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Buch: Wild Garden. Gärten naturalistisch gestalten

Buch: Wild Garden. Gärten naturalistisch gestalten

Fast alle Gärten die ich kenne, sind weit davon entfernt »natürlich« auszusehen. Wobei es sich ja sowieso um ein künstliches Biotop dreht. Wer seinen Garten aber doch näher am natürlichen Vorbild – von der Steppe bis zum Regenwald (ahem, bei uns etwas schwierig) – anlegen möchte, und Fan von vielfältigen Ökosystemen ist, dem sei das Buch »Wild Garden. Gärten naturalistisch gestalten« (Amazon, Buch7) von Sven Nürnberger empfohlen. Von den alpinen Vorbildern (und ihren Steingärten) hin zu Graslandschaften, mediterranen Vegetationsbildern und Regenwäldern – eine reiche Vielfalt an Bildern kommuniziert auf ansprechende Weise die Kompositionen der Natur.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Buch: Die Bäume und das Unsichtbare. Erstaunliche Erkenntnisse aus der Forschung

Der Untertitel »Erstaunliche Erkenntnisse aus der Forschung« sagt eigentlich schon Alles: Wer sich für spannende, informative, beeindruckende, unglaubliche Informationen, basierend auf wissenschaftlichen Forschungen rund um die Bäume interessiert, der liegt mit diesem Buch genau richtig. In »Die Bäume und das Unsichtbare« (Amazon, Buch7) gibt Ernst Zürcher unzählige Zahlen, Daten und Fakten (ZDF) preis, die die Wissenschaft in den letzten Jahren gesammelt hat. Dabei verkommt das Buch nicht zu einem nicht lesbaren, wissenschaftlichen Werk, sondern bleibt spannend und unterhaltsam. Ja, ein gewisses Faible für Forschungsergebnisse sollte man mitbringen. Aber dafür gibt es faszinierende Einblicke in die Welt der Natur!

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Greta Thunberg – Ein Aufruf, die natürlichen Lösungen zu nutzen

Greta Thunberg – Ein Aufruf, die natürlichen Lösungen zu nutzen

Yes, Greta hat recht in diesem guten Video zu »Natural Climate Solutions«!

Die Möglichkeiten, über natürliche Lösungen CO2 aus der Atmosphäre zu ziehen und damit den Klimawandel abzumildern, sind ziemlich groß. Hier habe ich in einem Artikel für UNEP darüber geschrieben. Hier in unserem Buch »Die Humusrevolution«. Gekoppelt mit einer deutlichen Abnahme der CO2-Emissionen würden damit die Lebensbedingungen für uns Menschen in Zukunft deutlich verbessert werden. Und, dies sei hier angefügt, egal ob du an menschengemachte Klimaveränderung glaubst oder nicht. Denn zum einen kriegen wir sauberere Luft, was unsere Gesundheit fördert. Das Leben gewinnt grundsätzlich an Lebensqualität, wenn keine lauten und stinkenden Autos mehr in diesem Maße herum fahren und Kohlekraftwerke dicke Luft machen, mit all den Partikeln die da ausgestossen werden. Grüne Lungen können überall neu entstehen, was unser Herz und unsere Seele erfreut. Nein, die Probleme, die wir mit diesen natürlichen Lösungen positiv verändern können, sind viel größer als nur der Klimawandel alleine. Wir reden von Lösungen für das Insektensterben; für die immense Bodenerosion; für Trockenzeiten ausgelöst durch eine ständig abnehmende natürliche Wasserspeicherkapazizät in Böden, Wäldern, Seen, Auenlandschaften; für die wachsenden Todeszonen in den Meeren; für Mangelernährung in größer werdenden Gebieten; …

Diese »Natural Climate Solutions« können uns eine neue Lebensqualität bringen und die Zukunftsfähigkeit der Menschen sichern. Worauf warten wir noch?

