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Heute erscheint unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre«

Heute erscheint unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre«

Heute erscheint Ute Scheub und mein neues Buch »Aufbäumen gegen die Dürre« (Amazon, Buch7) (wir haben »Die Humusrevolution« zusammen geschrieben). Dieses Buch wirft einen völlig neuen Blick auf die Klimakrise: Alle reden nur von CO2, dabei sind Dürre, Hitze und Fluten auch Folgen von massiven Veränderungen der Landschaft, Bodenversiegelungen und gestörten Wasserkreisläufen.

Die gute Nachricht: Daran können wir etwas ändern, ohne darauf warten zu müssen, dass die nächste Klimakonferenz endlich Ergebnisse bringt. Lokale Gruppen und engagierte Kommunen können zwar nicht den CO2-Gehalt der Atmosphäre senken, wohl aber die Temperaturen vor Ort. Wasser und Vegetation sind dabei die Lösung: Gelingt es uns, mehr Wasser in der Landschaft zu speichern sowie Städte und Landschaften zu begrünen, kann es mehr regnen und kühler werden, die Überschwemmungsgefahr sinkt. So bekommen wir drei Lösungen zum Preis von einer: Klima-, Arten- und Gesundheitsschutz.

Das Buch nimmt uns mit in intakte Flusslandschaften, Acker und Flure, zukunftsfähige Wälder sowie Städte, die Wasser wie Schwämme speichern, statt es in die Kanalisation zu leiten. Ein Buch, das Mut macht und zum Nachmachen inspiriert.

„Das Buch zeigt einen ganz neuen Blick auf die Klimakrise. Und eine Handlungsoption: Klimalandschaften!“
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

„Wir können viel tun, um der Klimakatastrophe zu begegnen. Bodenschutz und Pflanzenbau muss dabei in den Fokus, deshalb bin ich den Autoren Stefan Schwarzer und Ute Scheub sehr dankbar, dass sie so viele wertvolle Ansätze liefern.“
Dr. Ophelia Nick, Staatssekretärin BMEL

„Regenerative statt degenerative Landwirtschaft – damit können wir die Erde heilen.”
Sepp Braun, Bio-Bauer, Bioland-Stiftung

„Es ist nicht nur der Klimawandel schuld; wir können unsere Landbewirtschaftung so verändern, dass der Wasserhaushalt sehr viel resilienter wird und die Folgen von Dürren und Fluten beherrschbarer bleiben, wie in diesem Buch wunderbar aufgezeigt wird.”
Dietrich Borchardt, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

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Mehr als die Hälfte der weltgrößten Seen verliert Wasser

Mehr als die Hälfte der weltgrößten Seen verliert Wasser

Die Wasservorräte in Seen schwinden. Zu dem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam im Fachmagazin »Science« . Mehr als die Hälfte der größten Seen weltweit verliert demnach große Mengen Flüssigkeit, oft wegen menschlicher Aktivitäten.

Die Studie ergab, dass 53 Prozent der weltweit größten Seen zwischen 1992 und 2020 einen signifikanten Rückgang verzeichnen, mit einem globalen Rückgang von 19 bis 24 Gigatonnen (Giga = Milliarde) pro Jahr , was der gesamten Wassermenge entspricht, die in den Vereinigten Staaten in einem Jahr verbraucht wird.

Der Studie zufolge sind die Klimaerwärmung und der menschliche Wasserverbrauch für 47 % bis 65 % des natürlichen Volumenrückgangs der Seen verantwortlich. Eine weitere Aufschlüsselung zeigt, dass etwa 36 Prozent des Rückgangs auf die Klimaerwärmung zurückzuführen sind, die die in die Atmosphäre verdunstete Wassermenge erhöht, während etwa 20 Prozent auf den menschlichen Wasserverbrauch zurückzuführen sind.

