Stefan

Kartoffeln anpflanzen

Unser Garten ist nicht sehr gross, und wir brauchen auch noch Platz zum Spielen für unsere Kinder. Im Verlauf der letzten Jahre ist die Spiel-Freiheit der Kinder durch meine Anbau-Tätigkeiten immer weiter eingegrenzt worden – nicht zu ihrer Freude natürlich. Die Regel ist ja generell: Je kleiner die Anbaufläche, desto besser muss der Platz ausgenutzt werden. Sei es durch dichteres Pflanzen, durch Ausnutzen der vertikalen Ebene, durch zeitlich effektiv versetztes Pflanzen… Wir haben hinten im Garten einen kleinen Erdhaufen, der entweder durch eigenen Kompost, durch Kompost der Kompostieranlage oder durch Erdaushub aus dem Garten aufgefüllt wird, oder wenn gar nichts mehr da ist durch gekaufte Gartenerde. Nun ist der Kompost der Kompostanlage nicht bester Qualität und sollte, wenn möglich, noch einige Monate gelagert werden um weiter (und unter natürlicheren Bedingungen) zu reifen (denn dort wird er erhitzt um die Herstellung in kürzerer Zeit zu erleichtern). Folglich dachte ich mir, wäre es gut die Ecke dann auch wirklich auszunutzen und eine grössere Menge zu holen um sie dort zu deponieren. Aber ein Erdhaufen der nicht anderweitig genutzt wird?! Wachsen Kartoffeln nicht fast überall – unter Heu, in Kompost, in neuer Erde? Also, ab mit den Kartoffeln da herein (eine wuchs schon ganz natürlich dort heraus; die hatte mich wohl auf die Idee gebracht), ein bisschen wässern, und der Dinge harren die da kommen würden… Und siehe da, zarte und dann doch immer stärke Triebe schiessen überall durch die Mulchdecke. Freue mich auf die Ernte-Saison!

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Multiples Recycling

Letztens berichtete mir ein Freund so nebenbei von Stahl-Frühbeet-Fenstern in einem Garten die demnächst auf die Müllhalde gebracht werden sollten. Ohh… Wie schade!, war da meine erste Reaktion. Und: Da kann man doch sicher noch was mit anfangen. Also, als erstes die Fenster abgeholt und bei Freunden untergebracht, die einige davon selbst verwenden können um ihre alten (holzumfassten und mit dünnem, mittlerweile brüchigem Glas) zu ersetzen. Als nächstes überlegt wie ich die Fenster in unserem kleinen Garten verwenden könnte. Erste Versuche waren nicht wirklich erfolgreich: Beet zu klein; keinen passenden Auflege-Rand; Pflanzen wachsen zu hoch; Fenster zu schwer zum Heben zum Giessen oder um Regen durch zu lassen. Verwendung als Frühbeet auf der Terrasse schon etwas besser, aber auch dort sehr schwer zu heben. Ein Sturm zerbrach dann auch mal gleich zwei Scheiben. Aus der Not eine Tugend gemacht („Problems are the solutions“!!) und die Fenster per Säge zerteilt. Damit war zwar nur noch eine Seite verwendbar, aber die dafür nun endlich wirklich handlich. Und einige Zeit später benötigte ich für unsere Hängetaschen eine Aufhängung für unseren Holzstapel. Da kam mir die nicht mehr funktionstüchtige zweite Hälfte der Fenster gerade recht. Die Seitenteile so abgeschnitten dass eine „Haken“ entstand. Zwischen die Hölzer geklemmt, und voilà! Und die übriggeblieben Stange kann auch noch gut verwendet werden, z.b. zum unter einen Holzstapel Legen, zum Stützen, usw. Summa summarum: Eine sehr gute Erfahrung in Sachen Abfall-Verwertung!

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Igel zu Besuch

Ein Igel zu Besuch im Garten. Ist das nun ein Zeichen für die positiven Arbeiten im Garten – das Anlegen des Totholzhaufens, der Laubblätter, des Stroh’s auf dem Erdreich, welches wiederum die Bodenaktivität – Regenwürmer! lecker! – fördert?! Oder liegt’s daran dass der Igel zu wenig zu essen findet oder krank ist? Auffällig in jedem Fall dass er (sie?!) schon nachmittags unterwegs ist, was natürlich unsere Kinder erfreut. Letztes Jahr jedenfalls raschelte es immer erst wenn’s dunkel war und wir den lauen Sommerabend im Garten genasen. Wir wünschen dem kleinen, schnuckeligen Tier alles Gute für die Zukunft.

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