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Andres Wiemken: Pflanzen-Mykorrhiza Netze: Ein dynamischer Marktplatz im Boden

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Interessanter Vortrag über Mykorrhiza. Ohne sie könnten die Pflanzen wohl nie so gut gedeihen. Ein komplexes Leben und Zusammenleben, welches sich da im Boden abspielt. Wieder mal ein Argument mehr dem Boden mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

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Buch: Mozart und die List der Hirse: Natur neu denken. Florianne Koechlin und Denise Battaglia

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Weinreben wachsen besser mit Mozart-Beschallung. Der Teufelszwirn klettert nur an gesunden und kräftigen Pflanzen hoch. Hängebirken absorbieren die Düfte ihrer Nachbarn und geben sie über ihre eigene Blätter – zum eigenen Schutz – wieder ab. Einige Pflanzen können erkennen, ob ihre Nachbarinnen der eigenen oder einer andere Art angehören. Eine Pflanze erkennt am Speichel der Raupen, wer sie gerade angreift, und produziert darauf das Parfumgemisch, das den entsprechenden „Bodyguard“ anzulocken vermag. Die Hirse füttert den Flachs. …. Und noch mehr von diesen famosen und unglaublichen Geschichten befinden sich im Buch „Mozart und die List der Hirse: Natur neu denken.“ von Florianne Koechlin und Denise Battaglia. Der erste Teil des Buches ist in dieser Hinsicht sehr interessant und bereichernd. Der zweite Teil ist ein Mischmasch aus Geschichten aus der Natur – von Pflanzen und Tieren und einer anderen Landwirtschaft. Teilweise interessant, teilweise aber auch etwas zusammenhangslos.

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Präsentation: Every pollen grain has a story. Jonathan Drori

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Beeindruckende Natur in kleinster Grösse: Wie verbreiten sich Pflanzen? Wie sehen die Pollen aus? Was machen sie? Wie verteilen sie sich? Welche Strategie verfolgen sie? Eine, mal wieder, beeindruckende Präsentation bei TED.

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Hortus Insectorum: Ein verzauberter Naturgarten

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Das muss ein überzeugter Mensch sein: Markus Gastl kauft sich ein Haus mit circa 8.000m2 Garten, und lässt erst einmal mit 35 LKWs den Mutterboden wegbringen, karrt dann 25 LKWs mit Schutt, Kies und Sand an. Und, zum Erstaunen seiner entsetzten Nachbarn, entsteht ein wahres Paradies für Pflanzen und Tiere. Denn: Je karger ein Boden, desto weniger kann sich eine bestimmte Pflanze durchsetzen, und desto mehr Vielfalt entsteht. Und da wir den grössten Teil unserer Wiesen (und Gärten) gut düngen, kommen damit auch jene Pflanzen und die von diesen abhängenden Tiere zurück, die vom Aussterben bedroht sind. Ein wirklich beeindruckender Garten, der durch seinen Ansatz des 3-Zonen-Gartens noch verstärkt wird. Hier gibt’s einen interessanten Artikel zu seinem Garten und hier auch eine kurze Doku.

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Seminar: Von der Wiese auf den Tisch

Kräuterseminar

Wir kennen Löwenzahn, Giersch und Co meist nur als Unkräuter die es aus unseren Gärten zu verbannen galt. Doch so langsam wird der Wissenschaft und uns allen immer klarer welcher Reichtum dort, nur eine Armlänge entfernt, auf uns wartet. Wir machen uns gemeinsam auf um entlang des Weges, auf der Wiese, in der Hecke und im Wald eine große Vielfalt an heilkräftigen und essbaren Wildpflanzen zu entdecken, zu erkennen und zu sammeln. Wir ler- nen über die Wirkung der Pflanzen, welche Pflanzenteile verwendet werden können für Küche, Tees oder Auszüge und Cremes. Und wir sammeln für die „wilde“ Kräuterküche, die es im Anschluss an unsere Wanderung gibt und lernen, direkt in der Küche und am Herd, wie die Pflanzen verarbeitet und zubereitet werden und können ein großartiges Menu genießen.

Seminar bei der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof (Nähe Crailsheim)
Leitung: Ingeborg Sponsel, Gärtnerin und Heilpflanzenfachfrau
Datum: 25.5.2014
Anmeldung am besten hier bei mir.