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Wie Pflanzen die Erde kühlen

Wie Pflanzen die Erde kühlen

Pflanzen kühlen das Klima und sind Quelle des kleinen Wasserkreislaufes. Eine zunehmende Anzahl von Publikationen zeigt die wichtige Leistung der Vegetation in dieser Hinsicht auf (plus einige spannende zusätzliche Win-Wins). Dieser kurze Clip „Wie Pflanzen die Erde kühlen“ von Jimi Eisenstein (hier im Original auf Englisch) zeigt sehr schön die wesentlichen Zusammenhänge – ich habe ihn übersetzt und gesprochen für alle jene, die des Englischen nicht so mächtig sind.

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Der Ozean ist heißer als je zuvor

Der Ozean ist heißer als je zuvor

Wow, nicht so gute Nachrichten… Die Ozeane erwärmen sich mehr und mehr. Der Ozean absorbiert etwa 90 % der zusätzlichen Wärme im Klimasystem, die durch die globale Erwärmung entsteht. Da es aber mehr Energie braucht, um Wasser zu erwärmen als Luft, steigt die Wassertemperatur an der Oberfläche langsamer als die Lufttemperatur an der Oberfläche.

Ich habe dazu vor einigen Jahren einige Grafiken entwickelt (Quelle 1, Quelle 2), die auch den Trend zeigen:

Unglaublich, wenn man sich vorstellt, dass die Wärme ausschließlich in die Atmosphäre gegangen wäre – wo wären wir jetzt?

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Was erwärmt das Klima – CO2 oder Waldverlust?

Was erwärmt das Klima – CO2 oder Waldverlust?

Während das einzige akzeptierte Narrativ zur globalen Erwärmung das des CO2 (und anderer Treibhausgase) ist, frage ich mich seit einigen Jahren, welchen Einfluss das Verschwinden der Vegetation, insbesondere die Abholzung, in Verbindung mit unbedeckten Böden und den damit verbundenen Störungen des kleinen Wasserkreislaufs auf die Klimaveränderung hat. Vegetation bedeutet Transpiration, was zu einem Kühleffekt in der Bodenschicht führt (das brauchen wir!), und die Übertragung der im Wasserdampf gespeicherten Energie in höhere Bereiche der Atmosphäre (was vorteilhaft ist). Dort verschwindet bei der Kondensation ein Teil davon (manche sagen, bis zur Hälfte) in den Weltraum (was gut für die Abkühlung des Klimas ist). Die Kondensation bedeutet, dass Wolken entstehen, die die einfallende Strahlung reflektieren (ein weiterer positiver Effekt). Wolken bedeuten, dass es regnen kann (was weltweit immer mehr in der gewohnten Regelmäßigkeit ausbleibt). Die Vegetation stößt biogene Aerosole aus, die dazu beitragen, dass diese Wolken in niedrigeren Schichten der Atmopshäre entstehen, wodurch es schneller und regelmäßiger regnet (ein weiterer wichtiger Vorteil). Und es gibt noch mehr Vorteile (siehe Links unten).

Eine spannende Beobachtung:

Wenn wir die CO2-Konzentration und die globale Temperaturanomalie betrachten, sehen wir eine starke Korrelation:

Das Interessante ist jedoch, dass wir die gleiche Korrelation zwischen dem Verlust von Primärwäldern (und natürlich regenerierten Wäldern) (die die wichtigsten Treiber des kleinen Wasserkreislaufs sind) und der Temperaturanomalie sehen:

Das soll nicht heißen, dass die CO2-Erzählung falsch ist. Ich bin überzeugt, dass wir die Emissionen dringend stoppen und versuchen müssen, das emittierte CO2 in Böden und Vegetation zu speichern. Aber ich frage mich, welchen Einfluss das Verschwinden natürlicher Wälder, der zunehmende Anteil nackter Böden und asphaltiert und betonierter Flächen, der Verlust von Wasserrückhalte- und -speicherkapazitäten in der Landschaft und die damit einhergehenden Veränderungen in der Energieumverteilung/im Energiehaushalt/im Energietransport auf den Klimawandel haben.

Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass dies nicht unerheblich ist (siehe Artikel in meinem Blog), sondern sich sogar als ein wichtiger Faktor erweisen könnte.

Interessante zusätzliche Links:

– mein UNEP-Papier „Wasser pflanzen. Mit Vegetation und Böden die kleinen Wasserkreisläufe stärken und das Klima kühlen„: http://aufbauende-landwirtschaft.de/wp-content/uploads/2021/08/UNEP-Foresight-Brief-Mit-Vegetation-und-Boeden-die-kleinen-Wasserkreislaeufe-staerken-und-das-Klima-kuehlen.pdf
– meine Präsentation „Pflanzen von Wasser„: https://youtu.be/iEbagOJcxvE
– die Konferenz „Klima-Landschaften„: https://klima-landschaften.de
– die Konferenz „Climate Landscapes„: https://climate-landscapes.org

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Frisch eingetroffen: Unser neues Buch "Aufbäumen gegen die Dürre"

Frisch eingetroffen: Unser neues Buch "Aufbäumen gegen die Dürre"

Gerade frisch eingetroffen….

Auch wenn es bei uns draussen eher noch nass und kalt ist: Die Dürrejahre 2018 bis 2020 und 2022 waren geprägt von Hitzewellen, Waldbränden, Ernteschäden und etwa 100.000 Hitzetoten – und im Frühjahr 2023 leiden große Teile Süd- und Westeuropas unter beispielloser Trockenheit. Die Lösung: Wasser wieder in der Landschaft speichern und eine vielfältige Vegetation fördern. Ute Scheub und Stefan Schwarzer zeigen in »Aufbäumen gegen die Dürre. Wie uns die Natur helfen kann, den Wassernotstand zu beenden« (Erscheinungstermin 06.06.2023, Amazon, Buch7), wie wir mithilfe natürlicher Klimalösungen Win-Win-Situationen schaffen können. Funktionierende Wasserkreisläufe schützen vor den Auswirkungen des Klimawandels – die Renaturierung von Böden, Wäldern, Flüssen, Mooren und ganzen »Klimalandschaften« kühlt den Planeten, produziert mehr und gleichmäßiger Regen, kann gigantische Mengen Treibhause speichern, die Welternährung sichern und Artengemeinschaften aufblühen lassen. Der Umbau unserer Lebensorte zu »Schwammstädten« schafft dringend nötige Abkühlung, Lebensraum für Vögel und andere Arten und stärkt die menschliche Gesundheit.

Durch regenerative Landwirtschaft, Wiederaufforstung, Renaturierung und Begrünung von Städten können lokale Gruppen den CO2-Gehalt der Atmosphäre zwar nicht senken, dafür aber die lokalen Temperaturen – ganz abgesehen von weiteren positiven Wirkungen wie reiner Luft, sauberem Wasser und mehr Artenvielfalt. Das Autorenteam besucht intakte Flusslandschaften, zukunftsfähige Wälder und Metropolen, die Wasser wie Schwämme speichern, statt es in die Kanalisation zu leiten – und macht mit vielen konkreten Beispielen Mut. Das inspiriert zum Nachmachen.

Einladung zum Buch-Launch und Tagung „Aufbäumen gegen die Dürre“, 13.06.2023, 10-12h

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Einladung zum Buch-Launch und Tagung „Aufbäumen gegen die Dürre“, 13.06.2023, 10-12h

Einladung zum Buch-Launch und Tagung „Aufbäumen gegen die Dürre“, 13.06.2023, 10-12h

Alle reden von CO2, dabei sind Dürren, Hitze und Fluten auch Folge veränderter Landschaften: Asphalt heizt sich stärker auf als ein Wald, trockengelegte Moore kühlen nicht mehr, Regen wird ohne aufsaugende Böden zur Sturzflut. »Wir müssen das Wasser wieder in der Landschaft halten«, sagt Stefan Schwarzer. Funktionierende Wasserkreisläufe schützen vor den Auswirkungen des Klimawandels und wirken diesen entgegen – vor Ort umsetzbar, ohne dass man darauf warten muss, dass die nächste Klimakonferenz endlich Ergebnisse bringt. Begrünte Städte, Aufforstung, regenerative Landwirtschaft – die Lösungsansätze sind da, und sie wirken direkt vor Ort. Kleine Gruppen und engagierte Kommunen können zwar nicht den CO2-Gehalt der Atmosphäre ändern, sehr wohl aber die Temperaturen vor Ort senken und ausgleichen.

