waldgarten

Die wunderbare Taglilien-Ernte

Die wunderbare Taglilien-Ernte

Ach, wunderbar, diese Taglilie. Eine neue Blüte, jeden Tag! Wochenlang! Wie schön ist das denn?!

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Totholz-Haufen und Mauswiesel-Schutzhaus im Waldgarten

Totholz-Haufen und Mauswiesel-Schutzhaus im Waldgarten

Kleine Rückzugsgebiete können wir nicht genug im Waldgarten schaffen. Hier habe ich jetzt mal einen Totholzhaufen mit einem Mauswiesel-Unterschlupf kombiniert. Schliesslich ist das größere Tierchen klein genug, um in die Wühlmausgänge zu krabbeln zu können, und damit ein wunderbarer Jäger (wenn er denn kommt)!

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Ein (neuer) Ort der Ruhe im Waldgarten

Ein (neuer) Ort der Ruhe im Waldgarten

Seit längerem schon immer wieder gedacht und visioniert. Nun endlich da. Eine am Wegesrand gefundene »Pergola« wurde gefestigt und Stützen dran geschweisst. Eine runde Holzterrasse gebaut (auf die auch noch Yin-Yang-Zeichen gemalt bzw später evtl. eingebrannt werden). In einer immer ruhiger werdenden Lage, weil die Felsenbirnen drum herum für einen Sichtschutz sorgen sollen, und die Weinreben (weiss nicht ob die das auf dem oft feuchteren Boden schaffen; fand ich aber erst einmal schöner als Hopfen) für Schatten. Heute morgen um 5:30h das erste Mal Yoga drauf gemacht, in wunderbarer Sommermorgenstimmung. Super!

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La Ferme de Bec Hellouin – mal wieder ein kleiner Einblick

La Ferme de Bec Hellouin – mal wieder ein kleiner Einblick

So ein bisschen streitet man sich in den Kreisen über die La Ferme de Bec Hellouin. Ist sie Modellbetrieb, oder machen sie einfach sehr gutes Marketing?! In jedem Fall kann ich sagen dass ich mich immer wieder inspiriert fühle, wie durch diese neue Dokumentation, durch die Gedanken der Beiden, und die Eindrücke, die ich von ihrem »Garten« kriege. Es ist und bleibt beeindruckend, mit welcher Schaffenskraft und Kreativität, mit welcher Motivation und Inspiration die beiden unterwegs sind. Die multi-kulti Gewächshäuser, die über zwei Dutzend Teiche – eine der letzten nun mit richtigem Strand… 🙂 … Wunderbare Sache!

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Mein »essbarer Waldgarten« Blog

Mein »essbarer Waldgarten« Blog

Mein Waldgarten am Schloss Tempelhof wächst und gedeiht. Ein wunderbares Frühjahr, viel weiter gepflanzt und vorbereitet für das, was kommen mag. Im Zentrum steht mehrjähriges Gemüse, erweitert durch verschiedene Sträucher und Bäume. Ich führe, neben diesem Blog hier, noch ein spezielles Waldgarten-Blog (www, Facebook, Instagram, Twitter), wo ich immer wieder ein paar Einblicke poste und Pflanzen vorstelle. Nix wie hin!

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Buch: Revival der Walnuss. Vivian Böllersen

Buch: Revival der Walnuss. Vivian Böllersen

Zentrales Element der Permakultur sind die mehrjährigen Pflanzen, die im besten Falle sogar hunderte von Jahren stehen und Ertrag bringen. Was gibt es »Nachhaltigeres« als solch einer Dauerkultur, v.a. wenn sie auch noch Kohlenhydrate, Stärke, Öle liefert? Neben der Edelkastanie, die leider nicht in allen Regionen Deutschlands wächst, steht die Walnuss deswegen als die Kultur par excellence dar. Dauerhaft, ertragreich, pflegeleicht, lecker, vielseitig verwendbar, einfach in der Verarbeitung und Handhabung… Ach, so viele schöne Argumente, um ihr mehr Platz zu schaffen. Und so kommt das Buch von Vivian Böllersen »Revival der Walnuss. Neues und altes Wissen zum Walnussanbau in Deutschland« (Amazon, Buch7) zur passenden Zeit. Vivian Böllersen hat über ihre Masterarbeit die Begeisterung für die Walnüsse entdeckt, und forciert mittlerweile durch den eigenen Anbau von Walnüssen und Vertrieb vielversprechender Jungpflanzensorten die Verbreitung. Das Buch gibt wertvolle Informationen rund um die Walnuss, von der Geschichte, Kultivierung, Inhaltsstoffen, Anbau und Pflege ist alles dabei. Kurz und knapp, doch detailreich genug. Ein schönes kleines Werk für alle jene, die sich mehr mit der Walnuss beschäftigen wollen.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Doku: Landwirtschaft ohne Dünger und Traktor. Permakultur am Schloss Tempelhof

