permakultur

Perennial Pathways: Planting Tree Crops

Gibt’s gerade zum downloaden hier: Perennial Pathways: Planting Tree Crops. Interessant weniger wegen der Bäume, die sie auflisten, als vielmehr die Integration mir anderen Systemen wie Tieren, aber auch Planen und Entwerfen, Umsetzen und anderen wichtigen Themen.

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Präsentation: Energieflüsse, Landschaft & Landwirtschaft. Burkhard Kayser. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2018

Burkhard Kayser ist freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell an Themen zur aufbauenden Landwirtschaft, die er in anschaulicher Form in Beratungen, Planungen und Fortbildungen vermittelt.
www.kayser.bio

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Methoden einer regenerativen Agrarkultur“ vom 26.-28. Januar 2018 in Kreßberg. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referent*innen wie Monika Sobotik, Wolfgang Palme und Martin Wiethaler gaben einen Ein- und Überblick über ihre Erfahrungen zu verschiedenen Aspekten einer Aufbauenden Landwirtschaft. Themen des Symposiums 2018 waren u.a. Mischkulturen, Untersaaten, Zwischenfrüchte und Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Holistisches Weidemanagement; Solidarische Landwirtschaft, Gemeinwohl-Bilanzierung u.v.m.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www.lebensraum-permakultur.de
www.schloss-tempelhof.de

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Masanobu Fukuoka – ein kleiner Blick in sein Leben

Ein Radiobeitrag vom WDR: „Eine Revolution kann mit einem einzigen Strohhalm beginnen“, glaubte Masanobu Fukuoka – Mikrobiologe, Biobauer und Philosoph. In einer Zeit, in der immer mehr Chemie und Technik eingesetzt wurde, baute er auf die Vollkommenheit der Natur.
Mit Mitte 20 kehrte er zurück aus dem Großstadtlabor in seine Heimat: in ein kleines Dorf auf der Insel Shikoku im Süden Japans, wo die Hänge gesäumt mit Orangenbäumen und die Täler geflutet mit Reis waren. In einer einfachen Berghütte ohne Strom ließ er sich nieder, entwickelte und lehrte seine Methode der „natürlichen Landwirtschaft“.
Ob Kunstdünger, Kompost, Herbizide, Unkrautjäten oder Pflügen – auf all das verzichtete Masanobu Fukuoka und konnte dennoch reichlich ernten. Sein Erfahrungsschatz war gefragt – bei armen Kleinbauern in Somalia und Indien, in alternativen Kommunen in Nordamerika und Europa, nur nicht in Japan.
Seine Bücher zählen inzwischen zu den Standardwerken der Permakultur. Doch was ist aus seinen Feldern und Visionen geworden?

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten

2014-08-27 15.42.00

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.
Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 15.6.-17.6.2018
Kosten: 170 € (Vergünstigungen für z.B. Studenten auf Anfrage)
Verpflegung: (Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung: https://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltung/permakultur-kurs-waldgarten/
Anmeldung: Bei der Permakultur-Akademie.

Referenten:
Burkhard Kayser freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell am Thema Permakultur, das er in anschaulicher Form in den Kursen und Beratungen vermittelt. www.kayser.bio

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf mit einem Studienschwerpunkt auf systemischen/vernetzten Denken. Er arbeitet seit 14 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, und beschäftigt sich dort v.a. mit (national bis) globalen Umweltthemen. Die „Entdeckung“ der Permakultur vor einigen Jahren war wie ein Déjà-vu des vernetzten Denkens, was zu einer tiefen, begeisterten Auseinandersetzung mit der PK zur Folge hatte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, z.B. in Form von grossflächiger Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof und ist Diplom Permakultur-Designer. www.lebensraum-permakultur.de/blog

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Buch: Handbuch Permakultur: Klug planen und nachhaltig gärtnern