Anlässlich des Erscheinens unseres Buches „Aufbäumen gegen die Dürre“ am 6. Juni im oekom-Verlag wollen wir – Stefan Schwarzer und Ute Scheub – auf einer Tagung zusammen mit Wissenschaftlern, Landwirten und Praktikerinnen diese Zusammenhänge erläutern. Denn sie kommen in der Klimaforschung meistens zu kurz und werden in ihrer Wirkung stark unterschätzt. Die Schaffung von Klimalandschaften, Schwammstädten und regenerativer Agrikultur ist ein hoffnungsvoller Weg in die Zukunft – raus aus der Klimakrise, rein in die Lösungen.

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten. 22.-24.9.2023, Schloss Tempelhof

Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten. 22.-24.9.2023, Schloss Tempelhof

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.

Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 22. – 24.9.2023
Kosten: 190-260 €
Verpflegung: Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung
Anmeldung: Schloss Tempelhof

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitete über 20 Jahre lang für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution” (2017) und “Aufbäumen gegen die Dürre” (2023) und Initiator des Symposiums und der Webinar-Reihe “Aufbauende Landwirtschaft” und des Netzwerkes “Klima-Landschaften“. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof, wo er auch rein praktisch aufbauende Methoden der Landwirtschaft mit gestaltet.

 

 

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Seminar: Permakultur in der Landwirtschaft, 07.-09.7.2023, Schloss Tempelhof

Seminar: Permakultur in der Landwirtschaft, 07.-09.7.2023, Schloss Tempelhof

Permakultur und Landwirtschaft (wieder) zusammen bringen: Permakultur ist ein Konzept zur nachhaltigen Lebensraumgestaltung und Landnutzung. Wie kann das Permakultur-Konzept zu einer verlässlichen Lebensmittelversorgung beitragen und nicht nur auf kleinere und grössere Gärten sondern auch auf grössere landwirtschaftlich genutzte Flächen angewendet werden? Am Beispiel der ökologischen Landwirtschaft und des Gemüseanbaus der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof entdecken wir die Möglichkeiten, wie Permakultur im grösserem Stile angewendet und umgesetzt werden kann. Wir lernen die Formen der Gestaltung und Anbaumethoden kennen, die für Erwerbsbetriebe und große Selbstversorger(gruppen) geeignet sind. Es werden auch einige Betriebe und Beispiele aus Mitteleuropa vorgestellt, die Erfahrungen mit Themen wie Minimale Bodenbearbeitung, Gemüse-Mulchanbau und Agroforstsysteme haben.

Termin: 07.-09.7.2023
Kosten: 190-260 €
Anmeldung: https://booking.seminardesk.de/de/schloss-tempelhof/3a78f2cd3b4c482db493357c93efe48b/permakultur-in-der-landwirtschaft

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 18 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution” und Initiator des Symposiums “Aufbauende Landwirtschaft”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof. www.aufbauende-landwirtschaft.de

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Verein „Aufbauende Landwirtschaft e.V.“ gegründet und offen für Mitglieder

Verein „Aufbauende Landwirtschaft e.V.“ gegründet und offen für Mitglieder

Wir sind zutiefst dankbar, in all den Webinaren, Symposien und weiteren Veranstaltungen, die wir in den letzten Jahren organisiert haben, so viele Landwirte zu treffen, die sich um ihren Boden, Pflanzen und Tiere kümmern und, trotz aller äußeren Umstände, einen aufbauenden Weg einschlagen. Eure Motivation und Tatkraft für das Lebendige gibt auch uns Hoffnung.