Doku: Landwirtschaft ohne Dünger und Traktor. Permakultur am Schloss Tempelhof

Kleiner Beitrag zu unserem Marktgarten-System für den Anbau von einjährigem Gemüse, und direkt auf der anderen Straßenseite den Waldgarten, der sich auf den Anbau von mehrjährigem Gemüse (und Obst) konzentriert. Der Beitrag streift leider nur Vision und Umsetzung – aber immerhin, gibt erste Einblicke in die Herangehensweise und Grundverständnisse, zumindest beim Marktgarten. Der Waldgarten kommt dann doch sehr kurz nur dran.

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Buch: Gemüse forever! Einmal pflanzen – viele Jahre ernten

Buch: Gemüse forever! Einmal pflanzen – viele Jahre ernten

Das Säen, Pikieren, Umtopfen, Einpflanzen, Wässern, vor Schnecken Schützen usw. mag manche Gärtner begeistern. Ich stehe ja vor allem auf die Pflanzen, die verlässlich jedes Jahr wieder kommen, ohne dass ich viel dafür tun muss. Diese Mehrjährigen bringen gute Ernten, sind pflegeleicht, nährstoffreich, trockenheitsresistent und Schnecken mögen sie auch nicht gerne. In ihrem Buch »Gemüse forever! Einmal pflanzen – viele Jahre ernten« (Amazon, Buch7) stellen Christine und Julia Weidenweber eine kleine Auswahl solcher Pflanzen vor, inklusive wo sie her kommen, wie man sie pflegt und vermehrt, und wie man sie verarbeiten kann. Schöne Zusammenfassungen und ein guter erster Überblick. Für jemanden, der sich mit diesem Thema noch nicht beschäftigt hat, ist dies ein guter Einstieg – v.a. auch weil es in der deutschsprachigen Literatur bisher zu diesem Thema kaum Informationen in Buchform gibt. An Martin Crawford’s »Perennial Vegetables« (Amazon, Buch7) kommt dieses Büchlein aber nicht ran.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Käferchen, was machst du auf meiner Staudenkresse?

Wer hätte das gedacht – die Staudenkresse ist nun wirklich ein scharfes Kraut, sehr gut geeignet für eine Wasabi-Paste. Und wen finde ich dort? Kleine Käferchen, die sich am Grün gütlich tun. Die Ampfer-Käfer, die seit Jahren den Gemüseampfer annagen, sind’s glaube ich nicht. Die sind an sich bunter, schillender. Aber vielleicht verändert sich das Aussehen ja noch… Hat wer ne Ahnung?

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten. 17.5.-19.5.2019, Schloss Tempelhof

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 17.5.-19.5.2019
Kosten: 170 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: https://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltung/permakultur-kurs-waldgarten/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

P1020780

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Der essbare Waldgarten – (m)ein neues Blog

Der essbare Waldgarten – (m)ein neues Blog ist online. Eine meiner Passionen sind mehrjährige Gemüsekulturen (in Verbindung mit Obst und evtl Nüssen). Also, mehr oder weniger das was in der Permakultur unter dem Begriff des Waldgartens läuft. Wobei mein Schwerpunkt in unserem Waldgarten am Schloss Tempelhof ganz klar auf der Wildgemüse-Produktion liegt. Welche Sorten können wir erfolgreich in größerer Menge etablieren, damit diese unser Salatbuffet, unsere Pestos und Aufstriche, das grüne Smoothie-Pulver bereichern, oder woraus wir andere besondere Produkte und Mahlzeiten zaubern können. Also, ab jetzt, unter http://www.der-essbare-waldgarten.de oder Facebook https://www.facebook.com/der.essbare.waldgarten/ oder Instagram https://www.instagram.com/der.essbare.waldgarten/.

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten. Schloss Tempelhof

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 17.5.-19.5.2019
Kosten: 170 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: https://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltung/permakultur-kurs-waldgarten/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

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Masterarbeit zum Thema Waldgarten

Zusammenfassung der Masterarbeit von Birte Carstensen:

Die zentrale Frage der Arbeit war, ob Waldgärten in unseren Breitengeraden sinnvoll sind. Vier Aspekte wurden dafür untersucht. Im Waldgarten Schloss Tempelhof wurden an ausgewählten Kulturen das Wachstumsverhalten und Ertragspotential sowie der Nährstoffgehalte der Kulturen analysiert. Durch Literaturrecherche wurden zudem die möglichen ökologischen und sozialen Funktionen von Waldgärten diskutiert.

