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Artikel: Alarmierende Studie zeigt dass die US Düngerindustrie 100 mal mehr Methan emittiert als von ihr geschätzt

Holla die Waldfee: Das ist mehr als nur ein bisschen daneben liegen und ist eine äusserst beunruhigende Nachricht für den Klimawandel: »Eine beunruhigende neue Studie von Forschern der Cornell University und des Environment Defense Fund hat unabhängig voneinander die Methanemissionen aus einer Reihe von Ammoniakdüngemittelanlagen gemessen. Die erstaunlichen Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Methanemissionen 100-mal höher sind als die Branchenschätzungen und dreimal höher als die Schätzung der Environmental Protection Agency für alle industriellen Methanemissionen in den Vereinigten Staaten. […] Die Studie skalierte diese [gemessene] Zahl [Menge] dann auf alle Düngemittelhersteller in den Vereinigten Staaten und berechnete die jährlichen Methanemissionen auf 28 Gigagram. Berichten zufolge schätzt die Industrie ihre Methanemissionen nur auf 0,2 Gigagram pro Jahr. Die EPA behauptet derzeit, dass alle industriellen Prozesse und Produktverwendungen in den Vereinigten Staaten insgesamt 8 Gigagram Methanemissionen verursachen.«

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Präsentation: Eating Oil, Eating Sunshine. Michael Pollan

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Michael Pollan in einer sehr eindrucksvollen – wenn auch in manchen Aspekten nicht ganz neuen – Präsentation. Der bekannte Autor präsentiert das Dilemma, in dem sich die Landwirtschaft – nein, genauer: die Agroindustrie- befindet. Energie-basiert, hoch-technisiert, hoch-verarbeitend, Abfall-produzierend, usw.. Wie gesagt, nicht durchgehend neu, aber doch immer wieder beeindruckend, auch anhand der klaren Bilder die er verwendet. Und die Lösungen, die er vorschlägt, tun uns Permakulturisten wohl: Anbau in kleinem Stile, integrierend, vielfältig, lokal-reginal, usw. Auch das an sich nicht neu. Aber echt gut präsentiert. Richtig anfangen tut’s erst bei Minute 23. ipho

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Doku: Die Phosphor-Krise: Das Ende der Menschheit?

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Überall nur noch Peak – Erdöl-Peak, Wasser-Peak, Seltene-Erden-Peak… Nun auch noch der Phoshpor-Peak. Vor einiger Zeit habe ich mal einen kleinen Artikel dazu geschrieben. Von daher ist das Thema hier nicht so neu. Arte hat nun eine interessante Doku zusammen gestellt, die aufzeigt, wo das Material her kommt, was damit gemacht wird, und wie die Zukunft aussehen könnte. Und kommt letzten Endes zu einem ähnlichen Schluss: Die Reserven sind abnehmend, und dabei auch noch zunehmend belastet. Bleibt nur noch das Recycling menschlicher Exkremente, was hier und da im Anfangsstadium aber zu deutlich höheren Kosten gemacht bzw. versucht wird.
Und das mit der Belastung ist nicht ohne: Durch die Düngung mit Gesteinsphosphor gelangen jährlich 114 t Uran auf deutsche Äcker; damit könnte man Strom für 2 Millionen Haushalte herstellen, wenn man es verstromen würde!
Und: 20% aller Rohphosphate landen in der Produkten des täglichen Lebens – Wasserbinder in Fleischwaren, Triebmittel im Backwaren, Geschmacksverstärker in Cola, Wasserenthärter in Wasch- und Geschirrspülmitteln, Poliermittel in Zahnpasta
Würden wir uns bei der Bereitstellung von Frischwasser von zwei Ländern (beim Phosphor sind das Marokko und China) abhängig machen? Oder würden wir nach Alternativen suchen? Warum nicht beim Phosphor?*

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Wie Agrarkonzerne Entwicklungshilfe machen

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„Konzerne wie Bayer und BASF unterstützen die Bundesregierung bei der Entwicklungshilfe: Sie unterrichten Kleinbauern in Asien und Afrika – und werben dabei vor allem für ihre eigenen Produkte.“ mehr

