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Buch: Lebensraum Totholz: Gestaltung und Naturschutz im Garten. Werner David

Dass Totholz Lebensraum ist, ist den meisten (Natur)Gärtnern ja sowieso schon bekannt. Wer sich aber etwas tiefer mit diesem Lebensraum befassen möchte, dem sei das Büchlein „Lebensraum Totholz: Gestaltung und Naturschutz im Garten“ (Amazon, Buch7) von Werner David aus dem Pala-Verlag empfohlen. In konzentrierter Form schafft es David, das komplexe Spiel rund um das tote Holz aufzuzeigen. Da wird von den Pilzen erzählt, die das Holz besiedeln und langsam zersetzen, von den vielen Maden und Käfern, die vom und im Holz leben, von den Vögeln die zu verschiedenen Übergangszeiten tote (?!) Baumstämme besiedeln. Es kreucht und fleucht – totes Holz ist ein Jungbrunnen an Leben. Wunderbar! Gehört nicht nur in jeden Garten und jede Hecke (das Holz) sondern auch in jedes Regal (das Buch)!

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Präsentation: Wo die Gemeinschaft tief verwurzelt ist – Wie das Ökosystem Wald interagiert. Erwin Thoma

Wow, super interessanter Vortrag von Erwin Thoma (Holzhausbau). Was können wir als Gesellschaft, für unser Zusammenleben, für die Ökonomie, für das Bauen, vom Wald (und der Natur im Allgemeinen) lernen? (Ganz nach dem Permakultur-Prinzip: Sich die Natur zum Vorbild machen.) Absolut hörenswert! Top-Empfehlung!

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Doku: Holzhackschnitzel als Bodenaufbereiter und Bodenbedecker? Back to Eden.

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Gemeinhin sagt man, Holzgut sollte nicht im Gartenanbau verwendet werden, das es – als Kohlenstoff-reiches Material – bei der Kompostierung dem Boden Stickstoff entzieht. Jedoch: Es gibt einen Unterschied zwischen „in den Boden einarbeiten“ und „den Boden bedecken“. Gerade wenn das Holzhackschnitzelgut auch aus dünneren (und damit weniger Lignin-enthaltenen) Ästen und Laub besteht, kann das regelmässige Ausbringen auf den Garten (und den Acker) zu sehr gutem Erfolg führen. In der Doku „Back to Eden“ wird gezeigt wie erfolgreich damit die Bodenqualtät erhöht werden kann und die Düngungs- und Bewässerungsgaben reichlich reduziert oder sogar darauf ganz verzichtet werden können. Sehr interessant, wenn auch in der ganzen Länge etwas langatmig und dazu mit einem äusserst Bibel-festen Christen als Hauptprotagonisten. Aber die ersten 30 Minuten reichen auch um einen Eindruck davon zu kriegen wie erfolgsversprechend diese Methode ist.

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Doku: Energie aus dem Wald – auch für China?

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Energie – bzw. ihre Bereitstellung für die Wärmeproduktion – ist ja nun bei uns ein wichtiges Thema geworden. Nicht nur, aber v.a. in Deutschland ist der Umstieg von Erdöl auf Holz (Hackschnitzel oder Pellets) in vollem Gange, schliesslich handelt sich hier um eine erneuerbare Ressource. Jedoch: Machen wir uns was vor? Wie erneuerbar – und damit auch langfristig nutzbar („Nachhaltigkeit“) – ist denn die Nutzung und Verbrennung von Holz? Und was sind die Nebeneffekte dieser ach-so-umweltfreundlichen Wärmeproduktion? Stichworte wie „Totholz als Lebensraum“, oder „Nährstoffkreisläufe im Wald“ fallen mir spontan dazu ein. „Energie aus dem Wald – auch für China?“ ist eine interessante Reportage zu dem Thema…

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Präsentation: How to restore a rainforest. Willie Smits

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Zum Thema „Renaturierung“ oder „Restoration“ sind hier ja schon ein paar Links erschienen (z.B. hier, hier, hier, hier, hier und hier). Dies ist eine weitere, beeindruckende und inspirierende Präsentation, die aufzeigt wie schnell wir aktiv an der Wiederherstellung eines Ökosystems wirken können. Weite Bereiche in Indonesien sind fast komplett gerodet und abgrebrannt worden. Willie Smits zeigt wie durch kluge Überlegungen, geschicktes Arbeiten mit Sukzessionen und Funktionen von bestimmten Elementen, und in engster Zusammenarbeit mit den dort lebenden Menschen ein System entwickelt werden kann welches innert kürzester Zeit (weniger Jahre) den Verlust des Urpsrungsökosystems zu einem grossen Teil wieder ausgleichen kann. Nicht nur dass damit ein grosser Beitrag zum Naturschutz und zu Ernährung der Bevölkerung gemacht werden kann. Aufgrund begleitender intensiver Forschung trägt die „Aufforstung“, wie man auf dem unteren Bild erkennen kann, auch zu grösseren Effekten wie Feuchtigkeit und Regenmenge bei:

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Buch: Hecken – Lebensräume im Garten und Landschaft

Es gibt sie nicht mehr so viel, die bunten und wilden Hecken. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Zahl (Länge) ihrer erschreckend und fast unvorstellbar reduziert, mancherorts um 90%! Dabei haben Hecken vielfältige Funktionen und Nutzen: Angefangen natürlich beim Lebensraum für Insekten und Vögel (und auch Säugetieren), beim Windschutz, Holz-Resource und Früchte für Natur und Mensch. Auffanggürtel für Samen, Verbesserung des Kleinklimas, mit besserer Bodenfeuchte in der weiteren Umgebung der Hecken, dem „Einfangen“ von Sonnenlicht etc. etc. In dem Büchlein „Hecken – Lebensräume im Garten und Landschaft“ von Uwe Westphal wird all dies ausführlich aber gut zusammengefasst erklärt. Warum gibt’s (seit alters her) Hecken? Was macht das Besondere aus? Welche Funktionen hat sie? Und, v.a., was können wir machen um die verloren gegangene Ressource wieder zum Leben zu erwecken. Ein schönes Buch, welches inspiriert und Lust macht direkt eine Hecke im Garten oder auf dem Acker zu pflanzen.

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