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Buch: Humusspähre. Herwig Pommeresche

Screen Shot 2013-12-29 at 19.57.21Pflanzen benötigen zum Wachstum Ionen von v.a. Stickstoff, Kalium und Phosphor: Darauf basiert all unsere Ansätze des Düngens, welches auf den Entdeckungen von Justus von Liebig (und seiner Mineraltheorie) basieren. Dieser erfand daraufhin den Kunstdünger. Was über gute 170 Jahre als Wirklichkeit galt, stellt Herwig Pommeresche in seinem Buch „Humusspähre. Humus – Ein Stoff oder ein System?“ in Frage. Sein Postulat ist dass Pflanzen nicht (nur) „totstoffliche“ Ionen aufnehmen, sondern von lebendem Protoplasma sich ernähren. Dies zeigt er nicht nur anhand existierender wissenschaftlicher Literatur sondern auch anhand seiner eigenen Erfahrungen auf. Sein Ansatz in seinem Kleingarten klingt recht revolutionär, und könnte die Art und Weise wie wir über Pflanzenernährung denken wirklich komplett verändern. Sehr interessantes, absolut lesenswertes Buch, mit vielen Literaturtipps, an einigen Stellen sich allerdings oftmals wiederholend.

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Buch: Naturnahe Dachbegrünung: Kreative Ideen für Garage, Carport, Laube & Co.

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Ich bin ja grundsätzlich der Meinung dass wir die Fläche, die wir der Mutter Natur wegnehmen durch ein Gebäudebau, durch eine entsprechende Dachbegrünung wieder zurück geben sollten. Egal ob es sich um ein Abfalltonnenhäuschen, einen Carport oder ein Haus handelt. In ihrem Buch „Naturnahe Dachbegrünung: Kreative Ideen für Garage, Carport, Laube & Co.“ erklären Brigitte Kleinod und Friedhelm Strickler wie das mit einfachen Mitteln gehen kann. Dazu gibt’s Hintergrundinformationen über die Standortbedürfnisse, die Pflanzenauswahl, die Pflege und und und. Sehr schönes Buch über eine weitere Möglichkeit der Natur etwas zurück zu geben und einen kleinen „Garten Eden“ zu pflanzen.

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Buch: Rasen und Wiesen in naturnahen Gärten. Ulrike Aufderheide

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Und irgendwann wächst der Wunsch, eine Rasenfläche in eine bunte Wiese zu verwandeln. Jedenfalls war das bei mir der Fall, weshalb ich zu dem Buch „Rasen und Wiesen in naturnahen Gärten“ von Ulrike Aufderheide griff. In diesem gibt es einiges an Hintergrundwissen – wieso, weshalb, warum – und vor allem verschieden Anleitungen wie diese kleinen (oder auch grossen) Biotope erschaffen werden können. Nichts Weltbewegendes, aber einige gute Tipps und Hinweise, und auch wirklich hilfreiche Informationen. Zu Empfehlen für Menschen die aus ihrem Golfrasen einen Garten Eden machen wollen.

Doku: Permakultur – Leben in und mit der Apotheke Gottes

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Dr. med. Michael Ehrenberger und Peter Steffen im Gespräch mit Michael Vogt über Permakultur als die Alternative in der Landwirtschaft. Und als Lebenseinstellung oder Lebensprinzip. Während des Gesprächs wird langsam durch die Modellanlage geführt und man erhält Einblicke in Themen wie Hügelbeete, Kräuter und Nachhaltigkeit. Und man erfährt auch, wie wichtig giftige Pflanzen für einen PK-Garten sind.

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Doku: Worüber Pflanzen Reden

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Spannende Doku über die Sprache der Pflanzen. Können Pflanzen miteinander kommunizieren? Können sie kooperieren, oder bekämpfen? Nur langsam setzt sich ein anderes Bild über dieses Lebenswesen durch, dank neuester Forschungsergebnisse. Diese zeigen dass verschiedene Arten eindeutig „einander zugeneigt“ sind, also nicht nur über eine Art „Wissen“ verfügen müssen mit welchen sie „gut können“, sondern auch über chemische Sensoren verfügen müssen die diese Pflanzen mit oder von denen sie leben erkennen können. Oder kleinere Pflanzen und gar Bäume die „altruistisch“ mit ihren Nachkommen wachsen, oder gar ihre Nachwuchs füttern, weil die Kleinen nicht so viel Kohlenstoff produzieren können.

Tolle Doku die Einblicke in eine ganz andere Welt ermöglicht.

