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Klimawandel: Schon 2025 wird so viel CO2 in der Luft sein wie seit 3,3 Millionen Jahren nicht mehr

Klimawandel: Schon 2025 wird so viel CO2 in der Luft sein wie seit 3,3 Millionen Jahren nicht mehr

Ich überbringe ja gerne gute Nachrichten. Aber ab und an, weil dann doch immer wieder erschreckend, muss die schlechte Nachricht auch mal auf den Tisch. Wie SpiegelOnline schreibt: »In fünf Jahren wird der Gehalt von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre wahrscheinlich noch höher sein als in der wärmsten Periode der vergangenen 3,3 Millionen Jahre.« Wie Forscher im Fachblatt »Scientific Reports« berichten.

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Umweltschutz – Eine heikle Partnerschaft

Umweltschutz – Eine heikle Partnerschaft

Wie glaubhaft ist es, wenn sich Konzerne für den Umweltschutz engagieren? Wie wichtig – oder auch richtig – kann eine Kooperation sein? Ist all das Engagement nur Greenwashing? Interessanter Artikel in brand eins: »Wenn Umweltschützer und Konzerne kooperieren, können sie eine Menge erreichen. Zumindest theoretisch. Ein Realitäts-Check.«

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Doku: Fast Fashion. Plastikmüll statt Mode – ersticken wir in Billig-Altkleidern?

Doku: Fast Fashion. Plastikmüll statt Mode – ersticken wir in Billig-Altkleidern?

Wenn Mode zum Problem wird: Weil die Fashion-Industrie immer schnelllebiger wird und dabei auch immer billiger werden muss, wird immer mehr billiges Plastik mit in die Kleidung eingearbeitet, um schlechte und damit billige Baumwollqualität auszugleichen. Und da die Kleidung so billig ist, kann man sie ja auch schnell mal auswechseln. Ein Geschenk für Kleidersammlungen? Ganz im Gegenteil, da die Qualität zunehmend abnimmt. Wer will das Zeug überhaupt noch haben? Recycling ist quasi unmöglich. Beim Waschen gehen bis zu 20% des Materials verloren und landen in der Umwelt – Mikro- und Nanoplastikteilchen inklusive. Wo steuern wir hin?

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Doku: Die Erdzerstörer: Sind wir Menschen die Bösen?

Doku: Die Erdzerstörer: Sind wir Menschen die Bösen?

Mit der Erfindung der Dampfmaschine fing es an. Mit revolutionärer Rasanz machte sich der Mensch die Erde Untertan. Eine Erfindung jagte die nächste, eine Technologie toppte die andere. Für mehr Komfort. Mehr Konsum. Mehr Wohlstand. Und die Erde? Wie lange hält sie den Menschen noch aus? Ein kompromissloser Blick auf die vergangenen 200 Jahre des Industriekapitalismus, welcher noch einmal deutlich vor Augen führt, warum wir da stehen, wo wir jetzt sind. Wie mächtig und Einfluss nehmend die großen Firmen und Industrien in dieser Zeit auf den Verlauf der Geschichte waren. Wie, um ein Beispiel zu nennen, eine Auto-Reifen-Öl-Lobby zusammen elektrische Tram-Gesellschaften in den USA zu Hunderten aufkauft, um sie zu zerstören, und damit dem Erdöl getriebenen Individual- und Busverkehr Platz zu machen.

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Wir brauchen einen Systemwechsel

Wir brauchen einen Systemwechsel

Schöne und für mich stimmige Worte:

Wir können die Welt nicht länger schützen, wenn wir uns weiterhin an die jetzt geltenden Regeln halten.

Die Regeln müssen geändert werden.

Wir brauchen viel mehr einen Systemwechsel
und nicht eine persönliche Veränderung der einzelnen Menschen.

Das Eine geht ohne das Andere nicht.
Und deshalb bitte ich Sie: Wachen Sie auf
und machen Sie die notwendigen Veränderungen möglich.

Ihr Bestes zu tun, ist nicht mehr länger gut genug.

Wir alle müssen das scheinbar Unmögliche tun.
Wir müssen alles ändern.

Und wir müssen heute damit anfangen !

Ach ja, Greta hat das gesagt…

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»Die Anstalt«: Klimawandel, Greta & die Erwachsenen – komödiantisch, satirisch, scharf

»Die Anstalt«: Jaja, das Schiff muss weiter fahren und mit Kohle befeuert werden. Bloss den Kurs nicht ändern. Es könnten ja (riesengroße) Wirtschaftsbetriebe in Mitleidenschaft gezogen werden. Greta & die Kinder? Spielen dabei keine Rolle. Wie immer: komödiantisch, satirisch, scharf – und so ernst und traurig!