Mitte 2021 haben wir den Verein „Aufbauende Landwirtschaft e.V.“ gegründet, um über die verschiedensten Formate (Symposien, Webinare, etc.) auf nationaler und internationaler Ebene einen Wissenstransfer und eine Vernetzung der unterschiedlichen Akteur*innen aus land- und forstwirtschaftlicher Praxis, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft herzustellen.

Einen Schwerpunkt bildet die Unterstützung von Praktiker*innen, die die Methoden der Ressourcen aufbauenden Agrikultur umsetzen wollen.

Ab diesem Jahr kannst du unsere Arbeit durch deine Mitgliedschaft im Verein „Aufbauende Landwirtschaft e.V.“ unterstützen.

Als Mitglied des Vereins „Aufbauende Landwirschaft e.V.“ erhältst du einen Rabatt von 20% auf den von dir ausgewählten Preis für die Webinar-Reihen.

Wir danken dir für dein Engagement und deine Unterstützung.

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10. Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“

10. Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“

Hiermit möchten wir dich zu unserer 10. Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ einladen, die am 23.02.2023 beginnt – mal wieder mit 10 hochkarätigen, spannenden und vielseitigen PraktikerInnen und Ansätzen aus der Landwirtschaft aus dem deutschsprachigen Raum.

Die Anforderungen an die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert sind groß. Bodenfruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und dies ökonomisch rentabel. Die Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ richtet sich an alle LandwirtInnen die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau.

Die PraktikerInnen:

  • Manfred KränzlerRegenerative Landwirtschaft in der Praxis – Kompostierung, Ackerbau und Mulchgemüse auf dem Schönberghof“
  • Thomas DominAgroforstsysteme in der Praxis, von der Anlage bis zur Verwertung“
  • Mechthild KnöselKuhgebundene Aufzucht in der Milchviehhaltung – Kälberaufzucht an der Mutter als die natürlichste Art und wie sich dies in die Milchviehhaltung integrieren lässt“
  • Jasper de WitDiversität im Marktgarten (mobile Hühnerhaltung, Agroforst, Direktvermarktungswege“
  • Stefan HügelDie Rolle der Mineralien und Spurenelemente für die Pflanzengesundheit“
  • Peter Stapel & Josef AmbergerBodenallianz Pfaffenhofen – Bauern – Boden – Bürger“
  • Tino RyllRegenerative Landwirtschaft im Trockengebiet Brandenburg“
  • Emil Debuschewitz „Einblicke in die Welt der Bodenlebewesen und Wege zum hofeigenen Kompost“
  • Christian Friebe und Annabelle GérardUnsere Kühe im Kontext des Klimawandels – Von „bio“ zu „ganzheitlich“, vom point zero zu neuer Hoffnung“
  • Heiner WillenborgRegenerative Landwirtschaft – Viele Fragen, viele Antworten (Fragestunde)“

Das Format:

  • 10 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten)
  • Die Webinar-Reihe kann als Ganzes nach Selbsteinschätzung für 99,90€, 119,90€ oder 149,90€ gebucht werden. 20% Rabatt für Mitglieder des Vereins „Aufbauende Landwirschaft e.V.“
  • Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung
  • Beginn: Donnerstag, 23.02.2023 um 19:30 Uhr. Danach wöchentlicher Rhythmus
  • Ein Einstieg ist jederzeit möglich (mit Zugriff auf die bereits erfolgten Webinare der Reihe)

Anmeldung sowie weitere Informationen unter https://www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Thinking the Economy from the Soil Up – Panel mit Jan-Gisbert Schultze, Sandrine Dixson-Declève, Stefan Schwarzer | DLD 23

Thinking the Economy from the Soil Up – Panel mit Jan-Gisbert Schultze, Sandrine Dixson-Declève, Stefan Schwarzer | DLD 23

Wir hatten die Möglichkeit bei der DLD Konferenz in München vor ein paar Tagen die Wichtigkeit von Boden und Vegetation als ökonomische Grundlage für unser aller Leben, aber auch als Bedeutung für gesunde Lebensmittel und das Klima (bzw. Klimakühlung), aufzuzeigen (hier der Link zur Panel-Aufnahme). War leider nur alles sehr kurz und knackig möglich, aber das Feedback – gerade besonders interessant weil ein ganz anderes Publikum als sonst – war super.