Die Zahl der Permakultur-Bücher wächst und wächst. Wunderbar, wenn dieses wunderbare Gestaltungskonzept weiter publik wird, oder etwa nicht? Ulrike Windsperger zeigt in ihrem Buch „Handbuch Permakultur: Klug planen und nachhaltig gärtnern“ (Amazon, Buch7) durchaus interessante Elemente/Ansätze der Permakultur auf. Es ist wie ein kleiner, schön bebilderter Baukasten – oder doch wieder eher was von einem Bilderbuch mit Texten: Die Sonnenfalle, Vertikal gärtnern, Wasser im Garten, Terra Preta, Zeigerpflanzen usw. Vieles, was einen vielfältig gestalteten Garten ausmacht, wird ansprechend an- und aufgeführt. Allerdings: Die Permakultur als Gestaltungsmethode begreifbar zu machen, mit den ethischen Grundsäulen, den Gestaltungsprozessen und den PK-Prinzpipien – das wird (fast) komplett weggelassen. Sehr schade. So bleibt es denn ein schönes Büchlein zur schönen, bunten, vielfältigen Gartengestaltung – aber mit Permakultur hat’s nur am Rande was zu tun. Schade. Aber ansprechend ist es trotzdem, das Buch.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Harsche Kritik am Waldgarten

Funktionieren Waldgärten? Wirklich? Oder ist das nur Aberglaube oder Vision? Auch hier gilt es die typischen Bilder der Permakultur durchaus mal zu beleuchten und zu hinterfragen. Ist der Waldgarten ein Low-Input High-Output-System? Oder, wenn auch als Low-input Low-Output-System beschrieben, kann es doch auf gleicher Fläche »mehr« liefern als andere Modelle (z.B. Obstbaumplantagen und Gärten mit Einjährigen)? Eine kritische Analyse dazu gibt’s hier (auf englisch). Sehr interessant, von verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet (auch z.B. die Multifunktionalität für »Erholung« oder »Artenvielfalt«). Allerdings meiner Ansicht nach etwas sehr (übertrieben) kritisch beschrieben. Gerade die Aspekte der »weniger Arbeit«, »erhöhte Resistenz« (Ernteausfälle, Krankheiten, Trockenheit, …), »Artenvielfalt«, »Naturverbindung« kommen meiner Meinung nach zu schlecht weg. Aber schaut selbst mal rein.

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Das Permakultur-Syndrom

Leidest du unter dem Permakultur-Syndrom? Glaubst du dass Mulchen, Waldgärten, Mischkulturen, Hühnertraktoren, mehrjährige Kulturen, Komposttees und andere Techniken die Lösung für die Probleme der Landwirtschaft darstellen? Dass es einfache Low-Input High-Output Methoden, die die Permakultur entwickeln kann, gibt? …. Hier ist ein sehr interessanter Artikel (auf englisch) dazu – mit einem guten Dutzend Symptomen. Mal etwas übertrieben und ironisch, aber doch irgendwo auch nahe an der „Wahrheit“. Die Frage dürfen wir Permies uns doch immer wieder stellen: Was wissen wir wirklich über funktionierende Systeme – in der Natur, und in »menschen-gemachten« Systemen wie der Landwirtschaft? Und sind die famosen, der Natur abgeschauten, Prinzipien, wirklich auf z.B. die Landwirtschaft anwendbar und bieten die viel versprochenen Besserungen? Absolut lesenswert!

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Doku: Der essbare Waldgarten von Frits Deemter

Frits Deemter aus dem Oldenburger Land hat eine Leidenschaft: essbare Gehölze. Ich glaub‘ es ist einer der wenigen »Waldgärten« in Deutschland, die wirklich demonstrieren, was ein Waldgarten eigentlich ist. Mit einer kleinen Einschränkung vielleicht: Der Fokus von Frits liegt auf den Gehölzen, und deutlich weniger auf der Bodenschicht. Aber was er da mittlerweile »anbaut« und seit einiger Zeit nun auch köstlich serviert, das ist schon ganz toll. Ein kleines Paradies, von allen Seiten umgeben von Äckern. Sehr schöner Beitrag vom NDR über die Passion der beiden Deemter’s.

