Keine neue Publikation, aber trotzdem spannend und gut zu wissen: Die Autoren zeigen, dass Mykorrhiza-Myzelien auch als Signalübermittler zwischen Pflanzen fungieren können und als Frühwarnsystem für Angriffe von Pflanzenfressern dienen. Pflanzenfressende Insekten verursachen systemische Veränderungen in der Produktion von flüchtigen Verbindungen der Pflanze, insbesondere Methylsalicylat, was Bohnenpflanzen (Vicia faba) für Blattläuse abstoßend, aber für Blattlausfeinde wie Parasitoide attraktiv macht. Babikova, Z., Gilbert, L., Bruce, T.J.A., Birkett, M., Caulfield, J.C., Woodcock, C., Pickett, J.A., Johnson, D., 2013.
Nun, irgendwie ja auch eine gute Nachricht, aber auch wohl immer noch nicht die Lösung. Aber das wird Deutschland schon vor einige Herausforderungen stellen: »Die EU-Länder wollen einen deutlichen Ausbau der Bio-Landwirtschaft vorantreiben. Die zuständigen Ministerien der EU-Länder einigten sich auf Schlussfolgerungen, die unter anderem vorsehen, dass bis 2030 ein Viertel der Agrarfläche in der EU für Bio-Landwirtschaft genutzt werden soll.« Bisher hiess es, dass bis 2030 20% der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaftet werden soll.
Ein Vortrag von Tobias Ludes zum Thema »Global Nature Fund – Den Handel im Wandel unterstützen«. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2021 Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung
Heute Abend in unserer 6. Webinar-Reihe zur »aufbauenden Landwirtschaft«: Ludwig Pertl stellt vor, welche Rolle der Aufbau fruchtbarer Böden für den Waldumbau hat, und warum Wasser das entscheidende Element in der Planung ist. Schwerpunkt-Thema dieser Reihe: »Wasser in der Land(wirt)schaft« Die zunehmende Trockenheit zwingt uns dazu, landwirtschaftliche Methoden neu zu überdenken und alles zu tun, um Wasser in unseren Böden und der Vegetation zu speichern, und das gesamte System resilienter zu machen. Wie kann das
Hier ist ein Podcast mit mir von Mehr Demokratie zum Thema »Anpassungen an den Klimawandel«, u.a geht’s um die Landwirtschaft, und was sich verändern muss und wie diese Veränderungen ausschauen können.
Aufforstungen könnten einer Studie zufolge in großen Teilen Europas die Niederschlagsmengen erhöhen und so manche Folgen des Klimawandels dämpfen. Vor allem gegen Sommerdürren könne dies vorbeugen, berichten Forschende um Ronny Meier von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) nach der statistischen Auswertung von Wetterdaten in der Zeitschrift „Nature Geoscience“. Aufforstungen könnten die Regenmengen demnach im Sommer um durchschnittlich 7,6 Prozent steigern – das entspräche 0,13 Millimetern pro Tag. Allerdings müssten dafür, so meine Meinung, die
Durch die nicht EU-konforme Düngung in der Landwirtschaft entstehen jährlich Umweltschäden, die Kosten in Höhe von etwa drei Milliarden Euro pro Jahr entsprechen. Das zeigt ein Gutachten zum novellierten deutschen Düngerecht von Prof. Dr. Friedhelm Taube von der Christian-Albrechts-Universität Kiel im Auftrag des BDEW.
Das Thema »Vegetation, Böden, Wasser & Klima« fasziniert mich ja sehr zur Zeit – siehe meinen Vortrag dazu. Grundlage dafür ist ein wissenschaftlich formulierter Bericht für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), welcher demnächst raus kommt. In einer stark verkürzten und vereinfachten Version ist das Thema nun in der aktuellen »Ökologie & Landbau« veröffentlicht worden.
Morgen Abend in unserer 6. Webinar-Reihe zur »aufbauenden Landwirtschaft«: Paul Hofmann & Olef Koch erklären, welche positiven Wirkungen die Integration von Bäumen (»Agroforstwirtschaft«) auf Böden, Mikroklima und Wasserhaushalt haben. Schwerpunkt-Thema dieser Reihe: »Wasser in der Land(wirt)schaft« Die zunehmende Trockenheit zwingt uns dazu, landwirtschaftliche Methoden neu zu überdenken und alles zu tun, um Wasser in unseren Böden und der Vegetation zu speichern, und das gesamte System resilienter zu machen. Wie kann das gehen? Um diese Herausforderung
Meine Präsentation zum Thema »Mit Vegetation das Klima kühlen«: So wie es aussieht, steht uns in der Klima- wie auch Landwirtschaftsdiskussion ein ziemlich spannendes Werkzeug zur Verfügung mit vielfältigen Vorteilen: mehr Vegetation (v.a. in der Landwirtschaft; durch Untersaaten, Zwischenfrüchte, Agroforstwirtschaft, aber auch durch eine andere Form von Tierhaltung, Waldumbau, Wasserretention) heisst mehr fruchtbare Böden, mehr Wasserspeicherkapazität und Infiltration, mehr Nährstoffe, mehr Lebensraum für Insekten & Co, mehr … und v.a. eine Kühlung (der bodennahen Schichten),
A propos der vielgelobten »Nachhaltigkeit« der Windkraftanlagen: »Teile von Windturbinenflügeln sind in der Casper Regional Landfill in Casper, Wyoming, vergraben. Rund 8.000 Windturbinenblätter müssen allein in den Vereinigten Staaten pro Jahr ausgebaut und entsorgt werden. Aufgrund der Bedingungen, für die sie gebaut wurden, können die Flügel nicht einfach recycelt werden. Das führt dazu, dass viele von ihnen in Mülldeponien wie der von Casper vergraben werden, wo sich 870 Flügel in 30 Fuß tiefen Löchern stapeln.«
Die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher, auch bei uns. Nicht nur die Politik ist zum Handeln aufgerufen, sondern jeder. Deshalb hat ein Rat aus 160 Bürgerinnen und Bürgern klare Empfehlungen erarbeitet und an die Regierung gerichtet. Etwas Hintergrundinformationen hier beim BR24. Ich habe im Themenbereich »Ernährung und Landwirtschaft« einen Impulsvortrag gehalten und mit Teilnehmenden diskutiert, und finde die Bürgerräte eine spannende Herangehensweise an Demokratie und Politik.
