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Kleine Wespennester in der Agroforst-Baumreihe

Kleine Wespennester in der Agroforst-Baumreihe

Ha, da fühlen sie sich wohl: Unsere Robinien-Reihe ist noch jung, und die kleinen Stämmchen sind mit Hülsen geschützt. Darin finden die Wespen ein wunderbares Klima – trocken, warm, windgeschützt, und überhaupt geschützt. Alle fünf Bäume, würde ich sagen, waren kleinere und größere Nester zu finden. Lässt den Schluss zu: Für mehr Biodiversität brauchen wir mehr Bäume und v.a. Baum-Schutzhülsen! 🙂

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Artikel: Gehölzstrukturen in Agrarlandschaften bieten Zuflucht für intrinsische und funktionale Biodiversität

Klingt mal (endlich wieder) für einen Nachweis, wie wertvoll Gehölzstrukturen sind – nicht nur für die Artenvielfalt, »Ökosystemdienstleistungen«, auch als (potentielle) Ernährungsgrundlage:

„These findings demonstrate that woody elements can harbour a diverse range of plant species, including those of pollinator and edibility value. As such, relatively simple measures — such as protecting existing woody elements and establishing new ones that consider design and location — can produce benefits in both intrinsic and functional diversity. The researchers describe several potentially useful conservation initiatives. These include:

– Conserving intrinsic biodiversity by ensuring the survival of old woody elements, giving priority to historical woody elements in areas with forests.
– Supporting grassland, tall herb, and pioneer species diversity through the design and location of woody elements.
– Maximising plant species diversity, RPV, and PEV with pollarded tree lines (where the top and branches of the trees are cut off to promote new growth at the top) and broad hedgerows, or tree lines, with a considerable surface area, next to roads or ditches.”

Auf zur nächsten Agroforstkampagne!

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Sepp Braun über Regenerative Landwirtschaft

Sepp Braun hat sich ganz der Erforschung der Bodenfruchtbarkeit bei einer ökologischen Bewirtschaftung verschrieben. Er ist hier ein Vorbild für den Aufbau fruchtbarer Böden und die Weiterentwicklung des Ökolandbaus. Braun ist überzeugt, dass Bodentiere alles herstellen, was Pflanzen brauchen und sieht Regenwürmer als einen wichtigen Indikator für die Erdfruchtbarkeit. „Nur in einem gesunden Boden wachsen gesunde Pflanzen. Und die sind Voraussetzung für gesundes Futter und damit letztlich auch für Milch und Käse von hoher Qualität und einen gesunden Menschen“, erklärt Braun. Der Agrarexperte betont zudem die Vorteile für die Böden, die die Kuhhaltung im Freien hat.

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How Mark Shephard’s Farm thrives under STUN: Sheer. Total. Utter. Neglect.

Der Mann ist immer wieder eine Inspiration für mich (selbst wenn es immer wieder auch um das gleiche Thema geht): Mark Shephard. Sein Ansichten und Ansätze sind mal so ganz anders – da braucht die Verdauung des Gesagten und Gemeinten eben doch deutlich länger. Diesmal zeigt und erklärt er Justin Rhodes seine Farm, die eigentlich nur noch aus Mehrjährigen, d.h. Nüssen und Obst besteht, anstatt aus Einjährigen, wie das anfangs der Fall war. Seine Selektionsmethode ist einzigartig: STUN, sheer total utter neglet – also das komplett total völlige Vernachlässigen. Die Pflanzen/Bäume die überleben, sind genau die Richtigen. Die Anderen fallen der natürlichen Selektion zum Opfer. Interessant ist auf jeden Fall seine Berechnung zu Input/Output: Dadurch dass er seine Bäume nicht pflegt hat er eine deutlich geringere Ernte. Aber weil er durch die Nicht-Pflege auch keine Arbeit hat, ist sein Input so gering, dass die Gewinnspanne (trotz geringer Ernte) deutlich höher ausfällt.