Greta sagt dazu:

“Right now, we are ignoring #NaturalClimateSolutions. We spend 1000 times more on global fossil fuel subsidies than on natural based solutions. This is your money, it is your taxes, and your savings.” – @GretaThunberg

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Präsentation: Impulse für eine neue Beziehungskultur. Hildegard Kurt. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Hildegard Kurt ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin und praktisch auf dem Feld des Erweiterten Kunstbegriffs (Beuys) tätig. Sie hat 2018 zusammen mit dem Biologen und Philosophen Andreas Weber die vom Bundesamt für Naturschutz geförderte ERDFEST-Initiative gestartet. ERDFEST zielt darauf, in einer zunehmend technisierten und urbanisierten Welt unsere Beziehungen zur Erde – als Boden und als Planet – neu zu festigen.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Artikel: Was der Ökolandbau im Vergleich zum konventionellen Anbau für Umwelt und Gesellschaft leistet

Interessante Studie von mehreren Forschungseinrichtungen: „Leistungen des ökologischen Landbaus für Umwelt und Gesellschaft
„Für die Studie wurden 528 Veröffentlichungen ausgewertet, in denen insgesamt 33 Vergleichsparameter zwischen ökologisch und konventionell wirtschaftenden Betrieben betrachtet wurden. So ergaben sich mehr als 2.800 Einzelvergleiche.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Ökolandbau ein hohes Potenzial zum Schutz von Grund- und Oberflächenwasser zu zuschreiben ist. […]
In den ausgewerteten Untersuchungen verminderte eine ökologische Bewirtschaftung zudem die Stickstoffausträge im Mittel um 28 %. […]
Vorteile der ökologischen Wirtschaftsweise zeigen sich auch bei der Bodenfruchtbarkeit. Die Abundanzen (Häufigkeiten) und Biomassen von Regenwurm-Populationen waren hier im Mittel um 78 bzw. 94 % höher. Bei 62 % der Vergleichspaare war die ökologische Wirtschaftsweise im Oberboden mit einer geringeren Versauerung verbunden. […]
Dass sich der Ökolandbau positiv auf die Biodiversität auswirkt, ist für die untersuchten Artengruppen eindeutig belegbar (z.B. mittlere Artenzahlen der Ackerflora um 95 %, der Feldvögel um 35 % und der blütenbesuchenden Insekten um 23 % erhöht). Zu berücksichtigen ist, dass die Landschaftsstruktur einen erheblichen Einfluss auf die Artenvielfalt – insbesondere bei der Fauna – hat und diese die Effekte der Landnutzung stark überlagern können. […]
Die Studienergebnisse unterstreichen zudem, dass der ökologische Landbau zur Erosionsvermeidung und zum Hochwasserschutz beitragen kann. Der Gehalt an organischem Kohlenstoff im Boden – vereinfacht gesagt der Humusgehalt – und die Aggregatstabilität waren im Ökolandbau im Mittel 26 % bzw. 15 % höher; bei der Infiltration wurde ein Unterschied von 137 % festgestellt. Dadurch werden Oberflächenabfluss und Bodenabtrag vermindert.
Der sparsame Ressourcenverbrauch im Ökolandbau spiegelt sich unter anderem in der Stickstoff- und Energieeffizienz wider. In beiden Bereichen erwies sich der ökologische Landbau als vorteilhafter. Im Pflanzenbau war die Stickstoffeffizienz im Mittel 12 %, die Energieeffizienz 19 % höher als im konventionellen Landbau.“

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Vom Traum zur Wirklichkeit. Das Leben verändern

Die (eigene) Veränderung in die Hand nehmen. Raus aus dem Alltagsleben, hinein ins Abenteuer, ins Leben, Fühlen, Spüren. Ins Suchen und Finden. Jonna Jinton verließ die Stadt, um 1000 km in den Norden von Schweden zu ziehen und dort ein neues Leben zu beginnen. Nah all den Dingen, nach denen sich ihr Herz sehnte – Nature und Stille. In diesem Video erzählt sie bewegend und berührend, in wunderschönen Bildern, was sie in diesen Jahre erlebt hat. Großartiges Kino! (Aber Wirklichkeit!!)