Man würde meinen, dass Bäume tagsüber wachsen. Weit gefehlt: Bäume wachsen nachts und interessanterweise auch nur an vergleichsweise wenigen Tagen im Jahr. In meiner derzeitigen Beschäftigung mit dem Thema »Mit Pflanzen, Böden und Wasser arbeiten, um das Klima zu kühlen und die kleinen Wasserkreisläufe wieder zu schließen«, finde ich folgende Aussagen spannend: »Das Forscherteam kam zum Schluss, dass die Luftfeuchtigkeit eine Schlüsselrolle spielt, da sie das Wachstum hauptsächlich in der Nacht ermöglicht. In ihrer Studie
Holla die Waldfee: Das ist mehr als nur ein bisschen daneben liegen und ist eine äusserst beunruhigende Nachricht für den Klimawandel: »Eine beunruhigende neue Studie von Forschern der Cornell University und des Environment Defense Fund hat unabhängig voneinander die Methanemissionen aus einer Reihe von Ammoniakdüngemittelanlagen gemessen. Die erstaunlichen Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Methanemissionen 100-mal höher sind als die Branchenschätzungen und dreimal höher als die Schätzung der Environmental Protection Agency für alle industriellen Methanemissionen
Heute Abend in unserer 6. Webinar-Reihe zur »aufbauenden Landwirtschaft«: Christoph Felgentreu erklärt, wie wichtig Untersaaten, Zwischenfrüchte und damit v.a. Humusaufbau für die Wasserversorgung der Ackerbaukulturen sind. Schwerpunkt-Thema dieser Reihe: »Wasser in der Land(wirt)schaft« Die zunehmende Trockenheit zwingt uns dazu, landwirtschaftliche Methoden neu zu überdenken und alles zu tun, um Wasser in unseren Böden und der Vegetation zu speichern, und das gesamte System resilienter zu machen. Wie kann das gehen? Um diese Herausforderung geht es bei
Wie kann Humus in der Landwirtschaft aufgebaut werden? Wie viel ist wirklich möglich? Was ist mehr Wunschdenken als Realität? Wo steht die Wissenschaft gerade mit ihren Erkenntnissen, gerade auch in Zeiten des Klimawandels? Ein interessanter Vortrag von Martin Wiesmeier zu dem Thema, mit vielen Aspekten rund um das Thema Humus. Und die schlechte Nachricht vorweg: Es wird schwierig werden! Ja, es gibt einige (bekannte) Methoden für den Humusaufbau. Gleichzeitig werden diese Maßnahmen nicht (wirklich und
Von der Anzucht eigener Setzlinge, über die Beetvorbereitung und Kultivierung bis hin zur Ernte, werden wir – das Gärtner-Team von Schloss Tempelhof – euch in zwei Tagen das Handwerk beibringen, um einen gesunden und vielfältigen Garten erfolgreich zu starten. Anhand von unserer langjährigen gärtnerischen Erfahrung im Erwerbsgemüsebau, möchten wir euch ein Grundverständnis, sowie die nötigen Handgriffe vermitteln. Denn auf diese kommt es auch in einem kleineren Rahmen an. Wir werden natürliche Ökosysteme als Vorbild betrachten
Ludwig Pertl hat am Montag den Deutschen Waldpreis in der Sonderkategorie »Nachhaltigkeit« gewonnen. Herzlichen Glückwunsch, das freut mich sehr. Ludwig ist bei uns in der laufenden Webinar-Reihe dabei und kommt auch zum Symposium »Aufbauende Landwirtschaft« Ende Januar 2022. Ich habe ihn und ein Paar seiner Projekte am Montag besucht. Sehr faszinierend. Wie verwandel ich Fichtenforste in vielfältige Dauerwälder? Zentraler Ansatzpunkt für ihn der Boden bzw. Bodenaufbau. Dafür braucht es Dienstleister, die im Fichtenforst schon mal
Ein Vortrag von Sarah Wiener zum Thema »Gesunder Boden – Gesunde Menschen – Wege zu einer nachhaltigen Ernährung«. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2021 Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende
Hummeln sind beim Aufbau ihrer Sommerkolonien stark auf Pollenressourcen für essentielle Nährstoffe angewiesen. Daher könnte man erwarten, dass jährliche Unterschiede in der Verfügbarkeit dieser Ressourcen einfach toleriert werden müssen, aber Pashalidou et al. machten Beobachtungen, die darauf hindeuten, dass die Hummeln Strategien haben, um mit unregelmäßiger saisonaler Blüte zurechtzukommen. Bei Pollenmangel beschädigten Hummeln aktiv Pflanzenblätter in einer charakteristischen Weise, und dieses Verhalten führte zu einer um bis zu 30 Tage früheren Blüte. Die Experimentatoren waren


Blog-Kategorien