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Sepp Braun über Regenerative Landwirtschaft

Sepp Braun hat sich ganz der Erforschung der Bodenfruchtbarkeit bei einer ökologischen Bewirtschaftung verschrieben. Er ist hier ein Vorbild für den Aufbau fruchtbarer Böden und die Weiterentwicklung des Ökolandbaus. Braun ist überzeugt, dass Bodentiere alles herstellen, was Pflanzen brauchen und sieht Regenwürmer als einen wichtigen Indikator für die Erdfruchtbarkeit. „Nur in einem gesunden Boden wachsen gesunde Pflanzen. Und die sind Voraussetzung für gesundes Futter und damit letztlich auch für Milch und Käse von hoher Qualität und einen gesunden Menschen“, erklärt Braun. Der Agrarexperte betont zudem die Vorteile für die Böden, die die Kuhhaltung im Freien hat.

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Buch: Die Stauden und ihre Lebensbereiche

Die Stauden und ihre Lebensbereich (Amazon, Buch7) DAS Standardwerk schlechthin, wenn es um Stauden geht, und dem Verständnis und Wissen, welche Pflanzen wo wachsen oder wie ein Garten mit verschiedenen Lebensbereichen zu entwickeln und gestalten ist. Soviel Informationen sind in diesem Buch zusammen gefasst, das ist der Hammer. Da muß man schon fast Garten-Gestalter sein, um in diese Tiefe vordringen zu wollen/können. Und: Es handelt sich größtenteils um Zierstauden, und es sind nur wenig »bekannte Gesichter« essbarer Natur dabei. Schön wäre es, ein solches (vom Umfang her reduziertes) Buch für die essbaren Kollegen zu entwickeln. »Der Paradiesgarten« und die »Perennial Vegetables« gehen schon stark in diese Richtung, sind aber nicht so „integrativ“ geschrieben und so komplett/komplex gestaltend, wie dieses. Summa summarum ein Buch für wirklich Pflanzenliebhaber. Für essbare-Pflanzen-Gestalter nur eingeschränkt zu empfehlen.

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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Unser Waldgarten wächst…

Unser Waldgarten oder Obst-Gemüsegarten wächst und gedeiht, wenn doch auch noch etwas langsam. Aber so ist eben auch der Schritt der Natur: Es braucht seine Zeit bis sich Wildpflanzen, Sträucher und Bäume etablieren und das Ganze eine Form annimmt. Seit knapp drei Jahren nun entwickelt sich in kleinen Schritten unser Waldgarten (an einem suboptimalen Standort). Unser Ansatz – Fokus v.a. auf die Wildgemüsepflanzen – scheint aber aufzugehen, denn die ~20 Pflanzen (Gemüseampfer, Taubnessel, Süssdolde, …) gedeihen zum Teil recht gut und haben wir im Sommer und Herbst schon kräftig ernten können.

Die Wildpflanzen werden zurecht gemacht für die Salatmischung:

Hmm, lecker, mit bis zu 20 verschiedenen »Zutaten«:

Seit diesem Herbst gibt’s auch ein Grünes-Smoothie-Pulver:

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Symposium „Aufbauende Landwirtschaft 26.-28.1.2018“ – mit Live-Streaming

Wow, ich bin begeistert: Unser Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ vom 26.-28.1.2018 am Schloss Tempelhof ist mit fast 140 Teilnehmern ausgebucht. „Boden wieder gut machen – Methoden einer regenerativen Agrikultur“ heisst es im Untertitel. Von der Permakultur inspiriert, wollen wir eine Ressourcen aufbauende Landwirtschaft ganzheitlich betrachten, von vielen verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und eine Vielzahl an Lösungsansätzen/Anbaumethoden/Initiativen bieten. Schon das erste Symposium 2017 war ein großer Erfolg – mit Sepp Braun, Dietmar Näser, Anita Idel, Margarete Langerhorst und vielen anderen super besetzt. Und auch diesmal sind spannende Referenten und Themen dabei. Maximilian Henne, CERES-Award Gewinner, konventioneller Landwirt mit Direktsaat; Nikola Patzel, der über das Bodenleben erzählt; Monika Sobotik, die an vielen Wurzelatlanten mitgearbeitet hat; Michael Weiß, der zu Mykorrhizen forscht; Wolfgang Palme – der österreichische Elioth Coleman (»Wintergärtnerei«) und und und…. Spannende Themen, garantiert.