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Buch: Kompost aus der Kiste: Wurmkisten für den Hausgebrauch selbst bauen

Screen Shot 2015-12-27 at 17.30.02Es hat etwas gedauert, oder anders gesagt: Es musste erst einmal reifen. Doch mittlerweile bin ich ein grosser Anhänger der Wurmkompostierung. Und dies hat verschiedene Gründe. Das Vorhandensein einer Wurm-Kompost-Kiste ist eine einfache Möglichkeit, seinen Bioabfall loszuwerden. Allzuviel falsch machen kann man dabei nicht. Die Würmer produzieren Wurmtee – ein super Dünger für die Balkontomaten oder andere Pflanzen. Und der entstehende Kompost ist einer der Besten die es gibt (siehe auch eine Präsentation hier). Selbst wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen dies mittlerweile (hier). Und es macht immer wieder Freude in die Kiste hinein zu schauen, und die vielen Würmer bei der Arbeit zu sehen.
Das Buch „Kompost aus der Kiste: Wurmkisten für den Hausgebrauch selbst bauen“ von Lydia Bruksch und Jasper Rimpau, selbst professionell mit den Wurmwelten.de unterwegs, gibt einen guten Einblick in das Leben als Wurm – die Biologie, die Nahrung, die Fortpflanzung. Da gibt’s einiges Interessantes zu lernen. Einige nette Comics begleiten den Leser über die Seiten. Der Bau der Kisten ist jedoch etwas kurz gehalten und auch nicht so ganz einfach verständlich. Da gibt im Internet sicher auch bessere Anleitungen zu finden.

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Artikel zu Kompost- und Regenwürmern

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Na, so langsam beschäftigt sich die Forschung ja auch mit „alternativen“ Ansätzen. Interessant zum Beispiel die Untersuchung zu den Bodenbakterien und dem Geschmack des Weines. Diese beiden hier fielen mir in die Hände, gerade zu einem Zeitpunkt als wir anfingen ausrangierte Badewannen für einen Wurmkompost (auf Kaffeesatz) umzufunktionieren, und sich die Gärtnerei über den Wurmtee freute – und deutliche Wachstumssteigerungen bei der Anzucht erkannte. Auch der Wurmkompost wird im Frühjahr dann verwendet – er wird in die Anzuchtserde gemischt.

Humic substances from vermicompost enhance urban lettuce production
Urban agriculture is growing worldwide with the growth of cities. Urban agriculture represents about 20 % of Cuban agriculture. In Cuba, urban agriculture is institutionalized and organized with ecological principles. For instance, local agriculture enhances food security and decreases the use of nonrenewable fertilizers. However, organic crop production in urban environments is challenging because of intensive plant nutrient requirements and disease incidence. Here, we tested an innovative technology based on plant growth promoters isolated from vermicompost and applied directly to lettuce leaves. We monitored plant metabolism by measuring the activities of nitrate reductase, an enzyme linked to N assimilation, and of phenylalanine ammonia lyase, an enzyme linked to plant defense. The experiment was conducted in the organic urban system in Guines, Cuba. We applied liquid humates at 10, 15, or 20 mg C L−1 once at the seedling stage and again 15 days after transplantation. Our results show that humates at 15 mg C L−1 shortened by 21 days the lettuce production cycle, allowing early harvesting without changing quality while increasing yields expressed as the number of leaves per plant. Humate application also decreased total carbohydrate, increased protein, increased nitrate uptake, and stimulated nitrate reductase and phenylalanine ammonia lyase in lettuce leaves.