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Mark Shepard auf der 3rd European Agroforestry Conference

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Für die, die von Mark Shepard nicht genug kriegen können… Zu denen zähle ich mich selbst… Immer wieder Inspiration & Ideen für Ansätze, Veränderungen, Wünsche, Abschied von Lieblingsideen und sonstiges. Sicher sehenswert, selbst wenn nicht so viel Neues dabei ist. Aufbauende Landwirtschaft mal wirklich anders denken – also: anders, mein ich! Das ist schon echt ein Schritt…

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Agroforstkampagne – Bäume auf den Acker

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In Zeiten von Klimawandel, Wüstenbildung und hohem Artensterben brauchen wir ein neues Verständnis von Landwirtschaft. Ob konventionell oder ökologisch. Bäume und Sträucher spielen dabei eine zentrale Rolle. Agroforstwirtschaft bedeutet, Bäume und Sträucher mit Ackerbau und Weideland zu kombinieren.Dies führt ökologisch und ökonomisch zu vorteilhaften Wechselwirkungen und stärkt den Klimaschutz.
Die Agroforstkampagne (u.a. angestossen und geleitet von Permakultur-Designern) will über Agroforstwirtschaft informieren, bei Planung, Anlage und Pflege von Agroforstsystemen beraten und die Vorteile und Notwendigkeit von Agroforstsystemen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft aufzeigen. Wir bauen Brücken zwischen Wissenschaftlern, Landwirten, Landbesitzern, Investoren, Politikern und Verbänden, damit Agroforstsysteme in Deutschland und Europa in großem Umfang schnellstmöglich etabliert werden.

Vision: 50% aller Landwirte Europas nutzen im Jahre 2025 Methoden der Agroforstwirtschaft.

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Werden unsere Enkel noch satt? Vor-Symposium „Zukunftsfähige Landwirtschaft“ am Schloss Tempelhof

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Konzentration auf die Zukunft des Ackers: 17 Teilnehmer aus ganz Deutschland und aus unterschiedlichen Berufen – Landwirte, Gärtner, Wissenschaftler, Permakultur-Designer, Umweltdaten-Experten, Geografen, Wirtschaftsinformatiker – planten im Januar am Tempelhof das Symposium „Zukunftsfähige Landwirtschaft“, welches erstmalig Anfang 2017 stattfinden soll.

Forschend und kreativ ging es in diesem vorbereitenden Arbeitstreffen zu: Können wir die Natursysteme morgen, trotz landwirtschaftlicher Nutzung, stabiler, regenerativer machen? Welche Methoden und Werkzeuge können wir zur Gestaltung und Umsetzung solcher Landschaften nutzen? Wie lassen sich diese Maßnahmen ökologisch, ästhetisch und ökonomisch sinnvoll planen?

In Seminaren, Impulsvorträgen und World Café-Runden kamen alle zu Wort, Themen wie lebendiger Boden und Humusaufbau, Wasser- und Weidemanagement, Agroforstwirtschaft, mehrjährige Gemüsesorten sowie soziale und ökonomische Aspekte der Landwirtschaft, z.B. Direktvermarktung und Solidarische Landwirtschaft, standen im Mittelpunkt. Die erklärten Ziele des Symposiums: „Uns ist es wichtig, ganzheitlich, holistisch die Bedingungen und vor allem die Möglichkeiten zur Gestaltung einer enkeltauglichen Landwirtschaft zu diskutieren. Es gilt ja, von der Natur und den natürlichen, wirklich nachhaltigen Systemen zu lernen. Wir sollten, ganz im Sinne der Permakultur, diese Erkenntnisse integrieren und weitergeben“, so Stefan Schwarzer, Initiator der Veranstaltung und Mitglied der Gemeinschaft Schloss Tempelhof. Mit Ausblick auf das Symposium nächstes Jahr wünscht er sich, „zusammen mit 50-100 Landwirten und Gärtnern im offenen Umgang und mit vielfältigen Präsentationsformaten an Möglichkeiten einer erhaltenden, regenerativen und wiederaufbauenden Landwirtschaft zu arbeiten“. Wir freuen uns auf dieses Zusammenwirken für unsere Zukunft!