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5G und (ungeklärte) Gesundheitsgefahren – Petition im Deutschen Bundestag bis zum 4.4.2019

Bin kein Kenner der Szene, der Technik. Aber höre an verschiedenen Stellen über die möglichen und bisher weitgehend ungeklärten Gesundheitsgefahren zu 5G. Dazu auch ein interessanter Artikel beim nun wirklich nicht wirtschaftsfeindlichen oder bei Verschwörungstheoretikern bekannten Manager-Magazin, was mir erst recht zu denken gibt. Hier geht’s zur Petition »Strahlenschutz – Verfahrensaussetzung zur Vergabe von 5G-Mobilfunklizenzen/Keine Einführung des 5G-Mobilfunkstandards ohne Unbedenklichkeitsnachweis vom 05.12.2018«.

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Bei der Umweltpolitik ist Deutschland Entwicklungsland

Spannende (aber leider auch frustrierende) Untersuchung: Deutschland ist weit davon entfernt, Vorreiter in ökologischen Themen zu sein. Es braucht einen systemischen Wandel, eine Transformation, so die Forscher – z.B. in Bereichen wie Verkehr, Landwirtschaft und Ressourcenverbrauch.

Und wir sind an einem Punkt, wo marginale Verbesserungen auf freiwilliger Basis nicht mehr ausreichen.

Wir brauchen einen transformativen Wandel, also einen Übergang zu einem neuen System.

Der Wandel muss von unten und oben kommen. Es kommt viel Innovation von Gemeinden, Unternehmen, Städten und Nichtregierungsorganisationen, die versuchen, das Leben anders zu organisieren als bisher. Aber es fehlt eine entsprechende Politik von oben. Besonders beklagenswert ist, dass der Preis für Umweltverbrauch so gering ist. Beim Anteil der Umweltsteuern an den Staatseinnahmen ist Deutschland ganz weit hinten im EU-Vergleich, Platz 25 von 28.

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Doku: Alexa: Wie mächtig ist Amazon?

Es ist so einfach, in der Alles-gibt-es-Welt Amazons. Bequem und leicht, mit Einkaufsentscheidenden Informationen von anderen Kunden, oder dem Hinweis auf ähnliche Produkte, geliefert zwei, drei Tage später bis zur Tür. Ja, Amazon macht das möglich. Aber: Welchen Preis bezahlen wir dafür? Was weiss Amazon über mich? Kann es sein dass Amazon vor mir weiß, dass ich schwanger bin? (Tatsächlich ist das so!) Was macht Amazon mit den vielen Informationen über mich? Amazon kauft konkurrierenden Unternehmen auf, schaut sich von erfolgreichen kleinen Betrieben das Rezept ab, produzierte zunehmend eigene Produkte… Gibt es bald nur noch Amazon? Es ist schon erstaunlich, in welche Sparten Amazon mittlerweile vertreten ist. Der Rubel rollt, und der Riese breitet sich aus. Tja, und wo kaufe ich, wo kaufst du ein?

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Doku: Trump und der Staatsstreich der Konzerne

Freie Gesellschaft und Demokratie? Was heisst das in einem Staate (sei es der USA, wie in diesem Falle, oder auch bei uns in Deutschland), wenn das Geld die Macht hat? Wer lenkt und bestimmt denn die politischen Entscheidungen? Vordergründig scheinen es die Politiker zu sein, die wir gewählt haben (naja, oft nur die Parteien dazu). Hintergründig sind viele dieser gewählten Repräsentanten entweder selbst so stark in die Wirtschaft verwickelt, dass Eigeninteressen der größte Antrieb zu sein scheint, und nicht »das Wohle des Volkes«, oder sie derart von den Wirtschaftsvertretern beeinflusst werden, richtungsweisende (d.h. wirtschaftsfreundliche) Entscheidungen zu fällen, dass jene wiederum ruhig und gelassen im Hintergrund bleiben können. Dass dies nicht erst seit Trump der Fall – wie diese Doku zeigt – sondern seit vielen Jahrzehnten (und wohl auch Jahrhunderten) so abläuft (siehe diverse Sendungen von »Die Anstalt« zu diesem Thema), wird mehr und mehr deutlich.

