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Die 8. Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit 10 spannenden Referent:Innen, ab 03.03.2022

Die 8. Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit 10 spannenden Referent:Innen, ab 03.03.2022

Unsere 8. Webinar-Reihe startet am 03.03.2022.

Die Anforderungen an Landwirte im 21. Jahrhundert sind groß. Bodenfruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und all dies ökonomisch rentabel. Um diese Herausforderung geht es in unserer Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“.

Ab Anfang März teilen 10 Praktiker in 10 Webinaren à 90 Minuten ihre Erfahrungen mit den Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet. Die Themen der einzelnen Webinare sind vielfältig und reichen von grundlegenden Analysen der Zusammenhänge im Boden bis zu der konkreten Anwendung unterschiedlicher Praktiken einer aufbauenden Landwirtschaft.

Die 8. Webinar-Reihe richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Organisiert wird sie von Manuel Nagel (Stiftung Ökologie & Landbau) und Stefan Schwarzer (Co-Autor Die „Die Humusrevolution“, Organisator des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft“, Mitarbeiter der Vereinten Nationen).

Die PraktikerInnen:

Mit Michaela Braun, Franz Winkelhofer und Hans Schiereneder erhalten wir einen fundierten Einblick in die Entstehung fruchtbarer Böden. Mit Pierre Ibisch und Hans Pfeffer betrachten wir die regenerativen Potentiale von Bäumen, sei es als Wald, oder als Agroforst auf der Weide. Ingrid Bauer referiert über das Thema Gülleaufbereitung, Lars Odefey über die mobile Weidehühnerhaltung mit Hofschlachtung und Bernhard Hänni über seinen regenerativen Gemüsebau. Schließlich wird uns Hannes Höhne einen Einblick in die regenerative Agrarkultur auf dem Gut Haidehof geben.

Das Format:

  • Die Webinar-Reihe besteht aus 10 Folgen. Jedes Webinar ist ca. 90 Minuten lang – 30 Minuten davon sind reserviert für Fragen der Teilnehmenden.
  • Die Webinar-Reihe beginnt am 03.03.2022, dann im wöchentlichen Rhythmus, immer donnerstags um 19:30 Uhr.
  • Die Webinar-Reihe kann als Ganzes für 89,90 / 109,90 / 139,90 € gebucht werden.
  • Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Man erhält automatisch Zugriff auf die Aufzeichnungen der schon erfolgten Webinare.
  • Mengenrabatte für Institutionen sind auf Nachfrage möglich.

Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Präsentation:  Bodenleben fördern und Boden schützen: Untersaaten und Buffet-Anbau. Peter Bloching. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Bodenleben fördern und Boden schützen: Untersaaten und Buffet-Anbau. Peter Bloching. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Hier der Link zum Vortag

Peter Bloching ist Landwirtschaftsmeister mit klassischer Ausbildung. 1996 Übernahme des Familienbetriebes (Milchvieh und Ackerbau) und Aufbau einer Molkerei mit Direktvermarktung (bis 2017). 2004-07 Entwicklung und Umsetzung von Verkauf über Automaten. 2009 Umstellung auf Bioland. 1987 1. Wahrnehmung von Bodenerosion, dann ab 1989 Mulchsaat. Bis 2002 waren wir ein großer Maisanbauer in der Region. Durch die Gentechnikdiskussionen, ab 1995, und die BSE Krisen (1995-2001) habe ich jegliches Vertrauen in die Agrarindustrie verloren. Bereits 2007, vor der Umstellung auf Bio haben wir den Maisanbau eingestellt. Ab 2010 Anpflanzungen von Agroforstbiotopen. Seit Herbst 2015 melken wir im Sommerhalbjahr mit unserem Weidemelkstand auf Wiesen und Äckern. Zwischenfrüchte, ab 1989. Untersaaten, ab 2003. Natürliche Selbstumwandlung zur Wiese, 2010.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Doku: One Hundred Thousand Beating Hearts