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Einladung 7. Symposium „Aufbauende Landwirschaft“, 27.-29.1.2023

Einladung 7. Symposium „Aufbauende Landwirschaft“, 27.-29.1.2023

Bald ist es wieder soweit: Das nun schon 7. Symposium »Aufbauende Landwirschaft«, Treffpunkt von innovativen PraktikerInnen,  findet vom 27. – 29. Januar 2023 am Schloss Tempelhof statt.

Wir möchten dich einladen auf spannende Vortragende, die aus verschiedensten Perspektiven auf die Möglichkeiten, Ressourcen und Potentiale einer aufbauenden Landwirtschaft blicken und von ihren Erfahrungen berichten. Und natürlich haben wir wieder viel Raum für Begegnung, Austausch und Vernetzung untereinander.

Mit dabei:

  • Gabriele Berg, Pflanzenmikrobiom
  • Torsten LangeGesunder Boden, gesunde Tiere, gesunder Mensch
  • Hans-Joachim Bannier, Moderner Apfelanbau mit alten Sorten
  • Hans Pfeffer, Keyline Planung und Agroforstwirtschaft
  • Manuel Winter, Bodenaufbau mit Mobgrazing und Feldfutter
  • Stephan Junge, Transfermulchsystem im Kartoffelanbau
  • Sophie Drexler, Kohlenstoffspeicherung durch Hecken
  • Wilhelm Bertram, Das Ö-Kuh- System von Hof Luna
  • Vivian Glover, Nachhaltigkeit im Marktgarten
  • Burkhard Kayser & Stefan Schwarzer, Mehrjährige Gemüsekulturen
  • Jan-Gisbert Schultze, Die Ökonomie vom Boden her denken

Am Freitag starten wir am Nachmittag mit einer Führung über unseren eigenen Betrieb, mit Themen wie Marktgarten, Mulch-Gemüseanbau, Agroforstwirtschaft, Keyline-Design. Am Samstag Abend gibt es ein OpenSpace, um eigene Projekte, Ideen, Themen anzubieten und zu diskutieren. Zwischen den Vorträgen haben wir bewusst immer wieder Raum zum Austausch reserviert. Die Agenda findest du auf der Webseite.

Also, wieder viele spannenden Themen für die Praxis, inspirierende ReferentInnen und begeisternde TeilnehmerInnen, die für ein besonderes Wochenende die Garantie sind.

Herzliche Grüße,

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Am Donnerstag in unserer 9.  Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft«: Martin Wiesmeier, Humusaufbau

Am Donnerstag in unserer 9. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft«: Martin Wiesmeier, Humusaufbau

Diesen Donnerstag, 15. Dezember, wird Martin Wiesmeier der Experte bei unserer 9. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft« sein.

Martin Wiesmeier ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bodenkunde der TU München und leitet daneben die Arbeitsgruppe Humus und Bodenmikrobiologie an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Er hat Landschaftsbau, Umweltplanung und Ingenieurökologie an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und an der TU München studiert. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Humusmanagement und Humusaufbau in der Landwirtschaft, Humuszertifikate, Bodenfunktionen und Bodenmonitoring.

Anmeldungen jederzeit möglich unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de.

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Am Donnerstag in unserer 9. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft«: Markus Bogner, Regenerative Landwirtschaft

Am Donnerstag in unserer 9. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft«: Markus Bogner, Regenerative Landwirtschaft

Diesen Donnerstag, 08. Dezember, wird Markus Bogner der Experte bei unserer 9. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft« sein.