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Life in Syntropy

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Der Ernst Götsch ist mir ganz am Anfang, als ich mich mit der Permakultur beschäftigte, mal aufgefallen. Lebt im tropisch/subtropischen Bereich, und hat „vom Wald gelernt“, wie ein „nachhaltiges“ System funktioniert. Das hat er entsprechend auf seiner Farm mit grossem Erfolg angewendet. Nun scheinen sich seine Erfolge weiter herum zu sprechen, und entsprechend angewendet zu werden, wie dieser Beitrag schön zeigt. Die Integration von Bäumen, der regelmässigen Schneiden, zur Produktion von Biomasse und zur Stimulation des Wachstums sind dabei wesentliche Faktoren. Alleine die Vorstellung, dass ein Grossteil der landwirtschaftlichen Flächen in diesen Klimazonen entsprechend bewirtschaftet werden könnten, lässt mein Herz höher hüpfen. Ein riesiges Potential liegt da vor uns, in Richtung zukunftsfähige Landwirtschaft, bessere Nahrungsmittelversorgung, Integration der Natur und als Abbild der Natur. Super!

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Permakultur-Konzept Landwirtschaft, Schloss Tempelhof

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Ist zwar schon eine kleine Weile wieder her, aber für die, die es interessiert: Wir, hier am Tempelhof, sind ja sehr daran interessiert, die Landwirtschaft in Richtung „regenerativ“ und „zukunftsfähig“ zu entwickeln. Als Teil meiner Ausbildung zum Permakultur-Designer habe ich versucht den Bereich „Landwirtschaft“ bei uns hier zu analysieren, und mögliche Veränderungen zu sehen. Einiges davon kann auf der Karte oben gesehen werden; anderes (wie pfluglose Bodenbearbeitung oder Holistischen Weidemanagement) sind natürlich kartografisch nicht darstellbar. Hier in meiner Doku gibt’s dazu mehr. Der Weg ist weit… 🙂 … aber machbar. Aber klar ist auch: Dazu braucht es grundlegende strukturelle Veränderungen. Ein Bauer der 100 Hektar bewirtschaftet: Das kann, in meiner Vorstellung, nicht zukunftsfähig und regenerativ realisiert werden. Dies zu erreichen, geht nur mit viel Handarbeit, in Mischkultur, Boden-schonend, Boden-aufbauend… Das Bild vom Bauern muss sich genauso wandeln wie das Bild welches sich der Konsument über die Nahrungsmittelproduktion/-beschaffung macht: Hand anlegen ist angesagt. Die CSA-Betriebe machen es vor.

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Josef Braun: Boden, Bäume, Regenwürmer

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Sehr interessanter Vortrag von einem, der ganz klassisch anfing als Bauer und nun zu einem „Vorzeige-Bauer“ geworden ist, mit einem prosperierenden Bauernhof. Ob Bodenbedeckung, pfluglos, Bodenaufbau, Agroforst, …. Alles ist dabei. Bravo!

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Agroforstsysteme – Potentiale anders denken

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Die Integration von Bäumen in die Landwirtschaft („Agroforst“) ist ein deutlicher, wenn auch noch kleiner Trend in Deutschland. In anderen Ländern, v.a. da wo es eine starke Sonneneinstrahlung über einen Grossteil des Jahres gibt, ist sie schon weiter verbreitet. In tropische und subtropischen Ländern ist die Verbindung von Stickstoff-fixierenden oder Obstbäumen weithin genutzt (wenn auch stark ausbaufähig). In dieser kleinen Schrift habe ich mal ein paar Argumente die dafür sprechen sowie einige Erklärungen zur Nutzung zusammen gefasst.

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