Wir testen dieses Mal das Live-Streaming, damit auch die »dabei« sein können, die nicht das ganze Wochenende Zeit haben zu uns zu kommen, oder die finanziellen Mittel. Wenn alles klappt, dann müsste auf unserem Youtube-Kanal dann ab Freitag 18:00h die Veranstaltung zu sehen sein.

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Doku: Wie wollen wir uns künftig ernähren?

Interessanter Beitrag zum Thema „Wie wollen wir uns künftig ernähren?„: Was ist Soziale Landwirtschaft? Wie viel kann Bio produzieren im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft? Welchen (Ökosystem- und andere) Leistungen werden durch Bio besser erfüllt (und sparen dadurch gesellschaftliche Kosten)? Was macht Sepp Braun auf seinem Hof anders? Wie kann biologisches Saatgut gezüchtet und zugelassen werden? Und: Was sind die gesundheitlichen Auswirkungen von einem (unsachgemässen) Umgang mit »Pflanzenschutzmittel« (aka Pestiziden)?

„Die industrielle Landwirtschaft produziert Lebensmittel in riesigen Mengen zu Niedrigstpreisen. Doch diese Art der Landwirtschaft hat einen hohen Preis: Artensterben, Erosion der Böden, Nitrat im Grundwasser. Aber wie könnte eine Bewirtschaftung aussehen, die die Umwelt nicht massiv schädigt?“

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Präsentation: Neue Wege gehen. Wo unsere (Agri)Kultur falsch lag und wie Permakultur helfen kann

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Jared Diamond bezeichnete es einmal in einem Artikel als „The Worst Mistake in the History of the Human Race“. Und auch andere haben auf verschiedene Arten versucht ein Licht drauf zu werfen, z.B. Daniel Quinn in seinem Buch Ismael oder Toby Hemenway. Letzterer hat mich in vorher gehenden Jahren so inspiriert mit diesem Thema, dass ich mich immer weiter damit beschäftigte: Wie sind wir eigentlich zur Landwirtschaft gekommen? Wie haben wir vorher gelebt? Und was hat sich mit der Landwirtschaft für uns verändert? Wow, während ich mich immer tiefer ins Thema einlas, realisierte ich was für unglaubliche gesellschaftlichen Veränderungen in relativ kurzer Zeit da geschehen sein müssen. Immerhin ist die Epoche der Landwirtschaft gerade mal 10-12.000 Jahre alt. Homo sapiens bevölkert die Erde aber nun schon seit 200.000 Jahren. Und davor gab’s unsere Ahnen und Vettern, z.B. den Neandertaler und Heidelberger. Auch die waren schon menschlich, wenn man bedenkt dass sie mit Feuer umgehen konnten, sich Werkzeuge bauten, Sorge füreinander trugen, enge Familienbanden hatten, und Ansätze von Kunst & Kultur. Gegen diese Zeitspanne von konservativ gerechnet 1.000.000 Jahren, in der der Mensch »nachhaltig« lebte, macht sich diese unsere Zivilisationsepoche mit 10.000 Jahren doch sehr kurz aus. V.a. Dingen auch im Hinblick drauf, dass nach derzeitigem Stand der Situation wir wohl nicht noch 10.000 Jahren überleben werden. Wie also hat der Mensch vorher so »nachhaltig« leben können, und unsere »Generation« von Ackerbauern nicht, obwohl wir doch so grandiose Zivilisationen entwickelt haben? Und wie kann die Permakultur helfen neue Wege zu entwerfen und zu gehen?
Dies ist die Aufnahme von meinem Vortrag welchen ich am 14.12.2016 innerhalb der Ringvorlesung Umwelt an der TU München gehalten habe.