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(Vor)Symposium „Permakultur und Wirtschaft“

Leitfrage: Wie können Permakultur und Wirtschaft voneinander profitieren?
Hintergrund: Wir erleben, dass bisheriges Wirtschaftsdenken an Grenzen stößt. Anregungen könnten aus der Permakultur kommen, deren Anhänger freilich auch dazulernen können – auch von der Wirtschaft. Daher wollen wir die Leitfrage oben für die kommenden Jahre präzisieren und konkretisieren. Das soll ein erster Erfolg des Symposiums im Oktober sein, denn das Thema wird uns wohl länger erhalten bleiben…
Eingeladen zum Symposium sind Interessierte aus dem deutschsprachigen In- und Ausland und der Rhein-Neckar-Region – aus Permakultur und Wirtschaft, aus Land- und Gartenwirtschaft, aus Unternehmen und Wissenschaft.

aktuelle Programminformationen
PDF-Einladung
Anmeldung

Ökonomie steckt in der Krise – in der Praxis, wie in der Theorie: gefangen in Paradigmen von homo oeconomicus und quantitativen Wachstumsmodellen. Paradigmenwechsel sind meistens quälend. Woher kommen neue Impulse für die Wirtschaft?
Die Permakultur hingegen schaut sich ihre Prinzipien zwar ab von einem System, das älter ist als alle von Menschen gemachten: Kultur-Prinzipien der Natur. Doch wie kommen diese Prinzipien aus dem Kräuterspiralen-Universum raus in die große Welt?
Wie sähe eine Wirtschaft aus, die sich von der Permakultur inspirieren läßt?
Wie würde diese Wirtschaft wachsen und gedeihen – ohne Abfall (Permakultur-Prinzip 6)?
Wie würde Wirtschaft profitieren, wenn sie Vielfalt als Gewinn ansähe (Permakultur-Prinzip 10)?
Wie würde Ökonomie den Menschen nützen, indem sie „Ränder“ zu nutzen verstünde (Permakultur-Prinzip 11)?
Mit solchen Frage befassen wir uns beim 0. Symposium „Permakultur in der Wirtschaft“.
Die Null steht dafür, dass wir uns 2018 dem Thema zunächst ganz bescheiden annähern – ohne Anspruch, ohne Kochrezepte für Alles und Jeden austeilen zu können. Zuu verschiedenartig sind die Denkwelten von Permakultur- und Wirtschaftsmenschen, noch. Es wird Zeit, dass wir voneinander lernen – in einer Weise, dass wir verstehen, wieso die anderen so denken und handeln, wie sie das tun.
Im Idealfall fordern sich beim Symposium Menschen mit Permakultur- und Wirtschaftsexpertise gegenseitig: Lernen ist keine Einbahnstraße!

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(Vor)Symposium „Permakultur und Wirtschaft“

Leitfrage: Wie können Permakultur und Wirtschaft voneinander profitieren?
Hintergrund: Wir erleben, dass bisheriges Wirtschaftsdenken an Grenzen stößt. Anregungen könnten aus der Permakultur kommen, deren Anhänger freilich auch dazulernen können – auch von der Wirtschaft. Daher wollen wir die Leitfrage oben für die kommenden Jahre präzisieren und konkretisieren. Das soll ein erster Erfolg des Symposiums im Oktober sein, denn das Thema wird uns wohl länger erhalten bleiben…
Eingeladen zum Symposium sind Interessierte aus dem deutschsprachigen In- und Ausland und der Rhein-Neckar-Region – aus Permakultur und Wirtschaft, aus Land- und Gartenwirtschaft, aus Unternehmen und Wissenschaft.

aktuelle Programminformationen
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Anmeldung

Ökonomie steckt in der Krise – in der Praxis, wie in der Theorie: gefangen in Paradigmen von homo oeconomicus und quantitativen Wachstumsmodellen. Paradigmenwechsel sind meistens quälend. Woher kommen neue Impulse für die Wirtschaft?
Die Permakultur hingegen schaut sich ihre Prinzipien zwar ab von einem System, das älter ist als alle von Menschen gemachten: Kultur-Prinzipien der Natur. Doch wie kommen diese Prinzipien aus dem Kräuterspiralen-Universum raus in die große Welt?
Wie sähe eine Wirtschaft aus, die sich von der Permakultur inspirieren läßt?
Wie würde diese Wirtschaft wachsen und gedeihen – ohne Abfall (Permakultur-Prinzip 6)?
Wie würde Wirtschaft profitieren, wenn sie Vielfalt als Gewinn ansähe (Permakultur-Prinzip 10)?
Wie würde Ökonomie den Menschen nützen, indem sie „Ränder“ zu nutzen verstünde (Permakultur-Prinzip 11)?
Mit solchen Frage befassen wir uns beim 0. Symposium „Permakultur in der Wirtschaft“.
Die Null steht dafür, dass wir uns 2018 dem Thema zunächst ganz bescheiden annähern – ohne Anspruch, ohne Kochrezepte für Alles und Jeden austeilen zu können. Zuu verschiedenartig sind die Denkwelten von Permakultur- und Wirtschaftsmenschen, noch. Es wird Zeit, dass wir voneinander lernen – in einer Weise, dass wir verstehen, wieso die anderen so denken und handeln, wie sie das tun.
Im Idealfall fordern sich beim Symposium Menschen mit Permakultur- und Wirtschaftsexpertise gegenseitig: Lernen ist keine Einbahnstraße!