Markus hat die konventionelle Landwirtschaft kennengelernt. Als Angestellter war er Teil der Agrarindustrie, in Landwirtschaftsschulen wurde er mit ihrer Philosophie des »Wachse, oder weiche!« konfrontiert. Darüber, wie man gute Lebensmittel herstellt, hat er dort nichts erfahren – das macht er jetzt als Pächter des Boarhofs hoch über dem Tegernsee einfach selbst: Gemeinsam mit seiner Familie produziert er Vielfalt in Bioqualität und zeigt damit, wie Landwirtschaft auch funktionieren kann.

Anmeldungen jederzeit möglich unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de.

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Am Donnerstag in unserer 9. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft«: Franz Brunner, Regenerative Landwirtschaft

Diesen Donnerstag, 01. Dezember, wird Franz Brunner der Experte bei unserer 9. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft« sein.

Franz Brunner bewirtschaftet im Waldviertel einen Ackerbau Betrieb der seit Mitte der 1990er Jahre biologisch und ohne Tierhaltung geführt wird. Es werden Speise Kartoffel Getreide Raps Soja Ackerbohne Hirse Öl Kürbis Hanf und Kleegras kultiviert. Er legt großen Wert auf die regenerative Landwirtschaft und setzt die 5 Schritte zur Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit um. Er sagt: „Erst wenn wir es schaffen unsere ERDE wieder zu beleben, werden unsere Probleme mit Erosion Unkräuter Krankheiten und Schädlingen wieder weniger. Den diese sind nur Regulationsorgane der Natur und dienen uns als Warnung“.

Anmeldungen jederzeit möglich unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de.

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Am Donnerstag in unserer 9. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft«: Norman Gentsch, Zwischenfrüchte

Am Donnerstag in unserer 9. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft«: Norman Gentsch, Zwischenfrüchte

Diesen Donnerstag, 24. November, wird Norman Gentsch der Experte bei unserer 9. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft« sein.

Dr. Norman Gentsch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Bodenkunde der Leibniz Universität Hannover. Die Schwerpunkte seiner aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigen sich mit den Herausforderungen einer nachhaltigen Bodennutzung in Agrarökosystemen. Insbesondere die Verkettung von geochemischen Stoffkreisläufen mit bodenbiologischen Prozessen am Schnittpunkt Pflanze-Bodenleben-Atmosphäre sind wichtige Arbeitsgebiete. Forschungsprojekte umfassen Themen zu Humusaufbau, effizienten Nährstoffkreisläufen, Steigerung der Diversität und Aktivität von Bodenorganismen sowie Einfluss von Pflanzengemeinschaften auf Boden- und Pflanzengesundheit.

Anmeldungen jederzeit möglich unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de.

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Am Donnerstag in unserer 9. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft«: Burkhard Kayser, Thema: Agroforst

Am Donnerstag in unserer 9. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft«: Burkhard Kayser, Thema: Agroforst

Diesen Donnerstag, 17. November, wird Burkhard Kayser der Experte bei unserer 9. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft« sein.

Burkhard Kayser ist Berater für nachhaltige Landnutzung mit einem Schwerpunkt in Agroforstsystemen seit 1998. Praxisnahe Beratungen, Planungen, Vorträge und Fortbildungen für Landwirtschaftliche und gärtnerische Betriebe, Unternehmen, Verbände, Verwaltung und Politik. Nebenbei gärtnerische Leitung einer Gemüse-Solawi. Gründungsmitglied des Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft DeFAF e.V. sowie dessen Fachbereichsleitung ‚Beratung und Planung‘. Burkhard Kayser unterstützt zahlreiche Landwirtschaftliche Betriebe in der Anlage von Agroforstsystemen im Rahmen von Förderprojekten der VRD Stiftung.

Anmeldungen jederzeit möglich unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de.

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