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Wissenschaftler fordern Überprüfung der Pestizid-Zulassung

Neonicotinoide, Fipronil, Glyphosat – die Kritik am Pestizideinsatz hält an. Umweltwissenschaftler haben nun die Zulassung, Überwachung und Anwendung der Substanzen untersucht – mit dem Ergebnis: Die Labortests spiegeln die Wirklichkeit nur unzureichend wider – mit dramatischen Folgen. Hier mehr dazu.

„Die konventionelle Pflanzenschutzpraxis hat einen Punkt erreicht, an dem wichtige Ökosystemfunktionen und Lebensgrundlagen ernsthaft in Gefahr sind.“

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Raupen & Schmetterlinge


An unserem Badesee ist gerade High-Life – Raupen zu Tausenden und Abertausenden… Faszinierendes Schauspiel. Bin gespannt ob’s die Bäume überleben.

Wer sich für Raupen und der Frage, welche Schmetterlinge werden da draus, interessiert, dem kann ich diese und diese Seite empfehlen, wo man schön nach Bildern suchen kann. Die von unserem Badeplatz sind jedenfalls die Traubenkirschen-Gespinnstmotten.

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Buch: Das geheime Netzwerk der Natur: Wie Bäume Wolken machen und Regenwürmer Wildschweine steuern. Peter Wohlleben

Nun, etwas vorsichtig hat mich der Run auf Peter Wohlleben’s Bücher schon gemacht. Zuerst haben die Bäume ein geheimes Leben, dann die Tiere, nun die ganze Natur. Aber es stimmt ja schon: Der Wohlleben kann richtig schön schreiben und komplexe Sachverhalte einfach darstellen, gemischt mit interessanten Fakten.
Und so ist auch dieses Buch „Buch: Das geheime Netzwerk der Natur: Wie Bäume Wolken machen und Regenwürmer Wildschweine steuern“ (Amazon, Buch7) wieder eine lebendige Schilderung der eng geknüpften, oft versteckten, (immer noch (zu)) wenig verstandenen Beziehungen in der Natur. Dass Lachse (indirekt) die Ufervegetation düngen (zum Teil richtig gewaltig), die gestärkte Vegetation über Blattabwurf wiederum den Ozean düngt, dort das Plankton anregt, was wiederum zu mehr Fischreichtum führt… Wer kann in solchen Beziehungen denken? Mehr Wald durch Fische? Mehr Fische durch Wald? Welche Gedanken bzw. Beziehungen!
Oder: Ameisen und die Blattläuse. Domestizierung oder Gefangenschaft? Und welchen Einfluß hat diese »Tierhaltung« über den Düngeeffekt (Honigtau) auf den Boden? Wie verändert sich das Verhalten von Fluginsekten im Wald, abhängig vom Waldtyp und der künstlichen Beleuchtung der umgebenden Städte? Wie verändert sich das Klima durch Bäume? Und welche Effekte hat das im größeren Maßstab?
Ansprechende Geschichten, ab und zu gespickt mit ein paar interessanten Zahlen, so ist dieses Buch ein guter Einstieg in das Verstehen der Vernetztheit des (Öko)Systems Natur. Und zeigt wiederum unser arg limitiertes Verständnis dieses komplexen Systems auf.

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Buch: Das Ende der Natur. Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür. Susanne Dohrn

