sich mit diesem Thema noch nicht beschäftigt hat, ist dies ein guter Einstieg – v.a. auch weil es in der deutschsprachigen Literatur bisher zu diesem Thema kaum Informationen in Buchform gibt. An Martin Crawford’s »Perennial Vegetables« (Amazon, Buch7) kommt dieses Büchlein aber nicht ran.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Rettet den Boden! Warum wir um das Leben unter unseren Füßen kämpfen müssen

Vielleicht bin ich durch meine Arbeit etwas voreingenommen. Aber dass das Thema »Boden« meiner Ansicht nach ein besonders »heißes« Thema ist, sollte durch mein Buch, diverse Artikel in meinem Blog, das von mir organisierte Symposium usw. ziemlich bekannt sein. Um so mehr freue ich mich, wenn dieses Thema auch größer aufgezogen und dargestellt wird. Mit dem Buch »Rettet den Boden! Warum wir um das Leben unter unseren Füßen kämpfen müssen« (Amazon, Buch7) von Florian Schwinn erscheint dieses Thema weiter gefasst für das (wohl eher) städtische Publikum. Interessant fand ich diverse Reaktionen in landwirtschaftlichen Facebook-Foren, die diesen »Spinner« und »Städter«, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, eben ziemlich herunter gezogen haben. Entsprechend habe ich versucht, dieses Buch auch aus den Augen eines Landwirts zu lesen, und muss sagen dass ich dies als nicht zu aufregend empfunden habe. Klar zetert er gegen große Maschinen, und schwenkt in der Mitte des Buches auch etwas aus in Richtung »Kühe« und »Massentierhaltung«, was ich als für das Thema weniger passend und mehr als Füllmaterial gesehen habe. Aber der erste Teil des Buches mit seiner persönlichen Auseinandersetzung mit Garten- und Ackerboden, und der vierte Teil mit schon bestehenden Lösungsansätzen, bei denen er z.B. Sepp Hägler, Sepp Braun und Johannes Storch besucht (alle drei waren auf meinem Symposium gewesen) sind gut recherchiert, verständlich beschrieben und zeigen Problematik und neue Wege gut auf. Ein guter, lesenswerter Beitrag zur Zukunft der Landwirtschaft (und damit unserer Gesellschaft).

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Haufenweise Lebensräume: Ein Lob der Unordnung im Garten

Nachdem wir schon vor Jahrzehnten gesungen haben »Sag mir wo die Blumen sind», wundert es nicht dass wir uns nun fragen »wo all die Insekten hin sind«. Und nicht nur die, sondern auch die Vögel und anderes Getier. Wollt ihr was dagegen machen?! Das Buch »Haufenweise Lebensräume: Ein Lob der Unordnung im Garten« von Sigrid Tinz (Amazon, Buch7) zeigt anschaulich und informativ diverse Möglichkeiten auf, wie dies zu schaffen ist. Totholzhaufen, Steinmauer, Reisighaufen, Sandhaufen, Steinhaufen, … Ja, die Unordnung (Haufen!!) wieder zulassen, das ist es, was wir uns deutlich mehr trauen müssen. Nicht nur im Garten, sondern auch am Feldesrand (wenn der nicht gerade mit zum Weg beackert wird, was ja mittlerweile Gang und Gäbe ist). Mit verschiedensten Infos zu Aufbau- und Veränderungsmöglichkeiten, wie auch zu den Haus- (äh, Haufen)bewohnern.

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Buch: Indigenialität. Andreas Weber

»Indigenialität heißt, sich als aktiven Teil eines sinnvollen Ganzen zu verstehen und so zu handeln, dass die eigene Lebensqualität die dieses Ganzen steigert. Indigenialität heißt, die Welt nicht länger in unauflösbaren Gegensätzen zu denken und an deren Widersprüchen zu verzweifeln.« Andreas Weber knüpft in seinem Buch »Indigenialität« (Amazon, Buch7) die Verbindung zu »uns Indigenen« (oder den noch lebenden Indigenen), zu unserer Ursprünglichkeit, zu unserem Lebensmodell und Lebensphilosophie, wie ihn der Mensch über hunderttausende von Jahren gelebt hat. »Die Indigenen haben einen Welt der Nicht-Trennung immer schon gedacht und immer schon gelebt.« Und beschäftigt sich mit der Frage, wie wir in unserer Zeit diese ursprüngliche »Genialität«, diese Verbundenheit mit Allem, erkennen und erreichen können. Denn diese Verbindung »ging zu Ende, als die Menschen von der Landwirtschaft abhängig wurden«. Ja, da ist es wieder, mein Lieblingsthema: »Wo die Agrikultur falsch lag…« (siehe mein Vortrag hier oder Daniel Quinn’s Buch Ismael).

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: So schön kann Landwirtschaft sein: VonHier – ein Allgäuer Modell für die Regionen Europas

Buch: So schön kann Landwirtschaft sein: VonHier – ein Allgäuer Modell für die Regionen Europas

Ein Bild wie aus vergangenen Zeiten: Kühe auf der Weide. Ja, das gibt es noch! Selten und immer seltener. Und im Allgäu sowieso noch weiter verbreitet. Aber spannend sind dann doch die Geschichten, die in dem Buch »So schön kann Landwirtschaft sein: VonHier – ein Allgäuer Modell für die Regionen Europas« (Amazon) erzählt werden. Sie zeugen von Bewusstheit, von Werten, von Kraft. Von einer alten und doch neuen Einstellung der Landwirtschaft gegenüber. Dem Wohle der Tiere, des Ackers, der Gemeinschaft zugewandt – und getragen von einem System, welches diese Sonderwege innerhalb eines hoch-industrialisierten Systems, unterstützt. Ein Modell für die Regionen Europas – ja, das wäre doch was! Wir brauchen neue Inspirationen und Erfolgsgeschichten. Und hier ist eine, ganz konkret. Wunderbar!

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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