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Baumscheibe mit Kartoffeln bepflanzen

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Ein neues Projekt (später mehr dazu), und einige Obstbäume die gepflanzt werden. Da diese, v.a. im jungen Stadium, ja recht empfindlich gegen Gras an ihrem Baumstamm sind aufgrund von Phytonziden die diese abgeben, sollte der Bereich unter der Baumkrone am Anfang von Gräsern frei gehalten werden. Eine ganz einfache und sehr typische Methode ist das Mulchen mit Stroh. Dies verhindert das Aufkommen von Gräsern und anderen Unkräutern. Es schützt und nährt zur gleichen Zeit den Boden (siehe diesen Artikel über’s Mulchen). Aber noch schöner ist’s wenn man was zu ernten hat. Und hier kommen die Kartoffeln ins Spiel, sog. Heukartoffeln, wobei das keine spezielle Sorte oder Züchtung ist, sondern nur eine besondere Form des Pflanzens. Einfach auf den Boden legen, Heu drüber, und abwarten. Früher wurde das jedoch nicht mit frischem Heu, sondern, in den Bergen, mit leicht angematschten, feuchtem Heu des Vorjahres gemacht, nachdem man keine Zeit mehr hatte dieses für den Winter hinunter ins Tal zu bringen. Und unter feuchtem, schon angemodertem Heu mögen’s die Kartoffeln, die ja auch in jedem Kompost so oft wachsen, besonders gern. Empfehlung: Heu schon recht dick drauf legen. In meinem Fall war’s Heu von einem großen Ballen des letzten Jahres der schon auf dem Kompost lag, und Kartoffeln die schon gut am keimen waren und auch dort gelandet wären. Also, gutes Recycling! Mal schauen was draus wird.

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Pflanzen im Carré

Im Englischen heisst es „Square Foot Gardening“ (der Klassiker „Square Foot Gardening“ oder eine deutsche „Kopie“ „Gärtnern mit quadratischen Beeten„. Eine praktische Methode des einfachen, übersichtlichen Gärtnerns. Man pflanzt auf Quadraten von 30cm Kantenlänge jeweils eine Sorte – Salat, Radieschen, Möhren, etc. Dies grenzt automatisch die Menge ein – wer will schon 100 Radieschen haben die zur gleichen Zeit reif sind? Besser ein Quadrat diese Woche pflanzen, und ein weitere 10 Tage später. Eine durchaus interessante Methode, die auch (und gerade) für kleine Flächen interessant ist.

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Buch: Landscaping With Fruit. Lee Reich

Das Buch von Lee Reich „Landscaping With Fruit“ erlaubt einen guten Überblick wie man einen Nutzgarten mittels bestimmter Pflanzenauswahl gestalten kann. Auf mehreren Seiten werden schöne Skizzen gezeigt wie ein thematischer, farblicher, an bestimmte Bedingungen angepasster Garten aussehen könnte. Gefolgt wird dieser Teil von einer langen Liste an Pflanzen, die sehr gut in Hinsicht auf Vorteile, Eigenschaften, Ernte beschrieben werden. Schön bebildert ist das Buch auch. Sehr empfehlenswert.

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Buch: Edible Landscaping. Rosalind Creasy

Vermutlich die bekannteste und vielleicht auch erfahrendste Person im Feld der „Essbaren Landschaften“: Rosalind Creasy. In ihrem Buch „Edible Landscaping“ beschreibt sie detailliert und gut bebildert, wie ein Garten mit Hilfe von essbaren Pflanzen kreiert und gestaltet werden kann. Viele Beispiele, einige Skizzen, gute Beschreibungen und Idee. Und dann eine lange, auch detaillierte Liste an Pflanzen mit Angaben zum Aufwand, zur Grösse, Klima, und wie sie (in der Küche) genutzt werden können. Tolle Beschreibungen, mit allen Infos die man so braucht. Wunderbares Buch, absolut empfehlenswert!

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Buch: Creating A Forest Garden. Martin Crawford

Es gibt nur wenige Menschen auf unserer schönen Erde die ein solches Wissen über „essbare Waldgärten“ haben wie Martin Crawford. Sein Buch „Creating A Forest Garden“ ist mehr eine Enzyklopädie als ein Lesewerk bzgl. Aufbau und Entwicklung eines Waldgartens. Zwar sind die ersten ein paar Dutzend Seiten eben diesem Thema gewidmet und sind reich an Informationen; aber der wesentlich Teil des Buches besteht aus einer Auflistung an Pflanzen die für einen Waldgarten (in unseren mittleren Breiten) geeignet sind – egal ob Bodenbedecker, kriechend oder kletternd, buschig oder hoch-wachsend. Dazu gibt’s einiges an Bildmaterial und viele Erklärungen bzgl der Standortbedingungen, Früchte, Vervielfältigung, und was daran wie essbar ist. Mit Sicherheit das Standardwerk für die nächsten 10 (oder mehr) Jahre!

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