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Permakultur: Zukunftsweisende Landwirtschaft? Ein Beitrag vom SWR

Ein Fernsehbeitrag zum Thema Permakultur, und v.a. intensivem Gemüseanbau à la Market Garden. Im Fokus, mal wieder, die Ferme de Bec Hellouin, in der Normandie. Ist schon ein schöner Fleck, diese Ferme, und die beiden machen es wirklich gut. Selbst wenn die Wissenschaftlichkeit der gemachten Studie – die ja belegt, wie »erfolgreich« (v.a. ökonomisch gesehen) die Ferme arbeitet – kritischen Blicken (leider nur auf französisch) nicht komplett stand hält.

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Anastasia – die Macht eines Phantoms

Die Anastasia-Idee und -Bewegung ist in der Permakultur-Szene ja durchaus weit verbreitet. Ein Hektar große Familienlandsitze, die sich selbst versorgen und eng mit der Natur zusammen leben. Eine schöne Idee. Dahinter stecken eine ganze Reihe von Büchern. Und, wenn man genauer liest und hinschaut, aber auch nachdenklich machende und sehr fragwürdige Gedanken, Ansichten, Formulierungen, die sich sehr nah am rechten Rand der politisch-gesellschaften Szene bewegen. Die Oya hat jetzt einen sehr guten Erfahrungsbericht mit Hintergründen und Erlebnissen dazu geschrieben, der interessante Einblicke in die Bewegung bietet, und verschiedene Punkte anspricht, die sich jeder bewußt sein sollte, der sich mit dem Thema beschäftigt.

© Foto: Arsen Kljan

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How Mark Shephard’s Farm thrives under STUN: Sheer. Total. Utter. Neglect.

Der Mann ist immer wieder eine Inspiration für mich (selbst wenn es immer wieder auch um das gleiche Thema geht): Mark Shephard. Sein Ansichten und Ansätze sind mal so ganz anders – da braucht die Verdauung des Gesagten und Gemeinten eben doch deutlich länger. Diesmal zeigt und erklärt er Justin Rhodes seine Farm, die eigentlich nur noch aus Mehrjährigen, d.h. Nüssen und Obst besteht, anstatt aus Einjährigen, wie das anfangs der Fall war. Seine Selektionsmethode ist einzigartig: STUN, sheer total utter neglet – also das komplett total völlige Vernachlässigen. Die Pflanzen/Bäume die überleben, sind genau die Richtigen. Die Anderen fallen der natürlichen Selektion zum Opfer. Interessant ist auf jeden Fall seine Berechnung zu Input/Output: Dadurch dass er seine Bäume nicht pflegt hat er eine deutlich geringere Ernte. Aber weil er durch die Nicht-Pflege auch keine Arbeit hat, ist sein Input so gering, dass die Gewinnspanne (trotz geringer Ernte) deutlich höher ausfällt.

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Crowd-Funding für eine Fermentations-Dokumentation

PossibleMedia machen wunderbare Dokus zum Thema Permakultur: „Gracie’s Backyard“ über die Permakultur-Farm von Richard Perkins, „The Market Gardener’s Toolkit“ über die Arbeitsweise von Jean-Martin Fortier, und der erfolgreiche „The Permaculture Orchard: Beyond Organic“ .

Jetzt wollen sie einen Film machen über Fermentation. Hier gibt’s dazu die Crowdfunding-Kampagne inklusive Fotos & Videos dazu.

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Der erste eigene Zitronensaft aus dem Waldgarten. Yeah!

Pure Vitaminquelle: Die aromatisch duftenden Früchten der Nordischen Zitrone (Chaenomeles ‚Cido‘) enthalten mehr Vitamin C als Zitronen. Vor zwei Wochen die Ernte der Büsche, die ich letztes Jahr im Waldgarten gepflanzt habe, nun die Saftherstellung. Verblüffend wie groß die Ausbeute der steinharten Früchte ist: Von einem Kilo Früchte 700ml Saft!
Herausforderung ist die Lagerung des Saftes: Pasteurisieren, aber schade um’s Vitamin C. Gelee draus machen – keine Lust auf Zucker. Jetzt hab ich den Saft in einer Eiswürfelbox portionsweise eingefroren, und die Würfel landen dann immer wieder mal zum Apfelsaft dazu zu geben.

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