Die Messung des Pflanzenwachstums im Waldgarten Schloss Tempelhof zeigte, dass für die meisten Kulturen der trockene und warme Sommer 2018 auch ohne Bewässerung kein Problem war. Fraßschäden stellten für einige Kulturen ein größeres Problem dar. Die Erträge der krautigen Kulturen des Waldgartens lagen durchschnittlich bei 2,18 kg/m2. Sie waren um etwa 25% geringer als die Erträge von Salaten und Spinat in klassischen Gemüseanbausystemen. […] Die Erträge von Bäumen und Sträuchern wurden nicht mit untersucht. Der Arbeitsaufwand ist im Waldgarten für den Gemüseanbau geringer als auf Äckern oder in Gewächshäusern. Die zwölf untersuchten krautigen Kulturen spiegeln allerdings nicht vollständig das Potential eines Waldgartens wieder. Ein etablierter Waldgarten kann zusätzlich Obst, Nüsse und Pilze hervorbringen.

Die Analyse der Mineralstoff- und Proteingehalte der krautigen Waldgartenkulturen zeigte, dass die Waldgartenkulturen mit durchschnittlich 3,89g/100g frischem Material relativ proteinreich sind. Sie enthalten außerdem deutlich mehr Kalium und Magnesium und etwas mehr Eisen und Zink als klassische Salate. Die gemessenen Natriumgehalte waren niedrig, was vorteilhalt ist, da Natrium in der Regel durch Speisesalz reichlich aufgenommen wird. Die untersuchten Kulturen können gut Salate und Gemüsegerichte vielfältiger werden lassen. Staudenbuchweizen ist sehr reich an Calcium, Magnesium und Eisen und damit eine gute Alternative zu Blattspinat. Die Bevölkerung in Deutschland, USA und Großbritannien ist teils mit Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium und Eisen unterversorgt. Der Grund dafür liegt in einer gemüsearmen und getreidereichen Ernährung. Es ist deshalb eine Herausforderung das ungewohnte und besonders mineralstoffreiche Gemüse des Waldgartens in die Ernährung der Bevölkerung zu integrieren. Waldgärten sollten nicht direkt an viel befahrenen Straßen liegen und es sollte immer einen Pufferstreifen zwischen dem Garten und einer Straße geben.

Es konnte anhand der Literaturrecherche gezeigt werden, dass Naturkontakt, Gärtnern und der Aufenthalt in Gärten einen positiven Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit von Menschen jeden Alters hat. Besonders in Städten mit wenig Natur gibt können Waldgärten eine Bedarfslücke schließen. Die Mitarbeit in einem gemeinschaftlichen Garten sollte leicht und unkompliziert sein, damit auch viel beschäftigte Menschen Ausgleich und Entspannung in ihnen finden können. Es profitieren nicht nur die direkten Nutzer der Waldgärten, auch die Stadt und der Staat profitieren von seinen ökologischen Funktionen. Außerdem profitieren sie von einer gesünderen Gesellschaft und von einer resilienteren Umwelt.

Die Ökosystemdienstleistungen von Waldgärten sind: Biodiversitätserhalt, Kohlenstoffsequestrierung und Wasserschutz durch Humusaufbau. Zudem können Treibhausgasemissionen durch regionale Erzeugung von Obst, Gemüse, Kräuter und Nüssen reduziert werden. Die Biodiversität wird erhalten, indem der Waldgarten Nahrung und Lebensraum für Insekten und Bodenlebewesen bietet. Im Waldgarten Schloss Tempelhof konnten 48 Insektenarten dokumentiert werden. Von dieser Biodiversität können auch benachbarte Felder profitieren, da Nützlinge vorhanden sind. Viele der Kulturen des Waldgartens sind mit klassischem Gemüse verwandt, welches für die menschliche Ernährung wichtig ist. Ihre genetische Biodiversität wird in Waldgärten dadurch auch erhalten.