Yeah! Ein Bauer geht andere Wege. Nach über 50 Jahren des Einsatzes von chemischem Dünger konzentriert er sich darauf die Vielzahl an Tieren zu füttern, die er nicht sehen kann, die aber wiederum den Boden fruchtbar machen, seine Pflanzen wuchsstark und gehaltvoll machen und damit wiederum seinen eigentlichen Nutztieren – den Rindern – zu mehr Gesundheit verhelfen. Kluges Weidemanagement, verschieden Tierarten, die gestaffelt oder zusammen über die Weiden laufen. Er kann nun ein Mehrfaches an Tieren auf der gleichen Fläche halten, als dies vorher mit chemischem Dünger der Fall war. Sein Humusgehalt ist in wenigen Jahren von 0.5 auf 5% gestiegen. Bauernherz, was willst du mehr?

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Doku: Gülle – Gold der Bauern oder Umweltdesaster?

Die Unmengen Gülle aus der Landwirtschaft sind eines der großen ungelösten Umweltprobleme unserer Zeit. Und damit verbunden die Überdüngung unserer Felder. Eine gute Doku, die aus verschiedenen Blickwinkeln auf das Thema schaut.

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Doku: Die Bio Illusion: Bio für alle, zu welchem Preis?

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Anfangs stand „Bio“ für eine schonende und regionale Landwirtschaft. Inzwischen ist auch aus Bio eine globale Massenproduktion geworden. Doch ist es wirklich möglich, Bio für die Masse zu produzieren? Ein Blick zu den Herrmannsdorfer Landwerkstätten, zu Bio-zertifizierten Masttierbetrieben und über die Grenzen hinaus nach Osteuropa und China.

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Doku: Vom Wurstkönig zum Bio-Pionier – Karl Ludwig Schweisfurth

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Vom Saulus zum Paulus… Das gab’s nicht nur in der Bibel. Auch heutzutage passieren kleine Wunder. So zum Beispiel Karl Ludwig Schweisfurth. Er ist in zweifacher Hinsicht Pionier. Von den 50er bis 80er Jahren baut er „Herta“ vom traditionellen Familienbetrieb zu einem der größten Fleischproduzenten Europas auf. Markenzeichen des Unternehmens aus dem Ruhrgebiet: die Fleischwurst und der Slogan „Wenn’s um die Wurst geht“. Dann Mitte der 80er Jahre der radikale Neuanfang: Karl Ludwig Schweisfurth fängt als Bio-Pionier ein neues Leben an. Mit Mitte 50 verkauft er Herta und gründet einen ökologisch betriebenen Hof mit handwerklicher Lebensmittelherstellung. Karl Ludwig Schweisfurths persönlicher Umbruch zählt zu den ungewöhnlichsten der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Eine beeindruckende Doku.

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Präsentation: How to green the world’s deserts and reverse climate change. Allan Savory

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Tja, das ist nun wirklich entgegengesetzt von allem was ich gehört, gelesen und gelernt habe. Und geradezu revolutionär. Die Methan-ausstossenden und grosse Flächen beanspruchenden Rinderherden sind nicht die (Mit-)Verursacher der Klimaveränderung (siehe meinen Artikel über den Fleichkonsum z.B.) sondern die Lösung. He?! Seth Itzekan’s Meinung nach sollten wir (wie grundsätzlich in der Permakultur) uns die Natur anschauen und zum Vorbild nehmen. Und dort ziehen grosse Herden dichtgedrängt durch die Gegenden und fressen intensiv das Gras ab (sei es in Afrika mit den Zebra- u.v.a. oder in den USA die Bison-Herden). Gut gedüngt kann sich die Natur aber schnell wieder davon erholen. Was aber gemeinhin bei der menschlichen Bewirtschaftungweise passiert, ist das kleine Herden locker durch die Gegend ziehen und das abfressen was noch da ist – und so die Versteppung und Wüstenbildung verursachen. Statt dessen sollte eine Zonierung entwickelt werden in der dann Tiere ganz bewusst für kurze Zeit intensiv Grasen. Die im Vortrag gezeigten Beispiele der positiven „Rückentwicklung“ sind beeindruckend.

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