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Doku: Konzerne als Retter? Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe

Die staatliche Entwicklungshilfe setzt zunehmend auf die Privatwirtschaft. Nur sie könne effizient Armut und Hunger in der Welt bekämpfen. „Konzerne als Retter? Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe“ nimmt den Zuschauer mit nach Kenia, Sambia und Tansania, fragt, wie öffentlich-private Partnerschaften konkret funktionieren und ob die Ärmsten der Armen von ihnen profitieren.

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Crowd-Funding: Doku „It’s Your Legacy – The inconvenient truth BIG supermarkets don’t want​ you to know.“

Wo kommen unsere Lebensmittel eigentlich her? Aus dem Supermarkt? Nun ja… Was steckt dahinter, wie werden die denn produziert? Welche Macht haben die Supermärkte bei der Produktion der Lebensmittel, auf die Bauern? Können wir selbst (mit)bestimmen, wie gesunde Lebensmittel für uns angebaut werden? Eine vielversprechende Doku sucht noch finanzielle Unterstützung!

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Doku: Zeit für Utopien

„Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wenn man das Wort ernst nimmt, steht es für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, weg von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. Zwar sind Veränderungen auch im Kleinen möglich, doch oft scheitert es daran, Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen. ZEIT DER UTOPIEN zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen, und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann.
So können 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden und urbanes Wohnen ist mit einem Bruchteil jener Energiemenge möglich, wie sie derzeit durchschnittlich pro Kopf verbraucht wird. Ein Smartphone kann auch fair produziert werden und eine ehemals dem Großkonzern Unilever-Konzern gehörende Teefabrik funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung. ZEIT FÜR UTOPIEN ist eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.“

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Doku: Die Fleischpanscher. frontal 21

Argghhh… Tja, wer sein Steak oder Bauchspeck bei Aldi und Co für 1,29€ haben will… Industriell hergestellte Fleisch- und Wurstwaren können mit Proteinen aus Schlachtabfällen gepanscht, gestreckt und gefärbt werden, ohne dass dies bei Lebensmittelkontrollen auffällt, zeigen Frontal 21-Recherchen. Ein krankes System, unsere Gesellschaft, in welcher solche Dinge sich entwickeln können. Leute, kauft Bio!

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Doku: Mit Glyphosat und Gen-Saat – Wie Bayer mit Monsanto die Landwirtschaft verändern will

Es soll die größte Fusion der deutschen Wirtschaftsgeschichte werden: Bayer aus Leverkusen will den US-Konzern Monsanto übernehmen, der den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat herstellt. Auf dem Weg zur Fusion lauern große Risiken. Interessante Doku zu den Gründen, Vorstellungen, Möglichkeiten, Risiken dieser Fusion.

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Doku: Der Wahnsinn mit dem Weizen. Die Folgen unserer Agrarpolitik

Erhellende Doku zum Thema »Wir können in Deutschland nicht 100% Bio anbauen, weil würden wir nicht mehr genug für uns produzieren«, »Wettbewerbsverzerrung durch hohe Subventionen und industriellem Anbau«, »Ausbeutung und Verfolgung von Eigeninteressen (EU, D)«.

„Ein Viertel der deutschen Weizenexporte ging 2016 nach Afrika. Auf den ersten Blick ein Beitrag gegen Hunger und Not. Aber stimmt das? Die Recherchen von „ZDFzoom“ ergeben ein anderes Bild.

Die Lieferungen machen einheimischen Produkten Konkurrenz und torpedieren Entwicklungshilfe: Die EU finanziert Projekte in Afrika, die nicht in Gang kommen, weil die Bauern mit ihren heimischen Erzeugnissen keine Chance gegen den billigen europäischen Weizen haben.