Waldgärten können also einen Beitrag zur Versorgung mit regionalem, mineralstoff- und proteinreichem sowie pflanzenschutzmittelfrei angebautem Obst, Gemüse und Nüssen sein. Sie führen zu keinen Kontaminationen und fördern die regionale Biodiversität und die Speicherung von Kohlenstoff im Boden. Sie kommen ohne eine Bewässerung aus und sorgen für gute Sickerwasserqualitäten. Es sollten aber keine hohen Erträge erwartet werden und eine Etablierungszeit mit weniger Ertrag eingeplant werden. Waldgärten haben dadurch keinen wirtschaftlich hohen Wert. Nur wenn ökologische und soziale Funktionen berücksichtigt und genutzt werden, sind Waldgärten auch in der gemäßigten Klimazone sinnvoll.

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Der Waldgarten-Umzug

Ufff, vier Tage gearbeitet, mit ~8 Helfern. Gut zwei Drittel des Waldgartens sind umgezogen. Sträucher, Bäumchen, aber vor allen die mehrjährigen Gemüsepflanzen, von der Taubnessel über die Süssdolde zum Wiesenknöterich. Der Boden im »alten« Waldgarten war sehr trocken, weswegen die tiefer wurzelnden Pflanzen noch nicht raus durften. Der Boden im »neuen« Waldgarten hingegen feucht bröselig, super Bedingungen zum Pflanzen. Wow, ich bin beeindruckt, was wir in diesen Tagen geschaffen haben, und bin gespannt, wie das im Frühjahr dann aussieht, wenn die Pflänzchen alle wieder zu wachsen anfangen. Zwei Jahre Entwicklung benötigen sie schon, um sich wieder zu »festigen« und auch auszubreiten, denn sie haben nun 2-3 mal so viel Fläche pro Kultur, wie vorher. Und die nächsten 800m2 werden dann 2019 abgedeckt, damit dann im Herbst die Pflanzung weiter gehen kann.

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Aus unserem Waldgarten: Nordische Zitronen – Saft

Nun, die erste Obst-Ernte unseres Waldgartens ist eingefahren. Neben den diversen Wild-Gemüsekulturen – Taubnessel, Wiesen-Knöterich, Süssdolde und v.a. – hat die Nordische Zitrone (oder Japanische Zierquitte) viele (allerdings aufgrund der Trockenheit eher kleine) Früchte angesetzt. Diese dann via Saftpresse entsaftet – und wir haben einen wunderbaren Saft/Sirup hergestellt. Ersterer ist 100% Nordische Zitrone. Letzterer, damit er nach dem Öffnen haltbarer ist, mit Zucker versetzt. Den Geschmack finde ich wunderbar – genau zwischen Zitronen und Quitte, sauer und herb und doch fruchtig. Für mich z.B. nach der Sauna, als Nordische-Zitronen-Eiswürfel in der Apfelschorle, ein wunderbarer Genuss!

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Unser Waldgarten zieht um – Helfende Hände gesucht

Der Neue:

Am Montag (4.11.) geht’s los: Unser Waldgarten zieht um. Von der Wiese auf den Acker, von 350m2 auf 800m2 (dieses Jahr, und jedes Jahr wird’s größer). Da wir uns stark auf die Wildgemüsekulturen konzentrieren, werden wir einiges an Pflanzmaterial ausgraben und neu setzen. Mit neuer Zusammensetzung, auf größerer Fläche, mit Mulch und mit Bodenbedeckern. Schön wird’s werden, der neue Waldgarten. Lust mitzumachen?

Vor drei Jahren haben wir angefangen, einen Waldgarten mit Schwerpunkt »Wildgemüse« zu entwickeln. Als Pilotprojekt geplant, um zu schauen ob es möglich ist einen alternatives und ergänzendes Konzept zum »normalen« (einjährigen) Gemüsegarten zu entwickeln, stellen wir mittlerweile fest, dass dieses Projekt uns gut gelungen ist, und auf reges, öffentliches Interesse stößt. Die weitere Entwicklung ist aber am jetzigen Platz nicht so recht sinnvoll – weshalb wir ihn nun gegenüber unserer Gemüsegärtnerei (»Marktgarten«) umziehen wollen. Dort ist er für die öffentlichen Führungen (deren wir eine Vielzahl haben) deutlich besser zugänglich, die dort vorhandene Infrastruktur (Gewächshaus, Handfräse, Mäher, helfende Hände, Wissen und Blick der Gärtner) und Wissen (Gärtner, Landwirte) kann besser genutzt werden, und ein Ausbau zum größeren Schaugarten ist gut machbar.
In unserer Permakultur-Aktionswoche vom 4.-8.11.2018 bieten wir interessierten Menschen, die mit anpacken wollen, die Gelegenheit einen Einblick in die praktische Arbeit im Waldgarten zu bekommen sowie in unser Gemeinschaftsleben am Tempelhof. Teilnahmegebühren fallen nicht an, Unterkunft und Verpflegung zum Selbstkostenpreis (wie helfende Gäste).
Voraussetzungen: kein Vorwissen erforderlich, aber körperliche Fitness und Lust auf Arbeit im Freien.
Wollt ihr mit dabei sein? Wir freuen uns auf euch!