Screen Shot 2017-09-27 at 19.39.52Eigentlich ist es ein Thema, was uns nicht nur alle angeht, sondern für das wir uns ganz wesentlich interessieren sollten: Wie wird unsere Nahrung angebaut? Und: Mit welchen Folgen? Aber es scheint, als ob wir auf diesem Auge ziemlich blind sind, obwohl es genügend Lesestoff zu diesem Thema gibt. Susanne Dohrn’s Buch „Das Ende der Natur: Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür“ (Amazon, Buch7, Verlag) ist eine Erzählung fast schon leichten Stils, welches in die tiefen Abgründe unser »bäuerlichen Produktionsweise« (wie es uns die Bauern-Verbände und Großproduzenten so gerne verkaufen wollen) hinein blickt. Ja, leider, es ist dunkel darin, sehr dunkel. Weshalb das Cover auch so schwarz gehalten ist. Das ist leider die bittere Pille, die es dabei zu schlucken gilt: Es sind fast nur schlechte Nachrichten, die der Leser erhält. Selbst der kurze Blick im letzten Kapitel zu „Eine andere Landwirtschaft ist möglich“ klingt leider noch zu bedrückend und in die Vergangenheit guckend, als voraus und der Frage nachgehend, wie denn nun eine andere Form der Landwirtschaft aussehen könnte. Ansonsten ist das Buch eine teils persönliche geschriebene Erzählung, die den Leser durch die Jahreszeiten und Problemfelder unserer Lebensmittelproduktion führt. Sehr klar, anschaulich, manchmal für meinen Geschmack zu Detail-verliebt und sich in kleine Blümchen verlierend. Aber gleichzeitig ist der Blick auf diese gelb blühende Pflanze in der Wiese oder jene bunte (verschwindende) Mischung am Feldrand auch ein Wink, mit offenen Augen durch die Landschaft zu laufen. Und zu schauen, was denn noch als Farbtupfer in den Monokulturen zu erkennen ist – und was nicht mehr. Danke für das Wachrütteln und Klar machen, von dem, was da vor unseren Augen passiert, wofür wir als Konsumenten, auch mitverantwortlich sind.

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Forget ‘the environment’: we need new words to convey life’s wonders

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Interessanter Beitrag zur Diskussion: Welche Namen verwenden wir eigentlich für das was wir als wertvoll ansehen oder schützen wollen? Und was kommunizieren wir damit? Die „Ökosystem-Dienstleistungen“ zum Beispiel – als ob die Natur dem Menschen Leistungen zudienen würde. Was für ein Quatsch. Und was für eine egozentrische und ökonomische Sichtweise auf uns und »die Natur«. Oder: Damit wir (Menschen) die Natur anders (eben mal wieder ökonomisch) bewerten können, gibt es nun »das Naturkapital«. Aber noch mehr interessante Begriffe hier im Artikel: „If Moses had promised the Israelites a land flowing with mammary secretions and insect vomit, would they have followed him into Canaan? Though this means milk and honey, I doubt it would have inspired them. …“

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Wo sind all die Insekten hin?

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Man hört es immer wieder: Die Anzahl der Insekten sinkt dramatisch. Für die älteren unter uns zeigt sich dies wenn wir an die Windschutzscheibe des Autos denken: Da musste früher sehr regelmässig sauber gewischt werden, um die Flecken zu entfernen. Heutzutage ist das Säubern kaum noch notwendig. Aber ist es wirklich so? Zwei interessante Artikel zum Thema, basierend auf den Daten von Krefelder Vereinsmitgliedern, die seit Jahrzehnten Insektenfallen aufstellen und analysieren.
Gibt es ein Insektensterben in Deutschland? Um bis zu 80 Prozent in 24 Jahren ist die Zahl der fliegenden Insekten in Teilen Deutschlands gesunken, warnen Forscher. Die Grünen nutzen die Aussage im Wahlkampf. Droht wirklich ein Insektensterben?
Where have all the insects gone? Schon beeindruckend, die Grafik dazu:
Screen Shot 2017-09-05 at 08.01.38((GRAPHIC) G. GRULLÓN/SCIENCE; (DATA) M. SORG ET AL., MITTEILUNGEN AUS DEM ENTOMOLOGISCHEN VEREIN KREFELD 1, 1–5 (2013) © 2013 ENTOMOLOGISCHER VEREIN KREFELD)

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Fluss als Lebewesen anerkannt

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„Seit über 140 Jahren kämpften die Maori um die Anerkennung des Whanganui-Flusses als Lebewesen. Jetzt trat ein Gesetz in Kraft, das den Fluss zu einer Person erklärt. Und mit Rechten ausstattet – ähnlich den Grundrechten der Menschen. Es wäre schön, wenn dieses bisher einmalige Urteil auf viele andere Flüsse, Wälder und Landschaften übertragen würde!