Earthworm services for cropping systems. A review
Intensive agriculture is often criticized for negative impacts on environment and human health. This issue may be solved by a better management of organisms living in crop fields. Here, we review the benefits of earthworms for crops, and we present techniques to increase earthworm abundance. The major points are the following: (1) Earthworms usually improve soil structural stability and soil porosity and reduce runoff. (2) Earthworms modify soil organic matter (SOM) and nutrient cycling. Specifically, earthworms stabilize SOM fractions within their casts, and they also increase the mineralization of organic matter in the short term by altering physical protection within aggregates and enhancing microbial activity. (3) The positive correlation between earthworm abundance and crop production is not systematic, and contrasting effects on yields have been observed. Earthworms induce the production of hormone-like substances that improve plant growth and health. (4) Direct drilling increases earthworm abundance and species diversity, but the beneficial effect of reduced tillage depends upon the species present and tillage intensity. (5) Organic amendments enhance earthworm abundance. (6) Earthworms feeding at soil surface are the most exposed to pesticides and other agrochemicals. Finally, we discuss how to combine management practices, including inoculation, to increase the earthworm services. We conclude that using earthworm services in cropping systems has potential to boost agricultural sustainability.

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Der perfekte Boden

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Eine gute Anzuchtserde herzustellen ist wohl eine wahre Kunst. Aber auch die Frage, in welchem Boden Pflanzen gut wachsen. Hier ist ein kleiner, anschaulicher Beitrag über „von schlechtem und gutem Boden“, wobei zu Berücksichtigen gilt, dass das Resultat zwar sicher auf erstem Blick hin erstaunlich ist, beim zweiten Nachdenken dann aber wiederum auch nicht. Schliesslich wird hier denn auch zwar „Abfall“, aber eben doch in hochkonzentrierter Form verwendet. Aber ich will nicht zu viel verraten – das Ergebnis ist schon ein paar Gedanken wert!

Hier das Ergebnis anschaulich dargestellt:

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Lesenswerte Artikel: Vom Sauerstoff, Böden und Pflanzenschutz

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Sauerstoffmangel: Todeszonen in der Ostsee haben sich verzehnfacht. Forscher sprechen von der weltweit größten Sauerstoffmangelzone menschlichen Ursprungs: Die sogenannten Todeszonen in der Ostsee haben dramatisch zugenommen – mittlerweile umfassen sie eine Fläche von 60.000 Quadratkilometern.

Böden weltweit in Gefahr: Mit Füßen getreten. Wissenschaftler sind alarmiert: Wir kümmern uns zu wenig um die Böden der Welt. Dabei ist die Bodengesundheit zentral, wenn Ende des Jahrhunderts bis zu 13 Milliarden Menschen satt werden sollen.

Artenvielfalt: Pflanzenschutzmittel gefährden deutsche Gewässer. In vielen Gewässern weltweit ist die Konzentration von Pflanzenschutzmitteln zu hoch, berichten Forscher. Sie hatten Daten aus 73 Ländern ausgewertet. Auch in Deutschland werden Grenzwerte oft nicht eingehalten.

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Stickstoff – Segen und Problem

Screen Shot 2014-09-17 at 11.26.51Was wären die Pflanzen ohne Stickstoff? Was wäre die Landwirtschaft ohne Stickstoff? Kaum vorzustellen wie unsere industrialisierte Landwirtschaft ohne dieses „flüssige Gold“ funktionieren würde. Und: Es gibt ja (in der Luft) genug davon. Zwar wird sehr viel Energie verbraucht um im Haber-Bosch-Verfahren den Luftstickstoff in ein flüssiges oder festes Düngungsmittel zu verwandeln. Aber: Die Probleme, die diese Systemumleitung (Stickstoff aus der Luft hinein in den Boden, die Pflanzen, das Wasser) liegen, sind nur teilweise bekannt. Das Bundesamt für Umwelt in der Schweiz hat zu diesem Thema eine interessante kleine Publikation heraus gegeben: Stickstoff – Segen und Problem.