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Unser Waldgarten zieht um – Helfende Hände gesucht

Der Neue:

Hallo,

der trockene Sommer hat uns ein Strich durch die Rechnung gemacht. Mit Spitzhacke zu arbeiten wäre die Methode der Wahl zur Zeit. Das wollen wir nicht. Weswegen unser Waldgarten nun vier Wochen später umzieht als geplant. Die große Umzugsaktion läuft vom 4.-8.11.2018. Hier könnt ihr euch anmelden.

Vor drei Jahren haben wir angefangen, einen Waldgarten mit Schwerpunkt »Wildgemüse« zu entwickeln. Als Pilotprojekt geplant, um zu schauen ob es möglich ist einen alternatives und ergänzendes Konzept zum »normalen« (einjährigen) Gemüsegarten zu entwickeln, stellen wir mittlerweile fest, dass dieses Projekt uns gut gelungen ist, und auf reges, öffentliches Interesse stößt. Die weitere Entwicklung ist aber am jetzigen Platz nicht so recht sinnvoll – weshalb wir ihn nun gegenüber unserer Gemüsegärtnerei (»Marktgarten«) umziehen wollen. Dort ist er für die öffentlichen Führungen (deren wir eine Vielzahl haben) deutlich besser zugänglich, die dort vorhandene Infrastruktur (Gewächshaus, Handfräse, Mäher, helfende Hände, Wissen und Blick der Gärtner) und Wissen (Gärtner, Landwirte) kann besser genutzt werden, und ein Ausbau zum größeren Schaugarten ist gut machbar.
In unserer Permakultur-Aktionswoche vom 4.-8.11.2018 bieten wir interessierten Menschen, die mit anpacken wollen, die Gelegenheit einen Einblick in die praktische Arbeit im Waldgarten zu bekommen sowie in unser Gemeinschaftsleben am Tempelhof. Teilnahmegebühren fallen nicht an, Unterkunft und Verpflegung zum Selbstkostenpreis (wie helfende Gäste).
Voraussetzungen: kein Vorwissen erforderlich, aber körperliche Fitness und Lust auf Arbeit im Freien.
Wollt ihr mit dabei sein? Wir freuen uns auf euch!

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Unser Waldgarten zieht um – Helfende Hände gesucht

Hallo,

vor drei Jahren haben wir angefangen, einen Waldgarten mit Schwerpunkt »Wildgemüse« zu entwickeln. Als Pilotprojekt geplant, um zu schauen ob es möglich ist einen alternatives und ergänzendes Konzept zum »normalen« (einjährigen) Gemüsegarten zu entwickeln, stellen wir mittlerweile fest, dass dieses Projekt uns gut gelungen ist, und auf reges, öffentliches Interesse stößt. Die weitere Entwicklung ist aber am jetzigen Platz nicht so recht sinnvoll – weshalb wir ihn nun gegenüber unserer Gemüsegärtnerei (»Marktgarten«) umziehen wollen. Dort ist er für die öffentlichen Führungen (deren wir eine Vielzahl haben) deutlich besser zugänglich, die dort vorhandene Infrastruktur (Gewächshaus, Handfräse, Mäher, helfende Hände, Wissen und Blick der Gärtner) und Wissen (Gärtner, Landwirte) kann besser genutzt werden, und ein Ausbau zum größeren Schaugarten ist gut machbar.
In unserer Permakultur-Aktionswoche vom 8.-12.10.2018 bieten wir interessierten Menschen, die mit anpacken wollen, die Gelegenheit einen Einblick in die praktische Arbeit im Waldgarten zu bekommen sowie in unser Gemeinschaftsleben am Tempelhof. Teilnahmegebühren fallen nicht an, Unterkunft und Verpflegung zum Selbstkostenpreis (wie helfende Gäste).
Voraussetzungen: kein Vorwissen erforderlich, aber körperliche Fitness und Lust auf Arbeit im Freien.
Wollt ihr mit dabei sein? Wir freuen uns auf euch!

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Die wunderbare Welt der Insekten

Rostfarbiger Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus)

Gestern, im Waldgarten. Eine wunderbare Vielfalt an Insekten. Hier eine schöne Momentaufnahme (mit dem iPhone aufgenommen). Toll!

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