Das Geo Magazin berichte, dass die Richter in Neuseeland letztendlich der Argumentation der Maori folgten, der Fluss sei ein Lebewesen. Tatsächlich spielt der Whanganui River in der Weltanschauung der Ureinwohner, der Whanganui Iwi, eine zentrale Rolle. Sie sehen und verehren in ihm einen mythischen Vorfahren. „Die Sicht der vergangenen 100 Jahre ist, dass man den Fluss besitzen und managen kann. Doch für uns ist er ein lebendes Wesen, ein unteilbares Ganzes“, sagte Gerrard Albert, der Verhandlungsführer des Maori-Stammes. „Wir sind nicht die Herrscher über die Natur, sondern ein Teil von ihr“, so Albert weiter. „Dieser Grundüberzeugung gemäß wollen wir leben.“

„Es mag manchem zunächst merkwürdig vorkommen, dass ein Naturgegenstand als juristische Person anerkannt wird“, erklärte Chris Finlayson, Verhandlungsführer der Regierung. „Aber es ist nicht merkwürdiger als der Status von Stiftungen, Unternehmen oder Aktiengesellschaften.“

Ähnlich wie das deutsche kennt auch das neuseeländische Recht einen Unterschied zwischen natürlichen und juristischen Personen. Natürliche Personen können nur Menschen sein. Juristische Personen dagegen sind beispielsweise Vereine und Stiftungen. Und in Neuseeland gehört nun auch ein Fluss dazu. Da der seine Interessen vor Gericht nicht selbst vertreten kann, bekommt er zwei Vertreter an die Seite gestellt: einen von der neuseeländischen Regierung und einen von den Whanganui Iwi.“

Quelle: Newslichter, Foto

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Buch: Original Wisdom: Stories of an Ancient Way of Knowing. Robert Wolff

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Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit der Frage, wie die Menschen vor Erfindung der Landwirtschaft gelebt haben – denn danach hat sich so ziemlich alles im Zusammenleben der Menschen verändert. Das Buch „Original Wisdom. Stories of an ancient way of knowing“ von Robert Wolff erlaubt mir wieder einen Einblick in diese andere Welt, in diese Welt, in der wir Menschen über zehn-, ja hunderttausende Jahre gelebt haben. Eine faszinierende Reise in eine Welt, in der „Wissen“ ganz anders definiert – naja, besser wohl: gelebt – wird. Wow, beeindruckt und voller Bewunderung stehe ich vor der Weisheit dieser Menschen, die so „primitiv“ leben, und doch so ein wertvolles und erfülltes Leben führen, im Verständnis und der Verbundenheit mit der Natur. Eine bewegende Lektüre!

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Präsentation: Nature is everywhere — we just need to learn to see it

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Wie definieren wie Natur? Gilt als Natur nur die „unberührte“ Natur, wo der Mensch noch nicht eingegriffen hat? Gibt es die überhaupt noch? Oder die, die in den Nationalparks geschützt wird? Wie lernen Kinder (gerade in den Städten) Natur kennen? Eine spannende Präsentation zum Thema „Was ist Natur?“.

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Buch: Natur für jeden Garten. 10 Schritte zum Natur-Erlebnis-Garten

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Das Buch „Natur für jeden Garten. 10 Schritte zum Natur-Erlebnis-Garten. Das Einsteigerbuch.: Planung, Pflanzen, Tiere, Menschen, Pflege“ von Reinhard Witt ist ein hinreissend schönes und informatives Buch. Viele Fotos, schön aufgemacht, mit vielen, vielen Infos, teils einen guten Überblick gebend, teils mit vielen Detailinformationen. Zwar geht’s in seinem Buch „nur“ um einen Naturgarten, und nicht um einen Gemüsegarten. Aber es gibt so viele Aspekte, vom Bau von Teichen, zur Trockensteinmauern, zu Frühjahrsblühern, Wegebau und vieles, vieles mehr. Dabei immer wieder Infos reingestreut über Insekten, Reptilien, Vögeln und anders Getier. Wow, super Buch!