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Artikel: Ein neues Bio

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FORDERUNG Es ist Zeit für ein Agrarkonzept, in dem Felder mit menschlichen Exkrementen gedüngt und unsere Nährstoffe wiederverwendet werden

VON MICHAEL BRAUNGART
Wenn man in China auf dem Land zum Essen eingeladen ist, dann erwarten die Menschen bis heute, dass man so lange bleibt, bis man die Toilette aufsucht. Es gilt als unhöflich, nach dem Abendessen zu gehen und die Nährstoffe mitzunehmen. Auf diese Art und Weise konnte man in China eine bruchlose Zivilisation von über 5.000 Jahren schaffen, während in der westlichen Welt die Bauern nie etwas zurückbekommen haben. Man lieferte die Nahrungsmittel immer in die Stadt und „verlor“ dadurch die Nährstoffe.
Das muss sich ändern. Denn in der Landwirtschaft, die Energiepflanzen anbaut, verlieren wir zwischen elf und 30 Tonnen fruchtbaren Boden pro Hektar und Jahr. Aber auch der Biolandbau verliert intakten Boden: etwa eine Tonne pro Hektar und Jahr. Das liegt daran, dass die menschlichen Stoffwechselprodukte nicht zurück in biologische Kreisläufe gehen dürfen. Ist es nicht zu wenig, dass es nur „Bio“ ist – ohne uns? Wir brauchen ein neues Bio, wozu wir gehören.
Mit dem Beginn der industriellen Landwirtschaft im 19. Jahrhundert begann man, Exkremente von der Landwirtschaft auszuschließen, um Krankheitskeime, die Übertragung von Krankheiten und damit hygienische Probleme zu verhindern. Dies kann jedoch auf Dauer nicht so sein. Jeden Tag müssen wir durch unsere Nahrung zwei Gramm Phosphor aufnehmen und zwei Gramm Phosphor abgeben. Wir können sonst keine Zähne bilden, keine Knochen stabilisieren und erhalten, wir können keine Energie speichern.
Dabei bestimmen zwei Länder über mehr als 60 Prozent der Phosphorvorkommen. Die Qualität des Phosphorerzes nimmt dabei täglich ab. Inzwischen wird durch den Phosphorbergbau viel mehr Radioaktivität in die Umwelt gebracht, als sie in Atomanlagen eingesetzt wird. Allein in Deutschland sind in den letzten 20 Jahren über den Dünger 15.000 Tonnen Uran auf unseren Feldern verteilt worden. Dies verursacht Leukämie bei Kindern. Knochenmarkspenden sind schön, aber ist es nicht viel schöner, Leukämie von vorneherein an der Entstehung zu hindern, indem man niedrige radioaktive Strahlung so weit wie irgend möglich vermeidet?
Nach unseren Untersuchungen werden mit einem Kilo Toilettenpapier bis zu fünf Millionen Liter Wasser über den Trinkwassergrenzwert hinaus kontaminiert, weil die additiven Hilfsstoffe, optischen Aufheller und Druckpigmente nie für biologische Kreisläufe entwickelt worden sind.
Wir brauchen sofort ein Bio, das unsere nützlichen Stoffwechselprodukte wiederverwertet. Es geht nicht um die Frage, Biolandwirtschaft ja oder nein, sondern um gute Landwirtschaft oder schlechte Landwirtschaft. Landwirtschaft, die den Boden zerstört, die die Artenvielfalt verhindert, die das Grundwasser in höchstem Maße kontaminiert, ist einfach nur schlechte Landwirtschaft. Eine Biolandwirtschaft allerdings, die Nährstoffe nicht zurückgewinnt, ist ebenso verbesserungsfähig. Wir brauchen also ein neues Bio: ein Bio, das bedeutet, dass ein Übergang zu einer gartengebundenen Landwirtschaft stattfindet, die weit produktiver ist. Gegenüber einer Monsanto-Gentechnik der industriellen Landwirtschaft ist eine Gartenlandwirtschaft mindestens zehnmal produktiver. Dies setzt jedoch viel mehr Tätigkeit voraus, viel mehr Arbeit. Und dies bedeutet, dass Menschen in diesen Bereichen tätig sein müssen – in viel größerer Zahl.
Die Vereinigten Staaten haben in den letzten 200 Jahren die Hälfte ihres gesamten Humus eingebüßt. Dies erscheint zunächst nicht schlimm, denn im Durchschnitt haben die Böden dort etwa zwei Meter Humus. Wenn man jetzt bei einem Meter angekommen ist, lässt sich damit immer noch wunderbar Landwirtschaft betreiben.Wenn wir normale Marktabfälle vom Isemarkt in Hamburg kompostieren, ist der Kompost bereits heute so kontaminiert, dass er nach dem deutschen Bundes-Bodenschutzgesetz nicht in die Landwirtschaft zurückgehen kann. Zudem sind weder Autoreifen noch Bremsbeläge, noch Schuhsohlen, noch Abriebe in allen anderen technischen Bereichen, noch Dünger tatsächlich für biologische Kreisläufe entwickelt worden.
Dadurch, dass der normale Kompost nicht wieder in die Landwirtschaft zurückgeht, wird umso mehr Kunstdünger eingesetzt, für den die strikten Kompostgrenzwerte natürlich nicht gelten. Das heißt, wir kontaminieren dadurch die Biosphäre natürlich noch stärker, indem wir Kompostierung gesetzlich behindern. Die Belastung durch Schwermetalle im Kompost entsteht jedoch nicht durch die organischen Reststoffe, sondern überwiegend durch den künstlichen Dünger selbst.
Wir brauchen eine Landwirtschaft, in der ein echtes Kreislauf-Nährstoff-Management stattfindet. Was ich fordere, ist nicht neu: Im alten China wurden unsere Exkremente – nach biologischer Behandlung – als Dünger verwendet. Dadurch hat der Boden die wertvollen Nährstoffe zurückerhalten, die wir über die Nahrung verstoffwechselt haben. Mehr Bio geht nicht.
Wir brauchen eine Landwirtschaft, in der ein echtes Kreislauf-Nährstoff-Management stattfindet