In der senegalesischen Hauptstadt Dakar entdeckt „ZDFzoom“-Reporterin Katharina Schickling in den Bäckereien fast ausschließlich Produkte aus Importweizen, wie zum Beispiel Baguette. Dabei war Brot aus Weizenmehl in Afrika bis zum Beginn der Kolonialherrschaft weitgehend unbekannt. Stattdessen wurden Brei oder Fladen aus Getreidesorten wie Sorghum oder Hirse verzehrt, die auch in heißem Klima gedeihen. Mit den europäischen Kolonialherren wurde Brot aus Weizenmehl zur Alltagsnahrung. Da Weizen in Afrika wegen des Klimas nicht gedeiht, entstanden fatale Abhängigkeiten: Im Senegal etwa sank der Hirsekonsum pro Kopf und Jahr von 80 Kilogramm im Jahr 1961 auf 25 Kilogramm im Jahr 2010. In dieser Zeit vervierfachten sich die deutschen Weizenexporte in das westafrikanische Land.

Was viele Senegalesen ärgert: Der Weizen aus teuren deutschen Anbauflächen kann nur deshalb so viel billiger angeboten werden, weil deutsche Bauern Subventionen aus Steuermitteln erhalten. „Das ist, als ob sie jemanden auf einem Fahrrad mit einem Geländewagen an die Startlinie stellen, und dann sagen sie: Auf die Plätze, fertig, los! Der mit dem Geländewagen wird immer gewinnen“, erklärt Baba Ngom vom senegalesischen Dachverband für ländliche Entwicklung im Interview mit „ZDFzoom“.

Auch deutsche Experten wie Stefan Liebing vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft sehen die Entwicklung skeptisch. Subventionen in der europäischen Landwirtschaft würden viel kaputtmachen, man müsse die entstehenden Industrien in Afrika besser schützen.

Ein Marshall-Plan für Afrika wird gerade breit diskutiert. Dabei gäbe es eine ganz einfache Maßnahme: ein Ende der wahnwitzigen EU-Handelspolitik auf dem Agrarsektor. Getreide für Afrika – was auf den ersten Blick wie ein Beitrag gegen Hunger und Not aussieht, zerstört in Wahrheit Einkommensquellen und schafft damit Fluchtursachen.“

Mehr unter www.zoom.zdf.de

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Buch7: Buchhandel mit der sozialen Seite

Es gibt nun wirklich keinen Grund mehr, Bücher bei Amazon zu kaufen. Wer sie nicht in der nahen Buchhandlung bestellen kann, dem sei hier Buch7 empfohlen. Eine kleine, junge Gruppe von Buch-Begeisterten betreiben einen Online-Versand mit (fast) allen Büchern, die man noch lesen will. Und, das ganz Besondere: Mit 75% ihres Gewinnes fördern sie soziale, kulturelle und ökologische Projekte. Also, nix wie hin!

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Das Generieren eines einzigen Bitcoins verbraucht zwischen 7.000 und 36.000 Kilowattstunden

Spannender Artikel in der taz. Wieder einmal zeigt sich, dass die Entwicklung einer neuen »Technik« (oder vielleicht eines neuen Tools) zwar an und für sich spannend, aber wohl nicht nachhaltig ist: „Nach aktuellen Schätzungen des deutschen Digitalverbandes Bitkom verbraucht das Generieren eines einzigen Bitcoins zwischen 7.000 und 36.000 Kilowattstunden. Diese Strommenge würde ausreichen, um zwei bis zehn Durchschnittshaushalte in Deutschland ein Jahr lang zu versorgen.
Den weltweiten Stromverbrauch beim Schöpfen von Bitcoins beziffert das Portal Digiconomist aktuell auf mehr als 27 Milliarden Kilowattstunden im Jahr. Das entspricht fünf Prozent des Jahresverbrauchs in Deutschland oder 0,12 Prozent des weltweiten Verbrauchs. Das Kreditkarten-Netzwerk Visa verbraucht laut Digiconomist nur ein Fünfzigstel der Energie des Bitcoin-Systems – beim 300-fachen an jährlichen Transaktionen.
Marco Liesenjohann, Bitkom-Referent für Blockchain, beziffert eine Bitcoin-Transaktion auf 50 bis 250 Kilowattstunden – so viel wie ein durchschnittlicher Haushalt im Zeitraum zwischen einer Woche und einem Monat verbraucht.“

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