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Präsentation: A Visual History of Human Knowledge. Manuel Lima

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Wie wächst Wissen? Manchmal beginnt es mit einer Eingebung und wächst dann in viele Äste. Infografik-Experte Manuel Lima untersucht die eintausend-jährige Geschichte des Festhaltens von Daten – von Sprachen zu Dynastien – mit Hilfe von Baumdiagrammen. Eine faszinierende Geschichte der Visualisierung, das Bedürfnis des Menschen nach einem Festhalten/Notieren von Informationen; aber vor allen Dingen die Veränderung, die jetzt statt findet.

Dazu noch ein paar Screenshots:

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Doku: Natur – Spekulationsobjekt mit Zukunft. Arte

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„Der Dokumentarfilm Natur – Spekulationsobjekt mit Zukunft(2014) untersucht in verschiedenen Ländern die besorgniserregende Umwandlung der natürlichen Ressourcen in Handelsgüter, die in monetäre Kreisläufe gelangen. Wie wurde der Umweltschutz zu einem globalen Markt? Warum interessiert sich die Finanzwelt so brennend für diesen neuen Wirtschaftsbereich?

Seit einigen Jahren boomt ein neuer Markt, der die Natur ökonomisch nutzbar macht. Der Rückgang der biologischen Vielfalt beispielsweise lässt den Marktwert von lebenden Arten steigen. Doch welche Gefahren drohen Mensch und Natur, wenn Wirtschaft und Banken die lebenden Ressourcen der Erde in Besitz nehmen? Wenn sie Tiere und Pflanzen zu Finanzprodukten machen und die Umwelt in spekulatives Kapital ummünzen?

„Natur – Spekulationsobjekt mit Zukunft“ untersucht in verschiedenen Ländern die besorgniserregende Umwandlung der natürlichen Ressourcen in Handelsgüter, die in monetäre Kreisläufe gelangen. Wie wurde der Umweltschutz zu einem globalen Markt? Warum interessiert sich die Finanzwelt so brennend für diesen neuen Wirtschaftsbereich? Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Akteuren der neuen Märkte und den Verantwortlichen für die jüngste weltweite Finanzkrise? Welchen Einfluss üben Lobbys bei internationalen Institutionen wie den Vereinten Nationen oder der EU aus, um dieses „Naturkapital“ zu mehren? Welchen Gesetzen unterliegen diese neuen Märkte?

In Uganda fallen viele Menschen der Spekulation mit der Natur zum Opfer. In Brasilien werden massenhaft Lügenmärchen über die angebliche Rettung des tropischen Regenwaldes verbreitet. In den Vereinigten Staaten und in Malaysia haben Banken jetzt begonnen, vom Aussterben bedrohte Tierarten zu „schützen“. Anhand konkreter Beispiele konfrontiert der Dokumentarfilm Entscheidungsträger und Politiker mit den Gefahren ihres Handelns für Umwelt und Bevölkerung. Inzwischen wird eine heftige Debatte über den Handel mit unserem Naturerbe geführt. Manche Wirtschaftswissenschaftler sehen in diesen Transaktionen die Vorboten einer neuen Finanzkrise. Aber diesmal steht die Zukunft der Natur auf dem Spiel – und damit die Zukunft von uns allen.“ (arte)

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Doku: Der Bauer und sein Prinz

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Läuft wohl hier und dort noch in den Kinos, wie ich gerade erfahren habe: „Sieht so das Paradies aus? Bertram Verhaag entführt uns mit oppulenten poetischen Bildern nach Südengland auf die Ökologische Farm von Prinz Charles. Sie müssen nach dem Ansehen dieses Films gefasst sein, vielen Vorurteilen Lebewohl sagen zu müssen. Vorurteile gegen Prinz Charles und gegen ökologische Landwirtschaft.“

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