Der Autor
Michael Braungart ist Professor der Verfahrenstechnik an der Leuphana Universität Lüneburg und hält den Lehrstuhl für Cradle to Cradle Innovation und Qualität an der Rotterdam School of Management.
Das Engagement: Braungart hat mehrere Umwelt- und Forschungsinstitute mitgegründet und ist Koautor des Buches „Intelligente Verschwendung – The Upcycle: Auf dem Weg in eine neue Überflussgesellschaft“ (Oekom Verlag).

Quelle

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Düngen bis dass das Grundwasser verseucht wird

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Aus einem Artikel der National Geographic: In den USA gibt’s ein Forschungsinstitut welches seit nunmehr 20 Jahren mehrere Ein-Hektar-Felder nach verschiedenen Methoden – von „industriell“ bis „ökologisch“ – bewirtschaftet und alle Stoffein- und -ausgänge misst. Dabei stellten sie fest dass bei „normaler“ Bewirtschaftung (den offiziellen Empfehlungen an Düngereingaben folgend) etwa die Hälfte ins Grundwasser verschwindet, also nicht im Boden bleibt oder von der Pflanze aufgenommen wird. Allerdings, so die Aussage, sieht dies in China nochmals deutlich schlimmer aus. Nach der Devise „etwas mehr schadet nicht“ wird, oft von Hand und damit schlecht regulierbar, übertrieben viel Dünger ausgebracht. Mit verheerenden Folgen für das Grundwasser und die Umwelt. (Quelle NGM, Foto: ILO)

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Urin Als Dünger

Kreislaufwirtschaft sieht anders aus: Statt die wertvollen Stoffe (die wir ja auch bei den Tieren als (meist) bereichernde Ressource nutzen) die der Mensch wieder ausscheidet geschickt zu sammeln und wieder zurück zur Mutter Erde zu bringen, auf dass die wichtigen Stoffe wie Stickstoff, Kalium und Phosphat wieder den Pflanzen (und Tieren) zu gute kommen, die wir dann wiederum essen wollen, gehen diese Stoffe meist verloren; und schlimmer noch, belasten durch hohe Konzentrationen Boden und Wasser. Wie’s anders geht, und vor allem warum, erklärt dieser interessante Artikel von Beat Rölli über Urin als wichtige Ressource. Hier der PDF dazu.

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